{"id":6181,"date":"2020-07-16T18:30:18","date_gmt":"2020-07-16T18:30:18","guid":{"rendered":"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/?p=6181"},"modified":"2020-07-16T18:30:19","modified_gmt":"2020-07-16T18:30:19","slug":"befehl-fsck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-fsck\/","title":{"rendered":"Der Befehl fsck"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Beitrag lernen Sie, wie Sie unter Linux-\/UNIX-Betriebssystemen manuell eine Dateisystem-&Uuml;berpr&uuml;fung ansto&szlig;en und anschlie&szlig;end gegebenenfalls eine automatische Reparatur ausf&uuml;hren.<\/p>\n<p>Bei Verwendung eines ext3- oder ext4-Dateisystems f&uuml;hrt das System in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden automatisch eine solche &Uuml;berpr&uuml;fung aus. F&uuml;r Wechselmedien und verschl&uuml;sselte Partitionen m&uuml;ssen solche &Uuml;berpr&uuml;fungen jedoch manuell durchgef&uuml;hrt werden.<\/p>\n<h2 id=\"t-1594648630516\">Allgemeine Syntax<\/h2>\n<p>Die allgemeine <a class=\"glossaryLink cmtt_Allgemein cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Syntax&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;&#8203;Im  Allgemeinen wird unter Syntax ein Regel&#8203;system verstanden, welches zur  Kombination elementarer Zeichen zu zusammengesetzten &#8203;Zeichen in (...)&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/syntax\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Syntax<\/a> des Befehls <strong>fsck <\/strong>lautet folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<pre>fsck [Optionen] [Dateisystem(e)]<\/pre>\n<p>G&uuml;ltige Bezeichner f&uuml;r <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Dateisystem&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Ein Dateisystem kontrolliert die Speicherung, das Ver&auml;ndern, L&ouml;schen und schlie&szlig;lich auch das Abrufen von Daten auf einem Speichermedium bzw.(...)&lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_wrapper&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_title&gt;Synonyms: &lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms&gt;Filesystem&lt;\/div&gt;&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/dateisystem\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Dateisysteme<\/a> sind <strong>Ger&auml;tenamen<\/strong>, wie beispielsweise <strong>\/dev\/sda2<\/strong>, <strong>Einh&auml;ngepunkte<\/strong>, <strong>Ext2-Dateisystembezeichnungen<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong>oder <strong>UUID-Bezeichner<\/strong>.<\/p>\n<p>Werden dem Befehl weder Optionen, noch ein Dateisystem &uuml;bergeben, dann &uuml;berpr&uuml;ft <strong>fsck <\/strong>nacheinander alle in der <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/konfigurationsdatei-fstab\/\" style=\"outline: none;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Konfigurationsdatei \/etc\/fstab<\/a> eingetragenen Dateisysteme. Dies ist dabei gleichbedeutend dem Vorgehen bei Verwendung der beiden&nbsp;<strong>Optionen -A<\/strong> und <strong>-s<\/strong>, wobei letztere Option in diesem Beitrag nicht n&auml;her erl&auml;utert wird.<\/p>\n<p>Beachten Sie, dass <strong>fsck <\/strong>nicht auf einem<strong> eingeh&auml;ngten Dateisystem<\/strong> ausgef&uuml;hrt werden darf! Wie Dateisysteme ein- und ausgeh&auml;ngt werden erfahren Sie <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-mount\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" rel=\"noopener noreferrer\">in unserem Beitrag zum Thema mount<\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"t-1594648630517\">Wichtige Optionen<\/h2>\n<p>Im folgenden Abschnitt sollen die wichtigsten Optionen des Befehls <strong>fsck <\/strong>einmal kurz erl&auml;utert werden.<\/p>\n<h3 id=\"t-1594650333086\">-l &ndash; Plattenlaufwerk sperren<\/h3>\n<p>Bei Verwendung der <strong>Option -l<\/strong> sperrt <strong>fsck <\/strong>das gesamte Plattenlaufwerk mit <strong>flock(2)<\/strong> mithilfe der Sperrdatei <strong>\/run\/fsck\/&lt;Plattenname&gt;.lock<\/strong>.<\/p>\n<pre>fsck -l [Dateisystem(e)]<\/pre>\n<p>Die Option wird nur dann verwendet, wenn dem Befehl <strong>fsck<\/strong> ein <strong>einzelnes Ger&auml;t<\/strong> &uuml;bergeben wird und ist besonders dann hilfreich, wenn <strong>mehrere Instanzen<\/strong> von <strong>fsck<\/strong> gleichzeitig ausgef&uuml;hrt werden sollen.<\/p>\n<h3 id=\"t-1594650333087\">-r &ndash; Statistiken ausgeben<\/h3>\n<p>Mit der <strong>Option -r<\/strong> k&ouml;nnen Sie nach Abschluss jeder Dateisystem-&Uuml;berpr&uuml;fung zus&auml;tzliche <strong>Statistiken <\/strong>ausgeben. Neben dem <strong>Exit-Status<\/strong> werden die <strong>maximal bearbeitete Gr&ouml;&szlig;e<\/strong><strong> (rss)<\/strong>, die <strong>verstrichene Gesamtzeit (real)<\/strong>, sowie die f&uuml;r die &Uuml;berpr&uuml;fung verwendete <strong>Benutzer- (user)<\/strong> und <strong>System-CPU-Zeit (sys)<\/strong> ausgegeben.<\/p>\n<pre>fsck -r [Dateisystem(e)]<\/pre>\n<h4 id=\"t-1594650333088\">Exit-Status<\/h4>\n<p>Der <strong>Exit-Status<\/strong> wird von <strong>fsck <\/strong>in 8-Bit ausgegeben, wobei das vorletzte Bit ignoriert wird. Werden mehrere Dateisysteme von <strong>fsck <\/strong>&uuml;berpr&uuml;ft, so wird f&uuml;r die Ausgabe des <strong>Exit-Status<\/strong> das <strong>bitweise ODER aller Teilstatus<\/strong> berechnet. Es folgen die <strong>Bedingungen<\/strong>, aus denen sich der <strong>R&uuml;ckgabewert <\/strong>zusammensetzt:<\/p>\n<table data-rows=\"9\" data-cols=\"2\" data-v=\"middle\">\n<thead>\n<tr>\n<th style=\"\"><strong>Wertigkeit<\/strong><\/th>\n<th style=\"\">Bedeutung<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td data-th=\"Wertigkeit\" style=\"\">0<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\">Es sind keine Fehler aufgetreten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Wertigkeit\" style=\"\">1<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\">Es wurden Dateisystemfehler korrigiert<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Wertigkeit\" style=\"\">2<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\">Das System sollte neugestartet werden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Wertigkeit\" style=\"\">4<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\">Dateisystemfehler wurden nicht korrigiert<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Wertigkeit\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">8<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">Betriebsfehler<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Wertigkeit\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">16<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">Aufruf- oder Syntaxfehler<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Wertigkeit\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">32<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">fsck wurde auf Benutzerwunsch abgebrochen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Wertigkeit\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">128<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">Fehler in Laufzeitbibliothek aufgetreten<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h5>Beispiel: Option -r (Exit-Status)<\/h5>\n<p>In diesem Beispiel soll einmal der Befehl <strong>fsck <\/strong>mit der <strong>Option -r<\/strong> und der eingeh&auml;ngten Partition <strong>\/dev\/sda3<\/strong> ausgef&uuml;hrt werden. Aufgrund letzteren Umstands ist ein Fehler zu erwarten.<\/p>\n<h6>Eingabe:<\/h6>\n<p>fsck -r \/dev\/sda3<\/p>\n<h6>Ausgabe:<\/h6>\n<p>In der Ausgabe ist zu erkennen, dass der Vorgang vor seiner vollst&auml;ndigen Ausf&uuml;hrung abgebrochen wurde. Unten werden die durch die <strong>Option -r<\/strong> erzeugten <strong>Statistiken <\/strong>angezeigt: Der <strong>Exit-Status &lsquo;8&rsquo;<\/strong> signalisiert hier einen <strong>Betriebsfehler <\/strong>(siehe Tabelle oben). Weiterhin sind die Werte <strong>&lsquo;rss&rsquo;<\/strong>, <strong>&lsquo;real&rsquo;<\/strong>, <strong>&lsquo;user&rsquo;<\/strong> und <strong>&lsquo;sys&rsquo;<\/strong> abzulesen.<\/p>\n<p><span><img decoding=\"async\" alt=\"befehl-fsck-ausgabe-option-r\" data-id=\"6258\" width=\"657\" data-init-width=\"1307\" height=\"146\" data-init-height=\"291\" title=\"befehl-fsck-ausgabe-option-r\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/07\/14-07-_2020_11-30-46.jpg\" data-width=\"657\" data-height=\"146\"\/><\/span><\/p>\n<h3 id=\"t-1594650333089\">-t &ndash; Dateisystem-Typ spezifizieren<\/h3>\n<p>Die <strong>Option -t<\/strong> erm&ouml;glicht Ihnen die Angabe einer <strong>Dateisystem-Liste<\/strong>, welche den Typ bzw. die Typen der zu &uuml;berpr&uuml;fenden Dateisysteme angibt. Es handelt sich um eine <strong>durch Kommata separierte Liste von Dateisystemen<\/strong>, wobei jedem Dateisystem auch zus&auml;tzliche Optionen &uuml;bergeben werden k&ouml;nnen. Solche dateisystem-spezifischen Optionen sind jedoch nicht standardisiert und werden in diesem Beitrag daher nicht n&auml;her behandelt.<\/p>\n<p>Durch Voranstellen des <strong>Negationsoperators &lsquo;no&rsquo;&nbsp;<\/strong>oder<strong> &lsquo;!&rsquo;<\/strong> vor allen angegebenen Dateisystemen ist es m&ouml;glich, alle nicht aufgelisteten Dateisysteme zu &uuml;berpr&uuml;fen. Wird keine Negation durchgef&uuml;hrt, so werden alle in der Liste enthaltenen Dateisysteme &uuml;berpr&uuml;ft.<\/p>\n<p>Die Syntax lautet schlie&szlig;lich:<\/p>\n<pre>fsck -t [Dateisystem-Liste] [Dateisystem(e)]<\/pre>\n<p>Bei Verwendung der <strong>Option -A<\/strong> werden stets nur die in der Dateisystem-Liste angegebenen Dateisysteme &uuml;berpr&uuml;ft.<\/p>\n<h3 id=\"t-1594650333090\">-A &ndash; \/etc\/fstab durcharbeiten<\/h3>\n<p>Verwenden Sie die <strong>Option -A<\/strong>, so arbeitet <strong>fsck <\/strong>den gesamten Inhalt der <strong>\/etc\/fstab<\/strong> durch und versucht so, alle Dateisysteme in einem Durchgang zu &uuml;berpr&uuml;fen. Die Option wird aufgrund ihres kompakten Aufbaus typischerweise in der <strong>Systeminitialisierungsdatei <\/strong><strong>\/etc\/rc<\/strong> verwendet. Offensichtlich wird keine zus&auml;tzliche Angabe von Dateisystemen ben&ouml;tigt.<\/p>\n<pre>fsck -A<\/pre>\n<p><strong>fsck <\/strong>&uuml;berpr&uuml;ft hierbei <strong>zuerst <\/strong>die <strong>Dateisystem-Wurzel<\/strong> und f&auml;hrt dann mit der unter <strong>fs_passno<\/strong> in der <strong>\/etc\/fstab<\/strong> angegebenen Reihenfolge fort.<\/p>\n<h5>Beispiel: Option -A<\/h5>\n<p>Dieses Beispiel soll verdeutlichen, wie die <strong>Option -A<\/strong> eine <strong>&Uuml;berpr&uuml;fung aller Dateisysteme<\/strong> durchf&uuml;hrt.<\/p>\n<h6>Eingabe:<\/h6>\n<p>fsck -A -V<\/p>\n<h6>Ausgabe:<\/h6>\n<p>In der Ausgabe ist zu erkennen, dass <strong>fsck <\/strong>eine &Uuml;berpr&uuml;fung aller Dateisysteme durchf&uuml;hrt. Der Befehl kann nun beliebig mit anderen Optionen kombiniert werden, um beispielsweise einen <strong>Exit-Status<\/strong> nach Abschluss der &Uuml;berpr&uuml;fung zu erhalten.<\/p>\n<p><span><img decoding=\"async\" alt=\"befehl-fsck-ausgabe-option-A\" data-id=\"6279\" width=\"657\" data-init-width=\"1051\" height=\"105\" data-init-height=\"168\" title=\"befehl-fsck-ausgabe-option-A\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/07\/14-07-_2020_12-16-41-1.jpg\" data-width=\"657\" data-height=\"105\"\/><\/span><\/p>\n<h3 id=\"t-1594650333091\">-M &ndash; Eingeh&auml;ngte Dateisysteme nicht &uuml;berpr&uuml;fen<\/h3>\n<p>Bei Verwendung der <strong>Option -M<\/strong> &uuml;berpr&uuml;ft <strong>fsck<\/strong> keine <strong>eingeh&auml;ngten <\/strong><strong>Dateisysteme <\/strong>und gibt f&uuml;r diese den <strong>Exit-Status 0<\/strong> zur&uuml;ck.<\/p>\n<pre>fsck -M [Dateisystem(e)]<\/pre>\n<h5>Beispiel: Option -M<\/h5>\n<p>Hierbei soll der Versuch eine <strong>eingeh&auml;ngte Partition<\/strong> mit <strong>fsck <\/strong>zu &uuml;berpr&uuml;fen mit der <strong>Option -M<\/strong> verhindert werden. Es wird zus&auml;tzlich die <strong>Option -A<\/strong> verwendet, um alle in der <strong>\/etc\/fstab<\/strong> eingetragenen Ger&auml;te zu &uuml;berpr&uuml;fen, sowie die <strong>Option -V<\/strong>, um ausf&uuml;hrliche Ausgaben zu erzeugen.<\/p>\n<h6>Eingabe:<\/h6>\n<p>fsck -A -M -V<\/p>\n<h6>Ausgabe:<\/h6>\n<p>In der Ausgabe werden die <strong>UUID-Bezeichnungen<\/strong> der Ger&auml;te ausgegeben, welche bei dieser &Uuml;berpr&uuml;fung &uuml;bersprungen wurden.<\/p>\n<p><span><img decoding=\"async\" alt=\"befehl-fsck-ausgabe-option-M\" data-id=\"6272\" width=\"657\" data-init-width=\"1203\" height=\"174\" data-init-height=\"318\" title=\"befehl-fsck-ausgabe-option-M\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/07\/14-07-_2020_12-08-56.jpg\" data-width=\"657\" data-height=\"174\"\/><\/span><\/p>\n<h3 id=\"t-1594650333092\">-R &ndash; Dateisystemwurzel &uuml;berspringen<\/h3>\n<p>Mit der <strong>Option -R<\/strong> k&ouml;nnen Sie die &Uuml;berpr&uuml;fung der <strong>Dateisystem-Wurzel<\/strong> bei Verwendung der <strong>Option -A<\/strong><strong>&uuml;berspringen<\/strong>:<\/p>\n<pre>fsck -A -R [Dateisystem(e)]<\/pre>\n<h3 id=\"t-1594650333093\">-V &ndash; Ausf&uuml;hrliche Ausgaben<\/h3>\n<p>Wird die <strong>Option -V<\/strong> verwendet, so erzeugt <strong>fsck <\/strong><strong>ausf&uuml;hrliche <\/strong><strong>Ausgaben<\/strong>. Dazu geh&ouml;ren auch Ausgaben von dateisystem-spezifischen Optionen.<\/p>\n<pre>fsck -V [Dateisystem(e)]<\/pre>\n<h2 id=\"t-1594650333094\">Wichtige Umgebungsvariablen<\/h2>\n<p>Solche <strong><a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Umgebungsvariable&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Eine Umgebungsvariable ist in Betriebssystemen &uuml;blicherweise eine konfigurierbare Variable, welche oft Pfade zu bestimmten Dateien aber auch(...)&lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_wrapper&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_title&gt;Synonyms: &lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms&gt;Environment Variable&lt;\/div&gt;&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/umgebungsvariable\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Umgebungsvariablen<\/a><\/strong>, die den Befehl <strong>fsck <\/strong>in seinem Verhalten beeinflussen, sollen im Folgenden kurz aufgelistet und erl&auml;utert werden.<\/p>\n<table data-rows=\"7\" data-cols=\"2\" data-v=\"middle\">\n<thead>\n<tr>\n<th style=\"\"><strong>Umgebungsvariable<\/strong><\/th>\n<th style=\"\">Bedeutung<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td data-th=\"Umgebungsvariable\" style=\"\">FSCK_FORCE_ALL_PARALLEL<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\">Alle angegebenen Dateisysteme parallel &uuml;berpr&uuml;fen.\n<p>fs_passno aus der \/etc\/fstab wird nicht verwendet.<\/p><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Umgebungsvariable\" style=\"\">FSCK_MAX_INST<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\">Maximale Anzahl gleichzeitig laufender Pr&uuml;fprogramme begrenzen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Umgebungsvariable\" style=\"\">PATH<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\">PATH wird nach dateisystemspezifischen Pr&uuml;fprogrammen durchsucht.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Umgebungsvariable\" style=\"\">FSTAB_FILE<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\">Vorgegebenen Ort der \/etc\/fstab hier &uuml;berschreiben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Umgebungsvariable\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">LIBBLKID_DEBUG=all<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">Aktiviert die Debug-Ausgabe.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Umgebungsvariable\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">LIBMOUNT_DEBUG=all<\/td>\n<td data-th=\"Bedeutung\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">Aktiviert die Debug-Ausgabe f&uuml;r libmount.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: center;\">Abonniere JETZT unseren Newsletter!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Verpasse nie wieder <strong>neue<\/strong> Beitr&auml;ge und <strong>exklusive Insider-Only-Inhalte!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Beitrag lernen Sie, wie Sie unter Linux-\/UNIX-Betriebssystemen manuell eine Dateisystem-\u00dcberpr\u00fcfung ansto\u00dfen und anschlie\u00dfend gegebenenfalls eine automatische Reparatur ausf\u00fchren. Bei Verwendung eines ext3- oder ext4-Dateisystems f\u00fchrt das System in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden automatisch eine solche \u00dcberpr\u00fcfung aus. F\u00fcr Wechselmedien und verschl\u00fcsselte Partitionen m\u00fcssen solche \u00dcberpr\u00fcfungen jedoch manuell durchgef\u00fchrt werden. 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