{"id":5431,"date":"2020-06-26T18:24:52","date_gmt":"2020-06-26T18:24:52","guid":{"rendered":"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/?p=5431"},"modified":"2020-09-02T14:18:35","modified_gmt":"2020-09-02T14:18:35","slug":"mdadm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/mdadm\/","title":{"rendered":"Software RAID MDADM"},"content":{"rendered":"<p>MDADM (<strong>m<\/strong>ultiple <strong>d<\/strong>isk <strong>adm<\/strong>inistration) steht unter der GNU General Public License (GPL) frei zur Verf&uuml;gung und dient unter Linux zum Verwalten von Software-RAIDs. Es k&ouml;nnen damit RAID-Verb&uuml;nde erstellt, konfiguriert, &uuml;berwacht und gel&ouml;scht werden.<\/p>\n<p>Mit dem Programm lassen sich multiple devices (MD) auf verschiedenen Block-Devices wie Festplatten, Partitionen oder USB-Sticks erstellen. Die damit erstellten RAIDS sind Hardware unabh&auml;ngig und die Datensicherheit wird dadurch stark erh&ouml;ht.<\/p>\n<h2 id=\"t-1592760843519\">Installation mdadm<\/h2>\n<p>Sofern Sie das Programm <strong>mdadm <\/strong>auf Ihrem Linux-System noch nicht installiert haben, k&ouml;nnen Sie das Paket aus den Repositories installieren. Verwenden Sie daf&uuml;r folgenden Befehl auf einer Linux-Konsole (Sie ben&ouml;tigen standardm&auml;&szlig;ig root-Rechte):<\/p>\n<pre>apt-get install mdadm<\/pre>\n<h2 id=\"t-1592760843520\">RAID &ndash; Erkl&auml;rung<\/h2>\n<p>Mehrere physikalische Festplatten k&ouml;nnen mit einem <strong>RAID <\/strong>(<strong>R<\/strong>edundant <strong>A<\/strong>rray of <strong>I<\/strong>ndependent <strong>D<\/strong>isks) zu einem oder mehreren logischen Laufwerken vereint werden. Damit k&ouml;nnen Sie einen schnelleren Datenzugriff und \/ oder auch eine erh&ouml;hte Verf&uuml;gbarkeit des Systems erreichen. Es gibt Hardware-RAID-Controller, FakeRAID-Controller und Software-RAIDs. Hardware-RAID-Controller haben zwar im Gegensatz zu den anderen beiden Varianten einen batteriegepufferten <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Cache&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Als Cache wird in der Informatik ein Zwischenspeicher bezeichnet, um den Zugriff zu beschleunigen.    &lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/cache\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Cache<\/a>, der bei einem Stromausfall daf&uuml;r sorgen kann, dass keine Daten verloren gehen. Aber daf&uuml;r sind sie recht teuer. F&uuml;r FakeRAID-Controller (z.B. Onboard-RAID-Controller) ben&ouml;tigen Sie bestimmte Kernelmodule \/ Treiber, die auch nur f&uuml;r bestimmte Kernelversionen zur Verf&uuml;gung stehen. Unter Linux wird bei einem Stromausfall versucht, mit einem Journal den Datenverlust zu verhindern. Daher sind Software-RAIDS eine gute alternative, wenn Sie mit RAIDS arbeiten m&ouml;chten.<\/p>\n<p>Wenn Sie mit <strong>mdadm <\/strong>ein Software-RAID erstellen m&ouml;chten, sollten Sie darauf achten, dass die Partitionen daf&uuml;r auf verschiedenen Festplatten gleich gro&szlig; sind.<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass Sie wissen, dass ein RAID <strong>niemals eine Datensicherung ersetzt<\/strong>. Es erh&ouml;ht lediglich die Datensicherheit bei einem Festplattendefekt. Bei Datenverlust durch z.B. eines Fehlers im <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Dateisystem&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Ein Dateisystem kontrolliert die Speicherung, das Ver&auml;ndern, L&ouml;schen und schlie&szlig;lich auch das Abrufen von Daten auf einem Speichermedium bzw.(...)&lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_wrapper&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_title&gt;Synonyms: &lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms&gt;Filesystem&lt;\/div&gt;&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/dateisystem\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Dateisystem<\/a> oder Verursacht durch ein verwendetes Programm oder Benutzer werden die Fehler automatisch auf alle Laufwerke synchronisiert.<\/p>\n<h2 id=\"t-1592760843521\">Die unterst&uuml;tzten RAID-Level<\/h2>\n<p>Unter Linux unterst&uuml;tzt <strong>mdadm<\/strong> die RAID-Level RAID0, RAID1, RAID4, RAID5, RAID6 und RAID10.<\/p>\n<p>Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welches RAID-Level f&uuml;r was steht:<\/p>\n<table data-rows=\"7\" data-cols=\"2\" data-v=\"middle\">\n<thead>\n<tr>\n<th style=\"\">\n<p><strong>RAID-Level<\/strong><\/p>\n<\/th>\n<th style=\"\">\n<p>Funktion<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td data-th=\"RAID-Level\" style=\"\">\n<p>RAID0<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\">\n<p style=\"text-align: left;\">Dies ist eigentlich kein RAID-Level, da die Redundanz fehlt. Sie ben&ouml;tigen daf&uuml;r mindestens zwei Festplatten, die zu einem logischen Verbund (Stripeset) zusammengefasst werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Vorteile:<\/strong> Erh&ouml;hte Lese- und Schreibgeschwindigkeit, erh&ouml;hte Kapazit&auml;t.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Nachteil:<\/strong> Wenn eine Partition ausf&auml;llt, f&uuml;hrt dies bereits zu einem Datenverlust.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"RAID-Level\" style=\"\">\n<p>RAID1<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\">\n<p style=\"text-align: left;\">Sie ben&ouml;tigen daf&uuml;r mindestens zwei Festplatten, k&ouml;nnen auch mehr verwenden. Auf allen Festplatten werden dabei die gleichen Daten gespeichert (Spiegelung).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Vorteile:<\/strong> Erh&ouml;hte Lesegeschwindigkeit, Alle bis auf eine Festplatte d&uuml;rfen ausfallen, Einfach.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Nachteil:<\/strong> Die verf&uuml;gbare Gesamtkapazit&auml;t ist nur von einer Festplatte einmal vorhanden.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"RAID-Level\" style=\"\">\n<p>RAID4<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\">\n<p style=\"text-align: left;\">Dieser Raid-Level ist wie RAID0, aber mit einer zus&auml;tzlichen Festplatte, auf der alle Parit&auml;tsbits gespeichert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Vorteile:<\/strong> Erh&ouml;hte Lese- und Schreibgeschwindigkeit, erh&ouml;hte Kapazit&auml;t<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Nachteil:<\/strong> Da s&auml;mtliche Parit&auml;tsbits auf einer einzigen Festplatte geschrieben werden, ist diese permanent ausgelastet und kann daher schneller ausfallen, was zu einem Datenverlust f&uuml;hrt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"RAID-Level\" style=\"\">\n<p>RAID5<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\">\n<p style=\"text-align: left;\">F&uuml;r ein RAID5 ben&ouml;tigen Sie mindestens drei Festplatten. Die Parit&auml;tsbits werden im Gegensatz zu RAID4 auf alle vorhandenen Festplatten verteilt gespeichert. Es darf maximal eine Festplatte ausfallen, bevor es zu einem Datenverlust kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Vorteile:<\/strong> Erh&ouml;hte Lesegeschwindigkeit, erh&ouml;hte Datensicherheit, verteilte Parit&auml;tsbits<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Nachteile:<\/strong> Langsamere Schreibgeschwindigkeit, Die Kapazit&auml;t von einer Festplatte wird f&uuml;r Parit&auml;tsbits verwendet.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"RAID-Level\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>RAID6<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left;\">Wie RAID5, aber Sie ben&ouml;tigen mindestens vier Festplatten. Auch hier werden die Parit&auml;tsbits verteilt auf alle vorhandenen Festplatten verteilt gespeichert, allerdings doppelt. Daher d&uuml;rfen maximal zwei Festplatten ausfallen, bevor es zu einem Datenverlust kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Vorteile: <\/strong>Erh&ouml;hte Lesegeschwindigkeit, erh&ouml;hte Datensicherheit, doppelt verteilte Parit&auml;tsbits<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Nachteile:<\/strong> Langsamere Schreingeschwindigkeit, Die Kapazit&auml;t von zwei Festplatten werden f&uuml;r Parit&auml;tsbits verwendet.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"RAID-Level\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>RAID10<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left;\">Ein RAID10 ist eine Kombination aus Raid1 und Raid0. Es ist ein Raid0, dass &uuml;ber mehrere RAID1 verteilt sind. Sie ben&ouml;tigen daf&uuml;r mindestens vier Festplatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Vorteile:<\/strong> Erh&ouml;hte Lese- und Schreibgeschwindigkeit, erh&ouml;hte Datensicherheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Nachteile:<\/strong> Nur die H&auml;lfte der gesamten Festplattenkapazit&auml;t steht zur Verf&uuml;gung.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 id=\"t-1599041007682\">Allgemeine Syntax<\/h2>\n<p>Die allgemeine <a class=\"glossaryLink cmtt_Allgemein cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Syntax&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;&#8203;Im  Allgemeinen wird unter Syntax ein Regel&#8203;system verstanden, welches zur  Kombination elementarer Zeichen zu zusammengesetzten &#8203;Zeichen in (...)&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/syntax\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Syntax<\/a> von <strong>mdadm <\/strong>lautet folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<pre>mdadm [Modus] [RAID-Device] [Optionen] [Component-Device(s)]<\/pre>\n<p>Mit dem Befehl sind, je nach gew&auml;hltem Modus verschiedene Aktionen, wie beispielsweise die <strong>Erstellung <\/strong>und <strong>L&ouml;schung <\/strong>von <strong>Software-RAIDs<\/strong> sowie das nachtr&auml;gliche <strong>Hinzuf&uuml;gen <\/strong><strong>von <\/strong><strong>Ger&auml;ten <\/strong>m&ouml;glich. <strong>RAID-Devices<\/strong> bzw. -Ger&auml;te sind virtuelle Ger&auml;te, welche sich aus zwei oder mehr realen Block-Devices &ndash; in diesem Fall den <strong>Component-Devices<\/strong> &ndash; zusammensetzen.<\/p>\n<h3 id=\"t-1599041007683\">Erstellung eines Software-RAID<\/h3>\n<p>Die <strong>Erstellung <\/strong>von <strong>Software-RAIDs<\/strong> (RAID-Devices) mit <strong>mdadm<\/strong> erfolgt mithilfe des Modus <strong>&ldquo;Create&rdquo;<\/strong> bzw. der <strong>Option <\/strong><strong>&ndash;create<\/strong>. Dieser Option kann optional ein Parameter &uuml;bergeben werden, welcher das <strong>Label <\/strong>des zu erstellenden RAID-Device spezifiziert. Weiterhin muss der gew&uuml;nschte <strong>RAID-Level<\/strong> mit der <strong>Option &ndash;level<\/strong> und die <strong>Anzahl <\/strong>sowie die <strong>Ger&auml;tenamen <\/strong>der zu verwendenden <strong>physischen Partitionen<\/strong> (Component-Devices) mit der <strong>Option &ndash;raid-devices<\/strong> angegeben werden.<\/p>\n<p>Die Syntax zur Erstellung eines neuen Software-RAID lautet dann folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<pre>mdadm --create [Label \/ Ger&auml;tename] --level=[RAID-Level] --raid-devices=[Anzahl Partitionen] [Component-Devices]<\/pre>\n<p>Es folgen einige Beispiele zur Erstellung verschiedener Software-RAIDs.<\/p>\n<h3 id=\"t-1599041007684\">L&ouml;schen eines Software-RAID<\/h3>\n<p>Ein Software-RAID (RAID-Device) muss vor dem Ausbinden zun&auml;chst ausgeh&auml;ngt werden. Dabei wird der Befehl <strong>umount <\/strong>eingesetzt, welcher <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-mount\/\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" style=\"outline: none;\" target=\"_blank\">in einem weiteren Beitrag<\/a> beschrieben wird. Anschlie&szlig;end kann <strong>mdadm <\/strong>mit der <strong>Option &ndash;stop<\/strong> eingesetzt werden, um das Software-RAID zu <strong>deaktivieren <\/strong>und alle verwendeten Ressourcen freizugeben. Das Software-RAID bleibt dabei jedoch physisch weiterhin bestehen.<\/p>\n<pre>mdadm --stop [RAID-Device]<\/pre>\n<p>Die vollst&auml;ndige Entfernung des RAID wird durch <strong>Nullsetzen des Superblock<\/strong>, welcher die beteiligten Festplatten bzw. Partitionen als RAID-Device (Component-Device) festlegt, erreicht. Die Option <strong>&ndash;zero-superblock<\/strong> hilft dabei:<\/p>\n<pre>mdadm --zero-superblock [Component-Device]<\/pre>\n<p>Die Ausf&uuml;hrung des Befehls muss f&uuml;r jedes beteiligte Component-Device wiederholt werden.<\/p>\n<h3 id=\"t-1599041007685\">Hinzuf&uuml;gen von Ger&auml;ten<\/h3>\n<p>Mit der <strong>Option &ndash;add<\/strong> k&ouml;nnen Ger&auml;te (Component-Devices) in einen bestehenden RAID-Verbund (RAID-Device) aufgenommen werden. Wenn das gew&auml;hlte Ger&auml;t laut seiner Metadaten bereits <strong>Teil des Verbunds ist bzw. war<\/strong>, die von dem Ger&auml;t verwendete Position jedoch noch frei, wird es dem Verbund wieder <strong>an derselben Position hinzugef&uuml;gt<\/strong>. Wenn dieser Vorgang scheitert, oder das gew&auml;hlte Ger&auml;t nie Teil des Verbunds war, wird es stattdessen als <strong>Hot-Spare<\/strong> hinzugef&uuml;gt. Ein Hot-Spare kommt zum Einsatz, wenn eine der aktiven Festplatten bzw. Partitionen des RAID-Verbunds einen <strong>Fehler <\/strong><strong>aufweist <\/strong>oder <strong>defekt <\/strong><strong>ist<\/strong>.<\/p>\n<pre>mdadm --add [RAID-Device] [Component-Device]<\/pre>\n<p>Tritt ein Fehler auf und ein Hot-Spare ist vorhanden, wird automatisch mit einem <strong>Rebuild <\/strong>auf dieses begonnen. Andernfalls muss der Rebuild manuell gestartet werden.<\/p>\n<h3 id=\"t-1599041007686\">Entfernen von Ger&auml;ten<\/h3>\n<p>Ger&auml;te (Component-Devices) k&ouml;nnen mithilfe des Befehls <strong>&ndash;remove<\/strong> wieder aus dem Verbund entfernt werden. Wichtig ist, dass die gew&auml;hlten Ger&auml;te nicht aktiv sind, es sich also um einen <strong>Hot-Spare<\/strong> oder ein <strong>defektes Ger&auml;t<\/strong> handelt.<\/p>\n<pre>mdadm --remove [RAID-Device] [Component-Device]<\/pre>\n<h3 id=\"t-1599041007687\">Software-RAID auflisten<\/h3>\n<p>Zur <strong>Auflistung von RAID-Verbunden<\/strong> k&ouml;nnen die beiden <strong>Optionen &ndash;detail<\/strong> und <strong>&ndash;examine<\/strong> verwendet werden. Die <strong>Option &ndash;detail<\/strong> gibt dabei Informationen zu einem <strong>gesamten <\/strong><strong>aktiven <\/strong><strong>RAID-Verbund<\/strong> (RAID-Device) aus, w&auml;hrend sich <strong>&ndash;examine <\/strong>auf ein <strong>bestimmtes <\/strong><strong>enthaltenes Ger&auml;t<\/strong> (Component-Device) konzentriert.<\/p>\n<p>Zur Verwendung der <strong>Option &ndash;detail<\/strong> wird lediglich der Ger&auml;tename des jeweiligen Software-RAID ben&ouml;tigt:<\/p>\n<pre>mdadm --detail [RAID-Device]<\/pre>\n<p>Der <strong>Option &ndash;examine<\/strong> wird stattdessen der Ger&auml;tename eines Component-Device eines Software-RAID &uuml;bergeben:<\/p>\n<pre>mdadm --examine [Component-Device]<\/pre>\n<h2 id=\"t-1599041007688\">RAID-Status &uuml;berpr&uuml;fen<\/h2>\n<p>Der Status der konfigurierten RAID-Verbunde l&auml;sst sich unter <strong>\/proc\/mdstat<\/strong> auslesen. Auch der Fortschritt eines laufenden <strong>Rebuild <\/strong>sowie von Raid-Checks l&auml;sst sich hier verfolgen. Der folgende Befehl kann verwendet werden, um den aktuellen Status auszugeben:<\/p>\n<pre>cat \/proc\/mdstat<\/pre>\n<p style=\"text-align: center;\">Abonniere JETZT unseren Newsletter!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Verpasse nie wieder <strong>neue<\/strong> Beitr&auml;ge und <strong>exklusive Insider-Only-Inhalte!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MDADM (multiple disk administration) steht unter der GNU General Public License (GPL) frei zur Verf\u00fcgung und dient unter Linux zum Verwalten von Software-RAIDs. Es k\u00f6nnen damit RAID-Verb\u00fcnde erstellt, konfiguriert, \u00fcberwacht und gel\u00f6scht werden. Mit dem Programm lassen sich multiple devices (MD) auf verschiedenen Block-Devices wie Festplatten, Partitionen oder USB-Sticks erstellen. 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