{"id":5373,"date":"2020-05-15T15:30:27","date_gmt":"2020-05-15T15:30:27","guid":{"rendered":"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/?p=5373"},"modified":"2020-05-16T22:47:04","modified_gmt":"2020-05-16T22:47:04","slug":"konfigurationsdatei-fstab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/konfigurationsdatei-fstab\/","title":{"rendered":"Die Konfigurationsdatei fstab"},"content":{"rendered":"<p>Die fstab ist eine Konfigurationsdatei von Linux- \/ UNIX-Betriebssystemen und ist f&uuml;r das automatisierte einh&auml;ngen von Datentr&auml;gern \/ Partitionen zust&auml;ndig. Innerhalb dieser Konfigurationsdatei werden zeilenweise die Partitionen angegeben, die bei einem Systemstart automatisch in das <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Dateisystem&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Ein Dateisystem kontrolliert die Speicherung, das Ver&auml;ndern, L&ouml;schen und schlie&szlig;lich auch das Abrufen von Daten auf einem Speichermedium bzw.(...)&lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_wrapper&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_title&gt;Synonyms: &lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms&gt;Filesystem&lt;\/div&gt;&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/dateisystem\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Dateisystem<\/a> des <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik cmtt_Netzwerke\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Betriebssystem&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Ein Betriebssystem ist f&uuml;r die Verwaltung der Ressourcen eines Rechensystems verantwortlich.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/betriebssystem\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Betriebssystems<\/a> eingeh&auml;ngt werden sollen. Jeder dieser Zeilen besteht aus bis zu sechs Spalten, die in diesem Beitrag n&auml;her erl&auml;utert werden.<\/p>\n<h2 id=\"t-1589119045299\">Aufruf und Modifikation<\/h2>\n<p>Die Konfigurationsdatei <strong>fstab<\/strong> liegt standardm&auml;&szlig;ig im Pfad <strong>\/etc\/<\/strong>. Sie ben&ouml;tigen nur <strong><a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Root-Benutzer&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Der Root-Benutzer ist der m&auml;chtigste Benutzer-Account auf Linux-Systemen.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/root-benutzer\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">root<\/a><\/strong>-Rechte, wenn Sie den Inhalt dieser Konfigurationsdatei bearbeiten m&ouml;chten. Zum Anzeigen des Inhalts werden diese standardm&auml;&szlig;ig nicht ben&ouml;tigt:<\/p>\n<h5>Standard-Berechtigungen &ndash; fstab<\/h5>\n<h6>Eingabe:<\/h6>\n<p>ls -l \/etc\/fstab<\/p>\n<h6>Ausgabe:<\/h6>\n<p>-rw-r&ndash;r&ndash; 1 root root 939 Feb 21 15:25 \/etc\/fstab<\/p>\n<h5>Beispiel-Inhalt einer fstab<\/h5>\n<h6>Eingabe:<\/h6>\n<p>cat \/etc\/fstab<\/p>\n<h6>Ausgabe:<\/h6>\n<p># \/etc\/fstab: static file system information.## Use &lsquo;blkid&rsquo; to print the universally unique identifier for a# device; this may be used with UUID= as a more robust way to name devices# that works even if disks are added and removed. See fstab(5).## &lt;file system&gt; &lt;mount point&gt; &lt;type&gt; &lt;options&gt; &lt;dump&gt; &lt;pass&gt;# \/ was on \/dev\/sda3 during installationUUID=35df51fc-31df-4b77-bd35-211d7eb66062 \/ ext4 errors=remount-ro 0 1# \/boot was on \/dev\/sda1 during installationUUID=7f22b916-06b0-46de-a87d-fe27f66588a8 \/boot ext4 defaults 0 2# \/daten was on \/dev\/sda4 during installationUUID=7364bdf9-f1de-4f21-95f6-7e3702b4a0ec \/daten ext4 defaults 0 2# <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Swap&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Swap ist in der Informatik der Auslagerungsspeicher, welcher beim sogenannten Swapping verwendet wird, um Daten aus h&ouml;heren Ebenen in tiefere(...)&lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_wrapper&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_title&gt;Synonyms: &lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms&gt;Auslagerungsspeicher, Swapping&lt;\/div&gt;&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/swap\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">swap<\/a> was on \/dev\/sda2 during installationUUID=a2f8c176-028e-4093-a779-5adc385ac8f7 none swap sw 0 0\/dev\/sr0 \/media\/cdrom0 udf,iso9660 user,noauto 0 0<\/p>\n<p>Wenn Sie den Inhalt der Konfigurationsdatei <strong>fstab <\/strong>bearbeiten m&ouml;chten, k&ouml;nnen Sie z.B. den Editor <strong>nano <\/strong>verwenden. Anschlie&szlig;end k&ouml;nnen Sie am Ende des Inhalts eine neue Zeile f&uuml;r einen neuen automatisierten Einh&auml;ngepunkt eintragen. Sie k&ouml;nnen auch einen vorhandenen Einh&auml;ngepunkt &auml;ndern oder diesen mit dem Zeichen <strong>#<\/strong> am Zeilenanfang auskommentieren, um ihn zu deaktivieren. F&uuml;r die Dokumentation Ihres Systems ist es sinnvoll, &uuml;ber den Zeilen ein entsprechenden Kommentar (auch mit <strong>#<\/strong> am Zeilenanfang) zu schreiben, damit Sie sp&auml;ter wissen, um welchen Einh&auml;ngepunkt es sich handelt. Zum Bearbeiten dieser Konfigurationsdatei ben&ouml;tigen Sie standardm&auml;&szlig;ig <strong>root<\/strong>-Rechte.<\/p>\n<h5>fstab bearbeiten mit nano<\/h5>\n<h6>Code:<\/h6>\n<p>nano \/etc\/fstab<\/p>\n<p>Damit die von Ihnen vorgenommenen &Auml;nderungen an der Konfigurationsdatei <strong>fstab <\/strong>wirksam werden, sollten Sie ihr System neustarten. Beachten Sie bitte, dass bei einer falschen Konfiguration das System gegebenenfalls nicht mehr korrekt starten kann. Zum Beispiel durch einen falschen Verweis auf die Boot-Partition.<\/p>\n<h2 id=\"t-1589119045300\">Aufbau &ndash; Die sechs Spalten<\/h2>\n<p>Jede Zeile innerhalb der Konfigurationsdatei <strong>fstab <\/strong>ist unterteilt in sechs Spalten. Jede dieser Spalten werden durch sogenannte <strong>Whitespaces<\/strong>, also Leerzeichen oder Tabulator, voneinander getrennt:<\/p>\n<pre>&lt;file system&gt; &lt;mount point&gt; &lt;type&gt; &lt;options&gt; &lt;dump&gt; &lt;pass&gt;<\/pre>\n<h4>&lt;file system&gt; &ndash; Dateisystem<\/h4>\n<p>In der ersten Spalte geben Sie die Beschreibung des eingeh&auml;ngten Ger&auml;ts bzw. die Partition an. Sie k&ouml;nnen entweder den logischen Namen wie <strong>\/dev\/sda1<\/strong> oder die <strong>UUID <\/strong>(eineindeutige Kennzeichnung einer Partition) angeben.<\/p>\n<h4>&lt;mount point&gt; &ndash; Einh&auml;ngepunkt<\/h4>\n<p>Mit der zweiten Spalte geben Sie den Einh&auml;ngepunkt (auch <strong>Mountpunkt <\/strong>genannt) an, also ein Verzeichnis, in dem die Partition eingeh&auml;ngt werden soll. F&uuml;r <strong>Swap <\/strong>beispielsweise wird hier &ldquo;<strong>none<\/strong>&rdquo; angegeben, da diese Partition keinen Einh&auml;ngepunkt besitzt.<\/p>\n<h4>&lt;type&gt; &ndash; Typ<\/h4>\n<p>Die dritte Spalte gibt den <strong>Typ <\/strong>des f&uuml;r die Partition zu verwendeten Dateisystems an. F&uuml;r Linux-Dateisysteme k&ouml;nnen Sie zum Beispiel <strong>ext4 <\/strong>oder f&uuml;r Windows-Dateisysteme beispielsweise <strong>ntfs <\/strong>angeben. Dies entspricht dem Parameter<strong> -t<\/strong> des <strong>Mount<\/strong>-Befehls.<\/p>\n<h4>&lt;options&gt; &ndash; Optionen<\/h4>\n<p>In der vierten Spalte legen Sie f&uuml;r die Partitionen fest, mit welchen <strong>Optionen <\/strong>die Partitionen eingeh&auml;ngt werden sollen. Dies entspricht dem Parameter<strong>&nbsp;-o<\/strong>&nbsp;des&nbsp;<strong>Mount<\/strong>-Befehls. Unter Linux wird oft die Option &ldquo;<strong>defaults<\/strong>&rdquo; verwendet, welche die Optionen &ldquo;<strong>rw, suid, dev, exec, auto, nouser, async und relatime<\/strong>&rdquo; beinhaltet. Mehrere Optionen werden mit einem Komma aber ohne Leerstelle voneinander getrennt. Im Folgenden werden nur die Optionen aufgef&uuml;hrt, die von &ldquo;<strong>defaults<\/strong>&rdquo; verwendet werden:<\/p>\n<table data-rows=\"10\" data-cols=\"2\" data-v=\"middle\">\n<thead>\n<tr>\n<th><strong>Option<\/strong><\/th>\n<th>Funktion<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\">defaults<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\">\n<p style=\"text-align: left\">Verwendung der Optionen <strong>rw, suid, dev, exec, auto, nouser, async<\/strong> und <strong>relatime<\/strong>.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\">rw<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\">\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Lese<\/strong>&ndash; und&nbsp;<strong>Schreibzugriff&nbsp;<\/strong>ist erlaubt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\">suid<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\">\n<p style=\"text-align: left\">Auf dem eingeh&auml;ngten Dateisystem k&ouml;nnen <strong>Programme <\/strong>mit gesetztem <strong>SetUID<\/strong>&ndash; oder <strong>SetGID-Bit<\/strong> ausgef&uuml;hrt werden.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\">dev<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\">\n<p style=\"text-align: left\">Auf dem Dateisystem befindliche <strong>Ger&auml;tedateien <\/strong>werden <strong>interpretiert<\/strong>.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">exec<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left\">Die direkte <strong>Ausf&uuml;hrung <\/strong>von Programmen auf diesem Dateisystem ist <strong>erlaubt<\/strong>.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">auto<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left\">W&auml;hrend des Startens<strong>&nbsp;<\/strong>des Betriebssystems wird das Dateisystem <strong>automatisch <\/strong>mit eingeh&auml;ngt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">nouser<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left\">Das Dateisystem kann nur von dem Benutzer <strong>root<\/strong> <strong>ein<\/strong>&ndash; und <strong>ausgeh&auml;ngt <\/strong>werden.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">async<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left\">Alle <strong>Ein- und Ausgaben<\/strong> des Dateisystems werden <strong>asynchron <\/strong>ausgef&uuml;hrt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">relatime<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Aktualisierung <\/strong>der <strong>Zugriffszeit<\/strong>, wenn die aktuelle &auml;lter als die Inhalts- oder Status&auml;nderungszeit oder &auml;lter als 1 Tag ist. Gilt seit Linux Kernel Version 2.6.30.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4>&lt;dump&gt; &ndash; Sicherung<\/h4>\n<p>Mit der f&uuml;nften Spalte geben Sie an, ob f&uuml;r die Partition eine Sicherung mit dem <strong>Backup-Programm <\/strong>&ldquo;<strong>dump<\/strong>&rdquo; erstellt werden soll (Angabe &ldquo;<strong>1<\/strong>&ldquo;) . Mit der Angabe &ldquo;<strong>0<\/strong>&rdquo; geben Sie an, dass keine Sicherung vorgenommen wird.<\/p>\n<h4>&lt;pass&gt; &ndash; Dateisystem-&Uuml;berpr&uuml;fung<\/h4>\n<p>Die sechste Spalte gibt an, ob und in welcher Reihenfolge der <strong>Dateisystem-Test<\/strong> beim Starten des Betriebssystems durchgef&uuml;hrt werden soll. Mit &ldquo;<strong>0<\/strong>&rdquo; geben Sie an, dass keine &Uuml;berpr&uuml;fung stattfinden soll. Mit &ldquo;<strong>1<\/strong>&rdquo; geben Sie die Partitionen an, auf denen das Dateisystem zuerst &uuml;berpr&uuml;ft werden soll. Mit &ldquo;<strong>2<\/strong>&rdquo; geben Sie die Partitionen an, deren Dateisysteme &uuml;berpr&uuml;ft werden sollen, nachdem alle mit &ldquo;<strong>1<\/strong>&rdquo; markierten Dateisysteme &uuml;berpr&uuml;ft wurden.<\/p>\n<h2 id=\"t-1589119045301\">Beispiel<\/h2>\n<p>In diesem Szenario haben wir ein System, in dem <strong>zwei Speichermedien<\/strong> eingebaut sind. Auf dem ersten Speichermedium (also <strong>\/dev\/sda<\/strong>) liegen die Partitionen des<strong> Linux-Betriebssystems<\/strong>. Auf dem zweiten Speichermedium (also<strong> \/dev\/sdb<\/strong>) ist bereits eine Partition (<strong>\/dev\/sdb1<\/strong>) f&uuml;r <strong>Daten <\/strong>vorhanden. Starten wir das System, so f&auml;hrt zwar das Linux-Betriebssystem hoch, aber die Daten-Partition ist noch nicht in das <strong>Dateisystem <\/strong>des Betriebssystems eingeh&auml;ngt, da der Eintrag daf&uuml;r in der <strong>Konfigurationsdatei fstab<\/strong> fehlt. Somit hat der Benutzer noch keinen Zugriff auf seine Daten. Daher werden wir die Konfigurationsdatei <strong>\/etc\/fstab<\/strong> modifizieren, sodass auch die Datenpartition bei einem Systemstart automatisch in das Dateisystem des Betriebssystems eingeh&auml;ngt wird. Daf&uuml;r wurde das <strong>Verzeichnis \/Daten<\/strong> erstellt.<\/p>\n<h5>Beispiel: fstab<\/h5>\n<h6>Vorher:<\/h6>\n<p># &lt;file system&gt; &lt;mount point&gt; &lt;type&gt; &lt;options&gt; &lt;dump&gt; &lt;pass&gt;<\/p>\n<p># Boot-Partition \/dev\/sda1 des Betriebssystems<\/p>\n<p>\/dev\/sda1 &nbsp; &nbsp; &nbsp; \/boot &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; ext4 &nbsp; defaults&nbsp; &nbsp;0 &nbsp; &nbsp; 2# SWAP-Partition \/dev\/sda2 des Betriebssystems\/dev\/sda2 &nbsp; &nbsp; &nbsp; none &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;swap &nbsp; sw&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;0&nbsp; &nbsp; &nbsp;0# \/-Partition \/dev\/sda3 des Betriebssystems\/dev\/sda3 &nbsp; &nbsp; &nbsp; \/ &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; ext4 &nbsp; errors=remount-ro 0 1<\/p>\n<h6>Eingabe:<\/h6>\n<p>nano \/etc\/fstab<\/p>\n<p>(Am Ende des Inhalts von fstab werden zwei neue Zeilen hinzugef&uuml;gt):<\/p>\n<p># Neue Daten-Partition \/dev\/sdb1<\/p>\n<p>\/dev\/sdb1 &nbsp; &nbsp; &nbsp; \/Daten &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;ext4 &nbsp; defaults &nbsp; 0 &nbsp; &nbsp; 2<\/p>\n<h6>Nachher:<\/h6>\n<p># &lt;file system&gt; &lt;mount point&gt; &lt;type&gt; &lt;options&gt; &lt;dump&gt; &lt;pass&gt;<\/p>\n<p># Boot-Partition \/dev\/sda1 des Betriebssystems<\/p>\n<p>\/dev\/sda1 &nbsp; &nbsp; &nbsp; \/boot &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; ext4 &nbsp; defaults&nbsp; &nbsp;0 &nbsp; &nbsp; 2# SWAP-Partition \/dev\/sda2 des Betriebssystems\/dev\/sda2 &nbsp; &nbsp; &nbsp; none &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;swap &nbsp; sw&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;0&nbsp; &nbsp; &nbsp;0# \/-Partition \/dev\/sda3 des Betriebssystems\/dev\/sda3 &nbsp; &nbsp; &nbsp; \/ &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; ext4 &nbsp; errors=remount-ro 0 1<\/p>\n<p># Neue Daten-Partition \/dev\/sdb1<\/p>\n<p>\/dev\/sdb1 &nbsp; &nbsp; &nbsp; \/Daten &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;ext4 &nbsp; defaults &nbsp; 0 &nbsp; &nbsp; 2<\/p>\n<p>Nachdem wir die beiden neuen Zeilen am Ende der Konfigurationsdatei <strong>\/etc\/fstab<\/strong> hinzugef&uuml;gt, die &Auml;nderungen abgespeichert und das System einmal <strong>neugestartet<\/strong> haben, stellen wir fest, dass die Daten-Partition<strong> \/dev\/sdb1<\/strong> nun <strong>automatisch <\/strong>in das Verzeichnis <strong>\/Daten<\/strong> eingeh&auml;ngt wurde. Somit haben wir nun Zugriff darauf.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Abonniere JETZT unseren Newsletter!<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Verpasse nie wieder <strong>neue<\/strong> Beitr&auml;ge und <strong>exklusive Insider-Only-Inhalte!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die fstab ist eine Konfigurationsdatei von Linux- \/ UNIX-Betriebssystemen und ist f\u00fcr das automatisierte einh\u00e4ngen von Datentr\u00e4gern \/ Partitionen zust\u00e4ndig. Innerhalb dieser Konfigurationsdatei werden zeilenweise die Partitionen angegeben, die bei einem Systemstart automatisch in das Dateisystem des Betriebssystems eingeh\u00e4ngt werden sollen. 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