{"id":14006,"date":"2022-05-30T10:37:25","date_gmt":"2022-05-30T10:37:25","guid":{"rendered":"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/?page_id=14006"},"modified":"2022-11-23T15:28:50","modified_gmt":"2022-11-23T15:28:50","slug":"linux-befehle-pdf","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/linux-befehle-pdf\/","title":{"rendered":"Linux Befehle PDF"},"content":{"rendered":"<p>Viele allt&auml;gliche Aufgaben lassen sich unter <strong>UNIX- bzw. Linux- <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik cmtt_Netzwerke\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Betriebssystem&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Ein Betriebssystem ist f&uuml;r die Verwaltung der Ressourcen eines Rechensystems verantwortlich.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/betriebssystem\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Betriebssystemen<\/a><\/strong> mithilfe von verschiedenen Befehlen schnell und einfach erledigen &ndash; Der <strong>sichere Umgang mit dem <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;TTY [Teletype]&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;TTY steht f&uuml;r Teletype, welches das englische Wort f&uuml;r Fernschreiber ist, und steht in einem UNIX-System f&uuml;r ein Terminal.&lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_wrapper&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_title&gt;Synonyms: &lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms&gt;Terminal&lt;\/div&gt;&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/tty\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Terminal<\/a><\/strong> ist daher eine besonders wichtige F&auml;higkeit f&uuml;r jeden Linux-\/UNIX-Benutzer. &nbsp;<\/p>\n<p>In diesem Beitrag werden Sie einen umfassenden &Uuml;berblick zu den wichtigsten dieser Befehle f&uuml;r UNIX \/ Linux erhalten. Die hier vorgestellten Befehle werden dazu in die Bereiche <strong>Grundlagen<\/strong>, <strong>Systemadministration <\/strong>und <strong>Netzwerke <\/strong>unterteilt. Im ersten Abschnitt <strong>Grundlagen <\/strong>finden Sie Befehle, die bei der Nutzung von Linux- bzw. UNIX- Betriebssystemen unabdingbar sind. Im Bereich <strong>Systemadministration <\/strong>lernen Sie Befehle kennen, die Sie bei Ihrer t&auml;glichen Administrationsarbeit ben&ouml;tigen. Schlie&szlig;lich folgt der Abschnitt <strong>Netzwerke<\/strong>, welcher sich besonders an fortgeschrittene Benutzer richtet, aber auch Einsteigern einige hilfreiche Informationen bietet.<\/p>\n<h2 id=\"tab-con-9\">Grundlagen<\/h2>\n<h3 id=\"tab-con-4\">Ein Terminal &ouml;ffnen<\/h3>\n<p>Bevor Sie mit der Verwendung der Befehle beginnen k&ouml;nnen, m&uuml;ssen Sie zun&auml;chst ein Terminal auf Ihrem Linux-\/UNIX-System &ouml;ffnen. Meist ist eine einfache Suche nach &ldquo;terminal&rdquo; &uuml;ber die Suchfunktion des Men&uuml; dabei ausreichend.<\/p>\n<p>Auf manchen Linux-Distributionen haben Sie zus&auml;tzlich jedoch auch die M&ouml;glichkeit, &uuml;ber die Tastenkombination <strong>[Alt+F2]<\/strong> ein &ldquo;Run&rdquo;-Eingabefeld zu &ouml;ffnen. Dort k&ouml;nnen Sie durch Eingabe von &ldquo;gnome-terminal&rdquo; beispielsweise das gnome-terminal &ouml;ffnen.<\/p>\n<p>gnome-terminal<\/p>\n<h3 id=\"tab-con-6\">An- und Abmeldung<\/h3>\n<h4 id=\"t-1594122725513\">login &ndash; Benutzer anmelden<\/h4>\n<p>Der Befehl <strong>login <\/strong>wird verwendet, um einen Benutzer anzumelden. Falls bereits ein anderer Benutzer angemeldet ist, &nbsp;wird dieser automatisch abgemeldet. Der Befehl wird normalerweise automatisch als Antwort auf die login:-Eingabeaufforderung im Terminal ausgef&uuml;hrt. &nbsp;Es folgt die <a class=\"glossaryLink cmtt_Allgemein cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Syntax&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;&#8203;Im  Allgemeinen wird unter Syntax ein Regel&#8203;system verstanden, welches zur  Kombination elementarer Zeichen zu zusammengesetzten &#8203;Zeichen in (...)&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/syntax\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Syntax<\/a> des Befehls:<\/p>\n<p>login [Optionen] [Benutzer]\n<\/p><p>Nach Ausf&uuml;hrung des Befehls erfolgt eine Passwortabfrage f&uuml;r den Benutzer.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725514\">logout &ndash; Aktiven Benutzer abmelden<\/h4>\n<p>Der zurzeit angemeldete Benutzer kann mit dem Befehl <strong>logout <\/strong>wieder abgemeldet werden:<\/p>\n<p>logout<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725515\">whoami &ndash; Aktiven Benutzer anzeigen<\/h4>\n<p>Der Abruf des aktuellen Benutzers ist vor allem bei h&auml;ufigem Wechsel von Identit&auml;ten sehr hilfreich. Der mit der aktiven Benutzer-ID (UID) verkn&uuml;pfte Benutzername l&auml;sst sich dazu mit dem Befehl <strong>whoami <\/strong>ausgeben:<\/p>\n<p>whoami<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725516\">su &ndash; Benutzer wechseln<\/h4>\n<p>Der Befehl <strong>su <\/strong>(<strong>s<\/strong>witch <strong>u<\/strong>ser) wird in der Praxis immer wieder ben&ouml;tigt: Er erm&ouml;glicht es Ihnen, die Identit&auml;t eines anderen Benutzers anzunehmen. Die Syntax des Befehls lautet grunds&auml;tzlich folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>su [Benutzername]\n<\/p><p>Wir der Benutzername nicht mit angegeben, so wird automatisch der <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Root-Benutzer&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Der Root-Benutzer ist der m&auml;chtigste Benutzer-Account auf Linux-Systemen.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/root-benutzer\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">root-Benutzer<\/a> verwendet. Bevor Sie mit der Identit&auml;t des jeweiligen Benutzers fortfahren k&ouml;nnen, erfolgt zudem eine Passwortabfrage.<\/p>\n<p>Der Befehl wird vor allem bei administrativen Aufgaben, die besondere root-Rechte ben&ouml;tigen, immer wieder ben&ouml;tigt, um einen Wechsel auf den root-Benutzer zu realisieren.<\/p>\n<h4>sudo &ndash; Befehlsausf&uuml;hrung im Namen anderer Benutzer<\/h4>\n<p>Mit dem Befehl <strong>sudo <\/strong>(<strong>su<\/strong> &ldquo;<strong>do<\/strong>&ldquo;) k&ouml;nnen Befehle im Namen bzw. mit den Berechtigungen anderer Benutzer ausgef&uuml;hrt werden. Anwendung findet der Befehl somit oft dann, wenn bestimmte Aktionen ausgef&uuml;hrt werden sollen, die root-Rechte erfordern.<\/p>\n<p>Damit ein Benutzer \/ eine Gruppe den Befehl <strong>sudo <\/strong>verwenden darf, muss er \/ sie in der Datei <strong>\/etc\/sudoers<\/strong> registriert werden. Standardm&auml;&szlig;ig wird hier die <strong>Gruppe &ldquo;sudo&rdquo;<\/strong> bereitgestellt, dessen Mitglieder alle den <strong>sudo<\/strong>-Befehl verwenden d&uuml;rfen.<\/p>\n<p>Die allgemeine Syntax von sudo lautet:<\/p>\n<p>sudo [Optionen] [Befehl]\n<\/p><p><strong>sudo <\/strong>kann konkret mit der <strong>Option -i<\/strong> auch verwendet werden, um eine <strong>Rootshell <\/strong>zu starten:<\/p>\n<p>sudo -i<\/p>\n<p>N&auml;here Informationen zu <strong>sudo<\/strong>, der <strong>\/etc\/sudoers<\/strong> und verf&uuml;gbaren Optionen sowie auch Beispiele finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-sudo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag sudo<\/a>.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725517\">exit &ndash; Beenden von Sitzungen<\/h4>\n<p>Sitzungen, wie zum Beispiel Root-Sitzungen, die zuvor per <strong>su<\/strong>-Befehl gestartet wurden, oder auch SSH-Sitzungen, k&ouml;nnen mit dem Befehl <strong>exit <\/strong>wieder beendet werden. Genauso kann <strong>exit <\/strong>auch verwendet werden, um den aktiven Benutzer abzumelden &ndash; &auml;hnlich wie beim dem Befehl <strong>logout<\/strong>.<\/p>\n<p>exit<\/p>\n<h3 id=\"t-1613392170777\">Verzeichnisnavigation<\/h3>\n<p>An erster Stelle ist es bei der Navigation von Verzeichnissen sicherlich sinnvoll zu wissen, wo wir uns gerade befinden. Der Befehl <strong>pwd <\/strong>(<strong>p<\/strong>rint <strong>w<\/strong>orking <strong>d<\/strong>irectory) gibt uns hierzu das aktuelle Arbeitsverzeichnis, also das Verzeichnis in dem der Benutzer gerade arbeitet, aus:<\/p>\n<p>pwd [Optionen]\n<\/p><p>In den meisten F&auml;llen werden bei der Verwendung von <strong>pwd <\/strong>keine Optionen ben&ouml;tigt. Wenn Sie dennoch N&auml;heres zu den verf&uuml;gbaren Optionen erfahren m&ouml;chten, lesen Sie auch unseren Beitrag <strong>pwd<\/strong>.<\/p>\n<p>Der Navigation von Verzeichnissen dient der Befehl <strong>cd<\/strong> (<strong>c<\/strong>hange <strong>d<\/strong>irectory), welcher das Wechseln des aktuellen Arbeitsverzeichnisses erm&ouml;glicht. <strong>cd <\/strong>ist ein eingebauter Befehl der Shell und muss damit nicht zus&auml;tzlich installiert werden.<\/p>\n<p><strong>cd <\/strong>wird folgenderma&szlig;en angewendet:<\/p>\n<p>cd [Optionen] [Verzeichnis]\n<\/p><p>Optionen werden f&uuml;r die meisten Anwendungen des Befehls <strong>cd <\/strong>nicht ben&ouml;tigt. Die Angabe eines Verzeichnisses erfolgt mithilfe absoluter oder relativer Verzeichnispfade. Wenn Sie mehr &uuml;ber die verschiedenen M&ouml;glichkeiten zur Anwendung des Befehls <strong>cd <\/strong>erfahren m&ouml;chten, sehen Sie sich auch unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-cd\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-950146\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>cd<\/strong><\/a> an.<\/p>\n<p>Bei der Verzeichnisnavigation ist es auch wichtig, die Inhalte eines Verzeichnisses, etwa das aktuelle Arbeitsverzeichnis, anzeigen zu k&ouml;nnen. Hierzu wird der Befehl <strong>ls <\/strong>verwendet:<\/p>\n<p>ls [Optionen] [Datei \/ Verzeichnis]\n<\/p><p>Werden weder eine Datei, noch ein Verzeichnis angegeben, so gibt <strong>ls <\/strong>standardm&auml;&szlig;ig den Inhalt des aktuellen Arbeitsverzeichnisses, unter Auflistung der Datei- und \/ oder Verzeichnisnamen aus. Mithilfe absoluter oder relativer Verzeichnis- \/ Dateipfade k&ouml;nnen die Inhalte bestimmter anderer Verzeichnisse oder einzelne Dateien ausgegeben werden.<\/p>\n<p>Eine der wichtigsten Optionen des Befehls <strong>ls <\/strong>ist die <strong>Option -l<\/strong>, welche die Ausgabe <strong>detaillierterer Informationen<\/strong> zu Berechtigungen, Zeitstempeln, Kapazit&auml;ten etc. erm&ouml;glicht:<\/p>\n<p>ls -l [Datei \/ Verzeichnis]\n<\/p><p><strong>Versteckte Dateien<\/strong> k&ouml;nnen mithilfe der <strong>Option -a<\/strong> angezeigt werden:<\/p>\n<p>ls -a [Datei \/ Verzeichnis]\n<\/p><p>N&auml;here Informationen zum Befehl <strong>ls <\/strong>finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-ls\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-620523\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>ls<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"tab-con-1\">Datei-\/Verzeichnismanipulation<\/h3>\n<h4 id=\"t-1594122725518\">mkdir &ndash; Erstellen von Verzeichnissen<\/h4>\n<p>Mithilfe von <strong>mkdir <\/strong>(<strong>m<\/strong>a<strong>k<\/strong>e <strong>dir<\/strong>ectory) k&ouml;nnen Sie neue Verzeichnisse erstellen, unter denen weitere Dateien und Verzeichnisse angelegt werden k&ouml;nnen:<\/p>\n<p>mkdir [Optionen] [Pfad]\n<\/p><p>Wenn Sie einen ganzen Pfad von noch nicht existierenden, verschachtelten Verzeichnissen anlegen wollen, dann m&uuml;ssen Sie die <strong>Option -p<\/strong> zus&auml;tzlich &uuml;bergeben. Fehlende Verzeichnisse des angegebenen Pfades werden bei der Ausf&uuml;hrung automatisch angelegt.<\/p>\n<p>mkdir -p [Pfad]\n<\/p><p>F&uuml;r weitere Informationen lesen Sie unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-mkdir\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-574129\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>mkdir<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725519\">touch &ndash; Anlegen von Dateien \/ Aktualisieren der Zugriffszeit<\/h4>\n<p>Neue Dateien mit aktuellen Daten, wie beispielsweise der Zugriffszeit, k&ouml;nnen mit dem Befehl <strong>touch <\/strong>angelegt werden. <strong>touch <\/strong>legt jedoch nur dann neue Dateien der L&auml;nge null an, wenn die angegebene Datei noch nicht im jeweiligen Verzeichnis existiert. Existiert die Datei bereits, dann wird lediglich ihr Zugriffsdatum bzw. ihre Zugriffszeit aktualisiert. Die Syntax des Befehls lautet:<\/p>\n<p>touch [Optionen] [Dateipfad]\n<\/p><p>Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-touch\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-980636\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>touch<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725520\">rmdir &ndash; L&ouml;schen von Verzeichnissen<\/h4>\n<p>Der Befehl <strong>rmdir <\/strong>wird verwendet, um Verzeichnisse zu l&ouml;schen. Dabei ist zu beachten, dass nur leere Verzeichnisse gel&ouml;scht werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>rmdir [Optionen] [Pfad]\n<\/p><h4 id=\"t-1594122725521\">rm &ndash; L&ouml;schen von Dateien\/Verzeichnissen<\/h4>\n<p>Eintr&auml;ge einer oder mehrerer Dateien k&ouml;nnen mit dem Befehl <strong>rm <\/strong>aus einem Verzeichnis gel&ouml;scht werden.<\/p>\n<p>rm [Optionen] [Pfad]\n<\/p><p>Der Befehl kann au&szlig;erdem verwendet werden, um <strong><a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Rekursion&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Rekursion bezeichnet den abstrakten Vorgang, Regeln auf ein Produkt anzuwenden, die dieses Produkt selbst erzeugt haben.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/rekursion\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">rekursiv<\/a> <\/strong>den gesamten Inhalt eines Verzeichnisses zu l&ouml;schen. Dazu verwenden Sie die <strong>Option -r<\/strong>:<\/p>\n<p>rm -r [Pfad]\n<\/p><h4 id=\"t-1594122725522\">mv &ndash; Verschieben und Umbenennen<\/h4>\n<p>Je nach Anwendung lassen sich mit <strong>mv <\/strong>(<strong>m<\/strong>o<strong>v<\/strong>e) Dateien und Verzeichnisse verschieben und umbenennen. Verschieben lassen sich Dateien \/ Verzeichnisse durch Angabe des alten und neuen Pfades:<\/p>\n<p>mv [alter Pfad] [neuer Pfad]\n<\/p><p>Beim Umbenennen einer Datei \/ eines Verzeichnisses bleiben der alte und der neue Pfad gleich. Lediglich der Datei-\/Verzeichnisname wird ver&auml;ndert.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725523\">cp &ndash; Kopieren<\/h4>\n<p>Mit <strong>cp <\/strong>k&ouml;nnen Sie eine Datei in eine Datei mit einem anderen Namen, oder in ein anderes Verzeichnis kopieren. Au&szlig;erdem haben Sie die M&ouml;glichkeit, mehrere Dateien in ein bestimmtes Verzeichnis zu kopieren. Die Syntax des Befehls lautet:<\/p>\n<p>cp [Quelle] [Ziel]\n<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-cp\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-262127\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>cp<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725524\">nano &ndash; Texteditor<\/h4>\n<p>Der Befehl <strong>nano <\/strong>ruft einen einfachen Texteditor auf. Zum einen haben Sie die M&ouml;glichkeit, eine bestimmte, existierende Datei durch Angabe des Dateipfads mit dem Texteditor zu bearbeiten. Zum anderen k&ouml;nnen Sie auch eine neue Datei erstellen und diese direkt bearbeiten &ndash; Dazu wird entweder kein Pfad angegeben oder die angegebene Datei existiert nicht.<\/p>\n<p>nano [Dateipfad]\n<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/nano-tastenkuerzel\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-755809\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>nano<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725525\">cat &ndash; Ausgeben von Dateiinhalten<\/h4>\n<p>Mit <strong>cat <\/strong>k&ouml;nnen Sie den Inhalt einer Datei direkt im Terminal ausgeben, ohne diese zu manipulieren. Der Pfad der Datei wird dazu einfach hinter dem Befehl angegeben:<\/p>\n<p>cat [Dateipfad]\n<\/p><p>Da die angegebene Datei bei der Ausgabe durch <strong>cat<\/strong> nicht modifiziert werden kann, eignet sich der Befehl hervorragend dazu, den Inhalt einer Datei nach der Bearbeitung noch einmal zu &uuml;berpr&uuml;fen.<\/p>\n<p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-cat\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-401738\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>cat<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4>less &ndash; Anzeige von Dateiinhalten mittels Pager<\/h4>\n<p><strong>less <\/strong>dient als Pager der Anzeige des Inhalts von Dateien. Dabei ist es unter anderem m&ouml;glich, sowohl vor- als auch r&uuml;ckw&auml;rts durch die Inhalte zu scrollen. &Uuml;ber verschiedene Tastenkombinationen, die im weiteren Verlauf noch gezeigt werden, sind auch noch andere Funktionen nutzbar. Im Allgemeinen wird <strong>less <\/strong>wie folgt aufgerufen:<\/p>\n<p>less [Datei]\n<\/p><p>Die &uuml;bergebene Datei wird standardm&auml;&szlig;ig in einem interaktiven Modus, welcher auf verschiedene Tastatureingaben reagiert, ge&ouml;ffnet. Der folgenden Tabelle sind die zur Steuerung von <strong>less <\/strong>verf&uuml;gbaren Tastenkombinationen zu entnehmen:<\/p>\n<table data-rows=\"17\" data-cols=\"2\" data-v=\"middle\">\n<thead>\n<tr>\n<th style=\"\">\n<p><strong>Taste<\/strong><\/p>\n<\/th>\n<th style=\"\">\n<p>Funktion<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\">\n[Pfeiltaste hoch]\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\">\n<p>Eine Zeile weiter<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\">\n[Pfeiltaste runter]\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\">\n<p>Eine Zeile zur&uuml;ck<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\">\n[E]\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\">\n<p>Alternative: Eine Zeile weiter<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\">\n[Y]\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\">\n<p>Alternative: Eine Zeile zur&uuml;ck<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n[Bild auf]\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Eine Bildschirmseite weiter<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n[Bild ab]\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Eine Bildschirmseite zur&uuml;ck<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n[F]\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Alternative: Eine Bildschirmseite weiter<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n[B]\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Alternative: Eine Bildschirmseite zur&uuml;ck<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n[Leertaste]\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Alternative: Eine Bildschirmseite weiter<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>N [Z]\n<\/p><\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Springt N Zeilen vorw&auml;rts. Zuerst wird dazu eine Zahl N eingegeben und anschlie&szlig;end die Taste [Z] bet&auml;tigt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>N [W]\n<\/p><\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Springt N Zeilen r&uuml;ckw&auml;rts. Wird analog zum Vorw&auml;rtsspringen um N Zeilen verwendet.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n[G]\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Springt zum Anfang der Datei<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n[Shift] + [G]\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Springt zum Ende der Datei<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n[\/] Suchbegriff\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Springt zu Vorkommnissen des angegebenen Suchbegriffs. F&uuml;r eine Suche wird zuerst die Slash-Taste bet&auml;tigt und anschlie&szlig;end der Suchbegriff eingegeben. Mit der Taste [N] kann vorw&auml;rts durch die Suchergebnisse navigiert werden, mit der Tastenkombination [Shift] + [N] r&uuml;ckw&auml;rts.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n[H]\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Hilfeseite mit verf&uuml;gbaren Funktionen anzeigen<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Taste\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n[Q]\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>less beenden<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Weitere Informationen finden Sie in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-less\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-616612\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>less<\/strong><\/a>. Lesen Sie zudem auch den <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-more\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-790416\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>more<\/strong><\/a>, welcher einen alternativen Befehl f&uuml;r die Anzeige von Dateiinhalten behandelt.<\/p>\n<h4>head &ndash; Ausgabe vom Dateianfang<\/h4>\n<p>Der Befehl <strong>head <\/strong>kann &ndash; &auml;hnlich wie der zuvor gezeigte Befehl <strong>cat <\/strong>&ndash; verwendet werden, um Inhalte einer Datei auszugeben. head wird jedoch in der Regel nicht zur Ausgabe des kompletten Inhalts, sondern nur von einem bestimmten Anteil vom Anfang bzw. Kopf einer Datei, verwendet. Wird <strong>head <\/strong>nur der Pfad einer Datei &uuml;bergeben, so werden die <strong>ersten zehn Zeilen<\/strong> dieser Datei ausgegeben:<\/p>\n<p>head [Dateipfad]\n<\/p><p>Die Angabe mehrerer Dateipfade ist m&ouml;glich &ndash; hierbei werden die Ausgaben jeder Datei jeweils von einer Kopfzeile mit dem entsprechenden Dateinamen angef&uuml;hrt. Soll eine andere Anzahl Zeilen ausgegeben werden als die standardm&auml;&szlig;igen zehn, so kann ein entsprechender Wert mithilfe der <strong>Option -n<\/strong> spezifiziert werden:<\/p>\n<p>head -n [Anzahl Zeilen] [Dateipfad]\n<\/p><p>Die meist ben&ouml;tigten Anwendungen des Befehls sind hiermit abgedeckt. F&uuml;r weitere Optionen zu diesem Befehl lesen Sie unseren ausf&uuml;hrlichen <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-head\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-192021\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>head<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4>tail &ndash; Ausgabe vom Dateiende<\/h4>\n<p>Das Gegenst&uuml;ck zu <strong>head <\/strong>bildet der Befehl <strong>tail<\/strong>, welcher zur Ausgabe eines Teils vom Ende einer Datei verwendet wird. Standardm&auml;&szlig;ig gibt <strong>tail <\/strong>die <strong>letzten zehn Zeilen<\/strong> der &uuml;bergebenen Datei aus:<\/p>\n<p>tail [Dateipfad]\n<\/p><p>Bei Angabe mehrerer Dateien werden auch hier Kopfzeilen ausgegeben. &Auml;hnlich wie bei <strong>head <\/strong>kann zudem wieder die <strong>Option -n<\/strong> verwendet werden, um eine andere Anzahl Zeilen auszugeben:<\/p>\n<p>tail -n [Anzahl Zeilen] [Dateipfad]\n<\/p><p><strong>tail <\/strong>bietet au&szlig;erdem noch die <strong>Option -f<\/strong>, um bei einer wachsenden Datei jeweils die hinzugekommenen Daten auszugeben. Werden dabei mehrere Dateien angegeben, dann wird immer eine Kopfzeile ausgegeben, wenn in einer anderen Datei etwas hinzugef&uuml;gt wurde:<\/p>\n<p>tail -f [Dateipfad]\n<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-tail\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-564842\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>tail<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4>ln &ndash; Verkn&uuml;pfungen erstellen<\/h4>\n<p>Der Befehl <strong>ln<\/strong> (<strong>l<\/strong>i<strong>n<\/strong>k) wird verwendet, um Verkn&uuml;pfungen (Links) zu Dateien oder Verzeichnissen zu erstellen, wobei zwischen sogenannten <strong>Hard-<\/strong> und <strong>Softlinks<\/strong> unterschieden wird. Die allgemeine Syntax des Befehls lautet folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>ln [Optionen] [Ziel] [Verkn&uuml;pfungsname]\n<\/p><p>Neben der allgemeinen Syntax ist zudem noch eine andere Syntax zum Verlinken mehrerer Dateien in ein Verzeichnis zu unterscheiden:<\/p>\n<p>ln [Optionen] [Ziel(e)] [Linkverzeichnis]\n<\/p><p>Standardm&auml;&szlig;ig erzeugt <strong>ln <\/strong>sogenannte <strong>Hardlinks <\/strong>&ndash; sollen stattdessen <strong>Softlinks <\/strong>erzeugt werden, so verwenden Sie die <strong>Option -s<\/strong>:<\/p>\n<p>ln -s [Ziel] [Verkn&uuml;pfungsname]\n<\/p><p>Wenn Sie n&auml;here Informationen zur Unterscheidung zwischen <strong>Hard-<\/strong> und <strong>Softlinks<\/strong>, den weiteren Optionen des Befehls sowie auch einige Beispielanwendungen ben&ouml;tigen, dann lesen Sie auch unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-ln\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-4078\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>ln<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1653910603637\">Suchen in Dateien<\/h3>\n<p>Die Suche nach verschiedenen Mustern in Dateien ist mithilfe des Befehls <strong>grep <\/strong>(&ldquo;<strong>G<\/strong>lobal Search for a <strong>R<\/strong>egular <strong>E<\/strong>xpression and <strong>P<\/strong>rint out matches lines&rdquo;) m&ouml;glich. Neben festen <a class=\"glossaryLink cmtt_Allgemein cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;String&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Ein String ist in der Informatik eine Zeichenkette - stellt also eine endliche Folge von Zeichen aus einem bestimmten Zeichensatz,(...)&lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_wrapper&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_title&gt;Synonyms: &lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms&gt;Zeichenkette&lt;\/div&gt;&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/string\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Zeichenketten<\/a> k&ouml;nnen f&uuml;r die Suche auch <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Regex [Regular Expression]&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Regul&auml;re Ausdr&uuml;cke (engl. regular expression, regex) sind spezielle Zeichenketten, die ein Suchmuster definieren.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/regex\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">regul&auml;re Ausdr&uuml;cke<\/a> verwendet werden. Es folgt die allgemeine Syntax des Befehls <strong>grep<\/strong>:<\/p>\n<p>grep [Optionen] [Muster] [Dateipfad]\n<\/p><p>Neben der Angabe eines einzelnen Dateipfades ist auch die &Uuml;bergabe mehrerer Dateipfade m&ouml;glich. Die Pfade werden dabei durch Leerzeichen voneinander getrennt. In der Ausgabe kennzeichnet <strong>grep <\/strong>dann jeweils am Anfang jedes Suchergebnisses, zu welcher Datei die Suchergebnisse geh&ouml;ren.<\/p>\n<p>Sollen alle Dateien in einem Verzeichnis sowie rekursiv aus Unterverzeichnissen durchsucht werden, so k&ouml;nnen Sie auch die <strong>Option -R<\/strong> verwenden und den entsprechenden Verzeichnispfad &uuml;bergeben. Wird kein Verzeichnispfad angegeben, so sucht <strong>grep <\/strong>rekursiv im aktuellen Arbeitsverzeichnis:<\/p>\n<p>grep -R [Muster] [Verzeichnispfad]\n<\/p><p>Ebenfalls hilfreich ist die <strong>Option -n<\/strong>, welche die Anzeige von Zeilennummern aktiviert. Die Zeilennummern werden dann an den Anfang jeder gefundenen Zeile angeh&auml;ngt:<\/p>\n<p>grep -n [Muster] [Dateipfad]\n<\/p><p>Weitere Informationen zum Befehl <strong>grep<\/strong>, seinen Optionen sowie auch einige Anwendungsbeispiele finden Sie im <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-grep\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>grep<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"tab-con-0\">Suchen im Dateisystem<\/h3>\n<p>Eine Suche nach Dateien oder Verzeichnissen l&auml;sst sich unter Linux- bzw. UNIX- Systemen leicht mit dem Befehl <strong>find <\/strong>durchf&uuml;hren. Sie k&ouml;nnen dabei von beliebigen Startpunkten aus ganze Verzeichniszweige durchsuchen und die Ergebnisse zudem auch filtern.<\/p>\n<p>Der Befehl stellt neben den einfachen Such- und Filterfunktionen auch noch einige speziellere Funktionen bereit, die Ihn zu einem m&auml;chtigen Universalwerkzeug machen.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725526\">find &ndash; Datei-\/Verzeichnissuche<\/h4>\n<p><strong>find <\/strong>kann mit einer Vielzahl Optionen ausgef&uuml;hrt werden, um verschiedene Daten f&uuml;r die Suche heranzuziehen und die Ergebnisse zus&auml;tzlich zu filtern. Die Syntax des Befehls lautet jedoch allgemein:<\/p>\n<p>find [Startpunkt] [Optionen \/ Ausdruck]\n<\/p><h5>Filtern nach Name<\/h5>\n<p>Bei einer einfachen Datei- oder Verzeichnissuche nach einem bestimmten Namen wird die <strong>Option -name<\/strong> verwendet. Sie ben&ouml;tigen au&szlig;erdem den Startpunkt f&uuml;r die Suche, sowie die Suchbedingungen bzw. den exakten Namen der gesuchten Datei \/ des gesuchten Verzeichnisses:<\/p>\n<p>find [Startpunkt] -name [Datei-\/Verzeichnisname]\n<\/p><p>Wenn Sie die Gro&szlig;- und Kleinschreibung bei der Suche ignorieren wollen, dann k&ouml;nnen Sie auch die <strong>Option -iname<\/strong> verwenden:<\/p>\n<p>find [Startpunkt] -iname [Datei-\/Verzeichnisname]\n<\/p><p>Bei der Angabe von Datei- bzw. Verzeichnisnamen ist es auch m&ouml;glich, sogenannte <strong>Wildcards <\/strong>zu verwenden, um eine dynamische Suche nach mehreren Dateien durchzuf&uuml;hren. Eine genaue Kenntnis des Dateinamen ist somit auch nicht n&ouml;tig.<\/p>\n<h5>Filtern nach Kapazit&auml;t<\/h5>\n<p>Die <strong>Option -size<\/strong> wird verwendet, um Dateien und Verzeichnisse aufgrund ihrer Kapazit&auml;t zu filtern. Die Syntax lautet hier:<\/p>\n<p>find [Startpunkt] -size [+-][Kapazit&auml;t][ckMG]\n<\/p><p>Bei der einfachen Angabe einer Kapazit&auml;t werden alle Dateien\/Verzeichnisse gesucht, die dieser genau entsprechen. Die Einheit k&ouml;nnen Sie dabei durch Anh&auml;ngen der Zeichen <strong>&lsquo;c&rsquo; f&uuml;r Byte<\/strong>, <strong>&lsquo;k&rsquo; f&uuml;r Kilobyte<\/strong>, <strong>&lsquo;M&rsquo; f&uuml;r Megabyte<\/strong> und <strong>&lsquo;G&rsquo; f&uuml;r Gigabyte<\/strong> festlegen. Wenn Sie keine Einheit angeben, dann bezieht sich die Kapazit&auml;t auf die <strong>Anzahl belegter Bl&ouml;cke<\/strong> im <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Dateisystem&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Ein Dateisystem kontrolliert die Speicherung, das Ver&auml;ndern, L&ouml;schen und schlie&szlig;lich auch das Abrufen von Daten auf einem Speichermedium bzw.(...)&lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_wrapper&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_title&gt;Synonyms: &lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms&gt;Filesystem&lt;\/div&gt;&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/dateisystem\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Dateisystem<\/a>.<\/p>\n<p>Statt einer genauen Kapazit&auml;ts-Angabe k&ouml;nnen Sie schlie&szlig;lich auch ein <strong>Plus &lsquo;+&rsquo;<\/strong> oder <strong>Minus &lsquo;-&lsquo;<\/strong> voranstellen. Das &lsquo;+&rsquo; steht dann f&uuml;r <strong>&ldquo;gr&ouml;&szlig;er als&rdquo;<\/strong>, w&auml;hrend das &lsquo;-&lsquo; f&uuml;r <strong>&ldquo;kleiner als&rdquo;<\/strong> steht.<\/p>\n<h5>Filtern nach Zugriffsrechten<\/h5>\n<p>Bei der Suche k&ouml;nnen Sie auch nach Dateien mit bestimmten Zugriffsrechten filtern. Dazu verwenden Sie die Option <strong>-perm<\/strong> und geben die <strong>Zugriffsrechte als Oktalzahl<\/strong> an:<\/p>\n<p>find [Startpunkt] -perm [Zugriffsrechte als Oktalzahl]\n<\/p><p>Informationen zur Schreibweise als Oktalzahl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/linux-berechtigungssystem\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-788990\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag Linux-Berechtigungssystem<\/a>.<\/p>\n<h5>Filtern nach Besitzer<\/h5>\n<p>Mit der <strong>Option -user<\/strong> k&ouml;nnen Sie auch nach Dateien\/Verzeichnissen mit einem bestimmten Besitzer suchen:<\/p>\n<p>find [Startpunkt] -user [Benutzername]\n<\/p><h5>Filtern nach Typ<\/h5>\n<p>Zuletzt k&ouml;nnen Sie mit <strong>-type<\/strong> auch noch nach Elementen mit bestimmter Typisierung suchen. Die wichtigsten Parameter f&uuml;r die Nutzung mit dieser Option sind <strong>&lsquo;f&rsquo; f&uuml;r Dateien<\/strong> (<strong>f<\/strong>ile), <strong>&lsquo;d&rsquo; f&uuml;r Verzeichnisse<\/strong> (<strong>d<\/strong>irectories) und <strong>&lsquo;l&rsquo; f&uuml;r symbolische Links<\/strong> (<strong>l<\/strong>ink).<\/p>\n<p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-find\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-382614\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>find<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4>locate &ndash; Datei- \/ Verzeichnissuche mit Datenbank<\/h4>\n<p>Als Alternative zu <strong>find <\/strong>wird an dieser Stelle auch einmal kurz der Befehl <strong>locate <\/strong>vorgestellt. Dieser greift bei der Suche auf eine oder mehrere Datenbankdateien zur&uuml;ck, welche die Datei- und Verzeichnisnamen des Dateisystems beinhalten. Im Vergleich zum Befehl <strong>find <\/strong>bietet <strong>locate <\/strong>durch die Suche in einer <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Datenbank&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Datenbanken sind Systeme f&uuml;r die elektronische Datenverwaltung.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/datenbank\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Datenbank<\/a> eine <strong>h&ouml;here Suchgeschwindigkeit<\/strong> &ndash; Voraussetzung ist jedoch die regelm&auml;&szlig;ige Aktualisierung der Datenbank(en). Der Befehl ist nicht auf allen Systemen standardm&auml;&szlig;ig vorinstalliert, kann jedoch mit einem Paketmanager wie <strong>apt <\/strong>nachinstalliert werden.<\/p>\n<p>Bevor eine erste Suche durchgef&uuml;hrt wird, ist es unter Umst&auml;nden notwendig, die Datenbank zu aktualisieren. Die Aktualisierung erfolgt durch den <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Cronjob&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Cronjobs sind wiederkehrende Aufgaben, welche unter Linux- bzw. UNIX-Betriebssystemen durch den sogenannten Cron-Daemon ausgef&uuml;hrt werden.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/cronjob\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Cron-Daemon<\/a> standardm&auml;&szlig;ig einmal t&auml;glich automatisch. Mit dem folgenden Befehl wird eine Aktualisierung manuell angesto&szlig;en:<\/p>\n<p>updatedb<\/p>\n<p>Eine einfache Suche wird mithilfe der folgenden Syntax durchgef&uuml;hrt:<\/p>\n<p>locate [Suchmuster]\n<\/p><p>Neben einfachen Zeichenfolgen k&ouml;nnen im Suchmuster auch <strong>Wildcards <\/strong>(&ldquo;*&rdquo;, &ldquo;?&rdquo;, &ldquo;[]&rdquo;) verwendet werden. Bei Verwendung einfacher Zeichenfolgen gibt <strong>locate <\/strong>alle Dateien und Verzeichnisse aus, die diese Zeichenfolge an beliebiger Stelle in ihrem Namen beinhalten. Werden dagegen Wildcards verwendet, so gibt locate nur exakte &Uuml;bereinstimmungen aus. Weitere Informationen erfahren Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/wildcards\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-945673\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>wildcard<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>Dieser Abschnitt zeigt lediglich &uuml;berblicksartig die grundlegendsten Funktionalit&auml;ten des Befehls <strong>locate<\/strong>. Genauere Informationen, wie beispielsweise zu den Optionen von <strong>updatedb <\/strong>und <strong>locate<\/strong>, finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-locate\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-117936\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>locate<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"tab-con-7\">Systembefehle<\/h3>\n<h4 id=\"t-1594122725527\">shutdown &ndash; Herunterfahren \/ Neustart<\/h4>\n<p>Mit dem Befehl <strong>shutdown <\/strong>k&ouml;nnen Neustarts, das Herunterfahren des Systems eingeleitet und durch bestimmte Optionen sogar zeitlich gesteuert werden.<\/p>\n<p>Herunterfahren l&auml;sst sich das System mit der <strong>Option -h<\/strong>. Sie m&uuml;ssen zus&auml;tzlich au&szlig;erdem einen Zeitpunkt festlegen, zu dem der Vorgang gestartet werden soll. Dieser kann entweder in Minuten nach Befehlsausf&uuml;hrung oder im 24 Stunden Format <strong>&ldquo;hh:mm&rdquo;<\/strong> angegeben werden:<\/p>\n<p>shutdown -h [Zeit]\n<\/p><p>Neustarts werden mit der <strong>Option -r <\/strong>(reboot) durchgef&uuml;hrt:<\/p>\n<p>shutdown -r [Zeit]\n<\/p><p>Zuletzt gibt es noch die M&ouml;glichkeit, ein geplantes Herunterfahren \/ einen Neustart vorzeitig abzubrechen. Dazu verwenden Sie die <strong>Option -c<\/strong> (cancel):<\/p>\n<p>shutdown -c<\/p>\n<p>Unter Debian 10 Buster kann <strong>shutdown<\/strong> aufgrund des vollst&auml;ndigen Wechsels auf <strong><a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Systemd&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Systemd ist ein System- und Servicemanager f&uuml;r Linux Betriebssysteme.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/systemd\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">systemd<\/a><\/strong> nicht mehr ohne Weiteres eingesetzt werden. Sie k&ouml;nnen stattdessen auf den Befehl <strong>systemctl <\/strong>zur&uuml;ckgreifen, welcher im Folgenden einmal erkl&auml;rt wird.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725528\">systemctl &ndash; Kontrolle des systemd System- und Service-Manager<\/h4>\n<h5>Herunterfahren \/ Neustarten<\/h5>\n<p>Mit <strong>systemctl <\/strong>k&ouml;nnen Befehle an <strong>systemd <\/strong>gesendet werden, um beispielweise das System herunterzufahren oder neuzustarten. Ein Herunterfahren wird mit <strong>poweroff <\/strong>eingeleitet:<\/p>\n<p>systemctl poweroff<\/p>\n<p>Neustarts k&ouml;nnen Sie mit <strong>reboot <\/strong>durchf&uuml;hren:<\/p>\n<p>systemctl reboot<\/p>\n<h5>Steuerung von Services \/ Units<\/h5>\n<p>Neben <strong>poweroff <\/strong>und <strong>reboot <\/strong>bietet das Befehlszeilenwerkzeug <strong>systemctl <\/strong>auch noch Funktionen f&uuml;r die Steuerung von Systemprogrammen, sogenannten Units.<\/p>\n<p>Zun&auml;chst gibt es die beiden Funktionen <strong>start <\/strong>und <strong>stop<\/strong>, welche zum Starten und Stoppen der Units verwendet werden k&ouml;nnen:<\/p>\n<p>systemctl [start \/ stop] [Unit]\n<\/p><p>Die Funktion <strong>restart <\/strong>wird verwendet, um Units neuzustarten. Dies ist hilfreich, wenn nach einer &Auml;nderung beispielsweise die Konfigurationsdateien eines Programms neu eingelesen werden sollen:<\/p>\n<p>systemctl [restart] [Unit]\n<\/p><p>Schlie&szlig;lich gibt es noch die Funktion <strong>status<\/strong>, welche, wie der Name schon vermuten l&auml;sst, den Status einer Unit im Terminal ausgibt.<\/p>\n<p>systemctl [status] [Unit]\n<\/p><h3 id=\"tab-con-2\">Benutzer-\/Gruppenverwaltung<\/h3>\n<p>In diesem Abschnitt werden Sie einige wichtige Befehle f&uuml;r die Verwaltung von Benutzern und Gruppen unter Linux- bzw. UNIX-Betriebssystemen kennen lernen.<\/p>\n<p>Wenn Sie N&auml;heres zur Funktionsweise des Benutzer-\/Gruppensystems und den Befehlen erfahren wollen, lesen Sie auch unseren ausf&uuml;hrlichen <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/benutzer-gruppen-linux\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" rel=\"noopener\">Beitrag Benutzer und Gruppen unter Linux<\/a>. Sie finden dort au&szlig;erdem Beispielanwendungen f&uuml;r die Befehle.<\/p>\n<p>Die meisten der folgenden Befehle erfordern f&uuml;r ihre Ausf&uuml;hrung die Rechte des root-Benutzers.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725529\">Benutzer<\/h4>\n<h5>adduser &ndash; Hinzuf&uuml;gen neuer Benutzer<\/h5>\n<p>Mit dem Befehl <strong>adduser <\/strong>k&ouml;nnen Sie neue Benutzer erstellen. Der Befehl ben&ouml;tigt dazu lediglich den Namen des zu erstellenden Benutzers, alle anderen notwendigen Daten werden automatisch abgefragt. Dazu geh&ouml;rt das Passwort, der vollst&auml;ndige Name des Benutzers, sowie einige optionale Daten wie &nbsp;die Zimmernummer, Telefon und Sonstiges.<\/p>\n<p>adduser [Benutzername]\n<\/p><p>Neben dem Benutzer wird auch eine gleichnamige Gruppe und ein entsprechendes Home-Verzeichnis erstellt.<\/p>\n<h5>passwd &ndash; &Auml;ndern von Passw&ouml;rtern<\/h5>\n<p>Das &Auml;ndern von Passw&ouml;rtern ist mit dem Befehl <strong>passwd <\/strong>m&ouml;glich: Der Root-Benutzer hat dabei die M&ouml;glichkeit, das Passwort eines jeden Benutzers zu &auml;ndern\/aktualisieren. Der jeweilige Benutzername wird dazu einfach als Parameter &uuml;bergeben. Jeder Benutzer kann au&szlig;erdem sein eigenes Passwort &auml;ndern &ndash; dazu ist keine Angabe eines Benutzernamen notwendig.<\/p>\n<p>passwd [Benutzername]\n<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-passwd\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-770824\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>passwd<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h5>usermod &ndash; Bearbeiten von Benutzerkonten<\/h5>\n<p>Der Befehl <strong>usermod <\/strong>erm&ouml;glicht die Bearbeitung von Informationen und Gruppenzugeh&ouml;rigkeiten bereits existierender Benutzerkonten. Dabei kommen verschiedene Optionen zum Einsatz. Zun&auml;chst folgt jedoch die allgemeine Syntax des Befehls:<\/p>\n<p>usermod [Optionen] [Benutzer]\n<\/p><p>Mit der <strong>Option -l<\/strong> k&ouml;nnen Sie einen bestehenden Benutzer umbenennen:<\/p>\n<p>usermod -l [Neuer Benutzername] [Benutzer]\n<\/p><p>Benutzer k&ouml;nnen mit den&nbsp;<strong>Optionen -aG<\/strong> in Gruppen hinzugef&uuml;gt werden:<\/p>\n<p>usermod -aG [Gruppe\/-n] [Benutzer]\n<\/p><h5>deluser &ndash; L&ouml;schen von Benutzern<\/h5>\n<p>Wollen Sie einen Benutzer wieder l&ouml;schen, dann kommt der Befehl <strong>deluser <\/strong>zum Einsatz. Die Syntax lautet:<\/p>\n<p>deluser [Optionen] [Benutzer]\n<\/p><p>Wenn Sie dem Befehl keine besonderen Optionen &uuml;bergeben, dann wird zwar der Benutzer gel&ouml;scht, das Home-Verzeichnis, sowie alle vom Benutzer erstellten Daten bleiben jedoch erhalten. Wenn Sie das Home-Verzeichnis ebenfalls l&ouml;schen wollen, dann verwenden Sie daher die <strong>Option &ndash;remove-home<\/strong>:<\/p>\n<p>usermod &ndash;remove-home [Benutzer]\n<\/p><p>Sie k&ouml;nnen mit der <strong>Option &ndash;remove-all-files<\/strong> zudem auch alle Dateien des Benutzers l&ouml;schen:<\/p>\n<p>usermod &ndash;remove-all-files [Benutzer]\n<\/p><h5>chsh &ndash; Wechseln der Login-Shell<\/h5>\n<p>Die Login-Shell eines Benutzers kann mithilfe des Befehls <strong>chsh <\/strong>ge&auml;ndert werden. Da chsh Teil des Pakets <strong>passwd <\/strong>ist, ist es auf den meisten Systemen bereits vorinstalliert und kann direkt verwendet werden. Die Syntax von <strong>chsh <\/strong>lautet:<\/p>\n<p>chsh [Optionen] [Benutzer]\n<\/p><p>Bei Ausf&uuml;hrung ohne jegliche Argumente startet chsh im interaktiven Modus und fragt eine Login-Shell ab, die f&uuml;r den aktuellen Benutzer gesetzt werden soll. Dem Root-Benutzer ist es zudem m&ouml;glich, einen Benutzernamen &uuml;bergeben, um die Login-Shell f&uuml;r einen anderen Benutzer zu setzen &ndash; auch hier wird standardm&auml;&szlig;ig im interaktiven Modus gestartet. Es ist zu beachten, dass die jeweils spezifizierte Shell in der Datei <strong>\/etc\/shells<\/strong> vorhanden sein muss. Nur der Root-Benutzer darf jeden beliebigen Befehl angeben.<\/p>\n<p>Die Login-Shell kann auch mit der <strong>Option -s<\/strong> spezifiziert werden, wenn eine interaktive Abfrage nicht gew&uuml;nscht wird:<\/p>\n<p>chsh -s [Login-Shell] [Benutzer]\n<\/p><p>N&auml;here Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-chsh\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-944049\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>chsh<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h5>id &ndash; Benutzer- \/ Gruppeninformationen abfragen<\/h5>\n<p>Benutzer- und Gruppeninformationen lassen sich mithilfe des Befehls <strong>id <\/strong>f&uuml;r bestimmte Benutzer abfragen. Die ausgegebenen Informationen umfassen dann unter anderem die <strong>UID<\/strong>, die <strong>prim&auml;re GID<\/strong> sowie alle <strong>weiteren Gruppen<\/strong> des jeweiligen Benutzers. Da <strong>id <\/strong>Teil des Pakets <strong>coreutils <\/strong>ist, ist es in der Regel bereits vorinstalliert. Es folgt die allgemeine Syntax des Befehls:<\/p>\n<p>id [Optionen] [Benutzer]\n<\/p><p>Wird <strong>id <\/strong>ohne &Uuml;bergabe eines Benutzernamens ausgef&uuml;hrt, so werden die genannten Informationen f&uuml;r den aktuellen Benutzer abgefragt &ndash; andernfalls erfolgt die Abfrage f&uuml;r den jeweils angegebenen Benutzer. Die Ausgabe hat dabei das folgende Format:<\/p>\n<p>uid=[UID]([Benutzername]) gid=[GID]([Gruppenname]) Gruppen=[GID]([Gruppenname]),&hellip;<\/p>\n<p>Durch Angabe verschiedener Optionen ist es m&ouml;glich, die Ausgabe von <strong>id <\/strong>weiter anzupassen. Unter anderem ist so etwa die Ausgabe nur von <strong>effektiven<\/strong> oder <strong>realen IDs<\/strong> m&ouml;glich. N&auml;here Informationen zu diesen Optionen sowie auch Beispiele zur Anwendung des Befehls <strong>id <\/strong>k&ouml;nnen Sie im <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-id\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>id<\/strong><\/a><strong>&nbsp;<\/strong>nachlesen.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725530\">Gruppen<\/h4>\n<h5>addgroup &ndash; Hinzuf&uuml;gen neuer Gruppen<\/h5>\n<p>Neue Gruppen k&ouml;nnen Sie mit <strong>addgroup <\/strong>erstellen. Sie m&uuml;ssen dabei lediglich den Namen der Gruppe angeben:<\/p>\n<p>addgroup [Gruppenname]\n<\/p><h5>groupmod &ndash; Bearbeiten von Gruppen<\/h5>\n<p>Mit dem Tool <strong>groupmod <\/strong>k&ouml;nnen Sie bestehende Gruppen bearbeiten. Die Syntax ist dabei &auml;hnlich wie bei usermod:<\/p>\n<p>groupmod [Optionen] [Gruppe]\n<\/p><p>Sie haben auch hier wieder die M&ouml;glichkeit, verschiedene Optionen einzusetzen. Eine der wichtigsten Optionen des Befehls ist <strong>&ndash;new-name<\/strong>, welche f&uuml;r das Umbenennen von Gruppen verwendet wird:<\/p>\n<p>groupmod &ndash;new-name [Gruppe]\n<\/p><h5>delgroup &ndash; L&ouml;schen von Gruppen<\/h5>\n<p>Schlie&szlig;lich k&ouml;nnen Sie Gruppen mit <strong>delgroup <\/strong>auch wieder l&ouml;schen:<\/p>\n<p>delgroup [Optionen] [Gruppe]\n<\/p><p>W&auml;hrend Gruppen bei Ausf&uuml;hrung ohne zus&auml;tzliche Optionen ohne jegliche R&uuml;ckfrage gel&ouml;scht werden, gibt es hier noch die <strong>Option &ndash;only-if-empty<\/strong>, welche sicherstellt, dass Gruppen nur dann gel&ouml;scht werden, wenn sie auch wirklich leer sind &ndash; also keine Mitglieder mehr enthalten:<\/p>\n<p>delgroup &ndash;only-if-empty [Gruppe]\n<\/p><h3 id=\"tab-con-10\">Berechtigungen<\/h3>\n<p>Unter Linux- bzw- UNIX-Betriebssystemen bekommen sowohl Dateien, als auch Verzeichnisse alle einen Besitzer (user), sowie bestimmte Zugriffsrechte zugeordnet. Grundlegende Kenntnisse zu den verf&uuml;gbaren Befehlen sind daher &auml;u&szlig;erst wichtig.<\/p>\n<p>Sie lernen in diesem Abschnitt die beiden Befehle <strong>chmod <\/strong>und <strong>chown <\/strong>kennen. Ein detaillierteres Bild zur Funktionsweise des Berechtigungssystems erhalten Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/linux-berechtigungssystem\/\" style=\"outline: none;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag Das Linux-Berechtigungssystem<\/a>.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725531\">chmod &ndash; Anpassen von Zugriffsrechten<\/h4>\n<p>Der Befehl <strong>chmod <\/strong>(<strong>ch<\/strong>ange <strong>mod<\/strong>e) wird verwendet, um die Zugriffsrechte von Dateien anzupassen. Allgemein lautet die Syntax des Befehls folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>chmod [Optionen] [Berechtigungen \/ Modus] [Pfad]\n<\/p><p>Grunds&auml;tzlich gibt es 2 Methoden der Rechtevergabe mit dem Befehl: Die Symbolische- und die Numerische Rechtevergabe, welche nun einmal vorgestellt werden.<\/p>\n<h5>Symbolische Rechtevergabe<\/h5>\n<p>Bei der <strong>symbolischen Vorgehensweise<\/strong> werden die Zugriffsrechte auf Dateien oder Verzeichnisse mit den Zeichen <strong>&lsquo;r&rsquo;<\/strong>, <strong>&lsquo;w&rsquo; <\/strong>und <strong>&lsquo;x&rsquo;<\/strong> zugeordnet. <strong>&lsquo;r&rsquo;<\/strong> steht dabei f&uuml;r <strong>lesenden Zugriff<\/strong> (<strong>r<\/strong>ead), <strong>&lsquo;w&rsquo;<\/strong> f&uuml;r die <strong>Schreibrechte <\/strong>(<strong>w<\/strong>rite) und <strong>&lsquo;x&rsquo;<\/strong> schlie&szlig;lich f&uuml;r das <strong>Ausf&uuml;hrungsrecht <\/strong>(e<strong>x<\/strong>ecute). Die Syntax f&uuml;r die symbolische Rechtevergabe sieht folgenderma&szlig;en aus:<\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Symbolische Rechtevergabe beschriftet\" data-id=\"325\" title=\"chmod-symbolisch\" src=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/chmod-symbolisch.jpg\" width=\"800\" height=\"201\"\/><\/span><\/p>\n<p>Zun&auml;chst wird die Benutzerkategorie ausgew&auml;hlt, auf die die neuen Rechte angewendet werden sollen. Zugelassen sind die Kategorien <strong>&lsquo;u&rsquo; f&uuml;r Benutzer<\/strong> (<strong>u<\/strong>ser), <strong>&lsquo;g&rsquo; f&uuml;r Gruppe<\/strong> (<strong>g<\/strong>roup), <strong>&lsquo;o&rsquo; f&uuml;r Andere<\/strong> (<strong>o<\/strong>ther) und zuletzt <strong>&lsquo;a&rsquo; f&uuml;r alle<\/strong> (<strong>a<\/strong>ll). Anschlie&szlig;end folgt der <strong>Operator &lsquo;-&lsquo;<\/strong> um Rechte zu entfernen, <strong>&lsquo;+&rsquo;<\/strong> um Rechte zu erteilen und <strong>&lsquo;=&rsquo;<\/strong> um Rechte explizit zu setzen. Rechts neben dem Operator stehen dann schlie&szlig;lich die zu erteilenden Rechte in der Form &ldquo;rwx&rdquo;.<\/p>\n<p>Wenn Sie mehrere &Auml;nderungen an einer Datei \/ einem Verzeichnis mit einem Befehl vornehmen wollen, dann k&ouml;nnen Sie diese auch durch Kommata getrennt hintereinander auflisten.<\/p>\n<h5>Numerische Rechtevergabe<\/h5>\n<p>Bei der <strong>numerischen Vorgehensweise<\/strong> werden die Zugriffsrechte in Form einer dreistelligen Oktalzahl angegeben. Jede der drei Ziffern steht dabei f&uuml;r die Rechte einer bestimmten Benutzerkategorie: Die erste Ziffer stellt die Berechtigungen f&uuml;r den Besitzer dar, die zweite f&uuml;r die Gruppe und die dritte f&uuml;r Andere.<\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Numerische Rechtevergabe beschriftet\" data-id=\"2446\" title=\"chmod-numerisch\" src=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/02\/chmod-numerisch-2.jpg\" width=\"800\" height=\"300\"\/><\/span><\/p>\n<p>Um die Berechtigungen abzulesen, die durch eine Ziffer dargestellt werden, muss diese in das Dualsystem konvertiert werden. Die resultierende dreistellige Dualzahl stellt die Berechtigungen dar.<\/p>\n<p>Die erste Ziffer der Dualzahl steht dabei f&uuml;r den lesenden Zugriff, die zweite f&uuml;r das Schreibrecht und die dritte zuletzt f&uuml;r das Ausf&uuml;hrungsrecht. Die 1 bedeutet dabei, dass das jeweilige Recht erteilt wurde, w&auml;hrend eine 0 bedeutet, dass das Recht nicht erteilt wurde.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725532\">chown &ndash; Anpassen von Besitzer und Gruppe<\/h4>\n<p>Mit dem Befehl <strong>chown <\/strong>k&ouml;nnen Sie den Besitzer bzw. die Gruppe einer Datei oder eines Verzeichnisses festlegen. Die Syntax lautet allgemein:<\/p>\n<p>chown [Optionen] [Besitzer]:[Gruppe] [Pfad]\n<\/p><p>Sie k&ouml;nnen den Besitzer bzw. die Gruppe auch einzeln zuweisen. Um nur den Benutzer zuzuweisen, lassen Sie den Teil &ldquo;:[Gruppe]&rdquo; einfach aus:<\/p>\n<p>chown [Optionen] [Besitzer] [Pfad]\n<\/p><p>Wenn Sie nur eine Zuweisung der Gruppe ben&ouml;tigen, dann k&ouml;nnen Sie den Teil &ldquo;[Besitzer]&rdquo; auslassen. Wichtig dabei ist, dass der <strong>Doppelpunkt &lsquo;:&rsquo;<\/strong> stehen bleibt, da dieser signalisiert, dass es sich um den Gruppennamen, nicht jedoch um den Namen des Besitzers handelt.<\/p>\n<h3 id=\"t-1612526995898\">History<\/h3>\n<p>Die auf einem Linux- \/ UNIX-System mit einem Benutzer ausgef&uuml;hrten Befehle werden in der sogenannten History protokolliert. Mit dem Befehl <strong>history <\/strong>ist es m&ouml;glich, diese Aufzeichnungen auszulesen und Befehle erneut auszuf&uuml;hren. So ist es etwa m&ouml;glich, in Erfahrung zu bringen, welche Befehle ein Benutzer wann ausgef&uuml;hrt hat.<\/p>\n<h4>Die History ausgeben<\/h4>\n<p>Die History eines Benutzers kann durch die einfache Eingabe des Befehls <strong>history <\/strong>mit diesem Benutzer &ndash; ohne Optionen oder Parameter &ndash; ausgegeben werden:<\/p>\n<p>history<\/p>\n<p>Sollen nur die letzten n Eintragungen der History ausgegeben werden, so kann dem Befehl optional eine entsprechende Ganzzahl n angef&uuml;gt werden:<\/p>\n<p>history [Anzahl]\n<\/p><h4>Befehle ausf&uuml;hren<\/h4>\n<p>Links neben jeder Eintragung der History finden Sie ihre jeweilige Nummer. M&ouml;chten Sie einen Befehl der History erneut ausf&uuml;hren, geben Sie diese Nummer sowie ein vorangestelltes <strong>Ausrufungszeichen &ldquo;!&rdquo;<\/strong> im Terminal ein. Der Befehl mit der entsprechenden Nummer wird dann ausgef&uuml;hrt, ohne dass eine komplette Neueingabe n&ouml;tig ist:<\/p>\n<p>![Nummer]\n<\/p><p>Achten Sie bei der Wiederausf&uuml;hrung von Befehlen darauf, dass bei relativen Pfadangaben Ihr aktuelles Arbeitsverzeichnis als Startpunkt verwendet wird &ndash; nicht das Verzeichnis, in welchem Sie sich bei der ersten Ausf&uuml;hrung befanden.<\/p>\n<h4>History l&ouml;schen<\/h4>\n<p>Einzelne Befehle k&ouml;nnen mithilfe der <strong>Option -d<\/strong> und durch Angabe ihrer entsprechenden Nummer aus der History gel&ouml;scht werden:<\/p>\n<p>history -d [Nummer]\n<\/p><p>Die komplette History ist dagegen mit der <strong>Option -c<\/strong> zu l&ouml;schen:<\/p>\n<p>history -c<\/p>\n<p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-histroy\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-711122\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>history<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1629882574166\">Befehlsausf&uuml;hrung mit watch<\/h3>\n<p>Mit dem Befehl <strong>watch <\/strong>lassen sich unter UNIX- \/ Linux-Betriebssystemen Programme und Befehle in einem bestimmten Intervall ausf&uuml;hren &ndash; die Ausgabe wird jeweils an die Standardausgabe <strong>stdout <\/strong>weitergegeben und somit standardm&auml;&szlig;ig im Terminal ausgegeben. Das Programm erlaubt damit insbesondere die Beobachtung von Ver&auml;nderungen und kann in Kombination mit anderen Werkzeugen beispielsweise zur &Uuml;berwachung von Logdateien oder der Systemzeit verwendet werden.<\/p>\n<p>Die allgemeine Syntax von <strong>watch <\/strong>lautet:<\/p>\n<p>watch [Optionen] [Befehl \/ Programm]\n<\/p><p>Standardm&auml;&szlig;ig wird der angegebene Befehl bzw. das Programm alle zwei Sekunden ausgef&uuml;hrt. M&ouml;chten Sie jedoch ein anderes Intervall verwenden, dann k&ouml;nnen Sie dieses mit der <strong>Option -n<\/strong> spezifizieren. Die Angabe des Intervalls erfolgt in Sekunden:<\/p>\n<p>watch -n [Intervall] [Befehl \/ Programm]\n<\/p><p>F&uuml;r weitere Optionen des Befehls sowie einige Beispiele seiner Anwendung lesen Sie auch in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-watch\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-626377\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>watch<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1632388844197\">Datei-\/Verzeichnisinhalte vergleichen<\/h3>\n<p><strong>diff <\/strong>erm&ouml;glicht den Vergleich der Inhalte zweier Dateien oder Verzeichnisse miteinander. Von <strong>diff <\/strong>ausgegeben wird, worin sich der Inhalt der ersten angegebenen Datei bzw. des ersten Verzeichnisses mit dem der zweiten angegebenen Datei bzw. des zweiten Verzeichnisses unterscheidet. Die Unterschiede werden also so ausgegeben, wie Sie den Inhalt ersten Datei modifizieren m&uuml;ssten, damit dieser identisch mit dem Inhalt der zweiten Datei ist. Die allgemeine Syntax des Befehls lautet wie folgt:<\/p>\n<p>diff [Optionen] [Datei 1] [Datei 2]\n<\/p><p>Die Ausgabe des Befehls <strong>diff <\/strong>l&auml;sst sich mithilfe verschiedener Optionen zus&auml;tzlich anpassen. Die <strong>Option -q<\/strong> sorgt so etwa daf&uuml;r, dass nur ausgegeben wird, ob sich die Inhalte &uuml;berhaupt unterscheiden. Sind keine inhaltlichen Unterschiede vorhanden, bleibt die Ausgabe leer:<\/p>\n<p>diff -q [Datei 1] [Datei 2]\n<\/p><p>Wenn dagegen eine Ausgabe erfolgen soll, wenn beide Dateien identisch sind, verwenden Sie die <strong>Option -s<\/strong>. Die Option kann beispielsweise auch mit der <strong>Option -q<\/strong> kombiniert werden, wenn ausschlie&szlig;lich textuelle Ausgaben zur generellen Gleichheit oder Ungleichheit der Inhalte der Dateien gew&uuml;nscht sind:<\/p>\n<p>diff -s [Datei 1] [Datei 2]\n<\/p><p>Weitere Informationen zu diesem Befehl und verf&uuml;gbare Optionen finden Sie in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-diff\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-279566\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>diff<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1642690161687\">Laufzeitmessung mit time<\/h3>\n<p>Die Laufzeit eines Programms bzw. Befehls l&auml;sst sich mithilfe des Befehls <strong>time <\/strong>messen. Der Befehl eignet sich so etwa zur Messung der Dauer einer Sicherung oder &auml;hnlichem. Zwei Varianten des Befehls gilt es zu unterscheiden: Einerseits bringt die Bash einen <strong>time<\/strong>-Befehl mit, der Laufzeiten messen und diese in einem POSIX-konformen Format ausgeben kann. Andererseits existiert jedoch auch noch ein externes Programm mit diesem Namen, welches auch noch weitere Funktionalit&auml;ten anbietet. Hier wird jedoch nur der <strong>Bash-Befehl<\/strong><strong>time <\/strong>behandelt. Die allgemeine Syntax lautet folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>time [Optionen] [Befehl \/ Pipeline]\n<\/p><p>Die einzige Option des Befehls ist <strong>-p<\/strong> zur Ausgabe der Messergebnisse in einem POSIX-konformen Format. F&uuml;r die Ausf&uuml;hrung kann ein einzelner Befehl, aber auch eine ganze Pipeline (mehrere durch Pipes hintereinander geschaltete Befehle), angegeben werden.<\/p>\n<p>Informationen zu dem hier nicht behandelten, externen Befehl finden Sie in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-time\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-538543\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>time<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1646997673084\">Abzweigungen mit tee<\/h3>\n<p>Die Umleitung einer Ausgabe sowohl in den Standard-Output <strong>stdout<\/strong>, als auch in eine Datei, ist mit dem Befehl <strong>tee <\/strong>m&ouml;glich. Konkret leitet der Befehl dazu den Standard-Input <strong>stdin <\/strong>an den Standard-Output <strong>stdout <\/strong>weiter und schreibt diesen au&szlig;erdem in eine oder mehrere Dateien. Der Befehl bildet damit eine Art T-St&uuml;ck, wovon sich auch sein Name ableitet. Die Syntax von <strong>tee <\/strong>lautet folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>tee [Optionen] [Datei(en)]\n<\/p><p>Die Angabe von mindestens einer Datei, in die geschrieben werden soll, ist notwendig. Der Inhalt wird standardm&auml;&szlig;ig &uuml;berschrieben, jedoch kann die <strong>Option -a<\/strong> angeh&auml;ngt werden, um den Standard-Input <strong>stdin <\/strong>stets an den bestehenden Inhalt anzuh&auml;ngen:<\/p>\n<p>tee -a [Datei(en)]\n<\/p><p>Weitere Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-tee\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-753741\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>tee<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1658482948468\">Systemlaufzeit anzeigen<\/h3>\n<p>Die Laufzeit des Systems seit dem letzten Bootvorgang kann mithilfe des Befehls <strong>uptime <\/strong>ausgegeben werden. Neben der Laufzeit k&ouml;nnen der Ausgabe des Befehls unter anderem auch die Anzahl am System angemeldeter Benutzer sowie &nbsp;die mittlere Systemlast f&uuml;r die letzte Minute, 5 und 15 Minuten entnommen werden. Der Befehl wird meist ohne Optionen ausgef&uuml;hrt:<\/p>\n<p>uptime<\/p>\n<p>Standardm&auml;&szlig;ig erfolgt die Ausgabe auf einer Zeile: Hintereinander werden dabei die aktuelle Uhrzeit, die Laufzeit, die Benutzeranzahl und schlie&szlig;lich die Systemlast f&uuml;r die genannten drei Zeitr&auml;ume ausgegeben. N&auml;here Informationen zum Befehl und seinen Optionen, sowie verschiedene Anwendungsbeispiele, finden Sie in unserem Beitrag <strong>uptime<\/strong>.<\/p>\n<h2 id=\"tab-con-3\">Systemadministration<\/h2>\n<h3 id=\"t-1593082199997\">Prozessmanagement<\/h3>\n<p>In diesem Abschnitt &ldquo;Prozessmanagement&rdquo; lernen Sie einige der wichtigsten Befehle zur Erkennung und Behebung von Fehlern und System-Instabilit&auml;ten. Ist Linux bzw. UNIX zwar ein &auml;u&szlig;erst stabiles System, so kann es dennoch immer auch zu Fehlern kommen &ndash; die hier gezeigten Befehle helfen Systemadministratoren bei der Bew&auml;ltigung von allt&auml;glichen Problemen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen finden Sie auch in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehle-prozessmanagement\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" rel=\"noopener\">Beitrag Befehle f&uuml;r das Prozessmanagement<\/a>.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725533\">top &ndash; Prozess&uuml;bersicht<\/h4>\n<p>Mit dem Befehl <strong>top<\/strong> k&ouml;nnen Sie sich eine dynamische &Uuml;bersicht aller laufenden Prozesse, sowie die Auslastung diverser Systemressourcen anzeigen lassen. Durch Eingabe des folgenden Befehls gelangen Sie zur &Uuml;bersicht:<\/p>\n<p>top<\/p>\n<p>Die erscheinende &Uuml;bersicht sieht etwa folgenderma&szlig;en aus:<\/p>\n<p><span><img decoding=\"async\" alt=\"befehl-top-ausgabe\" data-id=\"3366\" data-init-width=\"1174\" data-init-height=\"466\" title=\"befehl-top-ausgabe\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/03\/09-03-_2020_15-34-35.jpg\" data-width=\"807\" data-height=\"320\" width=\"807\" height=\"320\"\/><\/span><\/p>\n<p>Genauere Informationen zu diesem Befehl finden Sie auch in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-top\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-186296\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>top<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725534\">ps &ndash; Weitere Prozess&uuml;bersicht<\/h4>\n<p>Eine Alternative f&uuml;r die Anzeige von Prozessen ist der Befehl <strong>ps<\/strong> (processes). Bei Eingabe des Befehls ohne Angabe zus&auml;tzlicher Parameter werden dabei die momentan im Terminal ge&ouml;ffneten Prozesse aufgelistet.<\/p>\n<p>ps<\/p>\n<p>Eine &Uuml;bersicht zu allen auf dem System laufenden Prozessen l&auml;sst sich durch den zus&auml;tzlichen Parameter <strong>aux<\/strong>&nbsp;erreichen:<\/p>\n<p>ps aux<\/p>\n<h4>pstree &ndash; Prozesse in einer Baumstruktur anzeigen<\/h4>\n<p>Mithilfe des Befehls <strong>pstree <\/strong>ist es m&ouml;glich, die auf einem System laufenden Prozesse in einer Baumstruktur darzustellen. Im Vergleich zum Befehl <strong>ps <\/strong>wird mithilfe der Baumstruktur eine bessere &Uuml;bersicht, insbesondere auch &uuml;ber die (Eltern-Kind-)Beziehungen zwischen mehreren Prozessen, erzielt. Die allgemeine Syntax von <strong>pstree <\/strong>lautet folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>pstree [Optionen] [PID|Benutzer]\n<\/p><p>Wird <strong>pstree <\/strong>ohne Optionen und ohne Angabe einer PID bzw. eines Benutzers ausgef&uuml;hrt, dann gibt der Befehl alle Prozesse mit ihren Namen in einer Baumstruktur aus. Optional kann eine PID angegeben werden, um nur den Prozess mit dieser PID sowie seine Kindprozesse darzustellen. Schlie&szlig;lich kann anstelle einer PID auch ein Benutzer angegeben werden &ndash; dann werden alle Prozesse ausgegeben, die von dem entsprechenden Benutzer gestartet wurden.<\/p>\n<p>Eine n&uuml;tzliche Option von pstree ist -p. Die Option aktiviert die Ausgabe der PIDs als Dezimalzahl (in Klammern) neben dem Namen jedes Prozesses:<\/p>\n<p>pstree -p [PID|Benutzer]\n<\/p><p>N&auml;here Informationen zu diesem Befehl und seinen Optionen sowie auch Anwendungsbeispiele finden Sie in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-pstree\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-783320\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>pstree<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4>pgrep &ndash; Prozesse suchen<\/h4>\n<p>Der Befehl <strong>pgrep <\/strong>erm&ouml;glicht anhand verschiedener Attribute, wie etwa dem Namen &ndash; die Suche nach laufenden Prozessen. <strong>pgrep <\/strong>eignet sich insbesondere zur Ermittlung von PIDs, da diese in seiner standardm&auml;&szlig;igen Ausgabe zu finden sind. Der Befehl ben&ouml;tigt mindestens ein Suchkriterium. Am einfachsten ist die &Uuml;bergabe eines Suchmusters f&uuml;r den Prozessnamen. Das Suchmuster kann auch ein regul&auml;rer Ausdruck sein. Optionen werden nicht zwingend ben&ouml;tigt:<\/p>\n<p>pgrep [Optionen] [Suchmuster]\n<\/p><p>Alternativ oder erg&auml;nzend zum Suchmuster ist auch die Filterung von Prozessen nach ihrer <strong>realen UID<\/strong> m&ouml;glich. Hierzu werden die realen UIDs in Form einer Liste an die <strong>Option -U<\/strong> &uuml;bergeben, wobei die UIDs durch Kommata voneinander getrennt werden:<\/p>\n<p>pgrep -U [UID-Liste] [Suchmuster]\n<\/p><p>Die Ausgabe von <strong>pgrep <\/strong>umfasst standardm&auml;&szlig;ig lediglich die PIDs der gefundenen Prozesse. Soll jeweils zus&auml;tzlich der Name des Prozesses ausgegeben werden, so verwenden Sie dazu die <strong>Option -l<\/strong>:<\/p>\n<p>pgrep -l [Suchmuster]\n<\/p><p>N&auml;here Informationen zu <strong>pgrep <\/strong>und seinen Optionen sowie einige Anwendungsbeispiele, finden Sie in unserem Beitrag <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-pgrep\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>pgrep<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725535\">kill &ndash; Prozesse beenden<\/h4>\n<p>Prozesse, die unerwartet stehen geblieben sind, oder solche, die unerw&uuml;nscht ausgef&uuml;hrt werden, lassen sich mit dem Befehl <strong>kill<\/strong> beenden. Bei der Verwendung des Befehls ist es n&ouml;tig, neben optionalen Parametern die <strong>PID<\/strong> (<strong>P<\/strong>rocess <strong>I<\/strong>d) des jeweiligen Prozesses anzugeben.<\/p>\n<p>kill [Optionen] [PID]\n<\/p><p>Standardm&auml;&szlig;ig sendet der Befehl das Signal <strong>SIGTERM<\/strong> (15) an den Kernel, um die Ausf&uuml;hrung des jeweiligen Prozesses abzuschlie&szlig;en und ihn anschlie&szlig;end zu beenden. Mithilfe der <strong>Option -s<\/strong> l&auml;sst sich auch explizit festlegen, welches Signal an den Kernel gesendet werden soll:<\/p>\n<p>kill -s [Signal] [PID]\n<\/p><p>Dies ist besonders dann hilfreich, wenn sich ein besonders hartn&auml;ckiger Prozess nicht durch das Standardsignal beenden l&auml;sst. In solchen F&auml;llen kann der Kernel beispielweise mit einem <strong>SIGKILL <\/strong>(9) beauftragt werden, den Prozess hart abzubrechen:<\/p>\n<p>kill -s SIGKILL [PID]\n<\/p><p>Beachten Sie jedoch, dass letztere Option immer nur dann eingesetzt werden sollte, wenn das Standardsignal nicht zum Ziel f&uuml;hrt, da der Prozess auf diesem Weg nicht sauber beendet wird.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725536\">jobs &ndash; Status von Shell-Prozessen anzeigen<\/h4>\n<p>Mit dem Befehl <strong>jobs<\/strong> k&ouml;nnen Sie den Status aller in der Shell gestarteten Prozesse einsehen:<\/p>\n<p>jobs<\/p>\n<p>Der Befehl wird vor allem dann ben&ouml;tigt, wenn Sie lang laufende Prozesse im Hintergrund ausf&uuml;hren m&ouml;chten. &Auml;hnlich wie bei den beiden Befehlen <strong>top <\/strong>und <strong>ps<\/strong> wird neben der <strong>Jobnummer <\/strong>der aktuelle <strong>Prozessstatus <\/strong>sowie auch der komplette <strong>Aufrufbefehl <\/strong>angezeigt. Die Ausgabe sieht dann etwa folgenderma&szlig;en aus:<\/p>\n<p><span><img decoding=\"async\" alt=\"ausgabe-jobs\" data-id=\"3447\" data-init-width=\"1151\" data-init-height=\"114\" title=\"ausgabe-jobs\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/03\/ausgabe-jobs.jpg\" data-width=\"807\" data-height=\"80\" width=\"807\" height=\"80\"\/><\/span><\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725537\">&amp; &ndash; Prozesse im Hintergrund starten<\/h4>\n<p>Wenn Sie einen Prozess <strong>im Hintergrund starten<\/strong> m&ouml;chten, dann k&ouml;nnen Sie dem jeweiligen Befehl ganz einfach ein <strong>Kaufmanns-Und &amp;<\/strong> anh&auml;ngen:<\/p>\n[Befehl] [Optionen] &amp;\n<p>Nach Eingabe wird im Terminal die zugewiesene <strong>Jobnummer <\/strong>und die <strong>PID <\/strong>ausgegeben.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725538\">bg &ndash; Vordergrundprozess in den Hintergrund verlagern<\/h4>\n<p>Auch bereits im Vordergrund gestartete Prozesse lassen sich nachtr&auml;glich in den Hintergrund verlagern. Mit der Tastenkombination <strong>[Ctrl+z]<\/strong> muss der laufende Prozess dazu zun&auml;chst angehalten werden. Anschlie&szlig;end kann er mit dem folgenden Befehl im Hintergund fortgef&uuml;hrt werden:<\/p>\n<p>bg %[Jobnummer]\n<\/p><h4 id=\"t-1594122725539\">fg &ndash; Hintergrundprozess in den Vordergrund verlagern<\/h4>\n<p>Hintergrundprozesse k&ouml;nnen umgekehrt auch in den Vordergrund verlagert werden. Verwenden Sie dazu den Befehl <strong>fg<\/strong>:<\/p>\n<p>fg %[Jobnummer]\n<\/p><h4>nice &ndash; Prozesse mit angepasster Priorit&auml;t starten<\/h4>\n<p>Mit <strong>nice <\/strong>ist es m&ouml;glich, Prozesse bzw. Befehle mit einer angepassten Priorit&auml;t (nice-Wert) zu starten. Der Wertebereich f&uuml;r <strong>nice <\/strong>reicht ganzzahlig <strong>von -20<\/strong> (niedrigste Priorit&auml;t) <strong>bis 19<\/strong> (h&ouml;chste Priorit&auml;t). Standardm&auml;&szlig;iger nice-Wert f&uuml;r einen Prozess ist 0. Wird <strong>nice <\/strong>ohne jegliche Argumente ausgef&uuml;hrt, so gibt der Befehl den aktuellen nice-Wert aus:<\/p>\n<p>nice<\/p>\n<p>Erst durch &Uuml;bergabe eines Befehls mitsamt seiner Argumente ist es m&ouml;glich, einen entsprechenden Prozess mit angepasster Priorit&auml;t zu starten. Die <strong>Option -n<\/strong> erm&ouml;glicht dabei die Angabe der vorzunehmenden Anpassung des nice-Wertes, wobei der angegebene Wert auf den standardm&auml;&szlig;igen nice-Wert aufaddiert wird.<\/p>\n<p>nice -n [Anpassung] [Befehl [Argument(e)]]\n<\/p><p>Die <strong>Option -n<\/strong> kann auch weggelassen werden &ndash; in diesem Fall addiert <strong>nice <\/strong>standardm&auml;&szlig;ig den ganzzahligen <strong>Wert 10<\/strong>:<\/p>\n<p>nice [Befehl [Argument(e)]]\n<\/p><p>Weitere Informationen finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-nice\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-843885\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>nice<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4>cpulimit &ndash; CPU-Zeit eines Prozesses begrenzen<\/h4>\n<p>Die prozentuale Begrenzung der von einem Prozess inklusive seiner Kindprozesse beanspruchten CPU-Zeit ist mit dem Befehl <strong>cpulimit <\/strong>m&ouml;glich. Die maximal prozentual verf&uuml;gbare CPU-Zeit betr&auml;gt dabei in einem System mit N Prozessoren oder Prozessorkernen N*100 Prozent. Es ist schlie&szlig;lich noch zu beachten, dass zur Begrenzung nicht-eigener Prozesse Root-Berechtigungen erforderlich sind. Da <strong>cpulimit<\/strong> nicht standardm&auml;&szlig;ig auf allen Systemen installiert ist, kann er bei Bedarf mit dem folgenden Befehl mit <strong>apt <\/strong>nachinstalliert werden:<\/p>\n<p>apt-get install cpulimit<\/p>\n<p>Die allgemeine Syntax von <strong>cpulimit <\/strong>lautet nun folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>cpulimit [Ziel] -l [Max Prozent] [Optionen]\n<\/p><p>Der Wertebereich f&uuml;r den maximal zugelassenen Anteil der CPU-Zeit ist 1 und aufsteigend. Das Ziel kann mithilfe verschiedener Optionen angegeben werden, wobei <strong>-p<\/strong> zur Angabe einer Prozess-ID die wohl wichtigste Option ist. Soll also ein Prozess mit der Prozess-ID <strong>[PID]<\/strong> begrenzt werden, dann kommt folgende Syntax zum Einsatz:<\/p>\n<p>cpulimit -p [PID] -l [Max Prozent] [Optionen]\n<\/p><p>Offensichtlich muss der Prozess mit der angegebenen PID bereits existieren, wenn <strong>cpulimit <\/strong>mit der obigen Syntax verwendet wird. Alternativ ist es daher m&ouml;glich, einen neuen Prozess zu starten und die Begrenzung der CPU-Zeit direkt auf diesem vorzunehmen. Hierzu wird ein auszuf&uuml;hrender Befehl mitsamt seinem Argument hinter zwei Anf&uuml;hrungszeichen angeh&auml;ngt:<\/p>\n<p>cpulimit -l [Max Prozent] [Optionen] &mdash; [Befehl]\n<\/p><p>N&auml;here Informationen zu Befehl<strong>,&nbsp;<\/strong>die weiteren Optionen sowie auch einige Beispiele finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-cpulimit\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-534666\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>cpulimit<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4>ionice &ndash; Prozesse mit angepasster I\/O-Priorit&auml;t starten<\/h4>\n<p><strong>ionice <\/strong>erm&ouml;glicht Ihnen die Festlegung der Priorit&auml;t f&uuml;r Prozesse, die das I\/O-Interface des Kernels nutzen. So kann etwa ein Kopierprozess mit geeignet angepasster I\/O-Scheduling-Klasse und -Priorit&auml;t gestartet werden, damit die Auslastung des Systems durch diesen Prozess m&ouml;glichst gering bleibt. Wird <strong>ionice <\/strong>ohne Argumente ausgef&uuml;hrt, so gibt der Befehl die I\/O-Scheduling-Klasse und -Priorit&auml;t des aktuellen Prozesses aus:<\/p>\n<p>ionice<\/p>\n<p>Durch &Uuml;bergabe eines Befehls sowie der <strong>Optionen -c<\/strong> und <strong>-n<\/strong> ist es m&ouml;glich, diesen Befehl mit angepassten Werten zu starten. Der <strong>Option -c<\/strong> kann dabei eine der verf&uuml;gbaren I\/O-Scheduling-Klassen in ihrer numerischen Form &uuml;bergeben werden. Die Klassen mit ihren numerischen Werten sind die folgenden: &ldquo;None&rdquo; <strong>(0)<\/strong>, &ldquo;Realtime&rdquo; <strong>(1)<\/strong>, &ldquo;Best-Effort&rdquo; <strong>(2)<\/strong>, &ldquo;Idle&rdquo; <strong>(3)<\/strong>. Die Priorit&auml;t (<strong>Option -n<\/strong>) kann nur zusammen mit den Klassen &ldquo;Realtime&rdquo; und &ldquo;Best-Effort&rdquo; verwendet werden &ndash; andernfalls wird sie ignoriert. Der Wertebereich der Priorit&auml;t ist <strong>0-7<\/strong>, wobei <strong>0<\/strong> die h&ouml;chste Priorit&auml;tsstufe darstellt.<\/p>\n<p>ionice -c [Klasse] -n [Priorit&auml;t] [Befehl [Argument(e)]]\n<\/p><p>Wenn Sie n&auml;heres zum diesem Befehl und den I\/O-Scheduling-Klassen erfahren m&ouml;chten, dann lesen Sie auch unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-ionice\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-825812\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>ionice<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4>chrt &ndash; Echtzeit-Scheduling-Attribute auslesen und setzen<\/h4>\n<p>Der Befehl <strong>chrt <\/strong>erm&ouml;glicht es Ihnen, die <strong>Echtzeit-Scheduling-Attribute<\/strong> von Prozessen auszulesen und zu setzen. Neben der <strong>Scheduling-Priorit&auml;t<\/strong> kann so etwa auch der verwendete <strong>Scheduler <\/strong>beeinflusst werden. Bei der Verwendung von <strong>chrt <\/strong>werden in der Regel Root-Rechte ben&ouml;tigt. Die allgemeine Syntax, um einen Befehl mit gegebenen Attributen zu starten:<\/p>\n<p>chrt [Optionen] [Priorit&auml;t] [Befehl [Argumente]]\n<\/p><p>Alternativ k&ouml;nnen auch die Attribute eines bereits laufenden Prozesses ge&auml;ndert werden. Hierzu wird die <strong>PID <\/strong>des Prozesses mithilfe der <strong>Option -p<\/strong> spezifiziert. Werden bei dieser Syntax weder Priorit&auml;t noch sonstige Optionen angegeben, so gibt <strong>chrt <\/strong>die aktuell f&uuml;r den Prozess gesetzten Attribute aus:<\/p>\n<p>chrt [Optionen] -p [Priorit&auml;t] [PID]\n<\/p><p>Die Priorit&auml;t wird im <strong>Wertebereich 0 (niedrig) bis 99 (hoch)<\/strong> angegeben. Die Optionen des Befehls k&ouml;nnen zur Auswahl eines Schedulers verwendet werden: Verf&uuml;gbar sind <strong>-o<\/strong> (Standardscheduler), <strong>-i<\/strong> (Idle-Scheduler), <strong>-b<\/strong> (Batch-Scheduler), <strong>-f<\/strong> (FIFO-Scheduler) und <strong>-r<\/strong> (Round Robin-Scheduler). In unserem Beitrag <strong>chrt <\/strong>k&ouml;nnen Sie weitere Informationen zum Befehl selbst und den verf&uuml;gbaren Schedulern nachlesen.<\/p>\n<h3 id=\"t-1593611929585\">Runlevel<\/h3>\n<p>Diverse sogenannte <strong>Runlevel <\/strong>kontrollieren unter Linux-\/UNIX-Betriebssystemen, welche Prozesse und Services automatisch &ndash; beispielsweise beim Systemstart &ndash; mitgestartet werden sollen. In diesem Abschnitt lernen Sie den Befehl <strong>init<\/strong>, die 7 verf&uuml;gbaren Runevel, sowie den Standard-Runlevel kennen.<\/p>\n<p>Beachten Sie, dass die Runlevel in der hier beschriebenen Form nur bei dem <strong>init-System<\/strong> bzw. Paket <strong>sysvinit <\/strong>zum Einsatz kommen. Das <strong>init-System<\/strong> wurde unter Debian seit der Version 8 durch <strong>systemd <\/strong>ersetzt.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725540\">init &ndash; Runlevel wechseln<\/h4>\n<p>Der Befehl <strong>init<\/strong> wird eingesetzt, um den Runlevel des Systems zur Laufzeit zu wechseln. Die Syntax des Befehls lautet:<\/p>\n<p>init [Runlevel]\n<\/p><p>Die verf&uuml;gbaren Runlevel, welche sich mit dem init-Befehl einstellen lassen, werden nun einmal kurz beschrieben:<\/p>\n<p>Die Runlevel sind von 0 bis 6 durchnummeriert und f&uuml;hren jeweils zu unterschiedlichen Betriebsarten des Systems: Der <strong>Runlevel 0<\/strong> f&uuml;hrt zu einem <strong>Systemhalt<\/strong>, kann also eingesetzt werden, um das System zu stoppen. Der <strong>Runlevel 1<\/strong> startet den <strong>Einzel-Nutzerbetrieb<\/strong> des Systems. Es gibt dabei keine Netzwerkverbindung. <strong>Runlevel 2<\/strong> startet den <strong>lokalen Multi-Nutzerbetrieb<\/strong>, wobei auch hier wieder die Netzwerkverbindung deaktiviert bleibt. Der <strong>dritte Runlevel (3)<\/strong> f&uuml;hrt zum Start des <strong>vollen Multi-Nutzerbetriebs<\/strong> &ndash; hierbei werden s&auml;mtliche Services, wie beispielsweise ein Apache Webserver oder Mailserver, ebenfalls gestartet und es besteht eine Netzwerkverbindung. &Auml;hnlich funktioniert auch <strong>Runlevel 5<\/strong>, jedoch wird bei diesem auch die <strong>grafische Benutzungsoberfl&auml;che<\/strong> (KDM \/ XDM \/ GDM) gestartet. Schlie&szlig;lich kann das System mithilfe des letzten<strong> Runlevel (6) neugestartet<\/strong> werden.<\/p>\n<p>Der <strong>vierte Runlevel<\/strong> wurde absichtlich &uuml;bersprungen, da dieser noch <strong>nicht belegt<\/strong> ist.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725541\">Standard-Runlevel<\/h4>\n<p>Der <strong>Standard-Runlevel<\/strong>, welcher bei jedem Systemstart eingesetzt wird, wird in der Datei <strong>\/etc\/inittab<\/strong> durch den Eintrag <strong>initdefault <\/strong>festgelegt. In den meisten F&auml;llen wird hier der volle Multi-Nutzerbetrieb ohne grafische Benutzungsoberfl&auml;che <strong>(3)<\/strong>, oder der entsprechende Multi-Nutzerbetrieb mit aktivierter grafischer Benutzungsoberfl&auml;che <strong>(5)<\/strong> verwendet.<\/p>\n<h3 id=\"t-1593787407694\">Ein-\/Aush&auml;ngen mit mount<\/h3>\n<p>In diesem kurzen Abschnitt soll der Befehl <strong>mount<\/strong>, welcher unter UNIX-\/Linux-Betriebssystemen zum <strong>Einbinden und Aush&auml;ngen<\/strong> von Dateisystemen verwendet wird, vorgestellt.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725542\">Dateisysteme anzeigen<\/h4>\n<p>Zun&auml;chst k&ouml;nnen Sie durch Eingabe des Befehls <strong>mount <\/strong>ohne jegliche Optionen alle momentan in das System eingebundenen Dateisysteme ausgeben:<\/p>\n<p>mount<\/p>\n<p>Die Ausgabe erfolgt zeilenweise &ndash; Am Anfang jeder Zeile steht dabei die <strong>Bezeichnung <\/strong>des Dateisystems oder Ger&auml;ts. Darauf folgt der <b>Pfad<span style=\"font-weight: normal;\">, auf welchem<\/span><\/b>&nbsp;das Dateisystem eingeh&auml;ngt wurde. Zum Schluss folgen Informationen zum <strong>Typ&nbsp;<\/strong>(<strong>t<\/strong>ype) des Dateisystems, beispielsweise <strong>ext4<\/strong>, sowie zu verschiedenen festgelegten&nbsp;<strong>Einh&auml;ngeoptionen<\/strong>, wie beispielsweise der&nbsp;<strong>GID<\/strong>,&nbsp;<strong>UID&nbsp;<\/strong>oder der&nbsp;<strong>Dateinamen Enkodierung<\/strong>.<\/p>\n<p>Mit der <strong>Option -l<\/strong> l&auml;sst sich am Ende jeder Zeile zus&auml;tzlich auch noch ein&nbsp;<strong>Label <\/strong>in eckigen Klammern darstellen:<\/p>\n<p>mount -l<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725543\">Dateisystem einh&auml;ngen<\/h4>\n<p>Je nachdem, ob es in der sogenannten <strong>\/etc\/fstab<\/strong> bereits einen Eintrag gibt, werden unterschiedliche Syntaxen f&uuml;r den <strong>mount<\/strong> Befehl ben&ouml;tigt. Die genaue Funktionsweise der \/etc\/fstab finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/konfigurationsdatei-fstab\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-40031\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag Die Konfigurationsdatei fstab<\/a>.<\/p>\n<p>Dem Befehl m&uuml;ssen neben <strong>Optionen<\/strong>, das <strong>Ger&auml;t bzw. Dateisystem<\/strong> sowie der <strong>Einh&auml;ngepunkt (Mountpoint)<\/strong> &uuml;bergeben werden. Au&szlig;erdem werden <strong>root-Rechte<\/strong> ben&ouml;tigt. Die Syntax lautet damit:<\/p>\n<p>mount [Optionen] [Ger&auml;t \/ Dateisystem] [Mountpoint]\n<\/p><p>F&uuml;r das <strong>tempor&auml;re <\/strong>Einh&auml;ngen ohne Eintragung in der <strong>\/etc\/fstab<\/strong> k&ouml;nnen Sie unter <strong>[Ger&auml;t \/ Dateisystem]<\/strong> eine sogenannte <strong>Ger&auml;tedatei (device)<\/strong> angeben, welche Sie unter UNIX-\/Linux-Betriebssystemen im Verzeichnis <strong>\/dev\/<\/strong> finden. Beispielsweise sind \/dev\/sda1 und \/dev\/sda2 die jeweils erste Partition und zweite Partition eines SCSI Device.<\/p>\n<p>Als <strong>Mountpoint <\/strong>dient ein beliebiger Pfad eines <strong>Verzeichnisses<\/strong>, auf dem Sie das neue Ger&auml;t einh&auml;ngen m&ouml;chten. Das spezifizierte Verzeichnis sollte vorzugsweise leer sein, da jegliche Inhalte nach der Einh&auml;ngung nicht mehr sichtbar sind &ndash; sie werden von dem zweiten Dateisystem <strong>&uuml;berlagert<\/strong>, sind jedoch nach dem Aush&auml;ngen des zweiten Dateisystems wieder verf&uuml;gbar.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725544\">Optionen<\/h4>\n<p>Der <strong>mount <\/strong>Befehl besitzt eine Vielzahl <strong>Optionen<\/strong>, von denen die wichtigsten einmal kurz in der folgenden Tabelle aufgelistet werden.<\/p>\n<table data-rows=\"12\" data-cols=\"2\" data-v=\"middle\">\n<thead>\n<tr>\n<th style=\"\">\n<p><strong>Option<\/strong><\/p>\n<\/th>\n<th style=\"\">\n<p>Funktion<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" style=\"\">\n<p><span data-id=\"0\" data-type=\"true\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><span data-id=\"0\" data-type=\"true\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><span data-id=\"0\" data-type=\"true\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><span data-id=\"0\" data-type=\"true\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span>-a<span data-id=\"0\" data-type=\"false\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><span data-id=\"0\" data-type=\"false\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><span data-id=\"0\" data-type=\"false\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><span data-id=\"0\" data-type=\"false\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\">\n<p style=\"text-align: left;\">Es werden alle Dateisysteme der <strong>\/etc\/fstab<\/strong> (der angegebenen <strong>Typen<\/strong>) eingebunden, solange diese nicht mit der <strong>Einh&auml;ngeoption <\/strong><strong>noauto <\/strong>versehen wurden. (<strong>a<\/strong>ll)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>-U [UUID]\n<\/p><\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left;\">Es wird das Dateisystem mit der angegebenen <strong>UUID <\/strong>eingeh&auml;ngt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>-L [Label]\n<\/p><\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left;\">Es wird das Dateisystem mit dem angegebenen <strong>Label <\/strong>eingeh&auml;ngt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" style=\"\">\n<p>-B<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\">\n<p style=\"text-align: left;\">Ein bereits gemounteter <strong>Teilbaum <\/strong>kann mit dieser Option an einer anderen Position <strong>erneut <\/strong><strong>eingeh&auml;ngt <\/strong>werden. Der alte <strong>Mountpoint<\/strong> bleibt dabei erhalten, sodass die Inhalte an zwei Orten erscheinen. (<strong>B<\/strong>ind)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>-M<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left;\">Ein bereits gemounteter <strong>Teilbaum <\/strong>wird an eine andere Position <strong>verschoben<\/strong>. (<strong>M<\/strong>ove)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" style=\"\">\n<p>-f<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\">\n<p style=\"text-align: left;\">Das Einh&auml;ngen des angegebenen Dateisystems wird lediglich <strong>simuliert<\/strong>, also nicht tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrt. Durch Zusatz der <strong>Option -v<\/strong> k&ouml;nnen die Aktionen des <strong>mount <\/strong>Befehls nachvollzogen werden. (<strong>f<\/strong>ake)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" style=\"\">\n<p>-o [Parameter]\n<\/p><\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\">\n<p style=\"text-align: left;\">Wird verwendet, um die <strong>Einh&auml;ngeoptionen <\/strong>festzulegen. Als Parameter &uuml;bergeben Sie hierbei eine durch Kommata getrennte Liste von <strong>Einh&auml;ngeoptionen<\/strong>. Verf&uuml;gbare <strong>Einh&auml;ngeoptionen <\/strong>finden Sie im <a href=\"#tab-con-5\" style=\"outline: none;\">Abschnitt <strong>&ldquo;Einh&auml;ngeoptionen&rdquo;<\/strong><\/a>. (<strong>o<\/strong>ptions)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>-r<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left;\">Das Dateisystem wird <strong>schreibgesch&uuml;tzt <\/strong>eingeh&auml;ngt. <strong>Synonym <\/strong>dieser <strong>Befehlszeilenoption <\/strong>ist das Hinzuf&uuml;gen der <strong>Einh&auml;ngeoption ro<\/strong> durch <strong>-o ro<\/strong> &nbsp;(<strong>r<\/strong>ead <strong>o<\/strong>nly)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>-w<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left;\">Das Dateisystem wird <strong>les- und schreibbar<\/strong> eingeh&auml;ngt. Es handelt sich hierbei um die Voreinstellung bzw. den <strong>Standardwert <\/strong>des <strong>Kernels<\/strong>. Auch hier ist <strong>-o rw<\/strong> ein <strong>Synonym <\/strong>(<strong>r<\/strong>ead <strong>w<\/strong>rite)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>-t<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left;\">Definiert den <strong>Typen <\/strong>des einzuh&auml;ngenden Dateisystems. Beispielsweise: ext, ext2, ext3, ext4, nfs, iso9660, vfat (=FAT32), ntfs etc. (<strong>t<\/strong>ype)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Option\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>-v<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p style=\"text-align: left;\">Aktiviert den ausf&uuml;hrlichen Modus. (<strong>v<\/strong>erbose)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p id=\"t-1614334215068\">Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-mount\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-96773\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>mount<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1594122725512\">Archivierung<\/h3>\n<p>Hier sollen Ihnen kurz die Grundfunktionen des Befehls <strong>tar<\/strong> (<strong>t<\/strong>ape <strong>a<\/strong>rchiver), welcher unter Linux-\/UNIX-Betriebssystemen f&uuml;r die Erstellung von <strong>.tar Archiven<\/strong> sowie die <strong>Extraktion <\/strong>diverser archivierter Dateien verwendet wird,vorgestellt werden. Bei der Systemadministration spielt der Befehl oft eine zentrale Rolle, da er beispielsweise auch bei der Durchf&uuml;hrung von Backups eingesetzt werden kann.<\/p>\n<p>Die allgemeine Syntax lautet:<\/p>\n<p>tar [Optionen] [Datei(en) \/ Verzeichnis(se)]\n<\/p><p>Im Folgenden sollen die wichtigsten Optionen zur Erstellung, Auflistung und Extraktion von Archiven kurz genannt werden.<\/p>\n<h4>-c &ndash; Archive erstellen<\/h4>\n<p>Zur <strong>Erstellung <\/strong>neuer Archive wird die <strong>Option -c<\/strong> des <strong>tar <\/strong>Befehls verwendet. Die Syntax lautet:<\/p>\n<p>tar -c -f [Archivname] [Datei(en) \/ Verzeichnis(se)]\n<\/p><p>Ben&ouml;tigt wird hier zus&auml;tzlich die vielfach verwendete <strong>Option -f <\/strong>(<strong>f<\/strong>ile), welche den Namen des zu Erstellenden Archivs festlegt &ndash; bestenfalls endet dieser mit der <strong>Dateiendung .tar<\/strong>.<\/p>\n<h4>-t &ndash; Archivinhalt ausgeben<\/h4>\n<p>Die <strong>Option -t<\/strong> wird verwendet, um <strong>Inhalt <\/strong>eines Archivs <strong>auszugeben<\/strong>. Grunds&auml;tzlich kann auf die Angabe <strong>[Datei(en) \/ Verzeichnis(se)]<\/strong> verzichtet werden, wenn ausnahmslos alle Inhalte ausgegeben werden sollen:<\/p>\n<p>tar -t -f [Archivname]\n<\/p><p>Wenn Sie jedoch den Inhalt bestimmter Verzeichnisses des Archivs ausgeben m&ouml;chten, dann f&uuml;gen Sie die jeweiligen<strong> relativen Pfade<\/strong> einfach zus&auml;tzlich an:<\/p>\n<p>tar -t -f [Archivname] [Datei(en) \/ Verzeichnis(se)]\n<\/p><h4>-x &ndash; Archive extrahieren<\/h4>\n<p>Mit der <strong>Option -x<\/strong> ist es schlie&szlig;lich m&ouml;glich, Archive auch wieder zu <strong>extrahieren <\/strong>&ndash; erst dann ist der Zugriff auf die enthaltenen Dateien wieder m&ouml;glich. Wird bei der Extraktion keine Angabe neben dem Archivnamen gemacht, so wird stets der <strong>gesamte <\/strong><strong>Inhalt <\/strong>des jeweiligen Archivs in das <strong>aktuelle <\/strong><strong>Arbeitsverzeichnis <\/strong>extrahiert:<\/p>\n<p>tar -x -f [Archivname]\n<\/p><p>Durch Angabe von <strong>Dateien und \/ oder Verzeichnissen des Archivs<\/strong> k&ouml;nnen Sie jedoch auch genau spezifizieren, was extrahiert werden soll:<\/p>\n<p>tar -x -f [Archivname] [Datei(en) \/ Verzeichnis(se)]\n<\/p><p>Schlie&szlig;lich k&ouml;nnen Sie durch Zusatz der <strong>Option -C<\/strong> auch ein <strong>Zielverzeichnis <\/strong>f&uuml;r die Extraktion bestimmen:<\/p>\n<p>tar -x -f [Archivname] -C [Zielverzeichnis] [Datei(en) \/ Verzeichnis(se)]\n<\/p><p>Weitere Informationen finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/archivierung-tar\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-200355\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag Archivierung mit <strong>tar<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1594374364283\">Systemzeit und Hardware-Uhr<\/h3>\n<p>Unter Linux\/UNIX gibt es prinzipiell zwei unterschiedliche Uhren: Die Systemzeit und die Hardware-Uhr. W&auml;hrend die Systemzeit von Programmen und Anwendungen zur Laufzeit verwendet wird, l&auml;uft die Hardware-Uhr zu jeder Zeit &ndash; auch wenn das System herunterfahren ist weiter, um nach dem Systemstart wieder die Systemzeit zu synchronisieren.<\/p>\n<p>In diesem Beitrag lernen Sie zun&auml;chst die wichtigsten Funktionen des Befehls <strong>date <\/strong>kennen, welcher zur Ausgabe und Einstellung der Systemzeit verwendet wird. Anschlie&szlig;end wird auch noch auf den Befehl <strong>hwclock <\/strong>eingegangen &ndash; dieser gibt Ihnen die M&ouml;glichkeit, den Wert der Hardware-Uhr auszugeben, sowie diverse Einstellungen vorzunehmen.<\/p>\n<h4>date &ndash; Systemzeit<\/h4>\n<h5>Ausgabe der Systemzeit<\/h5>\n<p>Im Folgenden wird der Befehl <strong>date <\/strong>mit seinen wichtigsten Optionen vorgestellt. <strong>date <\/strong>l&auml;sst sich ohne Angabe jeglicher Optionen einsetzen und gibt dann die Systemzeit (Datum und Uhrzeit) in einem festen Format aus:<\/p>\n<p>date<\/p>\n<p>Die Ausgabe der aktuellen Zeit ist durch Anf&uuml;gen diverser Optionen auch in verschiedenen Formaten m&ouml;glich. So wird mithilfe der <strong>Option -I<\/strong> eine Ausgabe nach <strong><a class=\"glossaryLink cmtt_Allgemein\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;ISO [International Standard Organisation]&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;ISO steht f&uuml;r International Standard Organisation - praktisch das weltweite Gremium f&uuml;r Standardisierung.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/iso\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">ISO<\/a> 8601<\/strong> erreicht. &Uuml;ber das Feld <strong>[FMT]<\/strong> k&ouml;nnen Sie die Genauigkeit der Ausgabe bestimmen: Erkannt werden <strong>&lsquo;hours&rsquo;<\/strong> f&uuml;r Stunden, <strong>&lsquo;minutes&rsquo;<\/strong> f&uuml;r Minuten, <strong>&lsquo;seconds&rsquo;<\/strong> f&uuml;r Sekunden und <strong>&lsquo;ns&rsquo;<\/strong> f&uuml;r Nanosekunden.<\/p>\n<p>date -I[FMT]\n<\/p><p>Weiterhin ist auch die Ausgabe im Format nach <strong><a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik cmtt_Netzwerke\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;RFC [Request For Comments]&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;RFC steht f&uuml;r Request For Comments und stellt eine Reihe technischer und organisatorischer Dokumente &uuml;ber das Internet dar.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/rfc\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>RFC<\/a> 2822<\/strong> m&ouml;glich:<\/p>\n<p>date -R<\/p>\n<p>Wenn Sie das Format der Ausgabe selbst bestimmen m&ouml;chten, dann verwenden Sie den <strong>date<\/strong>-Befehl einfach in Kombination mit verschiedenen <strong>Formatangaben<\/strong>. Das Format wird in <strong>Anf&uuml;hrungszeichen <\/strong>und mit einem vorangestellten <strong>Plus &lsquo;+&rsquo;<\/strong> angegeben:<\/p>\n<p>date &ldquo;+[Format]&rdquo;<\/p>\n<h5>Setzen der Systemzeit<\/h5>\n<p>Mit der <strong>Option -s<\/strong> kann die Systemzeit auf einen von Ihnen bestimmten Wert gesetzt werden. Spezifiziert wird die Zeit mithilfe eines sogenannten date-String:<\/p>\n<p>date -s [String]\n<\/p><p>Das Format des <strong>date<\/strong>-String kann sehr unterschiedlich aussehen. Hierbei soll nun lediglich ein Format vorgestellt werden, welches f&uuml;r die meisten Anwendungsf&auml;lle bestens geeignet ist. Die Syntax des gesamten Befehls lautet dann:<\/p>\n<p>date -s &ldquo;YYYY-MM-DD hh:mm:ss [Zeitzone]&rdquo;<\/p>\n<p>Welche g&uuml;ltigen Formatangaben es noch gibt, finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-date\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-101740\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>date<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h4>hwclock &ndash; Hardware-Uhr<\/h4>\n<h5>Ausgabe der aktuellen Zeit<\/h5>\n<p>Die Ausgabe der aktuellen Zeit ist auch bei der Hardware-Uhr leicht durchzuf&uuml;hren: Der Befehl <strong>hwclock <\/strong>wird dazu ohne Angabe von Optionen ausgef&uuml;hrt:<\/p>\n<p>hwclock<\/p>\n<p>Alternativ kann jedoch auch die&nbsp;<strong>Option -r<\/strong> verwendet werden, welche dieselbe Ausgabe liefert:<\/p>\n<p>hwclock -r<\/p>\n<p>Die Ausgabe erfolgt immer nach dem <strong>Systemgebietsschema<\/strong>, also der <strong>lokalen Zeit<\/strong>.<\/p>\n<h5>Hardware-Uhr einstellen<\/h5>\n<p>Zur Einstellung der Hardware-Uhr stehen Ihnen zwei verschiedene M&ouml;glichkeiten zur Verf&uuml;gung. So k&ouml;nnen Sie die Systemzeit einerseits mithilfe der <strong>Option -w<\/strong> nach der aktuellen Systemzeit stellen:<\/p>\n<p>hwclock -w<\/p>\n<p>Andererseits ist es auch m&ouml;glich, &auml;hnlich wie bei dem <strong>date<\/strong>-Befehl, die Uhr auf Grundlage einer <strong>Datumszeichenkette&nbsp;<\/strong>(<strong>date<\/strong>-String) zu stellen. Verwenden Sie dazu die beiden <strong>Optionen &ndash;set<\/strong> und <strong>&ndash;date<\/strong>:<\/p>\n<p>hwclock &ndash;set &ndash;date='[String]&rsquo;<\/p>\n<p>Das <strong>Format <\/strong>der <strong>Datumszeichenkette <\/strong>kann beispielsweise die folgende Form annehmen:<\/p>\n<p>hwclock &ndash;set &ndash;date=&rsquo;YYYY-MM-DD hh:mm:ss&rsquo;<\/p>\n<p>Weiterf&uuml;hrende <strong>Optionen <\/strong>und <strong>Funktionen <\/strong>zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-hwclock\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-981901\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>hwclock<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1594644138043\">Sicheres L&ouml;schen von Daten<\/h3>\n<p>In dem folgenden Abschnitt wird Ihnen der Befehl <strong>shred <\/strong>vorgestellt, mit welchem Sie <strong>sicher Daten &uuml;berschreiben<\/strong> und anschlie&szlig;end l&ouml;schen k&ouml;nnen. Einige der wichtigsten Optionen werden zus&auml;tzlich aufgelistet.<\/p>\n<h4>Dateien &uuml;berschreiben<\/h4>\n<p>Wenn Sie einzelne Dateien mit Zufallsdaten &uuml;berschreiben m&ouml;chten, dann &uuml;bergeben Sie dem Befehl <strong>shred <\/strong>einfach die <strong>Pfade <\/strong>der jeweiligen Dateien. Mehrere Dateien k&ouml;nnen durch Leerzeichen getrennt hintereinander angegeben werden. Optionen werden nicht zwingend ben&ouml;tigt.<\/p>\n<p>shred [Datei(en)]\n<\/p><p>Wenn Sie Dateien nach dem &Uuml;berschreiben auch noch L&ouml;schen m&ouml;chten, dann verwenden Sie zus&auml;tzlich die <strong>Option -u<\/strong>:<\/p>\n<p>shred -u [Datei(en)]\n<\/p><h4>Ger&auml;te &uuml;berschreiben<\/h4>\n<p>Durch Angabe eines <strong>Ger&auml;tenamen <\/strong>k&ouml;nnen Sie auch ganze <strong>Blockdevices<\/strong>, wie beispielsweise Partitionen oder Festplatten &uuml;berschreiben. Auch hier werden wieder keine Optionen ben&ouml;tigt.<\/p>\n<p>shred [Ger&auml;t]\n<\/p><p>Durch Hinzuf&uuml;gen der <strong>Option -f<\/strong> ist es m&ouml;glich, den Vorgang des &Uuml;berschreibens zu <strong>erzwingen<\/strong> &ndash; die Option &auml;ndert Zugriffsberechtigungen automatisch, wenn dies f&uuml;r die Ausf&uuml;hrung des Befehls n&ouml;tig ist. Eingesetzt werden kann die Option bei Verwendung von <strong>shred <\/strong>zum &Uuml;berschreiben von Dateien sowie Ger&auml;ten.<\/p>\n<p>shred -f [Ger&auml;t \/ Datei(en)]\n<\/p><p>Wenn Sie zus&auml;tzlich festlegen m&ouml;chten, wie oft die angegebenen Daten &uuml;berschrieben werden, dann k&ouml;nnen Sie mit der <strong>Option -n<\/strong> einfach einen entsprechenden numerischen Wert an den Befehl &uuml;bergeben:<\/p>\n<p>shred -n [N] [Ger&auml;t \/ Datei(en)]\n<\/p><p>Standardm&auml;&szlig;ig werden Dateigr&ouml;&szlig;en von <strong>shred <\/strong>auf die n&auml;chste volle Blockgr&ouml;&szlig;e aufgerundet &ndash; dieses Verhalten l&auml;sst sich mithilfe der <strong>Option -x<\/strong> jedoch auch ausschalten:<\/p>\n<p>shred -x [Ger&auml;t \/ Datei(en)]\n<\/p><p>Zur Anzeige des <strong>Fortschritts <\/strong>w&auml;hrend des &Uuml;berschreibens geben Sie die <strong>Option -v<\/strong> an:<\/p>\n<p>shred -v [Ger&auml;t \/ Datei(en)]\n<\/p><p>F&uuml;r weitere Informationen &uuml;ber diesen Befehl lesen Sie gerne unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-shred\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-853948\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>shred<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1597408223393\">Hardware-Informationen<\/h3>\n<p>In diesem Abschnitt lernen Sie einige n&uuml;tzliche Befehle kennen, welche das Auslesen von Hardware-Informationen auf Linux-\/UNIX-Betriebssystemen erm&ouml;glichen.<\/p>\n<p>Das im Folgenden mehrfach ben&ouml;tigte Paket <strong>lshw<\/strong>, welches<strong>&nbsp;<\/strong>nicht auf allen Systemen standardm&auml;&szlig;ig vorinstalliert ist, k&ouml;nnen Sie mit dem folgenden Befehl nachinstallieren:<\/p>\n<p>apt-get install lshw<\/p>\n<h4>&Uuml;berblick zur Hardware-Konfiguration<\/h4>\n<p>Den Befehl <strong>lshw <\/strong>k&ouml;nnen Sie verwenden, um einen detaillierten &Uuml;berblick zur gesamten <strong>Hardware-Konfiguration<\/strong> eines Systems zu erhalten. F&uuml;hren Sie ihn dazu ohne jegliche Optionen und Parameter aus:<\/p>\n<p>lshw<\/p>\n<p>Zur Ausgabe geh&ouml;ren unter anderem Informationen zu <strong>Speicher-Konfiguration<\/strong>, <strong>Firmware-Versionen<\/strong>, <strong>Mainboard-Konfiguration<\/strong>, <strong>CPU<\/strong>, <strong><a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Cache&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Als Cache wird in der Informatik ein Zwischenspeicher bezeichnet, um den Zugriff zu beschleunigen.    &lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/cache\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Cache<\/a> <\/strong>und <strong>Bus-Geschwindigkeiten<\/strong>.<\/p>\n<h4>CPU-Informationen<\/h4>\n<p>Mit dem Befehl <strong>lscpu <\/strong>k&ouml;nnen Sie n&auml;here Informationen zur <strong>CPU <\/strong>des Systems ausgeben. Es werden verschiedenste Informationen, wie beispielsweise <strong>Architektur<\/strong>, <strong>Anzahl Kerne<\/strong>, <strong>Threads<\/strong>, <strong>Hersteller-ID<\/strong>, <strong>Modellname <\/strong>und <strong>Frequenz<\/strong>,<strong> <\/strong>ausgegeben.<\/p>\n<p>lscpu<\/p>\n<p>Den schon bekannten Befehl <strong>lshw <\/strong>k&ouml;nnen Sie zusammen mit der <strong>Option -C<\/strong> und dem Parameter <strong>&lsquo;cpu&rsquo;<\/strong> verwenden, um eine &auml;hnliche, jedoch etwas un&uuml;bersichtliche Ausgabe zu erhalten:<\/p>\n<p>lshw -C cpu<\/p>\n<h4>RAM-Informationen<\/h4>\n<p>Informationen zum <strong>Arbeitsspeicher <\/strong>lassen sich ebenfalls mit <strong>lshw <\/strong>ausgeben. Verwenden Sie hierbei die <strong>Option -C<\/strong> mit dem <strong>Parameter &lsquo;memory&rsquo;<\/strong>. In der Ausgabe werden f&uuml;r jeden verbauten <strong>DIMM <\/strong>einzeln der <strong>Typ <\/strong>sowie die <strong>Kapazit&auml;t<\/strong>, <strong>Geschwindigkeit <\/strong>und <strong>Spannung <\/strong>ausgegeben.<\/p>\n<p>lshw -C memory<\/p>\n<h4>Laufwerksinformationen<\/h4>\n<p>Wird der Befehl <strong>lshw <\/strong>mit der <strong>Option -C<\/strong> und dem <strong>Parameter &lsquo;disk&rsquo;<\/strong> ausgef&uuml;hrt, so gibt er Informationen zu allen <strong>Laufwerken <\/strong>des Systems aus:<\/p>\n<p>lshw -C disk<\/p>\n<h4>Informationen zu USB- und PCI-Ger&auml;ten<\/h4>\n<p>Weiterhin k&ouml;nnen Informationen zu <strong>USB-<\/strong> und <strong>PCI-Bussen<\/strong> eines Systems ausgegeben werden. Verwenden Sie dazu die Befehle <strong>lsusb <\/strong>und <strong>lspci<\/strong>.<\/p>\n<p>Zur Ausgabe aller per <strong>USB <\/strong>an das System angeschlossenen Ger&auml;te f&uuml;hren Sie den Befehl <strong>lsusb <\/strong>einfach ohne jegliche Optionen und Parameter aus. Die Ausgabe erfolgt dann zeilenweise, wobei der <strong>Bus<\/strong>, die <strong>Hardware-ID<\/strong> und ein <strong>Namensteil <\/strong>aus <strong>Vendor-<\/strong> und <strong>Product-ID<\/strong> enthalten sind.<\/p>\n<p>lsusb<\/p>\n<p>Mit <strong>lspci <\/strong>werden Ihnen Informationen zu den <strong>PCI-Bussen<\/strong> und angeschlossenen Ger&auml;ten angezeigt:<\/p>\n<p>lspci<\/p>\n<h4>Informationen zu Netzwerkger&auml;ten<\/h4>\n<p>Zur Anzeige von Informationen zu <strong>Netzwerkschnittstellen<\/strong>, wie beispielsweise der <strong>Bezeichnung<\/strong>, dem <strong>Herstellernamen<\/strong>, <strong>Bus<\/strong>, <strong>Kapazit&auml;ten <\/strong>und <strong>Frequenzen<\/strong>, verwenden Sie den Befehl <strong>lshw <\/strong>mit der <strong>Option -C<\/strong> und dem <strong>Parameter &lsquo;network&rsquo;<\/strong>:<\/p>\n<p>lshw -C network<\/p>\n<p>Erfahren Sie mehr zu diesem Befehl in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-lshw\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-586821\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>lshw<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1598360161038\">Festplattenpartitionierung<\/h3>\n<p>In diesem Abschnitt zur Festplattenpartitionierung lernen Sie den Befehl <strong>fdisk <\/strong>kennen, welcher zum <strong>Erstellen<\/strong>, <strong>Anzeigen<\/strong>, <strong>Bearbeiten <\/strong>und <strong>L&ouml;schen <\/strong>von <strong>Partitionen <\/strong>verwendet werden kann. Das Werkzeug unterst&uuml;tzt eine Vielzahl von Partitionstypen, wie beispielsweise <strong>DOS<\/strong>, <strong>Linux<\/strong>, <strong>FAT32<\/strong> oder <strong>NTFS <\/strong>&ndash; <strong>GPT<\/strong>&ndash;<strong>Partitionstabellen <\/strong>werden dagegen nicht unterst&uuml;tzt.<\/p>\n<p>Da <strong>fdisk <\/strong>Teil des Standard-Softwarepakets <strong>utils-linux-ng<\/strong> ist, muss es bei den meisten Linux Distributionen nicht nachinstalliert werden.<\/p>\n<h4>Partitionstabellen auflisten<\/h4>\n<p>Mit der <strong>Option -l<\/strong> des Befehls ist es m&ouml;glich, die <strong>Partitionstabelle <\/strong>von Ger&auml;ten auszugeben. Die Ausgabe aller unter <strong>\/proc\/partitions<\/strong> aufgelisteten Ger&auml;te mitsamt ihrer Partitionstabelle erfolgt bei Verwendung von <strong>fdisk <\/strong>und der <strong>Option -l<\/strong> ohne jegliche zus&auml;tzliche Parameter:<\/p>\n<p>fdisk -l<\/p>\n<p>Wird jedoch ein <strong>Ger&auml;t <\/strong>als Parameter angegeben, so gibt <strong>fdisk <\/strong>die Partitionstabelle f&uuml;r genau dieses Ger&auml;t aus:<\/p>\n<p>fdisk -l [Ger&auml;t]\n<\/p><h4>Partitionstabellen bearbeiten<\/h4>\n<p>Die <strong>Bearbeitung <\/strong>der <strong>Partitionstabelle <\/strong>eines Ger&auml;ts ist mithilfe des men&uuml;gesteuerten Bereichs von <strong>fdisk <\/strong>m&ouml;glich. Dieser ist durch Eingabe von <strong>fdisk <\/strong>mit dem jeweiligen <strong>Ger&auml;tenamen <\/strong>m&ouml;glich:<\/p>\n<p>fdisk [Ger&auml;t]\n<\/p><p>Im folgenden werden die wichtigsten <strong>Kommandos <\/strong>f&uuml;r die <strong>Bearbeitung <\/strong>von <strong>Partitionstabellen <\/strong>genannt &ndash; einen vollst&auml;ndigen &Uuml;berblick zu allen verf&uuml;gbaren Kommandos k&ouml;nnen Sie sich durch Eingabe von <strong>&lsquo;m&rsquo;<\/strong> ausgeben lassen.<\/p>\n<h5>p &ndash; Print<\/h5>\n<p>Mit dem <strong>Kommando &lsquo;p&rsquo;<\/strong> l&auml;sst sich die <strong>Partitionstabelle <\/strong>des aktuellen Ger&auml;ts ausgeben. Die Ausgabe erfolgt &auml;hnlich wie auch bei der direkten Verwendung der <strong>Option -l<\/strong> mit <strong>fdisk<\/strong>.<\/p>\n<h5>o &ndash; Overwrite<\/h5>\n<p>Eine <strong>neue <\/strong><strong>leere <\/strong><strong>DOS<\/strong>&ndash; bzw. <strong>MBR<\/strong>&ndash;<strong>Partitionstabelle<\/strong> l&auml;sst sich mit dem <strong>Kommando &lsquo;o&rsquo;<\/strong> anlegen. Beachten Sie, dass die neue Partitionstabelle eine bereits existierende Tabelle bei Best&auml;tigung der &Auml;nderung <strong>&uuml;berschreibt<\/strong>.<\/p>\n<h5>n &ndash; New<\/h5>\n<p>Das <strong>Kommando &lsquo;n&rsquo;<\/strong> wird verwendet, um <strong>neue <\/strong><strong>Partitionen <\/strong>auf dem aktuellen Ger&auml;t zu erstellen. Ein Assistent f&uuml;hrt Sie dabei durch die erforderlichen Schritte.<\/p>\n<h5>d &ndash; Delete<\/h5>\n<p>Eine <strong>Partition <\/strong>kann mithilfe von <strong>&lsquo;d&rsquo;<\/strong> wieder aus der Partitionstabelle eines Ger&auml;ts <strong>gel&ouml;scht <\/strong>werden.<\/p>\n<h5>a &ndash; Active<\/h5>\n<p>Bei <strong>DOS<\/strong>&ndash; bzw. <strong>MBR<\/strong>&ndash;<strong>Partitionstabellen <\/strong>l&auml;sst sich das <strong>Kommando &lsquo;a&rsquo;<\/strong> verwenden, um das <strong>Boot-Flag<\/strong> einer Partition zu setzen.<\/p>\n<h5>w &ndash; Write<\/h5>\n<p>Die <strong>&Auml;nderungen <\/strong>an der <strong>Partitionstabelle <\/strong>eines Ger&auml;ts werden von <strong>fdisk <\/strong>erst bei Verwendung des <strong>Kommandos &lsquo;w&rsquo; <\/strong>geschrieben und damit <strong>wirksam<\/strong>. Nach Eingabe des Kommandos werden alle &Auml;nderungen auf das Ger&auml;t geschrieben und <strong>fdisk <\/strong>beendet.<\/p>\n<p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-fdisk\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-841017\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>fdisk<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1610450898208\">Aliase definieren \/ l&ouml;schen<\/h3>\n<p>Mit dem Befehl <strong>alias <\/strong>lassen sich alternative Aufrufnamen (Aliase) f&uuml;r Befehlsaufrufe definieren. In diesem Abschnitt soll der Befehl in seiner grundlegenden Anwendung vorgestellt werden.<\/p>\n<h4>Alias definieren<\/h4>\n<p>Die allgemeine Syntax zur <strong>Definition eines neuen Alias<\/strong> lautet folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>alias [Aliasname]='[Befehl]&rsquo;<\/p>\n<p>Der auf diese Weise definierte Alias wird mit <strong>[Aliasname]<\/strong> aufgerufen und f&uuml;hrt dann den Befehl <strong>[Befehl]<\/strong> aus.<\/p>\n<h4>Aliase anzeigen<\/h4>\n<p>Ein mit <strong>alias <\/strong>erzeugter Alias kann auch <strong>ausgegeben<\/strong> werden, um Einsicht in den f&uuml;r ihn festgelegten Befehl zu erlangen. Dazu wird dem Befehl <strong>alias <\/strong>einfach der jeweilige <strong>Aliasname<\/strong> &uuml;bergeben:<\/p>\n<p>alias [Aliasname]\n<\/p><p>Die <strong>Ausgabe <\/strong>dieses Befehls hat dann die Form: <strong>[Aliasname]='[Befehl]&rsquo;<\/strong>. Schlie&szlig;lich ist es auch m&ouml;glich,&nbsp;<strong>alle <\/strong>bereits definierten Aliase auszugeben. Hierzu wird der Befehl <strong>alias <\/strong>ohne jegliche Parameter oder Optionen verwendet:<\/p>\n<p>alias<\/p>\n<h4>Alias l&ouml;schen<\/h4>\n<p>Zwar existieren so gesetzte Aliase nur bis zur <strong>Beendigung der Shell<\/strong>, in welcher sie definiert wurden, so ist es dennoch m&ouml;glich sie auch ausdr&uuml;cklich zu <strong>l&ouml;schen<\/strong>. Hierzu wird der Befehl <strong>unalias <\/strong>eingesetzt:<\/p>\n<p>unalias [Aliasname]\n<\/p><p>Wie Sie einen <strong>dauerhaften Alias definieren<\/strong>, erfahren Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-alias\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag alias<\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1614943218711\">Extended Arguments<\/h3>\n<p>Der in diesem Abschnitt beschriebene Befehl <strong>xargs <\/strong>(e<strong>x<\/strong>tended <strong>arg<\/strong>ument<strong>s<\/strong>) kann in verschiedenen Situationen eingesetzt werden, um etwa gro&szlig;e Argumentlisten mit einem beliebigen Befehl zu verarbeiten, oder sogar um eine parallelisierte Abarbeitung zugunsten einer h&ouml;heren Performance zu erreichen.<\/p>\n<p>Es sollen hier nur die wichtigsten Anwendungen von <strong>xargs <\/strong>vorgestellt werden. F&uuml;r n&auml;here Informationen zu den<strong> <\/strong>verf&uuml;gbaren Optionen sowie verschiedene praktische Beispiele des Befehls lesen Sie auch unseren&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-xargs\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-935152\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>xargs<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>Der Befehl <strong>xargs <\/strong>l&auml;sst sich allgemein ohne jegliche Optionen einsetzen, um eine vom Standard-Input <strong>stdin<\/strong> eingelesene Liste von Argumenten in eine oder mehrere Kommandozeilen umzuwandeln und diese auszuf&uuml;hren. Standardm&auml;&szlig;ig werden dabei so viele Argumente wie m&ouml;glich an das Ende des <strong>xargs&rsquo;<\/strong> &uuml;bergebenen Befehls sowie seiner initialen Argumente geh&auml;ngt.<\/p>\n<p>xargs [Optionen] [Befehl [Initiale Argumente]]\n<\/p><p>Der Standard-Output <strong>stdout<\/strong> eines Befehls (z.B. <strong>ls<\/strong>) lie&szlig;e sich so etwa per Pipe an <strong>xargs <\/strong>&uuml;bergeben, um dort weitere Aktionen mit den Argumenten durchzuf&uuml;hren:<\/p>\n[Befehl] | xargs [Optionen] [Befehl [Initiale Argumente]]\n<h4>Anzahl Argumente<\/h4>\n<p>M&ouml;chten Sie lediglich ein Argument pro Kommandozeile verwenden, so k&ouml;nnen Sie dies mit der <strong>Option -n<\/strong> und dem Parameter 1 spezifizieren. Jedes Argument erh&auml;lt so eine eigene Kommandozeile &ndash; dies ist besonders dann wichtig, wenn der mit <strong>xargs <\/strong>verwendete Befehl selbst nicht die Angabe einer Argumentliste unterst&uuml;tzt.<\/p>\n<p>xargs -n 1 [Befehl [Initiale Argumente]]\n<\/p><h4>Platzhalter ersetzen<\/h4>\n<p>Wenn die eingelesenen Argumente nicht an das Ende des Befehls angeh&auml;ngt werden sollen und stattdessen an anderer Stelle eingef&uuml;gt werden m&uuml;ssen, so ist die Verwendung eines Platzhalters zur Ersetzung m&ouml;glich. Der <a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Wildcard&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Eine Wildcard, auch Joker genannt, ist in der Informatik ein Platzhalter f&uuml;r andere Zeichen bzw. Zeichenketten.&lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_wrapper&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms_title&gt;Synonyms: &lt;\/div&gt;&lt;div class=cmtt_synonyms&gt;Platzhalter, Joker&lt;\/div&gt;&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/wildcard\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Platzhalter<\/a> wird mit der <strong>Option -I<\/strong> angegeben und vor der Ausf&uuml;hrung der Kommandozeilen jeweils durch die Argumente ersetzt. Diese Option findet etwa bei dem Kopieren vieler einzelner Dateien in ein bestimmtes Zielverzeichnis mit dem Befehl <strong>cp<\/strong> Anwendung.<\/p>\n<p>In diesem Fall wird die Zeichenkette <strong>&ldquo;{}&rdquo;<\/strong> zur Ersetzung verwendet und durch die <strong>Option -n<\/strong> mit dem Parameter 1 jeweils ein Argument eingesetzt:<\/p>\n<p>xargs -I {} [Befehl [Initiale Argumente]] {} [&hellip;]\n<\/p><h4>Parallelisierung<\/h4>\n<p>Schlie&szlig;lich kann <strong>xargs <\/strong>die Ausf&uuml;hrung von Befehlen bzw. die Abarbeitung von Aufgaben parallelisieren: Hierbei kommt die <strong>Option -P<\/strong> zum Einsatz, welche eine maximale Anzahl Prozesse definiert, die <strong>xargs <\/strong>zu einem Zeitpunkt gleichzeitig ausf&uuml;hren darf. Anwendung findet diese Option etwa zur Parallelisierung von <strong>rsync<\/strong> bei der &Uuml;bertragung vieler kleiner Dateien zwischen zwei Systemen, oder dem Download vieler kleiner Dateien aus dem Internet mit <strong>wget<\/strong>.<\/p>\n<p>In vielen F&auml;llen ist es sinnvoll hier die maximale Anzahl Argumente pro ausgef&uuml;hrter Kommandozeile bzw. ausgef&uuml;hrtem Prozess zu beschr&auml;nken &ndash; unter Umst&auml;nden wird andernfalls nur ein Prozess mit allen Argumenten auf einer Kommandozeile gestartet. Im untenstehenden Befehl wird daher die <strong>Option -n<\/strong> zus&auml;tzlich eingesetzt:<\/p>\n<p>xargs -n 1 -P [Anzahl Prozesse] [Befehl [Initiale Argumente]]\n<\/p><h3 id=\"t-1622032798473\">Anmeldungen anzeigen<\/h3>\n<p>Dieser Abschnitt gibt eine kurze Einf&uuml;hrung in die grundlegende Anwendung der Befehle <strong>users<\/strong> und <strong>last <\/strong>zur Ausgabe von <strong>Benutzeranmeldungen <\/strong>am System. Der Befehl <strong>users <\/strong>kann ohne Argumente aufgerufen werden und liefert eine schnelle &Uuml;bersicht zu den aktuell am System angemeldeten Benutzern &ndash; auf einer Zeile:<\/p>\n<p>users<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem Beitrag <strong>users<\/strong>. Mit dem Befehl <strong>last <\/strong>stehen Ihnen dagegen viele weitere M&ouml;glichkeiten offen. So k&ouml;nnen Sie beispielsweise auch vergangene Benutzeranmeldungen einsehen. Allgemein wird der Befehl <strong>last <\/strong>mithilfe der folgenden Syntax aufgerufen:<\/p>\n<p>last [Optionen] [Benutzername]\n<\/p><h4>Zeitraum einschr&auml;nken<\/h4>\n<p>Mithilfe zus&auml;tzlicher Optionen l&auml;sst sich der Zeitraum einschr&auml;nken, f&uuml;r welchen Anmeldungen ausgegeben werden. Die <strong>Option -t<\/strong> wird so etwa verwendet, um einen <strong>Bis-Zeitpunkt<\/strong> zu spezifizieren:<\/p>\n<p>last -t [Zeit] [Benutzername]\n<\/p><p>Weiterhin kann auch ein <strong>Von-Zeitpunkt<\/strong> spezifiziert werden, welcher als Startzeitpunkt f&uuml;r auszugebende Anmeldungen dienen soll. Hier wird die <strong>Option -s<\/strong> verwendet:<\/p>\n<p>last -s [Zeit] [Benutzername]\n<\/p><p>Beide Optionen k&ouml;nnen kombiniert werden, um sowohl eine Unter- und als auch eine Obergrenze f&uuml;r die Ausgabe festzulegen. Bei den <strong>Zeitangaben <\/strong>werden viele <strong>Formate <\/strong>unterst&uuml;tzt, welche im Folgenden aufgelistet sind:<\/p>\n<table data-rows=\"13\" data-cols=\"2\" data-v=\"middle\">\n<thead>\n<tr>\n<th style=\"\">\n<p><strong>Datumsformat<\/strong><\/p>\n<\/th>\n<th style=\"\">\n<p>Funktion u. Beispiele<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td data-th=\"Datumsformat\" style=\"\">\n<p>YYYYMMDDhhmmss<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion u. Beispiele\" style=\"\">\n<p>20210222150533<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Datumsformat\" style=\"\">\n<p>YYYY-MM-DD hh:mm:ss<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion u. Beispiele\" style=\"\">\n<p>2021-02-22 15:05:33<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Datumsformat\" style=\"\">\n<p>YYYY-MM-DD hh:mm<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion u. Beispiele\" style=\"\">\n<p>2021-02-22 15:05, verwendete Sekunden 00<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Datumsformat\" style=\"\">\n<p>YYYY-MM-DD<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion u. Beispiele\" style=\"\">\n<p>2021-02-22, verwendete Zeit 00:00<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Datumsformat\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>hh:mm:ss<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion u. Beispiele\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>15:05:33, verwendeter tag &ldquo;today&rdquo;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Datumsformat\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>hh:mm<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion u. Beispiele\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>15:05, verwendeter tag &ldquo;today&rdquo; u. Sekunden 00<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Datumsformat\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>now<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion u. Beispiele\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Zeit der Maschine<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Datumsformat\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>yesterday<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion u. Beispiele\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Gestern, mit der Uhrzeit 00:00:00<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Datumsformat\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>today<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion u. Beispiele\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Heute, mit der Uhrzeit 00:00:00<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Datumsformat\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>tomorrow<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion u. Beispiele\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Morgen, mit der Uhrzeit 00:00:00<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Datumsformat\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>+5min<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion u. Beispiele\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Abweichung in Minuten<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Datumsformat\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>-days<\/p>\n<\/td>\n<td data-th=\"Funktion u. Beispiele\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\">\n<p>Abweichung in Tagen<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Ausf&uuml;hrlichere Informationen mitsamt Beispielen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-last\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-963171\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>last<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1625473902377\">Metadaten anzeigen<\/h3>\n<p>Mit dem Befehl <strong>stat<\/strong>, welcher in diesem Abschnitt kurz eingef&uuml;hrt wird, k&ouml;nnen Sie sich verschiedene Metadaten von Dateien und Verzeichnissen anzeigen lassen &ndash; beispielsweise Zeitstempel, Berechtigungen, Besitzer, Gruppe und Dateityp. Der Befehl wird im Folgenden kurz, zusammen mit seinen wichtigsten Optionen, vorgestellt.<\/p>\n<p>Allgemein l&auml;sst sich der Befehl folgenderma&szlig;en &ndash; <strong>ohne <\/strong><strong>zus&auml;tzliche <\/strong><strong>Optionen <\/strong>&ndash; aufrufen:<\/p>\n<p>stat [Datei- \/ Verzeichnis]\n<\/p><p><strong>stat <\/strong>gibt hierbei viele verschiedene Informationen aus. Dazu geh&ouml;ren Name, Gr&ouml;&szlig;e, Bl&ouml;cke, EA Block, Typ, Ger&auml;t, Inode, Verkn&uuml;pfungen, Berechtigungen sowie Zugriffs- \/ Modifizierungs- \/ &Auml;nderungs- und Erstellungszeitstempel des spezifizierten Elements.<\/p>\n<p>Wird die <strong>Option -t<\/strong> zus&auml;tzlich angegeben, so kann eine <strong>Ausgabe in Kurzform<\/strong> durchgef&uuml;hrt werden. Die Informationen zur spezifizierten Datei bzw. dem Verzeichnis werden dann auf einer Zeile durch Leerzeichen getrennt ausgegeben.&nbsp;<\/p>\n<p>stat -t [Datei- \/ Verzeichnis]\n<\/p><p>Die <strong>Ausgabe<\/strong> der <strong>Option -t<\/strong> zeigt die folgenden Informationen in der angegebenen Reihenfolge: Name, Blockgr&ouml;&szlig;e, gesamte Datenbl&ouml;cke im Dateisystem, freie Bl&ouml;cke im Dateisystem, Benutzer-ID des Besitzers, Gruppen-ID des Besitzers, Ger&auml;tenummer (hexadezimal), Dateisystem-ID (hexadezimal), Anzahl harter Verkn&uuml;pfungen, Major-Ger&auml;tetyp (hexadezimal), Minor-Ger&auml;tetyp (hexadezimal), letzte Zugriffszeit, letzte Daten-Modifizierungszeit, letzte Status-&Auml;nderungszeit, Erstellungszeit (jeweils in Sekunden nach der UNIX-Epoche) und schlie&szlig;lich ein Hinweis auf die optimale I\/O-&Uuml;bertragungsgr&ouml;&szlig;e.<\/p>\n<p>Schlie&szlig;lich k&ouml;nnen Sie das <strong>Format <\/strong>der <strong>stat <\/strong>Ausgabe mithilfe der <strong>Option &ndash;printf<\/strong> auch selbst festlegen. Die Angabe des Formats erfolgt, in Anf&uuml;hrungszeichen eingefasst, direkt hinter der Option. Maskierungen mit dem <strong>R&uuml;ckschr&auml;gstrich &ldquo;&rdquo;&nbsp;<\/strong>werden von <strong>stat <\/strong>interpretiert &ndash; so k&ouml;nnen mit &ldquo;n&rdquo; etwa Zeilenumbr&uuml;che eingef&uuml;gt werden.&nbsp;<\/p>\n<p>stat &ndash;printf [Format] [Datei- \/ Verzeichnis]\n<\/p><p>Im Format k&ouml;nnen verschiedene <strong>Formatangaben<\/strong>, in der Regel ein <strong>Prozentzeichen &ldquo;%&rdquo;<\/strong> mit einem <strong>Buchstaben<\/strong>, verwendet werden, welche von <strong>stat<\/strong> sp&auml;ter durch tats&auml;chlich ausgelesene Metainformationen ersetzt werden. Ein <strong>&ldquo;%n&rdquo;<\/strong> wird so etwa zur Ausgabe des Datei- bzw. Verzeichnisnamen verwendet. N&auml;here Informationen zu den verf&uuml;gbaren Formatangaben und weiteren Optionen des Befehls finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-stat\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-480454\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>stat<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1626776611305\">Software-RAID verwalten<\/h3>\n<p>Die Verwaltung &ndash; also das Erstellen, Konfigurieren, &Uuml;berwachen und L&ouml;schen &ndash; von Software-RAIDs ist unter Linux \/ UNIX mit dem Befehl <strong>mdadm <\/strong>m&ouml;glich. Dieser Abschnitt soll kurz die grundlegenden Anwendungen des Befehls zeigen.<\/p>\n<p>Der Befehl <strong>mdadm <\/strong>muss, wenn er auf Ihrem System nicht bereits installiert ist, erst aus den Repositories installiert werden. Dies k&ouml;nnen Sie mit dem folgenden Befehl tun:<\/p>\n<p>apt-get install mdadm<\/p>\n<p>Die allgemeine Syntax von <strong>mdadm <\/strong>sieht wie folgt aus:<\/p>\n<p>mdadm [Modus] [RAID-Device] [Optionen] [Component-Device(s)]\n<\/p><p>Der verwendete Modus gibt an, welche Aktion durchgef&uuml;hrt werden soll. So ist es m&ouml;glich, mit dem Modus <strong>&ldquo;Create&rdquo;<\/strong>, welcher mit der <strong>Option &ndash;create<\/strong> aufgerufen wird, Software-RAIDs zu erstellen:<\/p>\n<p>mdadm &ndash;create [Label \/ Ger&auml;tename] &ndash;level=[RAID-Level] &ndash;raid-devices=[Anzahl Partitionen] [Component-Devices]\n<\/p><p>Der <strong>Option &ndash;create<\/strong> kann dabei optional ein Label f&uuml;r das neue RAID-Device &uuml;bergeben werden. Zudem werden mit <strong>&ndash;level<\/strong> einer der RAID-Level 0, 1, 4, 5, 6 oder 10 angegeben sowie mit der <strong>Option &ndash;raid-devices=<\/strong> die Anzahl der physischen Partitionen und darauffolgend deren Ger&auml;tenamen spezifiziert.<\/p>\n<p>Ein RAID-Verbund kann mit den beiden <strong>Optionen &ndash;detail<\/strong> und <strong>&ndash;examine<\/strong> aufgelistet werden, wobei <strong>&ndash;detail<\/strong> sich auf den gesamten RAID-Verbund und <strong>&ndash;examine<\/strong> sich auf ein bestimmtes Component-Device bezieht:<\/p>\n<p>mdadm &ndash;detail [RAID-Device]\n<\/p><p>mdadm &ndash;examine [Component-Device]\n<\/p><p>Der Status eines konfigurierten RAID-Device l&auml;sst sich unter <strong>\/proc\/mdstat<\/strong> auslesen &ndash; beispielsweise mit <strong>cat<\/strong>:<\/p>\n<p>cat \/proc\/mdstat<\/p>\n<p>Mit der <strong>Option &ndash;stop<\/strong> kann ein bestehendes RAID-Device schlie&szlig;lich deaktiviert und verwendete Ressourcen freigegeben werden &ndash; physisch bleibt es dabei weiter bestehen:<\/p>\n<p>mdadm &ndash;stop [RAID-Device]\n<\/p><p>Soll ein RAID komplett entfernt werden, so m&uuml;ssen f&uuml;r alle beteiligten Component-Devices mit der <strong>Option &ndash;zero-superblock<\/strong> die Superbl&ouml;cke nullgesetzt werden:<\/p>\n<p>mdadm &ndash;zero-superblock [Component-Device]\n<\/p><p>N&auml;here Informationen zu Software-RAIDs, weiteren Optionen des Befehls<strong> <\/strong>sowie seiner Anwendung finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/mdadm\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" rel=\"noopener\">Beitrag Software RAID MDADM<\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1628165012953\">Festplattenformatierung<\/h3>\n<p>Bei der Formatierung wird das Dateisystem eines Datentr&auml;gers festgelegt, wobei zuvor in der Regel mindestens eine Partition angelegt werden muss. In diesem Abschnitt lernen Sie hierzu den Befehl <strong>mkfs <\/strong>kennen, welcher unter UNIX \/ Linux pro Dateisystem in einer eigenen Version existiert. Die Befehle beginnen dabei alle mit dem Pr&auml;fix <strong>&ldquo;mkfs.&rdquo;<\/strong> und sind gefolgt von dem Namen des Dateisystems. F&uuml;r die Formatierung mit <strong>ext4 <\/strong>wird so etwa der Befehl <strong>&ldquo;mkfs.ext4&rdquo;<\/strong> verwendet.<\/p>\n<p>Die Syntax ist f&uuml;r alle <strong>mkfs-Befehle<\/strong> grunds&auml;tzlich gleich:<\/p>\n<p>mkfs.[Dateisystemname] [Optionen] [Ger&auml;t]\n<\/p><p>W&auml;hrend in den meisten F&auml;llen keine zus&auml;tzlichen Optionen angegeben werden m&uuml;ssen, da die Standardwerte bereits sinnvoll eingestellt sind, ist die Angabe des zu formatierenden Ger&auml;ts zwingend notwendig. Beispielhaft k&ouml;nnte die erste Partition eines Datentr&auml;gers mit dem Ger&auml;tenamen <strong>&ldquo;\/dev\/sdb&rdquo;<\/strong> wie folgt mit einem <strong>ext3-Dateisystem<\/strong> formatiert werden:<\/p>\n<p>mkfs.ext3 \/dev\/sdb1<\/p>\n<p>Wenn ben&ouml;tigt, sind der <strong>Manpage <\/strong>des jeweiligen <strong>mkfs-Befehls<\/strong> dateisystemspezifisch verf&uuml;gbare Optionen zu entnehmen.<\/p>\n<p>Mehr Informationen zu dem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-mke2fs\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-110993\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>mke2fs<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1631182391631\">Datei-\/Verzeichniskapazit&auml;ten anzeigen<\/h3>\n<p>Die Anzeige der Kapazit&auml;t gegebener Dateien oder Verzeichnisse ist mit dem Befehl <strong>du <\/strong>m&ouml;glich. Die allgemeine Syntax des Befehls lautet:<\/p>\n<p>du [Optionen] [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)]\n<\/p><p>Wird der Befehl alleinstehend, ohne Angabe von Dateien oder Verzeichnissen, ausgef&uuml;hrt, dann werden rekursiv die Kapazit&auml;ten der Unterverzeichnisse des aktuellen Arbeitsverzeichnisses ausgegeben. Analog erfolgt die Ausgabe der Unterverzeichnisse eines oder mehrerer spezifizierter Verzeichnisse. Werden Dateien angegeben, dann gibt <strong>du <\/strong>die Kapazit&auml;ten von diesen aus.<\/p>\n<p>Sollen neben den Kapazit&auml;ten von Unterverzeichnissen auch solche von enthaltenen Dateien ausgegeben werden, dann verwenden Sie die <strong>Option -a<\/strong>:<\/p>\n<p>du -a [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)]\n<\/p><p>Ben&ouml;tigen Sie die Gesamtsumme aller von <strong>du <\/strong>ausgegebenen Dateien bzw. Verzeichnisse, dann k&ouml;nnen Sie diese unter Verwendung der <strong>Option -c<\/strong> zus&auml;tzlich von <strong>du <\/strong>berechnen und am Ende (unter der Bezeichnung <strong>&ldquo;insgesamt&rdquo;<\/strong>) ausgeben lassen:<\/p>\n<p>du -c [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)]\n<\/p><p>Schlie&szlig;lich ist es m&ouml;glich, die Kapazit&auml;ten in menschenlesbarem Format &ndash; beispielsweise 4K, 2M oder 4,9G auszugeben:<\/p>\n<p>du -h [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)]\n<\/p><p>Wenn Sie n&auml;here Informationen zum diesem Befehl, seinen weiteren Optionen und zu seiner Anwendung ben&ouml;tigen, dann lesen Sie auch unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-du\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-209013\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>du<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1631873608124\">Dateisystemkapazit&auml;ten anzeigen<\/h3>\n<p>Mit dem Befehl <strong>df <\/strong>ist es m&ouml;glich, die verf&uuml;gbaren und belegten Kapazit&auml;ten von eingeh&auml;ngten Dateisystemen anzuzeigen. Allgemein wird der Befehl wie folgt angewandt:<\/p>\n<p>df [Optionen] [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)]\n<\/p><p>Die Angabe von Verzeichnissen bzw. Dateien ist optional &ndash; standardm&auml;&szlig;ig, also wenn keine Verzeichnisse oder Dateien &uuml;bergeben wurden, werden die Kapazit&auml;ten aller derzeit eingeh&auml;ngten Dateisysteme angezeigt. Wurden jedoch Verzeichnisse bzw. Dateien angegeben, dann werden jeweils die Kapazit&auml;ten der Dateisysteme ausgegeben, die die &uuml;bergebenen Elemente enthalten.<\/p>\n<p>Die Ausgabe hat das Format einer Tabelle mit den Spalten <strong>&ldquo;Dateisystem&rdquo;<\/strong>, <strong>&ldquo;1K-Bl&ouml;cke&rdquo;<\/strong>, <strong>&ldquo;Benutzt&rdquo;<\/strong>, <strong>&ldquo;Verf&uuml;gbar&rdquo;<\/strong>, <strong>&ldquo;Verw%&rdquo;<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>&ldquo;Eingeh&auml;ngt auf&rdquo;<\/strong>. Es werden also pro Dateisystem die Gesamtgr&ouml;&szlig;e (<strong>&ldquo;1K-Bl&ouml;cke&rdquo;<\/strong>), der belegte (<strong>&ldquo;Benutzt&rdquo;<\/strong>) und verf&uuml;gbare Platz sowie auch der Einh&auml;ngepunkt ausgegeben. Der Platz wird dabei standardm&auml;&szlig;ig in 1K-Bl&ouml;cken ausgegeben.<\/p>\n<p>Da die Anzeige in 1K-Bl&ouml;cken f&uuml;r einen Menschen eher umst&auml;ndlich lesbar ist, kann mit der <strong>Option -h<\/strong> auch auf ein besser lesbares Format (je nach Gr&ouml;&szlig;e beispielsweise mit den Einheiten Mebibyte (M) oder Gibibyte (G)) umgestellt werden:<\/p>\n<p>df -h [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)]\n<\/p><p>Eine weitere n&uuml;tzliche <strong>Option <\/strong>ist <strong>-T<\/strong>. Diese f&uuml;hrt dazu, dass <strong>df <\/strong>die Dateisystemtypen (z.B.: <strong>&ldquo;ext3&rdquo;<\/strong>, <strong>&ldquo;ext4&rdquo;<\/strong>) jeweils in einer zus&auml;tzlichen Spalte ausgibt:<\/p>\n<p>df -T [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)]\n<\/p><p>Weitere Informationen zum diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-df\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-903088\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>df<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1648030961326\">Dateisysteme erstellen<\/h3>\n<p>Der Befehl <strong>mke2fs <\/strong>erm&ouml;glicht die Erstellung von <strong>ext2-<\/strong>, <strong>ext3-<\/strong> oder <strong>ext4-Dateisystemen<\/strong> &ndash; &uuml;blicherweise auf einer Festplattenpartition. Beim Aufruf von <strong>mke2fs <\/strong>ist die Angabe eines <strong>Ger&auml;ts<\/strong>, auf dem das Dateisystem angelegt werden soll, notwendig:<\/p>\n<p>mke2fs [Optionen] [Ger&auml;t]\n<\/p><p>Werden keine Optionen &uuml;bergeben, so verwendet <strong>mke2fs <\/strong>die in der <strong>Konfigurationsdatei \/etc\/mke2fs.conf<\/strong> festgelegten Standardwerte f&uuml;r das neue Dateisystem. Eine der wichtigsten Optionen des Befehls ist <strong>-t<\/strong>. Diese wird verwendet, um <strong>&ldquo;ext2&rdquo;<\/strong>, <strong>&ldquo;ext3&rdquo;<\/strong> oder <strong>&ldquo;ext4&rdquo;<\/strong> als Dateisystemtyp f&uuml;r das neue Dateisystem festzulegen:<\/p>\n<p>mke2fs -t [ext2|ext3|ext4] [Ger&auml;t]\n<\/p><p>Soll das Dateisystem mit einem <strong>ext3-Journal<\/strong> erstellt werden, so geben Sie die <strong>Option -j<\/strong> an. Wenn nicht anderweitig spezifiziert nutzt <strong>mke2fs <\/strong>dann Standard-Journal-Parameter f&uuml;r die Erstellung des Journals.<\/p>\n<p>mke2fs -j [Ger&auml;t]\n<\/p><p>Schlie&szlig;lich sei hier noch die <strong>Option -b<\/strong> genannt, welche die Festlegung der <strong>Blockgr&ouml;&szlig;e <\/strong>des neuen Dateisystems erlaubt. G&uuml;ltige Werte sind <strong>1024<\/strong>, <strong>2048 <\/strong>und <strong>4096 <\/strong>Bytes pro Block. Wird die Option nicht verwendet, dann bestimmt <strong>mke2fs <\/strong>die Blockgr&ouml;&szlig;e heuristisch auf Grundlage der Dateisystemgr&ouml;&szlig;e sowie der erwarteten Nutzung.<\/p>\n<p>mke2fs -b [Blockgr&ouml;&szlig;e] [Ger&auml;t]\n<\/p><p>M&ouml;chten Sie mehr zu diesem Befehl erfahren, lesen Sie gerne auch unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-mke2fs\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-346761\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>mke2fs<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1634137269026\">Dateien aufteilen<\/h3>\n<p>Dateien lassen sich mithilfe des Befehls <strong>split <\/strong>beliebig in kleinere Dateien aufteilen &ndash; etwa um die Verarbeitung von gro&szlig;en Dateien in mehrere gleich gro&szlig;e &ldquo;Bl&ouml;cke&rdquo; aufzuteilen. Auch bei der Datensicherung \/ Verteilung k&ouml;nnten Dateien mit <strong>split <\/strong>aufgeteilt und zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt wieder zusammengesetzt werden &ndash; dies ist beispielsweise dann wichtig, wenn die Gr&ouml;&szlig;e einer Datei die maximale Dateigr&ouml;&szlig;e eines Zieldateisystems &uuml;berschreitet. Allgemein wird der Befehl wie folgt verwendet:<\/p>\n<p>split [Optionen] [Datei [Pr&auml;fix]]\n<\/p><p><strong>split <\/strong>teilt die &uuml;bergebene Datei standardm&auml;&szlig;ig so auf, dass jede Teildatei maximal 1000 Zeilen bzw. Datens&auml;tze beinhaltet. Benannt werden die Dateien automatisch nach dem Schema <strong>&ldquo;[Pr&auml;fix]aa&rdquo;<\/strong>, <strong>&ldquo;[Pr&auml;fix]ab&rdquo;<\/strong>, <strong>&ldquo;[Pr&auml;fix]ac&rdquo;<\/strong> etc. Der zweistellige Suffix wird also inkrementiert, als handele es sich um ein Stellenwertsystem zur Basis 26. Der Standard-Pr&auml;fix ist <strong>&ldquo;x&rdquo;<\/strong>. Sollen numerische Suffixe verwendet werden, so spezifizieren Sie zus&auml;tzlich die <strong>Option &ndash;d<\/strong>:<\/p>\n<p>split &ndash;d [Datei [Pr&auml;fix]]\n<\/p><p>M&ouml;chten Sie anstelle der standardm&auml;&szlig;igen 1000 Zeilen \/ Datens&auml;tze pro Teildatei eine andere Anzahl spezifizieren, so k&ouml;nnen Sie dies mit der <strong>Option -l<\/strong> tun:<\/p>\n<p>split -l [Anzahl] [Datei [Pr&auml;fix]]\n<\/p><p>Wird die <strong>Option -b<\/strong> angegeben, so trennt <strong>split <\/strong>nicht anhand der Anzahl Zeilen \/ Datens&auml;tze pro Teildatei, sondern mithilfe der Anzahl Bytes. Es wird ein Integer angegeben, welcher die maximale Anzahl Bytes pro Teildatei, also die jeweilige Gr&ouml;&szlig;e in Bytes, festlegt:<\/p>\n<p>split -b [Gr&ouml;&szlig;e] [Datei [Pr&auml;fix]]\n<\/p><p>Informationen zu den weiteren verf&uuml;gbaren Optionen und Beispiele zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-split\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-768044\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>split<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1637770119769\">ATA-Laufwerksparameter auslesen<\/h3>\n<p>Dieser Abschnitt gibt eine kurze Einf&uuml;hrung in die Anwendung des Befehls <strong>hdparm <\/strong>zum Lesen von Parametern von ATA-Laufwerken. Es ist zu beachten, dass es sich um einen Befehl f&uuml;r fortgeschrittene Benutzer handelt, da er bei unsachgem&auml;&szlig;er Verwendung auch zu Instabilit&auml;ten und unumkehrbaren Sch&auml;den an den Laufwerken f&uuml;hren kann. Die Syntax des Befehls lautet allgemein folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>hdparm [Optionen] [Ger&auml;t(e)]\n<\/p><p>Bei Ausf&uuml;hrung ohne jegliche Optionen gibt <strong>hdparm <\/strong>grundlegende Daten zum angegebenen Laufwerk aus. Dazu geh&ouml;ren etwa <strong>DMA<\/strong>, <strong>multiple-sector-count<\/strong>, <strong>read-only<\/strong>, <strong>read-ahead<\/strong> und die <strong>Geometrie<\/strong>.<\/p>\n<p>Detailliertere Informationen, die zur Boot- bzw. Konfigurationszeit von den Kernel-Treibern gespeichert wurden, lassen sich mit der <strong>Option -i<\/strong> ausgeben. Es werden somit viele weitere Parameter, wie beispielsweise die&nbsp;<strong>Modell-Bezeichnung<\/strong>, <strong>Firmware-Version<\/strong>, <strong>Seriennummer<\/strong> und die Kapazit&auml;t des Laufwerkscache ausgegeben:<\/p>\n<p>hdparm -i [Ger&auml;t(e)]\n<\/p><p>Schlie&szlig;lich ist die Ausgabe noch detaillierterer Informationen, welche bei Befehlsausf&uuml;hrung direkt aus dem Laufwerk ausgelesen werden, mit der <strong>Option -I<\/strong> m&ouml;glich. Die Ausgabe ist in Abschnitte eingeteilt und beinhaltet unter anderem Informationen zum <strong>ATA-Ger&auml;t<\/strong> selbst, zu <strong>Standards<\/strong>, der <strong>Konfiguration <\/strong>(Configuration), <strong>Kapazit&auml;ten <\/strong>(Capabilities) und zu aktivierten bzw. deaktivierten <strong>Funktionen <\/strong>(Commands\/features):<\/p>\n<p>hdparm -I [Ger&auml;t(e)]\n<\/p><p>Weitere Informationen, welche etwa auch die Anwendung des Befehls zur Durchf&uuml;hrung von System-Cache-Tests umfassen, finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-hdparm\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-854727\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>hdparm<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1644927457209\">Kernel-Meldungen auslesen<\/h3>\n<p>Mithilfe des Befehls <strong>dmesg <\/strong>k&ouml;nnen Meldungen aus dem Kernel-Ringpuffer ausgelesen werden. Der Befehl hilft so bei der Fehlersuche im System &ndash; beispielsweise wenn neue Hardware nicht korrekt erkannt wurde. Die allgemeine Syntax lautet folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>dmesg [Optionen]\n<\/p><p>Bei Ausf&uuml;hrung ohne jegliche Optionen gibt der Befehl die Meldungen des Kernel-Ringpuffers standardm&auml;&szlig;ig ungefiltert und voll umf&auml;nglich aus. Zum Extrahieren der jeweils wichtigen Informationen ist es daher sinnvoll, <strong>dmesg <\/strong>mithilfe einer Pipe mit einem anderen Befehl zu kombinieren (beispielsweise mit <strong>grep<\/strong>), oder die Ausgabe mit Optionen zu beschr&auml;nken.<\/p>\n<p>Verf&uuml;gbare Optionen zu diesem Befehl sowie auch einige Beispiele zur Anwendung finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-dmesg\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-328655\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>dmesg<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1646320894029\">Angeschlossene Partitionen auslesen<\/h3>\n<p>Informationen zu den an einem System angeschlossenen Partitionen lassen sich mit dem Befehl <strong>blkid <\/strong>auslesen. Unter anderem k&ouml;nnen mit <strong>blkid <\/strong><strong>Ger&auml;tedatei<\/strong>, <strong>UUID<\/strong>, <strong>Name <\/strong>und <strong>Dateisystemtyp <\/strong>ermittelt werden. Es werden dabei <strong>Root-Rechte<\/strong> ben&ouml;tigt. Die allgemeine Syntax von <strong>blkid <\/strong>lautet:<\/p>\n<p>blkid [Optionen] [Ger&auml;tedatei]\n<\/p><p>Bei Ausf&uuml;hrung ohne jegliche Optionen sowie ohne Angabe einer Ger&auml;tedatei gibt <strong>blkid <\/strong>alle angeschlossenen Partitionen mitsamt der entsprechenden Informationen zeilenweise aus. Wird dagegen die Ger&auml;tedatei einer Partition angegeben, so zeigt <strong>blkid <\/strong>nur die Informationen dieser Partition.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-blkid\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-258534\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>blkid<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1655991564910\">Dateikomprimierung<\/h3>\n<p>Dateien lassen sich mit verschiedenen Werkzeugen komprimieren: Ein unter UNIX- \/ Linux-Betriebssystemen weit verbreitetes Programm hierf&uuml;r ist <strong>gzip<\/strong>. Der Befehl erm&ouml;glicht die Komprimierung einzelner Dateien in sogenannte <strong>.gz-Archive<\/strong>, wobei Dateiattribute erhalten bleiben. Allgemein l&auml;sst sich <strong>gzip <\/strong>folgenderma&szlig;en aufrufen:<\/p>\n<p>gzip [Optionen] [Datei(en)]\n<\/p><p>Mehrere Dateien k&ouml;nnen angegeben werden, werden von <strong>gzip <\/strong>dann jedoch jeweils in ein eigenes Archiv komprimiert. Die Originaldatei wird nach dem Komprimieren gel&ouml;scht und durch das komprimierte Archiv ersetzt. Der Dateiname letzteren Archivs entspricht dabei dem Namen der Originaldatei, erg&auml;nzt mit der <strong>Endung &ldquo;.gz&rdquo;<\/strong>. Anstelle von Dateinamen kann dem Befehl auch ein <strong>Minuszeichen &ldquo;-&ldquo;<\/strong> &uuml;bergeben werden, um den Standard-Input <strong>stdin <\/strong>zu komprimieren und an den Standard-Output <strong>stdout<\/strong> weiterzugeben.<\/p>\n<p>M&ouml;chten Sie die Originaldateien entgegen des Standardverhaltens von <strong>gzip <\/strong>behalten, so k&ouml;nnen Sie zus&auml;tzlich die <strong>Option -k<\/strong> spezifizieren:<\/p>\n<p>gzip -k [Datei(en)]\n<\/p><p>Schlie&szlig;lich ist es nat&uuml;rlich auch m&ouml;glich, eine mit <strong>gzip <\/strong>komprimierte Datei wieder zu entpacken. Hierzu wird die <strong>Option -d<\/strong> spezifiziert und die entsprechende Archivdatei &uuml;bergeben. Es k&ouml;nnen auch mehrere Archivdateien im Rahmen eines Befehlsaufrufs entpackt werden:<\/p>\n<p>gzip -d [Datei(en)]\n<\/p><p>N&auml;here Informationen zu <strong>gzip <\/strong>selbst, sowie weitere Optionen &ndash; etwa zur Einstellung der <strong>Komprimierungsstufe <\/strong>oder zum <strong>rekursiven Komprimieren<\/strong> aller in Verzeichnissen enthaltenen Dateien &ndash; k&ouml;nnen Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-gzip\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>gzip<\/strong><\/a><strong>&nbsp;<\/strong>nachlesen.<\/p>\n<h3 id=\"t-1659692235316\">SHA-Pr&uuml;fsummen bilden<\/h3>\n<p><strong>SHA-Pr&uuml;fsummen<\/strong>, die etwa zur &Uuml;berpr&uuml;fung der Integrit&auml;t einer Datei verwendet werden, k&ouml;nnen Sie mit dem Befehl <strong>shasum <\/strong>berechnen. Der Befehl bietet dabei die Wahl zwischen den Algorithmen SHA-1, SHA-224, SHA-256, SHA-384 und SHA-512. Die allgemeine Syntax lautet:<\/p>\n<p>shasum [Optionen] [Datei(en)]\n<\/p><p>Standardm&auml;&szlig;ig berechnet <strong>shasum <\/strong>die SHA-1-Pr&uuml;fsumme der &uuml;bergebenen Datei. Es k&ouml;nnen auch mehrere Dateien &uuml;bergeben werden &ndash; die Pr&uuml;fsummen werden dann jeweils untereinander ausgegeben. Alternativ ist es auch m&ouml;glich, den Befehl vom Standard-Input <strong>stdin <\/strong>lesen zu lassen. Dazu wird entweder keine Datei oder ein Minus-Zeichen &ldquo;-&rdquo; &uuml;bergeben. Die Ausgabe der berechneten Pr&uuml;fsummen erfolgt jeweils pro Datei auf einer Zeile und beinhaltet hintereinander die Pr&uuml;fsumme selbst sowie den entsprechenden Dateinamen.<\/p>\n<p>Wie bereits zu Beginn angek&uuml;ndigt unterst&uuml;tzt <strong>shasum <\/strong>noch viele weitere Algorithmen. Diese k&ouml;nnen mithilfe der <strong>Option -a<\/strong> ausgew&auml;hlt werden. Der Algorithmus wird jeweils ohne den Pr&auml;fix &ldquo;SHA-&rdquo; &uuml;bergeben, sodass die Wahl zwischen <strong>&ldquo;1&rdquo;<\/strong> (SHA-1), <strong>&ldquo;224&rdquo;<\/strong> (SHA-224), <strong>&ldquo;256&rdquo;<\/strong> (SHA-256), <strong>&ldquo;384&rdquo;<\/strong> (SHA-384) und <strong>&ldquo;512&rdquo;<\/strong> (SHA-512) besteht:<\/p>\n<p>shasum -c [Algorithmus] [Datei(en)]\n<\/p><p>N&auml;here Informationen zu diesem Befehl, seinen &uuml;brigen Optionen und insbesondere der M&ouml;glichkeit zum Abgleich von Pr&uuml;fsummen, entnehmen Sie unserem Beitrag <strong>shasum<\/strong>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1660213345984\">Wurzelverzeichnis wechseln<\/h3>\n<p>Wenn Sie einen Befehl oder eine interaktive Shell mit einem bestimmten anderen <strong>Wurzelverzeichnis <\/strong>ausf&uuml;hren m&ouml;chten, dann k&ouml;nnen Sie dazu den Befehl <strong>chroot <\/strong>verwenden. Der Befehl eignet sich so beispielsweise f&uuml;r den Wechsel in die Bash eines anderen, eingeh&auml;ngten Systems, um eine Neuinstallation des GRUB-Bootloaders durchzuf&uuml;hren. Die allgemeine Syntax von <strong>chroot <\/strong>lautet folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>chroot [Wurzelverzeichnis] [Befehl [Argument(e)]]\n<\/p><p>W&auml;hrend die Angabe eines Wurzelverzeichnisses notwendig ist, ist die &Uuml;bergabe eines auszuf&uuml;hrenden Befehls optional. Bei Ausf&uuml;hrung von <strong>chroot <\/strong>ohne einen Befehl, wird eine interaktive Shell mit dem spezifizierten Wurzelverzeichnis gestartet. Es ist zu beachten, dass f&uuml;r die Nutzung von <strong>chroot<\/strong> standardm&auml;&szlig;ig <strong>root-Berechtigungen<\/strong> erforderlich sind.<\/p>\n<p>Optionen werden in den meisten Anwendungsf&auml;llen von <strong>chroot <\/strong>nicht ben&ouml;tigt. Wenn Sie jedoch n&auml;heres zum Befehl und seinen Optionen erfahren m&ouml;chten, dann lesen Sie auch unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-chroot\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>chroot<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1660902538689\">Speichermedien und Partitionen anzeigen<\/h3>\n<p>Informationen zu den am System angeschlossenen Speichermedien und Partitionen k&ouml;nnen mithilfe des Befehls&nbsp;<strong>blkid <\/strong>abgerufen werden. Auszulesen sind so etwa die Ger&auml;tedatei, die UUID, der Name und der Dateisystemtyp. N&uuml;tzlich ist der Befehl beispielsweise zur Ermittlung des Ger&auml;tedateinamens einer Partition, wenn diese mit dem Befehl <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-mount\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" rel=\"noopener\">mount<\/a> eingeh&auml;ngt werden soll. Die Auflistung aller angeschlossenen Ger&auml;te ist durch Aufruf des Befehls ohne jegliche Argumente m&ouml;glich:<\/p>\n<p>blkid<\/p>\n<p>Alternativ kann auch eine Ger&auml;tedatei &uuml;bergeben werden, um Informationen nur f&uuml;r ein bestimmtes Ger&auml;t auszugeben:<\/p>\n<p>blkid [Ger&auml;tedatei]\n<\/p><p>Der Befehl bietet auch eine Reihe an Optionen an, um die Ausgabe weiter zu beeinflussen. N&auml;here Informationen zum Befehl sowie einigen der wichtigsten dieser Optionen finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-blkid\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>blkid<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"tab-con-8\">Netzwerke<\/h2>\n<h3 id=\"t-1593431347236\">Konfiguration und Statistiken<\/h3>\n<p>In diesem Abschnitt lernen Sie einige der wichtigsten Befehle f&uuml;r die Konfiguration von Netzwerken sowie f&uuml;r die Ausgabe relevanter Informationen bez&uuml;glich Erreichbarkeit etc. kennen.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725545\">ip &ndash; Befehl f&uuml;r die Netzwerkkonfiguration<\/h4>\n<p>Der Befehl <strong>ip <\/strong>ist Teil des Pakets <strong>iproute2 <\/strong>und ersetzt den <strong>ifconfig<\/strong>-Befehl der <strong>net-tools<\/strong>.<\/p>\n<p>ip [Optionen]\n<\/p><p>Der Befehl kann mit vielen verschiedenen Optionen ausgef&uuml;hrt werden, um <strong>Netzwerkschnittstellen <\/strong><strong>abzufragen <\/strong>oder zu <strong>konfigurieren<\/strong>.<\/p>\n<p>Mit der <strong>Option link<\/strong> ist es m&ouml;glich, den <strong>Status aller Schnittstellen<\/strong> abzufragen:<\/p>\n<p>ip link<\/p>\n<p>Wollen Sie den <strong>Status der Schnittstellen<\/strong> genauso abfragen, wie dies mit <strong>ifconfig <\/strong>m&ouml;glich war, f&uuml;gen Sie einfach die <strong>Option -s<\/strong> zus&auml;tzlich mit an:<\/p>\n<p>ip -s link<\/p>\n<p>Weiterhin k&ouml;nnen mit <strong>link <\/strong><strong>Einstellungen <\/strong>auf <strong>Ethernet-Ebene<\/strong> ge&auml;ndert werden. Mit dem folgenden Befehl k&ouml;nnen Sie die <strong>MAC-Adresse &auml;ndern<\/strong>:<\/p>\n<p>ip link set dev [Ger&auml;t] address [MAC-Adresse]\n<\/p><p>Au&szlig;erdem k&ouml;nnen Sie eine <strong>Schnittstelle <\/strong><strong>aktivieren (up)&nbsp;<\/strong>bzw. <strong>deaktivieren (down)<\/strong>:<\/p>\n<p>ip link set [up\/down] [Ger&auml;t]\n<\/p><p>Mit der Option <strong>addr<\/strong> k&ouml;nnen Sie alle verf&uuml;gbaren <strong>Netzwerkschnittstellen <\/strong>mitsamt ihrer <strong>IP-Adressen<\/strong><strong>abfragen<\/strong>, anzeigen und neue <strong>IP-Adressen hinzuf&uuml;gen<\/strong>. Mit <strong>addr show<\/strong> werden Ihnen die Daten &uuml;bersichtlich ausgegeben:<\/p>\n<p>ip addr show<\/p>\n<p>Zudem k&ouml;nnen Sie mit <strong>addr add<\/strong> IP-Adressen <strong>zuweisen<\/strong>:<\/p>\n<p>ip addr add [IP-Adresse] dev [Ger&auml;t]\n<\/p><p>Mit <strong>del<\/strong> k&ouml;nnen Sie eine IP-Adresse wieder <strong>entfernen<\/strong>:<\/p>\n<p>ip addr del [IP-Adresse] dev [Ger&auml;t]\n<\/p><h4 id=\"t-1594122725546\">ping &ndash; Erreichbarkeit &uuml;berpr&uuml;fen<\/h4>\n<p>Mit dem Befehl <strong>ping <\/strong>k&ouml;nnen Sie die <strong>Erreichbarkeit <\/strong>einer Netzwerkschnittstelle &uuml;berpr&uuml;fen. Die Syntax lautet:<\/p>\n<p>ping [Optionen] [Adresse]\n<\/p><p>Der Befehl sendet bei Ausf&uuml;hrung Anfragen an die &ldquo;angepingte&rdquo; Netzwerkschnittstelle, welche diese bei Eingang beantwortet. Mit der Tastenkombination <strong>[Ctrl+c]<\/strong> k&ouml;nnen Sie die Ausf&uuml;hrung des Befehls wieder beenden.<\/p>\n<h4>nslookup &ndash; DNS-Abfragen durchf&uuml;hren<\/h4>\n<p>Der Befehl <strong>nslookup <\/strong>wird verwendet, um <strong>DNS-Abfragen<\/strong> durchzuf&uuml;hren. Das Werkzeug ist nicht unter allen Linux-Distributionen standardm&auml;&szlig;ig vorinstalliert. Unter Debian erfolgt die <strong>Installation<\/strong> des hierf&uuml;r ben&ouml;tigten <strong>Pakets &ldquo;dnsutils&rdquo;<\/strong> folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>apt-get install dnsutils<\/p>\n<p><strong>nslookup <\/strong>kann sowohl in einem <strong>interaktiven<\/strong>, als auch in einem <strong>nicht-interaktiven Modus<\/strong> verwendet werden. Im Folgenden wird der <strong>nicht-interaktive Modus<\/strong> eingesetzt:<\/p>\n<p>Zum <strong>Aufl&ouml;sen der IP-Adresse eines Domainnamen<\/strong> wird der folgende Befehl verwendet:<\/p>\n<p>nslookup [Domainname]\n<\/p><p>Eine sogenannte <strong>Reverse-Lookup-Abfrage<\/strong> ist dagegen durch Angabe einer <strong>IP-Adresse<\/strong> m&ouml;glich:<\/p>\n<p>nslookup [IP-Adresse]\n<\/p><p>Der <strong>MX-Eintrag<\/strong> einer Domain wird durch Hinzuf&uuml;gen der <strong>Option -query<\/strong> mit dem <strong>Parameter &ldquo;mx&rdquo;<\/strong> ausgegeben. Analog k&ouml;nnen auch der <strong>NS-Eintrag (&ldquo;ns&rdquo;)<\/strong>, der <strong>SOA-Eintrag (&ldquo;soa&rdquo;)<\/strong>, oder <strong>alle Informationen<\/strong> zu einer Domain <strong>(&ldquo;any&rdquo;)<\/strong> angezeigt werden.<\/p>\n<p>nslookup -query=mx [Domainname]\n<\/p><p>nslookup -query=ns [Domainname]\n<\/p><p>nslookup -query=soa [Domainname]\n<\/p><p>nslookup -query=any [Domainname]\n<\/p><h4 id=\"t-1594122725547\">traceroute &ndash; Datenpaket verfolgen<\/h4>\n<p><strong>traceroute <\/strong>erm&ouml;glicht Ihnen die <strong>Nachverfolgung eines Datenpakets<\/strong> auf allen seinen Zwischenstationen. Dazu werden kleine Datenpakete an den gew&uuml;nschten Host gesendet. Die Syntax des Befehls lautet folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>traceroute [Optionen] [Adresse]\n<\/p><p>Optionen werden nicht ben&ouml;tigt.<\/p>\n<h4 id=\"t-1594122725548\">ss &ndash; Socket Statistiken anzeigen<\/h4>\n<p>Mit <strong>ss <\/strong>k&ouml;nnen Sie Statistiken zu <strong>PACKET<\/strong>-, <strong><a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik cmtt_Netzwerke\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;TCP [Transmission Control Protocol]&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;TCP steht f&uuml;r Transmission Control Protocol und ist wichtiger Teil der Internetprotokollfamilie.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/tcp\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>TCP<\/a><\/strong>-, <strong><a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik cmtt_Netzwerke\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;UDP [User Datagram Protocol]&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;UDP steht f&uuml;r User Datagram Protocol und ist als Teil der Internetprotokollfamilie ein minimales, verbindungsloses Netzwerkprotokoll, welches(...)&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/udp\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>UDP<\/a><\/strong>-, <strong>DCCP<\/strong>-, <strong>RAW<\/strong>&ndash; und <strong>Unix-Domain-Sockets<\/strong> anzeigen:<\/p>\n<p>ss [Optionen]\n<\/p><p>Die verschiedenen verf&uuml;gbaren Optionen dienen der Anzeige diverser Informationen. Die <strong>Option -l<\/strong> (<strong>l<\/strong>istening) wird beispielsweise verwendet, um nur <strong>&ldquo;horchende&rdquo; Sockets<\/strong> anzuzeigen:<\/p>\n<p>ss -l<\/p>\n<p>Die Option -t (<strong>T<\/strong>CP) zeigt alle <strong>TCP Verbindungen<\/strong> an:<\/p>\n<p>ss -t<\/p>\n<p><strong>-u<\/strong> (<strong>U<\/strong>DP) zeigt ausschlie&szlig;lich <strong>UDP Verbindungen<\/strong> an:<\/p>\n<p>ss -u<\/p>\n<p>Schlie&szlig;lich werden mit der <strong>Option -x<\/strong> (UNI<strong>X<\/strong>) nur <strong>UNIX Verbindungen<\/strong> angezeigt:<\/p>\n<p>ss -x<\/p>\n<p>Weitere Informationen finden Sie auf unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/netzwerke\/netzwerkbefehle-anfaenger\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" rel=\"noopener\">Beitrag Die wichtigsten Netzwerkbefehle f&uuml;r Anf&auml;nger<\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1594890664112\">SSH<\/h3>\n<p>Der in diesem Abschnitt beschriebene Befehl <strong><a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik cmtt_Netzwerke\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;SSH [Secure Shell]&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;SSH steht f&uuml;r Secure Shell und ist ein Netzwerkprotokoll f&uuml;r die sichere, authentifizierte und verschl&uuml;sselte Verbindung mit entfernten Systemen(...)&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/ssh\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>ssh<\/a> <\/strong>kann auf fast allen Linux-\/UNIX-Betriebssystemen f&uuml;r den sicheren Zugriff auf einen SSH-Server oder ein Remote-System eingesetzt werden. Der Befehl wird f&uuml;r die Anmeldung sowie die Ausf&uuml;hrung von Befehlen verwendet.<\/p>\n<h4>Login<\/h4>\n<p>Der Login, welcher zum Verbindungsaufbau mit einer Remote-Maschine erforderlich ist, erfolgt zun&auml;chst ganz einfach durch Eingabe des Befehls <strong>ssh <\/strong>mit der Adresse des jeweiligen Systems:<\/p>\n<p>ssh [Adresse]\n<\/p><p>Wenn Sie bei der Anmeldung einen <strong>Benutzer <\/strong><strong>spezifizieren <\/strong>m&ouml;chten, dann k&ouml;nnen Sie den <strong>Benutzernamen <\/strong>einfach als <strong>Pr&auml;fix <\/strong>und durch ein <strong>&lsquo;@&rsquo;<\/strong>&nbsp;von der Adresse getrennt anh&auml;ngen:<\/p>\n<p>ssh [Benutzer]@[Adresse]\n<\/p><p>Auch die Verwendung der <strong>Option -l<\/strong> ist hier m&ouml;glich:<\/p>\n<p>ssh -l [Benutzer] [Adresse]\n<\/p><p>Es ist zu beachten, dass bei dem ersten Verbindungsaufbau zu einem <strong>SSH Server<\/strong> eine besondere Abfrage stattfindet, bei welcher der <strong>Server <\/strong>und ein sogenannter <strong>Host-Schl&uuml;ssel<\/strong> von Ihnen best&auml;tigt werden m&uuml;ssen. Beides wird nach Ihrer Best&auml;tigung in eine Liste <strong>bekannter <\/strong><strong>Hosts <\/strong>unter <strong>&ldquo;~\/.ssh\/known_hosts&rdquo;<\/strong> abgelegt. Aus diesem Grund m&uuml;ssen Sie diese Best&auml;tigung auch nur bei dem <strong>ersten Verbindungsaufbau<\/strong> durchf&uuml;hren &ndash; wird der Schl&uuml;ssel ein weiteres Mal abgefragt, sollten Sie sicher sein, dass der Schl&uuml;ssel serverseitig entsprechend ge&auml;ndert wurde.&nbsp;<\/p>\n<h4>Befehle ausf&uuml;hren<\/h4>\n<p>Wenn Sie einen <strong>Befehl <\/strong>auf einer Remote-Maschine ausf&uuml;hren m&ouml;chten, k&ouml;nnen Sie diesen auch direkt dem <strong>ssh <\/strong>Befehl &uuml;bergeben:<\/p>\n<p>ssh [Adresse] [Befehl]\n<\/p><p>Bei einer solchen Verwendung des <strong>ssh <\/strong>Befehls wird nach der <strong><a class=\"glossaryLink cmtt_Allgemein cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Authentifizierung&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Authentifizierung ist der Akt des Nachweises einer behaupteten Eigenschaft einer Entit&auml;t.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/authentifizierung\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Authentifizierung<\/a> <\/strong>lediglich der <strong>Befehl <\/strong>auf der Remote-Maschine ausgef&uuml;hrt und die <strong>Ausgaben in der lokalen Befehlszeile<\/strong> ausgegeben. Im Anschluss bleibt der Nutzer nicht angemeldet &ndash; die <strong>SSH-Sitzung<\/strong> wird stattdessen sofort nach Befehlsausf&uuml;hrung <strong>beendet<\/strong>.<\/p>\n<p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie auf unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/netzwerke\/befehl-ssh\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-141420\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>ssh<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1595946240197\">SCP<\/h3>\n<p>Der Befehl <strong><a class=\"glossaryLink cmtt_Informatik cmtt_Netzwerke\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;SCP [Secure Copy]&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;SCP steht f&uuml;r Secure Copy und ist ein Protokoll f&uuml;r das sichere, verschl&uuml;sselte Kopieren und &Uuml;bertragen von Dateien &uuml;ber eine Netzwerkverbindung.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/scp\/\"  target=\"_blank\"  data-mobile-support=\"0\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex='0' role='link'>scp<\/a> <\/strong>kann auf Linux-\/UNIX-Betriebssystemen verwendet, um Dateien &uuml;ber eine sichere, verschl&uuml;sselte Netzwerkverbindung zu kopieren. Neben einem <strong>SCP-Client<\/strong> ist dazu &ndash; &auml;hnlich wie bei <strong>SSH <\/strong>&ndash; auch ein entsprechender <strong>Server <\/strong>notwendig.<\/p>\n<h4>Dateien kopieren<\/h4>\n<p>Zum <strong>Kopieren von Dateien<\/strong> mit dem Befehl <strong>scp <\/strong>wird grunds&auml;tzlich die folgende Syntax verwendet:<\/p>\n<p>scp [Optionen] [Pfad Quelle] [Pfad Ziel]\n<\/p><p>Bei den <strong>Pfadangaben <\/strong>sind im Falle <strong>lokaler Pfade<\/strong> keine Besonderheiten zu beachten. Lediglich bei <strong>Pfadangaben <\/strong>auf <strong>Remote-Maschinen<\/strong> muss eine spezielle Syntax ber&uuml;cksichtigt werden. Der jeweilige <strong>Hostname <\/strong>wird durch einen <strong>Doppelpunkt &lsquo;:&rsquo;<\/strong> getrennt links an den Pfad angeh&auml;ngt. Die Angabe eines <strong>Benutzernamen <\/strong>ist <strong>optional <\/strong>ebenfalls m&ouml;glich, indem dieser mit einem <strong>&lsquo;@&rsquo;<\/strong> getrennt links an den <strong>Hostnamen <\/strong>angeh&auml;ngt wird. SCP erm&ouml;glicht zudem auch das Kopieren zwischen zwei Remote-Hosts. Die resultierende Syntax lautet:<\/p>\n<p>scp [Optionen] [Benutzer]@[Host 1]:[Pfad] [Benutzer]@[Host 2]:[Pfad]\n<\/p><p>Im Folgenden werden einige wichtige Optionen des Befehls <strong>scp <\/strong>kurz beschrieben.<\/p>\n<h4>-3 &ndash; Lokaler Rechner als Zwischenstation<\/h4>\n<p>Mit der <strong>Option -3<\/strong> wird die Standardeinstellung, dass Daten beim Kopieren zwischen <strong>zwei Hosts<\/strong><strong>direkt <\/strong>zwischen diesen versendet werden, &uuml;berschrieben. Der Kopiervorgang findet somit <strong>&uuml;ber den lokalen Rechner<\/strong> statt.<\/p>\n<p>scp -3 [Benutzer]@[Host 1]:[Pfad] [Benutzer]@[Host 2]:[Pfad]\n<\/p><h4>-l &ndash; Bandbreite limitieren<\/h4>\n<p>Die <strong>Bandbreite <\/strong>einer Daten&uuml;bertragung mit dem Befehl <strong>scp <\/strong>kann mithilfe der <strong>Option -l<\/strong> limitiert werden. Die Angabe erfolgt in <strong>KBit\/s<\/strong>:<\/p>\n<p>scp -l [Benutzer]@[Host 1]:[Pfad] [Benutzer]@[Host 2]:[Pfad]\n<\/p><h4>-P &ndash; Port festlegen<\/h4>\n<p>Der verwendete Port, welcher bei <strong>scp <\/strong>standardm&auml;&szlig;ig <strong>Port&nbsp;<\/strong><strong>22 <\/strong>ist, kann mit der <strong>Option -P<\/strong> beliebig spezifiziert werden:<\/p>\n<p>scp -P [Portnummer] [Benutzer]@[Host 1]:[Pfad] [Benutzer]@[Host 2]:[Pfad]\n<\/p><h4>-r &ndash; Verzeichnisse rekursiv kopieren<\/h4>\n<p>Zum <strong>rekursiven Kopieren<\/strong> von Verzeichnissen, verwenden Sie die <strong>Option -r<\/strong>:<\/p>\n<p>scp -r [Benutzer]@[Host 1]:[Pfad] [Benutzer]@[Host 2]:[Pfad]\n<\/p><h4>-v &ndash; Debugging<\/h4>\n<p>Die <strong>Option -v<\/strong> kann schlie&szlig;lich bei der <strong>Fehlerbehebung <\/strong>helfen &ndash; sie sorgt daf&uuml;r, dass jegliche auftretende <strong>Debugging-Nachrichten<\/strong> in die <strong>Ausgabe <\/strong>geschrieben werden:<\/p>\n<p>scp -v [Benutzer]@[Host 1]:[Pfad] [Benutzer]@[Host 2]:[Pfad]\n<\/p><p>Weitere Informationen, wie Sie beispielsweise den scp-Server installieren k&ouml;nnen, finden Sie auf unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/netzwerke\/befehl-scp\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-286761\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>scp<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1600431641100\">FTP- \/ HTTP-Download<\/h3>\n<p>F&uuml;r den <strong>Download von Dateien<\/strong> direkt von <strong>FTP-<\/strong> oder <strong>HTTP <\/strong>bzw. <strong>HTTPS-Servern<\/strong> wird Ihnen in diesem Abschnitt der Befehl <strong>wget <\/strong>vorgestellt. Der Befehl kann neben der einfachen Verwendung als Downloadmanager auch in Shell-Skripten verwendet, oder ohne Benutzerinteraktion im Hintergrund ausgef&uuml;hrt werden.<\/p>\n<p>Die allgemeine Syntax f&uuml;r das Herunterladen von Dateien lautet folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>wget [Optionen] [URL(s)]\n<\/p><p>Wird der Befehl ohne zus&auml;tzliche Optionen verwendet, so werden die angegebenen URLs heruntergeladen und im aktuellen Arbeitsverzeichnis abgelegt.<\/p>\n<p>Einige wichtige Optionen werden im Folgenden kurz vorgestellt.<\/p>\n<h4>-t &ndash; Anzahl Versuche spezifizieren<\/h4>\n<p>Kommt es w&auml;hrend des Herunterladens zu <strong>Verbindungsabbr&uuml;chen<\/strong>, versucht <strong>wget <\/strong>standardm&auml;&szlig;ig bis zu <strong>20<\/strong> Mal, die Verbindung wiederherzustellen. Wird diese maximale Anzahl der Versuche &uuml;berschritten, so wird der Vorgang abgebrochen.<\/p>\n<p>Mit der <strong>Option -t<\/strong> k&ouml;nnen Sie genau festlegen, wie oft <strong>wget <\/strong>versuchen soll, die Verbindung wiederherzustellen:<\/p>\n<p>wget -t [Anzahl Versuche] [URL(s)]\n<\/p><h4>-c &ndash; Download fortsetzen<\/h4>\n<p>Wurde ein Download aus jeglichen Gr&uuml;nden <strong>abgebrochen<\/strong>, und sind die <strong>lokalen Dateien<\/strong> des ersten Vorgangs sind noch auf dem Dateisystem vorhanden, so kann der <strong>Download <\/strong>mit der <strong>Option -c<\/strong><strong>fortgesetzt <\/strong>werden:<\/p>\n<p>wget -c [URL(s)]\n<\/p><h4>-i &ndash; URLs aus Datei auslesen<\/h4>\n<p>Neben der direkten Eingabe von URLs als Befehlsparameter unterst&uuml;tzt <strong>wget <\/strong>auch das <strong>Auslesen von URLs<\/strong> aus einer <strong>lokalen <\/strong>oder <strong>externen <\/strong><strong>Datei<\/strong>:<\/p>\n<p>wget -i [Dateipfad] [URL(s)]\n<\/p><p>Die URLs werden in der Datei untereinander aufgelistet, sodass f&uuml;r <strong>jede URL eine Zeile<\/strong> verwendet wird. Der Option kann auch der <strong>Parameter &ldquo;-&ldquo;<\/strong> &uuml;bergeben werden, um die URLs aus dem <strong>Standard-Input<\/strong> (stdin) zu lesen. Die Angabe von URLs direkt in der Befehlszeile ist gleichzeitig m&ouml;glich &ndash; in diesem Fall werden zun&auml;chst die URLs der Befehlszeile und anschlie&szlig;end die in der &uuml;bergebenen Datei befindlichen URLs heruntergeladen.<\/p>\n<h4>-O &ndash; Ausgabedatei spezifizieren<\/h4>\n<p>Bei Angabe einer <strong>Ausgabedatei <\/strong>mithilfe der <strong>Option -O<\/strong> werden die Inhalte der heruntergeladenen Dateien miteinander <strong><a class=\"glossaryLink cmtt_Allgemein cmtt_Informatik\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Konkatenation&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Die Konkatenation ist die Verkn&uuml;pfung zweier Worte zu einem neuen Wort.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/glossar\/konkatenation\/\" target=\"_blank\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">konkateniert<\/a> <\/strong>und anschlie&szlig;end in eine <strong>gemeinsame Datei<\/strong> mit dem von Ihnen festgelegten <strong>Namen\/Pfad<\/strong> geschrieben:<\/p>\n<p>wget -O [Dateipfad] [URLs]\n<\/p><p>Durch Angabe des <strong>Parameters &ldquo;-&ldquo;<\/strong> ist es m&ouml;glich, die Inhalte im <strong>Standard-Output<\/strong> (stdout) auszugeben.<\/p>\n<h4>-P &ndash; Ausgabeverzeichnis spezifizieren<\/h4>\n<p>Mithilfe der <strong>Option -P<\/strong> l&auml;sst sich das <strong>Verzeichnis-Pr&auml;fix<\/strong> auf den angegebenen <strong>Pfad <\/strong>festlegen, um alle heruntergeladenen Dateien unter diesem abzulegen.<\/p>\n<p>wget -P [Verzeichnispfad] [URLs]\n<\/p><p>Der <strong>Standardwert &ldquo;.&rdquo;<\/strong> gibt das <strong>aktuelle <\/strong><strong>Arbeitsverzeichnis <\/strong>an.<\/p>\n<h4>-b &ndash; Hintergrundausf&uuml;hrung<\/h4>\n<p>Schlie&szlig;lich kann <strong>wget <\/strong>mithilfe der <strong>Option -b<\/strong> im <strong>Hintergrund <\/strong>ausgef&uuml;hrt werden. Nach Ausf&uuml;hrung wird die Befehlszeile wieder freigegeben und die Ausf&uuml;hrung anderer Aufgaben ist m&ouml;glich. Alle erzeugten <strong>Ausgaben <\/strong>werden in die sogenannte <strong>wget-Log<\/strong><strong>umgeleitet<\/strong>.<\/p>\n<p>wget -b [URL(s)]\n<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie auf unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-wget\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-426524\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>wget<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1639751012258\">Rsync<\/h3>\n<p>Der Befehl <strong>rsync<\/strong>, welcher zum Kopieren von Dateien dient, wird in diesem Abschnitt f&uuml;r einen kleinen &Uuml;berblick vorgestellt. Ein Kopiervorgang ist sowohl lokal, als auch auf ein anderes System bzw. von einem anderen System m&ouml;glich. Besonderheit des Befehls ist sein Delta-Transfer-Algorithmus, welcher nur die Unterschiede zwischen Quelldateien und vorhandenen Zieldateien &uuml;bertr&auml;gt &ndash; der Befehl ist damit gut f&uuml;r &ldquo;Backups&rdquo; und &ldquo;Spiegelungen&rdquo; geeignet. Die allgemeine Syntax des Befehls lautet folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<p>rsync [Optionen] [Quell-Verzeichnis(se)] [Ziel-Verzeichnis]\n<\/p><p>Wird nur ein Parameter ohne Optionen &uuml;bergeben, also nur das Ziel-Verzeichnis, dann wird das aktuelle Arbeitsverzeichnis als Quellverzeichnis verwendet. Meist wird <strong>rsync <\/strong>zumindest zusammen mit der <strong>Option -a<\/strong> verwendet, um unter anderem Rechte und Eigent&uuml;mer der Quelldateien zu &uuml;bernehmen. Letztlich fasst die Option mehrere Einzeloptionen zusammen <strong>(-r, -l, -p, -t, -g, -o, -D)<\/strong>:<\/p>\n<p>rsync -a [Quell-Verzeichnis(se)] [Ziel-Verzeichnis]\n<\/p><p>Sollen Dateien &uuml;bersprungen werden, die in der Quelle neuer sind als im Ziel, so muss die <strong>Option -u<\/strong> spezifiziert werden:<\/p>\n<p>rsync -u [Quell-Verzeichnis(se)] [Ziel-Verzeichnis]\n<\/p><p>Wenn Sie m&ouml;chten, dass Dateien im Ziel gel&ouml;scht werden, nachdem diese in der Quelle gel&ouml;scht wurden, dann verwenden Sie zus&auml;tzlich die <strong>Option &ndash;delete<\/strong>:<\/p>\n<p>rsync &ndash;delete [Quell-Verzeichnis(se)] [Ziel-Verzeichnis]\n<\/p><p>Wie Sie die Vielseitigkeit dieses Befehls als Kopierwerkzeug nutzen k&ouml;nnen, erfahren Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/netzwerke\/befehl-rsync\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-196530\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>rsync<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"t-1640083522432\">Routing-Tabelle verwalten<\/h3>\n<p>Dieser Abschnitt stellt den Befehl <strong>route <\/strong>f&uuml;r die Anzeige und Bearbeitung der Routing-Tabelle unter Linux \/ UNIX kurz vor. Der Befehl ist Teil des Pakets <strong>net-tools<\/strong>, welches nicht auf allen Linux- \/ UNIX-Betriebssystemen standardm&auml;&szlig;ig installiert ist, und muss daher gegebenenfalls nachinstalliert werden. Folgender Befehl zeigt die Installation des Pakets mit <strong>apt<\/strong>:<\/p>\n<p>apt-get install net-tools<\/p>\n<h4>Routing-Tabelle anzeigen<\/h4>\n<p>Die Anzeige der Routing-Tabelle erfolgt durch Ausf&uuml;hrung des Befehls route ohne jegliche Optionen und Parameter. Die ausgegebene Routing-Tabelle hat dann die Spalten <strong>Ziel (Destination)<\/strong>, <strong>Router (Gateway)<\/strong>, <strong>Genmask<\/strong>, <strong>Flags<\/strong>, <strong>Metric<\/strong>, <strong>Ref<\/strong>, <strong>Use <\/strong>und <strong>Iface<\/strong>.<\/p>\n<p>route<\/p>\n<p>Alternativ kann auch die <strong>Option -n<\/strong> angef&uuml;gt werden, wenn die Aufl&ouml;sung von IP-Adressen in symbolische Hostnamen deaktiviert werden soll:<\/p>\n<p>route -n<\/p>\n<h4>Routing-Tabelle bearbeiten<\/h4>\n<p>Die Bearbeitung der Routing-Tabelle erfolgt mit <strong>&ldquo;route add&rdquo;<\/strong> und <strong>&ldquo;route del&rdquo;<\/strong>.<\/p>\n<p>Im Folgenden ist zun&auml;chst die Syntax von <strong>&ldquo;route add&rdquo;<\/strong> gezeigt. Es m&uuml;ssen das Ziel, eine Netzmaske sowie die Adresse des Routers (Gateway), &uuml;ber den das Ziel erreicht werden soll, angegeben werden. Je nachdem ob es sich bei dem Ziel um einen einzelnen Rechner handelt, oder ein ganzes Netzwerk, wird zudem eine der beiden <strong>Optionen -host<\/strong> (Einzelner Rechner) bzw. <strong>-net<\/strong> (Ganzes Netzwerk) gew&auml;hlt.<\/p>\n<p>route add -[host|net] [Ziel] netmask [Netzmaske] gw [Gateway]\n<\/p><p>Soll ein Eintrag aus der Routing-Tabelle gel&ouml;scht werden, so ist die Syntax sehr &auml;hnlich. Lediglich <strong>&ldquo;add&rdquo;<\/strong> wird nun zu <strong>&ldquo;del&rdquo;<\/strong>. F&uuml;r die Parameter werden jeweils die Werte des zu l&ouml;schenden Eintrags verwendet:<\/p>\n<p>route del -[host|net] [Ziel] netmask [Netzmaske] gw [Gateway]\n<\/p><p>Weitere Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/netzwerke\/befehl-route\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-337521\" spellcheck=\"false\" rel=\"noopener\">Beitrag <strong>route<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"t-1618330906477\">Linux Befehle PDF downloaden<\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele allt\u00e4gliche Aufgaben lassen sich unter UNIX- bzw. Linux- Betriebssystemen mithilfe von verschiedenen Befehlen schnell und einfach erledigen &#8211; Der sichere Umgang mit dem Terminal ist daher eine besonders wichtige F\u00e4higkeit f\u00fcr jeden Linux-\/UNIX-Benutzer. &nbsp; In diesem Beitrag werden Sie einen umfassenden \u00dcberblick zu den wichtigsten dieser Befehle f\u00fcr UNIX \/ Linux erhalten. 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Im ersten Abschnitt <strong>Grundlagen <\/strong>finden Sie Befehle, die bei der Nutzung von Linux- bzw. UNIX- Betriebssystemen unabdingbar sind. Im Bereich <strong>Systemadministration <\/strong>lernen Sie Befehle kennen, die Sie bei Ihrer t\u00e4glichen Administrationsarbeit ben\u00f6tigen. Schlie\u00dflich folgt der Abschnitt <strong>Netzwerke<\/strong>, welcher sich besonders an fortgeschrittene Benutzer richtet, aber auch Einsteigern einige hilfreiche Informationen bietet.<\/p><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_contents_table\" data-columns=\"3\" data-headers=\"h2,h3\" data-distribute=\"true\" data-columns-d=\"3\" data-id=\"l64xdbq3\">\n\t<div class=\"tve_contents_table\">\n\t\t<span class=\"tve_ct_title\" style=\"\" data-css=\"tve-u-170e3c3544f\">Inhaltsverzeichnis<\/span>\n\t\t<div class=\"tve_ct_content tve_clearfix\"><div class=\"ct_column\"><div class=\"tve_ct_level0\"><a href=\"#tab-con-9\" rel=\"nofollow\">Grundlagen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#tab-con-4\" rel=\"nofollow\">Ein Terminal \u00f6ffnen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#tab-con-6\" rel=\"nofollow\">An- und Abmeldung<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1613392170777\" rel=\"nofollow\">Verzeichnisnavigation<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#tab-con-1\" rel=\"nofollow\">Datei-\/Verzeichnismanipulation<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1653910603637\" rel=\"nofollow\">Suchen in Dateien<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#tab-con-0\" rel=\"nofollow\">Suchen im Dateisystem<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#tab-con-7\" rel=\"nofollow\">Systembefehle<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#tab-con-2\" rel=\"nofollow\">Benutzer-\/Gruppenverwaltung<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#tab-con-10\" rel=\"nofollow\">Berechtigungen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1612526995898\" rel=\"nofollow\">History<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1629882574166\" rel=\"nofollow\">Befehlsausf\u00fchrung mit watch<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1632388844197\" rel=\"nofollow\">Datei-\/Verzeichnisinhalte vergleichen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1642690161687\" rel=\"nofollow\">Laufzeitmessung mit time<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1646997673084\" rel=\"nofollow\">Abzweigungen mit tee<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1658482948468\" rel=\"nofollow\">Systemlaufzeit anzeigen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level0\"><a href=\"#tab-con-3\" rel=\"nofollow\">Systemadministration<\/a><\/div><\/div><div class=\"ct_column\"><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1593082199997\" rel=\"nofollow\">Prozessmanagement<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1593611929585\" rel=\"nofollow\">Runlevel<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1593787407694\" rel=\"nofollow\">Ein-\/Aush\u00e4ngen mit mount<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1594122725512\" rel=\"nofollow\">Archivierung<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1594374364283\" rel=\"nofollow\">Systemzeit und Hardware-Uhr<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1594644138043\" rel=\"nofollow\">Sicheres L\u00f6schen von Daten<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1597408223393\" rel=\"nofollow\">Hardware-Informationen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1598360161038\" rel=\"nofollow\">Festplattenpartitionierung<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1610450898208\" rel=\"nofollow\">Aliase definieren \/ l\u00f6schen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1614943218711\" rel=\"nofollow\">Extended Arguments<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1622032798473\" rel=\"nofollow\">Anmeldungen anzeigen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1625473902377\" rel=\"nofollow\">Metadaten anzeigen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1626776611305\" rel=\"nofollow\">Software-RAID verwalten<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1628165012953\" rel=\"nofollow\">Festplattenformatierung<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1631182391631\" rel=\"nofollow\">Datei-\/Verzeichniskapazit\u00e4ten anzeigen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1631873608124\" rel=\"nofollow\">Dateisystemkapazit\u00e4ten anzeigen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1648030961326\" rel=\"nofollow\">Dateisysteme erstellen<\/a><\/div><\/div><div class=\"ct_column\"><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1634137269026\" rel=\"nofollow\">Dateien aufteilen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1637770119769\" rel=\"nofollow\">ATA-Laufwerksparameter auslesen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1644927457209\" rel=\"nofollow\">Kernel-Meldungen auslesen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1646320894029\" rel=\"nofollow\">Angeschlossene Partitionen auslesen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1655991564910\" rel=\"nofollow\">Dateikomprimierung<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1659692235316\" rel=\"nofollow\">SHA-Pr\u00fcfsummen bilden<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1660213345984\" rel=\"nofollow\">Wurzelverzeichnis wechseln<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1660902538689\" rel=\"nofollow\">Speichermedien und Partitionen anzeigen<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level0\"><a href=\"#tab-con-8\" rel=\"nofollow\">Netzwerke<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1593431347236\" rel=\"nofollow\">Konfiguration und Statistiken<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1594890664112\" rel=\"nofollow\">SSH<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1595946240197\" rel=\"nofollow\">SCP<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1600431641100\" rel=\"nofollow\">FTP- \/ HTTP-Download<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1639751012258\" rel=\"nofollow\">Rsync<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level1\"><a href=\"#t-1640083522432\" rel=\"nofollow\">Routing-Tabelle verwalten<\/a><\/div><div class=\"tve_ct_level0\"><a href=\"#t-1618330906477\" rel=\"nofollow\">Linux Befehle PDF downloaden<\/a><\/div><\/div><\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><h2 class=\"\" id=\"tab-con-9\">Grundlagen<\/h2><h3 class=\"\" id=\"tab-con-4\">Ein Terminal \u00f6ffnen<\/h3><p>Bevor Sie mit der Verwendung der Befehle beginnen k\u00f6nnen, m\u00fcssen Sie zun\u00e4chst ein Terminal auf Ihrem Linux-\/UNIX-System \u00f6ffnen. Meist ist eine einfache Suche nach \"terminal\" \u00fcber die Suchfunktion des Men\u00fc dabei ausreichend.<\/p><p>Auf manchen Linux-Distributionen haben Sie zus\u00e4tzlich jedoch auch die M\u00f6glichkeit, \u00fcber die Tastenkombination <strong>[Alt+F2]<\/strong> ein \"Run\"-Eingabefeld zu \u00f6ffnen. Dort k\u00f6nnen Sie durch Eingabe von \"gnome-terminal\" beispielsweise das gnome-terminal \u00f6ffnen.<\/p><p>[code]gnome-terminal[\/code]<\/p><h3 class=\"\" id=\"tab-con-6\">An- und Abmeldung<\/h3><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725513\">login - Benutzer anmelden<\/h4><p>Der Befehl <strong>login <\/strong>wird verwendet, um einen Benutzer anzumelden. Falls bereits ein anderer Benutzer angemeldet ist, &nbsp;wird dieser automatisch abgemeldet. Der Befehl wird normalerweise automatisch als Antwort auf die login:-Eingabeaufforderung im Terminal ausgef\u00fchrt. &nbsp;Es folgt die Syntax des Befehls:<\/p><p>[code]login [Optionen] [Benutzer][\/code]<\/p><p>Nach Ausf\u00fchrung des Befehls erfolgt eine Passwortabfrage f\u00fcr den Benutzer.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725514\">logout - Aktiven Benutzer abmelden<\/h4><p>Der zurzeit angemeldete Benutzer kann mit dem Befehl <strong>logout <\/strong>wieder abgemeldet werden:<\/p><p>[code]logout[\/code]<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725515\">whoami - Aktiven Benutzer anzeigen<\/h4><p>Der Abruf des aktuellen Benutzers ist vor allem bei h\u00e4ufigem Wechsel von Identit\u00e4ten sehr hilfreich. Der mit der aktiven Benutzer-ID (UID) verkn\u00fcpfte Benutzername l\u00e4sst sich dazu mit dem Befehl <strong>whoami <\/strong>ausgeben:<\/p><p>[code]whoami[\/code]<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725516\">su - Benutzer wechseln<\/h4><p>Der Befehl <strong>su <\/strong>(<strong>s<\/strong>witch <strong>u<\/strong>ser) wird in der Praxis immer wieder ben\u00f6tigt: Er erm\u00f6glicht es Ihnen, die Identit\u00e4t eines anderen Benutzers anzunehmen. Die Syntax des Befehls lautet grunds\u00e4tzlich folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]su [Benutzername][\/code]<\/p><p>Wir der Benutzername nicht mit angegeben, so wird automatisch der root-Benutzer verwendet. Bevor Sie mit der Identit\u00e4t des jeweiligen Benutzers fortfahren k\u00f6nnen, erfolgt zudem eine Passwortabfrage.<\/p><p>Der Befehl wird vor allem bei administrativen Aufgaben, die besondere root-Rechte ben\u00f6tigen, immer wieder ben\u00f6tigt, um einen Wechsel auf den root-Benutzer zu realisieren.<\/p><h4 class=\"\">sudo - Befehlsausf\u00fchrung im Namen anderer Benutzer<\/h4><p>Mit dem Befehl <strong>sudo <\/strong>(<strong>su<\/strong> \"<strong>do<\/strong>\") k\u00f6nnen Befehle im Namen bzw. mit den Berechtigungen anderer Benutzer ausgef\u00fchrt werden. Anwendung findet der Befehl somit oft dann, wenn bestimmte Aktionen ausgef\u00fchrt werden sollen, die root-Rechte erfordern.<\/p><p>Damit ein Benutzer \/ eine Gruppe den Befehl <strong>sudo <\/strong>verwenden darf, muss er \/ sie in der Datei <strong>\/etc\/sudoers<\/strong> registriert werden. Standardm\u00e4\u00dfig wird hier die <strong>Gruppe \"sudo\"<\/strong> bereitgestellt, dessen Mitglieder alle den <strong>sudo<\/strong>-Befehl verwenden d\u00fcrfen.<\/p><p>Die allgemeine Syntax von sudo lautet:<\/p><p>[code]sudo [Optionen] [Befehl][\/code]<\/p><p><strong>sudo <\/strong>kann konkret mit der <strong>Option -i<\/strong> auch verwendet werden, um eine <strong>Rootshell <\/strong>zu starten:<\/p><p>[code]sudo -i[\/code]<\/p><p>N\u00e4here Informationen zu <strong>sudo<\/strong>, der <strong>\/etc\/sudoers<\/strong> und verf\u00fcgbaren Optionen sowie auch Beispiele finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-sudo\/\" target=\"_blank\">Beitrag sudo<\/a>.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725517\">exit - Beenden von Sitzungen<\/h4><p>Sitzungen, wie zum Beispiel Root-Sitzungen, die zuvor per <strong>su<\/strong>-Befehl gestartet wurden, oder auch SSH-Sitzungen, k\u00f6nnen mit dem Befehl <strong>exit <\/strong>wieder beendet werden. Genauso kann <strong>exit <\/strong>auch verwendet werden, um den aktiven Benutzer abzumelden - \u00e4hnlich wie beim dem Befehl <strong>logout<\/strong>.<\/p><p>[code]exit[\/code]<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1613392170777\">Verzeichnisnavigation<\/h3><p>An erster Stelle ist es bei der Navigation von Verzeichnissen sicherlich sinnvoll zu wissen, wo wir uns gerade befinden. Der Befehl <strong>pwd <\/strong>(<strong>p<\/strong>rint <strong>w<\/strong>orking <strong>d<\/strong>irectory) gibt uns hierzu das aktuelle Arbeitsverzeichnis, also das Verzeichnis in dem der Benutzer gerade arbeitet, aus:<\/p><p>[code]pwd [Optionen][\/code]<\/p><p>In den meisten F\u00e4llen werden bei der Verwendung von <strong>pwd <\/strong>keine Optionen ben\u00f6tigt. Wenn Sie dennoch N\u00e4heres zu den verf\u00fcgbaren Optionen erfahren m\u00f6chten, lesen Sie auch unseren Beitrag <strong>pwd<\/strong>.<br><\/p><p>Der Navigation von Verzeichnissen dient der Befehl <strong>cd<\/strong> (<strong>c<\/strong>hange <strong>d<\/strong>irectory), welcher das Wechseln des aktuellen Arbeitsverzeichnisses erm\u00f6glicht. <strong>cd <\/strong>ist ein eingebauter Befehl der Shell und muss damit nicht zus\u00e4tzlich installiert werden.<\/p><p><strong>cd <\/strong>wird folgenderma\u00dfen angewendet:<\/p><p>[code]cd [Optionen] [Verzeichnis][\/code]<\/p><p>Optionen werden f\u00fcr die meisten Anwendungen des Befehls <strong>cd <\/strong>nicht ben\u00f6tigt. Die Angabe eines Verzeichnisses erfolgt mithilfe absoluter oder relativer Verzeichnispfade. Wenn Sie mehr \u00fcber die verschiedenen M\u00f6glichkeiten zur Anwendung des Befehls <strong>cd <\/strong>erfahren m\u00f6chten, sehen Sie sich auch unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-cd\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-950146\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>cd<\/strong><\/a> an.<\/p><p>Bei der Verzeichnisnavigation ist es auch wichtig, die Inhalte eines Verzeichnisses, etwa das aktuelle Arbeitsverzeichnis, anzeigen zu k\u00f6nnen. Hierzu wird der Befehl <strong>ls <\/strong>verwendet:<\/p><p>[code]ls [Optionen] [Datei \/ Verzeichnis][\/code]<\/p><p>Werden weder eine Datei, noch ein Verzeichnis angegeben, so gibt <strong>ls <\/strong>standardm\u00e4\u00dfig den Inhalt des aktuellen Arbeitsverzeichnisses, unter Auflistung der Datei- und \/ oder Verzeichnisnamen aus. Mithilfe absoluter oder relativer Verzeichnis- \/ Dateipfade k\u00f6nnen die Inhalte bestimmter anderer Verzeichnisse oder einzelne Dateien ausgegeben werden.<\/p><p>Eine der wichtigsten Optionen des Befehls <strong>ls <\/strong>ist die <strong>Option -l<\/strong>, welche die Ausgabe <strong>detaillierterer Informationen<\/strong> zu Berechtigungen, Zeitstempeln, Kapazit\u00e4ten etc. erm\u00f6glicht:<\/p><p>[code]ls -l [Datei \/ Verzeichnis][\/code]<\/p><p><strong>Versteckte Dateien<\/strong> k\u00f6nnen mithilfe der <strong>Option -a<\/strong> angezeigt werden:<\/p><p>[code]ls -a [Datei \/ Verzeichnis][\/code]<\/p><p>N\u00e4here Informationen zum Befehl <strong>ls <\/strong>finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-ls\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-620523\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>ls<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"tab-con-1\">Datei-\/Verzeichnismanipulation<\/h3><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725518\">mkdir - Erstellen von Verzeichnissen<\/h4><p>Mithilfe von <strong>mkdir <\/strong>(<strong>m<\/strong>a<strong>k<\/strong>e <strong>dir<\/strong>ectory) k\u00f6nnen Sie neue Verzeichnisse erstellen, unter denen weitere Dateien und Verzeichnisse angelegt werden k\u00f6nnen:<\/p><p>[code]mkdir [Optionen] [Pfad][\/code]<\/p><p>Wenn Sie einen ganzen Pfad von noch nicht existierenden, verschachtelten Verzeichnissen anlegen wollen, dann m\u00fcssen Sie die <strong>Option -p<\/strong> zus\u00e4tzlich \u00fcbergeben. Fehlende Verzeichnisse des angegebenen Pfades werden bei der Ausf\u00fchrung automatisch angelegt.<\/p><p>[code]mkdir -p [Pfad][\/code]<\/p><p>F\u00fcr weitere Informationen lesen Sie unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-mkdir\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-574129\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>mkdir<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725519\">touch - Anlegen von Dateien \/ Aktualisieren der Zugriffszeit<\/h4><p>Neue Dateien mit aktuellen Daten, wie beispielsweise der Zugriffszeit, k\u00f6nnen mit dem Befehl <strong>touch <\/strong>angelegt werden. <strong>touch <\/strong>legt jedoch nur dann neue Dateien der L\u00e4nge null an, wenn die angegebene Datei noch nicht im jeweiligen Verzeichnis existiert. Existiert die Datei bereits, dann wird lediglich ihr Zugriffsdatum bzw. ihre Zugriffszeit aktualisiert. Die Syntax des Befehls lautet:<\/p><p>[code]touch [Optionen] [Dateipfad][\/code]<\/p><p>Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-touch\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-980636\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>touch<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725520\">rmdir - L\u00f6schen von Verzeichnissen<\/h4><p>Der Befehl <strong>rmdir <\/strong>wird verwendet, um Verzeichnisse zu l\u00f6schen. Dabei ist zu beachten, dass nur leere Verzeichnisse gel\u00f6scht werden k\u00f6nnen.<\/p><p>[code]rmdir [Optionen] [Pfad][\/code]<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725521\">rm - L\u00f6schen von Dateien\/Verzeichnissen<\/h4><p>Eintr\u00e4ge einer oder mehrerer Dateien k\u00f6nnen mit dem Befehl <strong>rm <\/strong>aus einem Verzeichnis gel\u00f6scht werden.<\/p><p>[code]rm [Optionen] [Pfad][\/code]<\/p><p>Der Befehl kann au\u00dferdem verwendet werden, um <strong>rekursiv <\/strong>den gesamten Inhalt eines Verzeichnisses zu l\u00f6schen. Dazu verwenden Sie die <strong>Option -r<\/strong>:<\/p><p>[code]rm -r [Pfad][\/code]<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725522\">mv - Verschieben und Umbenennen<\/h4><p>Je nach Anwendung lassen sich mit <strong>mv <\/strong>(<strong>m<\/strong>o<strong>v<\/strong>e) Dateien und Verzeichnisse verschieben und umbenennen. Verschieben lassen sich Dateien \/ Verzeichnisse durch Angabe des alten und neuen Pfades:<\/p><p>[code]mv [alter Pfad] [neuer Pfad][\/code]<\/p><p>Beim Umbenennen einer Datei \/ eines Verzeichnisses bleiben der alte und der neue Pfad gleich. Lediglich der Datei-\/Verzeichnisname wird ver\u00e4ndert.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725523\">cp - Kopieren<\/h4><p>Mit <strong>cp <\/strong>k\u00f6nnen Sie eine Datei in eine Datei mit einem anderen Namen, oder in ein anderes Verzeichnis kopieren. Au\u00dferdem haben Sie die M\u00f6glichkeit, mehrere Dateien in ein bestimmtes Verzeichnis zu kopieren. Die Syntax des Befehls lautet:<\/p><p>[code]cp [Quelle] [Ziel][\/code]<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-cp\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-262127\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>cp<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725524\">nano - Texteditor<\/h4><p>Der Befehl <strong>nano <\/strong>ruft einen einfachen Texteditor auf. Zum einen haben Sie die M\u00f6glichkeit, eine bestimmte, existierende Datei durch Angabe des Dateipfads mit dem Texteditor zu bearbeiten. Zum anderen k\u00f6nnen Sie auch eine neue Datei erstellen und diese direkt bearbeiten - Dazu wird entweder kein Pfad angegeben oder die angegebene Datei existiert nicht.<\/p><p>[code]nano [Dateipfad][\/code]<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/nano-tastenkuerzel\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-755809\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>nano<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725525\">cat - Ausgeben von Dateiinhalten<\/h4><p>Mit <strong>cat <\/strong>k\u00f6nnen Sie den Inhalt einer Datei direkt im Terminal ausgeben, ohne diese zu manipulieren. Der Pfad der Datei wird dazu einfach hinter dem Befehl angegeben:<\/p><p>[code]cat [Dateipfad][\/code]<\/p><p>Da die angegebene Datei bei der Ausgabe durch <strong>cat<\/strong> nicht modifiziert werden kann, eignet sich der Befehl hervorragend dazu, den Inhalt einer Datei nach der Bearbeitung noch einmal zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-cat\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-401738\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>cat<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\">less - Anzeige von Dateiinhalten mittels Pager<\/h4><p><strong>less <\/strong>dient als Pager der Anzeige des Inhalts von Dateien. Dabei ist es unter anderem m\u00f6glich, sowohl vor- als auch r\u00fcckw\u00e4rts durch die Inhalte zu scrollen. \u00dcber verschiedene Tastenkombinationen, die im weiteren Verlauf noch gezeigt werden, sind auch noch andere Funktionen nutzbar. Im Allgemeinen wird <strong>less <\/strong>wie folgt aufgerufen:<\/p><p>[code]less [Datei][\/code]<\/p><p>Die \u00fcbergebene Datei wird standardm\u00e4\u00dfig in einem interaktiven Modus, welcher auf verschiedene Tastatureingaben reagiert, ge\u00f6ffnet. Der folgenden Tabelle sind die zur Steuerung von <strong>less <\/strong>verf\u00fcgbaren Tastenkombinationen zu entnehmen:<\/p><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_table tcb-fixed tcb-mobile-table\" data-ct-name=\"Simple 01\" data-ct=\"table-37694\" data-element-name=\"Table\" data-css=\"tve-u-181b4440f2e\"><table data-rows=\"17\" data-cols=\"2\" class=\"tve_table tcb-fixed tve_table_flat\" data-css=\"tve-u-181b4440f2c\" data-v=\"middle\"><thead data-css=\"tve-u-181b4440f2f\"><tr class=\"tve_table_row\"><th class=\"tve_table_cell\" style=\"\" data-css=\"tve-u-181b4440f38\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b87\"><p data-css=\"tve-u-181b4440f36\"><strong>Taste<\/strong><\/p><\/div><\/th><th class=\"tve_table_cell\" style=\"\" data-css=\"tve-u-1702eea2d74\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><p data-css=\"tve-u-181b4440f39\">Funktion<\/p><\/div><\/th><\/tr><\/thead><tbody data-css=\"tve-u-181b4440f32\"><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f5f\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>[Pfeiltaste hoch]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f63\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>Eine Zeile weiter<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f60\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>[Pfeiltaste runter]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f64\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>Eine Zeile zur\u00fcck<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f61\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>[E]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f65\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>Alternative: Eine Zeile weiter<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f69\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>[Y]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f74\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>Alternative: Eine Zeile zur\u00fcck<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f6a\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcd2854f\">[Bild auf]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f75\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcd98b43\">Eine Bildschirmseite weiter<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f6b\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcd29f36\">[Bild ab]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f76\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcda0efe\">Eine Bildschirmseite zur\u00fcck<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f6c\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcd2aedb\">[F]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f77\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcda2796\">Alternative: Eine Bildschirmseite weiter<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f6e\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcd2c77c\">[B]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f78\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcda2dd4\">Alternative: Eine Bildschirmseite zur\u00fcck<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f6f\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcd2d1d8\">[Leertaste]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f7a\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcdabb28\">Alternative: Eine Bildschirmseite weiter<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f70\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcd3e579\">N [Z]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f7b\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcdb2a16\">Springt N Zeilen vorw\u00e4rts. Zuerst wird dazu eine Zahl N eingegeben und anschlie\u00dfend die Taste [Z] bet\u00e4tigt.<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f71\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcd41ac6\">N [W]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f7c\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcdca3ae\">Springt N Zeilen r\u00fcckw\u00e4rts. Wird analog zum Vorw\u00e4rtsspringen um N Zeilen verwendet.<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f72\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcd49497\">[G]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f7d\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcddae1f\">Springt zum Anfang der Datei<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f7e\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcd4c6a5\">[Shift] + [G]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f82\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcddf554\">Springt zum Ende der Datei<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f7f\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcdefecb\">[\/] Suchbegriff<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f83\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dcdf52a7\">Springt zu Vorkommnissen des angegebenen Suchbegriffs. F\u00fcr eine Suche wird zuerst die Slash-Taste bet\u00e4tigt und anschlie\u00dfend der Suchbegriff eingegeben. Mit der Taste [N] kann vorw\u00e4rts durch die Suchergebnisse navigiert werden, mit der Tastenkombination [Shift] + [N] r\u00fcckw\u00e4rts.<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f80\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dce1a9ab\">[H]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f84\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dce1a569\">Hilfeseite mit verf\u00fcgbaren Funktionen anzeigen<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Taste\" data-css=\"tve-u-181b4440f66\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dce1d1c3\">[Q]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-181b4440f68\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-180dce23fa3\">less beenden<\/p><\/div><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><p>Weitere Informationen finden Sie in unserem&nbsp;<lt-highlighter style=\"display: none; z-index: auto !important;\"><\/lt-highlighter><a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-less\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-616612\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>less<\/strong><\/a>. Lesen Sie zudem auch den <lt-highlighter style=\"display: none; z-index: auto !important;\"><\/lt-highlighter><a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-more\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-790416\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>more<\/strong><\/a>, welcher einen alternativen Befehl f\u00fcr die Anzeige von Dateiinhalten behandelt.<\/p><h4 class=\"\">head - Ausgabe vom Dateianfang<\/h4><p>Der Befehl <strong>head <\/strong>kann - \u00e4hnlich wie der zuvor gezeigte Befehl <strong>cat <\/strong>- verwendet werden, um Inhalte einer Datei auszugeben. head wird jedoch in der Regel nicht zur Ausgabe des kompletten Inhalts, sondern nur von einem bestimmten Anteil vom Anfang bzw. Kopf einer Datei, verwendet. Wird <strong>head <\/strong>nur der Pfad einer Datei \u00fcbergeben, so werden die <strong>ersten zehn Zeilen<\/strong> dieser Datei ausgegeben:<\/p><p>[code]head [Dateipfad][\/code]<\/p><p>Die Angabe mehrerer Dateipfade ist m\u00f6glich - hierbei werden die Ausgaben jeder Datei jeweils von einer Kopfzeile mit dem entsprechenden Dateinamen angef\u00fchrt. Soll eine andere Anzahl Zeilen ausgegeben werden als die standardm\u00e4\u00dfigen zehn, so kann ein entsprechender Wert mithilfe der <strong>Option -n<\/strong> spezifiziert werden:<\/p><p>[code]head -n [Anzahl Zeilen] [Dateipfad][\/code]<\/p><p>Die meist ben\u00f6tigten Anwendungen des Befehls sind hiermit abgedeckt. F\u00fcr weitere Optionen zu diesem Befehl lesen Sie unseren ausf\u00fchrlichen <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-head\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-192021\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>head<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\">tail - Ausgabe vom Dateiende<\/h4><p>Das Gegenst\u00fcck zu <strong>head <\/strong>bildet der Befehl <strong>tail<\/strong>, welcher zur Ausgabe eines Teils vom Ende einer Datei verwendet wird. Standardm\u00e4\u00dfig gibt <strong>tail <\/strong>die <strong>letzten zehn Zeilen<\/strong> der \u00fcbergebenen Datei aus:<\/p><p>[code]tail [Dateipfad][\/code]<\/p><p>Bei Angabe mehrerer Dateien werden auch hier Kopfzeilen ausgegeben. \u00c4hnlich wie bei <strong>head <\/strong>kann zudem wieder die <strong>Option -n<\/strong> verwendet werden, um eine andere Anzahl Zeilen auszugeben:<\/p><p>[code]tail -n [Anzahl Zeilen] [Dateipfad][\/code]<\/p><p><strong>tail <\/strong>bietet au\u00dferdem noch die <strong>Option -f<\/strong>, um bei einer wachsenden Datei jeweils die hinzugekommenen Daten auszugeben. Werden dabei mehrere Dateien angegeben, dann wird immer eine Kopfzeile ausgegeben, wenn in einer anderen Datei etwas hinzugef\u00fcgt wurde:<\/p><p>[code]tail -f [Dateipfad][\/code]<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-tail\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-564842\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>tail<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\">ln - Verkn\u00fcpfungen erstellen<\/h4><p>Der Befehl <strong>ln<\/strong> (<strong>l<\/strong>i<strong>n<\/strong>k) wird verwendet, um Verkn\u00fcpfungen (Links) zu Dateien oder Verzeichnissen zu erstellen, wobei zwischen sogenannten <strong>Hard-<\/strong> und <strong>Softlinks<\/strong> unterschieden wird. Die allgemeine Syntax des Befehls lautet folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]ln [Optionen] [Ziel] [Verkn\u00fcpfungsname][\/code]<\/p><p>Neben der allgemeinen Syntax ist zudem noch eine andere Syntax zum Verlinken mehrerer Dateien in ein Verzeichnis zu unterscheiden:<\/p><p>[code]ln [Optionen] [Ziel(e)] [Linkverzeichnis][\/code]<\/p><p>Standardm\u00e4\u00dfig erzeugt <strong>ln <\/strong>sogenannte <strong>Hardlinks <\/strong>- sollen stattdessen <strong>Softlinks <\/strong>erzeugt werden, so verwenden Sie die <strong>Option -s<\/strong>:<\/p><p>[code]ln -s [Ziel] [Verkn\u00fcpfungsname][\/code]<\/p><p>Wenn Sie n\u00e4here Informationen zur Unterscheidung zwischen <strong>Hard-<\/strong> und <strong>Softlinks<\/strong>, den weiteren Optionen des Befehls sowie auch einige Beispielanwendungen ben\u00f6tigen, dann lesen Sie auch unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-ln\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-4078\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>ln<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1653910603637\">Suchen in Dateien<\/h3><p>Die Suche nach verschiedenen Mustern in Dateien ist mithilfe des Befehls <strong>grep <\/strong>(\"<strong>G<\/strong>lobal Search for a <strong>R<\/strong>egular <strong>E<\/strong>xpression and <strong>P<\/strong>rint out matches lines\") m\u00f6glich. Neben festen Zeichenketten k\u00f6nnen f\u00fcr die Suche auch regul\u00e4re Ausdr\u00fccke verwendet werden. Es folgt die allgemeine Syntax des Befehls <strong>grep<\/strong>:<\/p><p>[code]grep [Optionen] [Muster] [Dateipfad][\/code]<\/p><p>Neben der Angabe eines einzelnen Dateipfades ist auch die \u00dcbergabe mehrerer Dateipfade m\u00f6glich. Die Pfade werden dabei durch Leerzeichen voneinander getrennt. In der Ausgabe kennzeichnet <strong>grep <\/strong>dann jeweils am Anfang jedes Suchergebnisses, zu welcher Datei die Suchergebnisse geh\u00f6ren.<\/p><p>Sollen alle Dateien in einem Verzeichnis sowie rekursiv aus Unterverzeichnissen durchsucht werden, so k\u00f6nnen Sie auch die <strong>Option -R<\/strong> verwenden und den entsprechenden Verzeichnispfad \u00fcbergeben. Wird kein Verzeichnispfad angegeben, so sucht <strong>grep <\/strong>rekursiv im aktuellen Arbeitsverzeichnis:<\/p><p>[code]grep -R [Muster] [Verzeichnispfad][\/code]<\/p><p>Ebenfalls hilfreich ist die <strong>Option -n<\/strong>, welche die Anzeige von Zeilennummern aktiviert. Die Zeilennummern werden dann an den Anfang jeder gefundenen Zeile angeh\u00e4ngt:<\/p><p>[code]grep -n [Muster] [Dateipfad][\/code]<\/p><p>Weitere Informationen zum Befehl <strong>grep<\/strong>, seinen Optionen sowie auch einige Anwendungsbeispiele finden Sie im <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-grep\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\">Beitrag <strong>grep<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"tab-con-0\">Suchen im Dateisystem<\/h3><p>Eine Suche nach Dateien oder Verzeichnissen l\u00e4sst sich unter Linux- bzw. UNIX- Systemen leicht mit dem Befehl <strong>find <\/strong>durchf\u00fchren. Sie k\u00f6nnen dabei von beliebigen Startpunkten aus ganze Verzeichniszweige durchsuchen und die Ergebnisse zudem auch filtern.<\/p><p>Der Befehl stellt neben den einfachen Such- und Filterfunktionen auch noch einige speziellere Funktionen bereit, die Ihn zu einem m\u00e4chtigen Universalwerkzeug machen.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725526\">find - Datei-\/Verzeichnissuche<\/h4><p><strong>find <\/strong>kann mit einer Vielzahl Optionen ausgef\u00fchrt werden, um verschiedene Daten f\u00fcr die Suche heranzuziehen und die Ergebnisse zus\u00e4tzlich zu filtern. Die Syntax des Befehls lautet jedoch allgemein:<\/p><p>[code]find [Startpunkt] [Optionen \/ Ausdruck][\/code]<\/p><h5 class=\"\">Filtern nach Name<\/h5><p>Bei einer einfachen Datei- oder Verzeichnissuche nach einem bestimmten Namen wird die <strong>Option -name<\/strong> verwendet. Sie ben\u00f6tigen au\u00dferdem den Startpunkt f\u00fcr die Suche, sowie die Suchbedingungen bzw. den exakten Namen der gesuchten Datei \/ des gesuchten Verzeichnisses:<\/p><p>[code]find [Startpunkt] -name [Datei-\/Verzeichnisname][\/code]<\/p><p>Wenn Sie die Gro\u00df- und Kleinschreibung bei der Suche ignorieren wollen, dann k\u00f6nnen Sie auch die <strong>Option -iname<\/strong> verwenden:<\/p><p>[code]find [Startpunkt] -iname [Datei-\/Verzeichnisname][\/code]<\/p><p>Bei der Angabe von Datei- bzw. Verzeichnisnamen ist es auch m\u00f6glich, sogenannte <strong>Wildcards <\/strong>zu verwenden, um eine dynamische Suche nach mehreren Dateien durchzuf\u00fchren. Eine genaue Kenntnis des Dateinamen ist somit auch nicht n\u00f6tig.<\/p><h5 class=\"\">Filtern nach Kapazit\u00e4t<\/h5><p>Die <strong>Option -size<\/strong> wird verwendet, um Dateien und Verzeichnisse aufgrund ihrer Kapazit\u00e4t zu filtern. Die Syntax lautet hier:<\/p><p>[code]find [Startpunkt] -size [+-][Kapazit\u00e4t][ckMG][\/code]<\/p><p>Bei der einfachen Angabe einer Kapazit\u00e4t werden alle Dateien\/Verzeichnisse gesucht, die dieser genau entsprechen. Die Einheit k\u00f6nnen Sie dabei durch Anh\u00e4ngen der Zeichen <strong>'c' f\u00fcr Byte<\/strong>, <strong>'k' f\u00fcr Kilobyte<\/strong>, <strong>'M' f\u00fcr Megabyte<\/strong> und <strong>'G' f\u00fcr Gigabyte<\/strong> festlegen. Wenn Sie keine Einheit angeben, dann bezieht sich die Kapazit\u00e4t auf die <strong>Anzahl belegter Bl\u00f6cke<\/strong> im Dateisystem.<\/p><p>Statt einer genauen Kapazit\u00e4ts-Angabe k\u00f6nnen Sie schlie\u00dflich auch ein <strong>Plus '+'<\/strong> oder <strong>Minus '-'<\/strong> voranstellen. Das '+' steht dann f\u00fcr <strong>\"gr\u00f6\u00dfer als\"<\/strong>, w\u00e4hrend das '-' f\u00fcr <strong>\"kleiner als\"<\/strong> steht.<\/p><h5 class=\"\">Filtern nach Zugriffsrechten<\/h5><p>Bei der Suche k\u00f6nnen Sie auch nach Dateien mit bestimmten Zugriffsrechten filtern. Dazu verwenden Sie die Option <strong>-perm<\/strong> und geben die <strong>Zugriffsrechte als Oktalzahl<\/strong> an:<\/p><p>[code]find [Startpunkt] -perm [Zugriffsrechte als Oktalzahl][\/code]<\/p><p>Informationen zur Schreibweise als Oktalzahl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/linux-berechtigungssystem\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-788990\" spellcheck=\"false\">Beitrag Linux-Berechtigungssystem<\/a>.<\/p><h5 class=\"\">Filtern nach Besitzer<\/h5><p>Mit der <strong>Option -user<\/strong> k\u00f6nnen Sie auch nach Dateien\/Verzeichnissen mit einem bestimmten Besitzer suchen:<\/p><p>[code]find [Startpunkt] -user [Benutzername][\/code]<\/p><h5 class=\"\">Filtern nach Typ<\/h5><p>Zuletzt k\u00f6nnen Sie mit <strong>-type<\/strong> auch noch nach Elementen mit bestimmter Typisierung suchen. Die wichtigsten Parameter f\u00fcr die Nutzung mit dieser Option sind <strong>'f' f\u00fcr Dateien<\/strong> (<strong>f<\/strong>ile), <strong>'d' f\u00fcr Verzeichnisse<\/strong> (<strong>d<\/strong>irectories) und <strong>'l' f\u00fcr symbolische Links<\/strong> (<strong>l<\/strong>ink).<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-find\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-382614\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>find<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\">locate - Datei- \/ Verzeichnissuche mit Datenbank<\/h4><p>Als Alternative zu <strong>find <\/strong>wird an dieser Stelle auch einmal kurz der Befehl <strong>locate <\/strong>vorgestellt. Dieser greift bei der Suche auf eine oder mehrere Datenbankdateien zur\u00fcck, welche die Datei- und Verzeichnisnamen des Dateisystems beinhalten. Im Vergleich zum Befehl <strong>find <\/strong>bietet <strong>locate <\/strong>durch die Suche in einer Datenbank eine <strong>h\u00f6here Suchgeschwindigkeit<\/strong> - Voraussetzung ist jedoch die regelm\u00e4\u00dfige Aktualisierung der Datenbank(en). Der Befehl ist nicht auf allen Systemen standardm\u00e4\u00dfig vorinstalliert, kann jedoch mit einem Paketmanager wie <strong>apt <\/strong>nachinstalliert werden.<\/p><p>Bevor eine erste Suche durchgef\u00fchrt wird, ist es unter Umst\u00e4nden notwendig, die Datenbank zu aktualisieren. Die Aktualisierung erfolgt durch den Cron-Daemon standardm\u00e4\u00dfig einmal t\u00e4glich automatisch. Mit dem folgenden Befehl wird eine Aktualisierung manuell angesto\u00dfen:<\/p><p>[code]updatedb[\/code]<\/p><p>Eine einfache Suche wird mithilfe der folgenden Syntax durchgef\u00fchrt:<\/p><p>[code]locate [Suchmuster][\/code]<\/p><p>Neben einfachen Zeichenfolgen k\u00f6nnen im Suchmuster auch <strong>Wildcards <\/strong>(\"*\", \"?\", \"[]\") verwendet werden. Bei Verwendung einfacher Zeichenfolgen gibt <strong>locate <\/strong>alle Dateien und Verzeichnisse aus, die diese Zeichenfolge an beliebiger Stelle in ihrem Namen beinhalten. Werden dagegen Wildcards verwendet, so gibt locate nur exakte \u00dcbereinstimmungen aus. Weitere Informationen erfahren Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/wildcards\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-945673\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>wildcard<\/strong><\/a>.<\/p><p>Dieser Abschnitt zeigt lediglich \u00fcberblicksartig die grundlegendsten Funktionalit\u00e4ten des Befehls <strong>locate<\/strong>. Genauere Informationen, wie beispielsweise zu den Optionen von <strong>updatedb <\/strong>und <strong>locate<\/strong>, finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-locate\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-117936\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>locate<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"tab-con-7\">Systembefehle<\/h3><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725527\">shutdown - Herunterfahren \/ Neustart<\/h4><p>Mit dem Befehl <strong>shutdown <\/strong>k\u00f6nnen Neustarts, das Herunterfahren des Systems eingeleitet und durch bestimmte Optionen sogar zeitlich gesteuert werden.<\/p><p>Herunterfahren l\u00e4sst sich das System mit der <strong>Option -h<\/strong>. Sie m\u00fcssen zus\u00e4tzlich au\u00dferdem einen Zeitpunkt festlegen, zu dem der Vorgang gestartet werden soll. Dieser kann entweder in Minuten nach Befehlsausf\u00fchrung oder im 24 Stunden Format <strong>\"hh:mm\"<\/strong> angegeben werden:<\/p><p>[code]shutdown -h [Zeit][\/code]<\/p><p>Neustarts werden mit der <strong>Option -r <\/strong>(reboot) durchgef\u00fchrt:<\/p><p>[code]shutdown -r [Zeit][\/code]<\/p><p>Zuletzt gibt es noch die M\u00f6glichkeit, ein geplantes Herunterfahren \/ einen Neustart vorzeitig abzubrechen. Dazu verwenden Sie die <strong>Option -c<\/strong> (cancel):<\/p><p>[code]shutdown -c[\/code]<\/p><p>Unter Debian 10 Buster kann <strong>shutdown<\/strong> aufgrund des vollst\u00e4ndigen Wechsels auf <strong>systemd<\/strong> nicht mehr ohne Weiteres eingesetzt werden. Sie k\u00f6nnen stattdessen auf den Befehl <strong>systemctl <\/strong>zur\u00fcckgreifen, welcher im Folgenden einmal erkl\u00e4rt wird.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725528\">systemctl - Kontrolle des systemd System- und Service-Manager<\/h4><h5 class=\"\">Herunterfahren \/ Neustarten<\/h5><p>Mit <strong>systemctl <\/strong>k\u00f6nnen Befehle an <strong>systemd <\/strong>gesendet werden, um beispielweise das System herunterzufahren oder neuzustarten. Ein Herunterfahren wird mit <strong>poweroff <\/strong>eingeleitet:<\/p><p>[code]systemctl poweroff[\/code]<\/p><p>Neustarts k\u00f6nnen Sie mit <strong>reboot <\/strong>durchf\u00fchren:<\/p><p>[code]systemctl reboot[\/code]<\/p><h5 class=\"\">Steuerung von Services \/ Units<\/h5><p>Neben <strong>poweroff <\/strong>und <strong>reboot <\/strong>bietet das Befehlszeilenwerkzeug <strong>systemctl <\/strong>auch noch Funktionen f\u00fcr die Steuerung von Systemprogrammen, sogenannten Units.<\/p><p>Zun\u00e4chst gibt es die beiden Funktionen <strong>start <\/strong>und <strong>stop<\/strong>, welche zum Starten und Stoppen der Units verwendet werden k\u00f6nnen:<\/p><p>[code]systemctl [start \/ stop] [Unit][\/code]<\/p><p>Die Funktion <strong>restart <\/strong>wird verwendet, um Units neuzustarten. Dies ist hilfreich, wenn nach einer \u00c4nderung beispielsweise die Konfigurationsdateien eines Programms neu eingelesen werden sollen:<\/p><p>[code]systemctl [restart] [Unit][\/code]<\/p><p>Schlie\u00dflich gibt es noch die Funktion <strong>status<\/strong>, welche, wie der Name schon vermuten l\u00e4sst, den Status einer Unit im Terminal ausgibt.<\/p><p>[code]systemctl [status] [Unit][\/code]<\/p><h3 class=\"\" id=\"tab-con-2\">Benutzer-\/Gruppenverwaltung<\/h3><p>In diesem Abschnitt werden Sie einige wichtige Befehle f\u00fcr die Verwaltung von Benutzern und Gruppen unter Linux- bzw. UNIX-Betriebssystemen kennen lernen.<\/p><p>Wenn Sie N\u00e4heres zur Funktionsweise des Benutzer-\/Gruppensystems und den Befehlen erfahren wollen, lesen Sie auch unseren ausf\u00fchrlichen <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/benutzer-gruppen-linux\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\">Beitrag Benutzer und Gruppen unter Linux<\/a>. Sie finden dort au\u00dferdem Beispielanwendungen f\u00fcr die Befehle.<\/p><p>Die meisten der folgenden Befehle erfordern f\u00fcr ihre Ausf\u00fchrung die Rechte des root-Benutzers.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725529\">Benutzer<\/h4><h5 class=\"\">adduser - Hinzuf\u00fcgen neuer Benutzer<\/h5><p>Mit dem Befehl <strong>adduser <\/strong>k\u00f6nnen Sie neue Benutzer erstellen. Der Befehl ben\u00f6tigt dazu lediglich den Namen des zu erstellenden Benutzers, alle anderen notwendigen Daten werden automatisch abgefragt. Dazu geh\u00f6rt das Passwort, der vollst\u00e4ndige Name des Benutzers, sowie einige optionale Daten wie &nbsp;die Zimmernummer, Telefon und Sonstiges.<\/p><p>[code]adduser [Benutzername][\/code]<\/p><p>Neben dem Benutzer wird auch eine gleichnamige Gruppe und ein entsprechendes Home-Verzeichnis erstellt.<\/p><h5 class=\"\">passwd - \u00c4ndern von Passw\u00f6rtern<\/h5><p>Das \u00c4ndern von Passw\u00f6rtern ist mit dem Befehl <strong>passwd <\/strong>m\u00f6glich: Der Root-Benutzer hat dabei die M\u00f6glichkeit, das Passwort eines jeden Benutzers zu \u00e4ndern\/aktualisieren. Der jeweilige Benutzername wird dazu einfach als Parameter \u00fcbergeben. Jeder Benutzer kann au\u00dferdem sein eigenes Passwort \u00e4ndern - dazu ist keine Angabe eines Benutzernamen notwendig.<\/p><p>[code]passwd [Benutzername][\/code]<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-passwd\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-770824\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>passwd<\/strong><\/a>.<\/p><h5 class=\"\">usermod - Bearbeiten von Benutzerkonten<\/h5><p>Der Befehl <strong>usermod <\/strong>erm\u00f6glicht die Bearbeitung von Informationen und Gruppenzugeh\u00f6rigkeiten bereits existierender Benutzerkonten. Dabei kommen verschiedene Optionen zum Einsatz. Zun\u00e4chst folgt jedoch die allgemeine Syntax des Befehls:<\/p><p>[code]usermod [Optionen] [Benutzer][\/code]<\/p><p>Mit der <strong>Option -l<\/strong> k\u00f6nnen Sie einen bestehenden Benutzer umbenennen:<\/p><p>[code]usermod -l [Neuer Benutzername] [Benutzer][\/code]<\/p><p>Benutzer k\u00f6nnen mit den&nbsp;<strong>Optionen -aG<\/strong> in Gruppen hinzugef\u00fcgt werden:<\/p><p>[code]usermod -aG [Gruppe\/-n] [Benutzer][\/code]<\/p><h5 class=\"\">deluser - L\u00f6schen von Benutzern<\/h5><p>Wollen Sie einen Benutzer wieder l\u00f6schen, dann kommt der Befehl <strong>deluser <\/strong>zum Einsatz. Die Syntax lautet:<\/p><p>[code]deluser [Optionen] [Benutzer][\/code]<\/p><p>Wenn Sie dem Befehl keine besonderen Optionen \u00fcbergeben, dann wird zwar der Benutzer gel\u00f6scht, das Home-Verzeichnis, sowie alle vom Benutzer erstellten Daten bleiben jedoch erhalten. Wenn Sie das Home-Verzeichnis ebenfalls l\u00f6schen wollen, dann verwenden Sie daher die <strong>Option --remove-home<\/strong>:<\/p><p>[code]usermod --remove-home [Benutzer][\/code]<\/p><p>Sie k\u00f6nnen mit der <strong>Option --remove-all-files<\/strong> zudem auch alle Dateien des Benutzers l\u00f6schen:<\/p><p>[code]usermod --remove-all-files [Benutzer][\/code]<\/p><h5 class=\"\">chsh - Wechseln der Login-Shell<\/h5><p>Die Login-Shell eines Benutzers kann mithilfe des Befehls <strong>chsh <\/strong>ge\u00e4ndert werden. Da chsh Teil des Pakets <strong>passwd <\/strong>ist, ist es auf den meisten Systemen bereits vorinstalliert und kann direkt verwendet werden. Die Syntax von <strong>chsh <\/strong>lautet:<\/p><p>[code]chsh [Optionen] [Benutzer][\/code]<\/p><p>Bei Ausf\u00fchrung ohne jegliche Argumente startet chsh im interaktiven Modus und fragt eine Login-Shell ab, die f\u00fcr den aktuellen Benutzer gesetzt werden soll. Dem Root-Benutzer ist es zudem m\u00f6glich, einen Benutzernamen \u00fcbergeben, um die Login-Shell f\u00fcr einen anderen Benutzer zu setzen - auch hier wird standardm\u00e4\u00dfig im interaktiven Modus gestartet. Es ist zu beachten, dass die jeweils spezifizierte Shell in der Datei <strong>\/etc\/shells<\/strong> vorhanden sein muss. Nur der Root-Benutzer darf jeden beliebigen Befehl angeben.<\/p><p>Die Login-Shell kann auch mit der <strong>Option -s<\/strong> spezifiziert werden, wenn eine interaktive Abfrage nicht gew\u00fcnscht wird:<\/p><p>[code]chsh -s [Login-Shell] [Benutzer][\/code]<\/p><p>N\u00e4here Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-chsh\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-944049\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>chsh<\/strong><\/a>.<\/p><h5 class=\"\">id - Benutzer- \/ Gruppeninformationen abfragen<\/h5><p>Benutzer- und Gruppeninformationen lassen sich mithilfe des Befehls <strong>id <\/strong>f\u00fcr bestimmte Benutzer abfragen. Die ausgegebenen Informationen umfassen dann unter anderem die <strong>UID<\/strong>, die <strong>prim\u00e4re GID<\/strong> sowie alle <strong>weiteren Gruppen<\/strong> des jeweiligen Benutzers. Da <strong>id <\/strong>Teil des Pakets <strong>coreutils <\/strong>ist, ist es in der Regel bereits vorinstalliert. Es folgt die allgemeine Syntax des Befehls:<\/p><p>[code]id [Optionen] [Benutzer][\/code]<\/p><p>Wird <strong>id <\/strong>ohne \u00dcbergabe eines Benutzernamens ausgef\u00fchrt, so werden die genannten Informationen f\u00fcr den aktuellen Benutzer abgefragt - andernfalls erfolgt die Abfrage f\u00fcr den jeweils angegebenen Benutzer. Die Ausgabe hat dabei das folgende Format:<\/p><p>[code]uid=[UID]([Benutzername]) gid=[GID]([Gruppenname]) Gruppen=[GID]([Gruppenname]),...[\/code]<\/p><p>Durch Angabe verschiedener Optionen ist es m\u00f6glich, die Ausgabe von <strong>id <\/strong>weiter anzupassen. Unter anderem ist so etwa die Ausgabe nur von <strong>effektiven<\/strong> oder <strong>realen IDs<\/strong> m\u00f6glich. N\u00e4here Informationen zu diesen Optionen sowie auch Beispiele zur Anwendung des Befehls <strong>id <\/strong>k\u00f6nnen Sie im <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-id\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\">Beitrag <strong>id<\/strong><\/a><strong>&nbsp;<\/strong>nachlesen.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725530\">Gruppen<\/h4><h5 class=\"\">addgroup - Hinzuf\u00fcgen neuer Gruppen<\/h5><p>Neue Gruppen k\u00f6nnen Sie mit <strong>addgroup <\/strong>erstellen. Sie m\u00fcssen dabei lediglich den Namen der Gruppe angeben:<\/p><p>[code]addgroup [Gruppenname][\/code]<\/p><h5 class=\"\">groupmod - Bearbeiten von Gruppen<\/h5><p>Mit dem Tool <strong>groupmod <\/strong>k\u00f6nnen Sie bestehende Gruppen bearbeiten. Die Syntax ist dabei \u00e4hnlich wie bei usermod:<\/p><p>[code]groupmod [Optionen] [Gruppe][\/code]<\/p><p>Sie haben auch hier wieder die M\u00f6glichkeit, verschiedene Optionen einzusetzen. Eine der wichtigsten Optionen des Befehls ist <strong>--new-name<\/strong>, welche f\u00fcr das Umbenennen von Gruppen verwendet wird:<\/p><p>[code]groupmod --new-name [Gruppe][\/code]<\/p><h5 class=\"\">delgroup - L\u00f6schen von Gruppen<\/h5><p>Schlie\u00dflich k\u00f6nnen Sie Gruppen mit <strong>delgroup <\/strong>auch wieder l\u00f6schen:<\/p><p>[code]delgroup [Optionen] [Gruppe][\/code]<\/p><p>W\u00e4hrend Gruppen bei Ausf\u00fchrung ohne zus\u00e4tzliche Optionen ohne jegliche R\u00fcckfrage gel\u00f6scht werden, gibt es hier noch die <strong>Option --only-if-empty<\/strong>, welche sicherstellt, dass Gruppen nur dann gel\u00f6scht werden, wenn sie auch wirklich leer sind - also keine Mitglieder mehr enthalten:<\/p><p>[code]delgroup --only-if-empty [Gruppe][\/code]<\/p><h3 class=\"\" id=\"tab-con-10\">Berechtigungen<\/h3><p>Unter Linux- bzw- UNIX-Betriebssystemen bekommen sowohl Dateien, als auch Verzeichnisse alle einen Besitzer (user), sowie bestimmte Zugriffsrechte zugeordnet. Grundlegende Kenntnisse zu den verf\u00fcgbaren Befehlen sind daher \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p><p>Sie lernen in diesem Abschnitt die beiden Befehle <strong>chmod <\/strong>und <strong>chown <\/strong>kennen. Ein detaillierteres Bild zur Funktionsweise des Berechtigungssystems erhalten Sie in unserem <a class=\"\" href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/linux-berechtigungssystem\/\" style=\"outline: none;\" target=\"_blank\">Beitrag Das Linux-Berechtigungssystem<\/a>.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725531\">chmod - Anpassen von Zugriffsrechten<\/h4><p>Der Befehl <strong>chmod <\/strong>(<strong>ch<\/strong>ange <strong>mod<\/strong>e) wird verwendet, um die Zugriffsrechte von Dateien anzupassen. Allgemein lautet die Syntax des Befehls folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]chmod [Optionen] [Berechtigungen \/ Modus] [Pfad][\/code]<\/p><p>Grunds\u00e4tzlich gibt es 2 Methoden der Rechtevergabe mit dem Befehl: Die Symbolische- und die Numerische Rechtevergabe, welche nun einmal vorgestellt werden.<\/p><h5 class=\"\">Symbolische Rechtevergabe<\/h5><p>Bei der <strong>symbolischen Vorgehensweise<\/strong> werden die Zugriffsrechte auf Dateien oder Verzeichnisse mit den Zeichen <strong>'r'<\/strong>, <strong>'w' <\/strong>und <strong>'x'<\/strong> zugeordnet. <strong>'r'<\/strong> steht dabei f\u00fcr <strong>lesenden Zugriff<\/strong> (<strong>r<\/strong>ead), <strong>'w'<\/strong> f\u00fcr die <strong>Schreibrechte <\/strong>(<strong>w<\/strong>rite) und <strong>'x'<\/strong> schlie\u00dflich f\u00fcr das <strong>Ausf\u00fchrungsrecht <\/strong>(e<strong>x<\/strong>ecute). Die Syntax f\u00fcr die symbolische Rechtevergabe sieht folgenderma\u00dfen aus:<\/p><\/div><div class=\"thrv_wrapper tve_image_caption\" data-css=\"tve-u-170e899322f\"><span class=\"tve_image_frame\"><img class=\"tve_image wp-image-325\" alt=\"Symbolische Rechtevergabe beschriftet\" data-id=\"325\" title=\"chmod-symbolisch\" src=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/chmod-symbolisch.jpg\" width=\"800\" height=\"201\"><\/span><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><p>Zun\u00e4chst wird die Benutzerkategorie ausgew\u00e4hlt, auf die die neuen Rechte angewendet werden sollen. Zugelassen sind die Kategorien <strong>'u' f\u00fcr Benutzer<\/strong> (<strong>u<\/strong>ser), <strong>'g' f\u00fcr Gruppe<\/strong> (<strong>g<\/strong>roup), <strong>'o' f\u00fcr Andere<\/strong> (<strong>o<\/strong>ther) und zuletzt <strong>'a' f\u00fcr alle<\/strong> (<strong>a<\/strong>ll). Anschlie\u00dfend folgt der <strong>Operator '-'<\/strong> um Rechte zu entfernen, <strong>'+'<\/strong> um Rechte zu erteilen und <strong>'='<\/strong> um Rechte explizit zu setzen. Rechts neben dem Operator stehen dann schlie\u00dflich die zu erteilenden Rechte in der Form \"rwx\".<\/p><p>Wenn Sie mehrere \u00c4nderungen an einer Datei \/ einem Verzeichnis mit einem Befehl vornehmen wollen, dann k\u00f6nnen Sie diese auch durch Kommata getrennt hintereinander auflisten.<\/p><h5 class=\"\">Numerische Rechtevergabe<\/h5><p>Bei der <strong>numerischen Vorgehensweise<\/strong> werden die Zugriffsrechte in Form einer dreistelligen Oktalzahl angegeben. Jede der drei Ziffern steht dabei f\u00fcr die Rechte einer bestimmten Benutzerkategorie: Die erste Ziffer stellt die Berechtigungen f\u00fcr den Besitzer dar, die zweite f\u00fcr die Gruppe und die dritte f\u00fcr Andere.<\/p><\/div><div class=\"thrv_wrapper tve_image_caption\" data-css=\"tve-u-170e8a81400\"><span class=\"tve_image_frame\"><img class=\"tve_image wp-image-2446\" alt=\"Numerische Rechtevergabe beschriftet\" data-id=\"2446\" title=\"chmod-numerisch\" src=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/02\/chmod-numerisch-2.jpg\" width=\"800\" height=\"300\"><\/span><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><p>Um die Berechtigungen abzulesen, die durch eine Ziffer dargestellt werden, muss diese in das Dualsystem konvertiert werden. Die resultierende dreistellige Dualzahl stellt die Berechtigungen dar.<\/p><p>Die erste Ziffer der Dualzahl steht dabei f\u00fcr den lesenden Zugriff, die zweite f\u00fcr das Schreibrecht und die dritte zuletzt f\u00fcr das Ausf\u00fchrungsrecht. Die 1 bedeutet dabei, dass das jeweilige Recht erteilt wurde, w\u00e4hrend eine 0 bedeutet, dass das Recht nicht erteilt wurde.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725532\">chown - Anpassen von Besitzer und Gruppe<\/h4><p>Mit dem Befehl <strong>chown <\/strong>k\u00f6nnen Sie den Besitzer bzw. die Gruppe einer Datei oder eines Verzeichnisses festlegen. Die Syntax lautet allgemein:<\/p><p>[code]chown [Optionen] [Besitzer]:[Gruppe] [Pfad][\/code]<\/p><p>Sie k\u00f6nnen den Besitzer bzw. die Gruppe auch einzeln zuweisen. Um nur den Benutzer zuzuweisen, lassen Sie den Teil \":[Gruppe]\" einfach aus:<\/p><p>[code]chown [Optionen] [Besitzer] [Pfad][\/code]<\/p><p>Wenn Sie nur eine Zuweisung der Gruppe ben\u00f6tigen, dann k\u00f6nnen Sie den Teil \"[Besitzer]\" auslassen. Wichtig dabei ist, dass der <strong>Doppelpunkt ':'<\/strong> stehen bleibt, da dieser signalisiert, dass es sich um den Gruppennamen, nicht jedoch um den Namen des Besitzers handelt.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1612526995898\">History<\/h3><p>Die auf einem Linux- \/ UNIX-System mit einem Benutzer ausgef\u00fchrten Befehle werden in der sogenannten History protokolliert. Mit dem Befehl <strong>history <\/strong>ist es m\u00f6glich, diese Aufzeichnungen auszulesen und Befehle erneut auszuf\u00fchren. So ist es etwa m\u00f6glich, in Erfahrung zu bringen, welche Befehle ein Benutzer wann ausgef\u00fchrt hat.<\/p><h4 class=\"\">Die History ausgeben<\/h4><p>Die History eines Benutzers kann durch die einfache Eingabe des Befehls <strong>history <\/strong>mit diesem Benutzer - ohne Optionen oder Parameter - ausgegeben werden:<\/p><p>[code]history[\/code]<\/p><p>Sollen nur die letzten n Eintragungen der History ausgegeben werden, so kann dem Befehl optional eine entsprechende Ganzzahl n angef\u00fcgt werden:<\/p><p>[code]history [Anzahl][\/code]<\/p><h4 class=\"\">Befehle ausf\u00fchren<\/h4><p>Links neben jeder Eintragung der History finden Sie ihre jeweilige Nummer. M\u00f6chten Sie einen Befehl der History erneut ausf\u00fchren, geben Sie diese Nummer sowie ein vorangestelltes <strong>Ausrufungszeichen \"!\"<\/strong> im Terminal ein. Der Befehl mit der entsprechenden Nummer wird dann ausgef\u00fchrt, ohne dass eine komplette Neueingabe n\u00f6tig ist:<\/p><p>[code]![Nummer][\/code]<\/p><p>Achten Sie bei der Wiederausf\u00fchrung von Befehlen darauf, dass bei relativen Pfadangaben Ihr aktuelles Arbeitsverzeichnis als Startpunkt verwendet wird - nicht das Verzeichnis, in welchem Sie sich bei der ersten Ausf\u00fchrung befanden.<\/p><h4 class=\"\">History l\u00f6schen<\/h4><p>Einzelne Befehle k\u00f6nnen mithilfe der <strong>Option -d<\/strong> und durch Angabe ihrer entsprechenden Nummer aus der History gel\u00f6scht werden:<\/p><p>[code]history -d [Nummer][\/code]<\/p><p>Die komplette History ist dagegen mit der <strong>Option -c<\/strong> zu l\u00f6schen:<\/p><p>[code]history -c[\/code]<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-histroy\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-711122\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>history<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1629882574166\">Befehlsausf\u00fchrung mit watch<\/h3><p>Mit dem Befehl <strong>watch <\/strong>lassen sich unter UNIX- \/ Linux-Betriebssystemen Programme und Befehle in einem bestimmten Intervall ausf\u00fchren - die Ausgabe wird jeweils an die Standardausgabe <strong>stdout <\/strong>weitergegeben und somit standardm\u00e4\u00dfig im Terminal ausgegeben. Das Programm erlaubt damit insbesondere die Beobachtung von Ver\u00e4nderungen und kann in Kombination mit anderen Werkzeugen beispielsweise zur \u00dcberwachung von Logdateien oder der Systemzeit verwendet werden.<\/p><p>Die allgemeine Syntax von <strong>watch <\/strong>lautet:<\/p><p>[code]watch [Optionen] [Befehl \/ Programm][\/code]<\/p><p>Standardm\u00e4\u00dfig wird der angegebene Befehl bzw. das Programm alle zwei Sekunden ausgef\u00fchrt. M\u00f6chten Sie jedoch ein anderes Intervall verwenden, dann k\u00f6nnen Sie dieses mit der <strong>Option -n<\/strong> spezifizieren. Die Angabe des Intervalls erfolgt in Sekunden:<\/p><p>[code]watch -n [Intervall] [Befehl \/ Programm][\/code]<\/p><p>F\u00fcr weitere Optionen des Befehls sowie einige Beispiele seiner Anwendung lesen Sie auch in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-watch\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-626377\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>watch<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1632388844197\">Datei-\/Verzeichnisinhalte vergleichen<\/h3><p><strong>diff <\/strong>erm\u00f6glicht den Vergleich der Inhalte zweier Dateien oder Verzeichnisse miteinander. Von <strong>diff <\/strong>ausgegeben wird, worin sich der Inhalt der ersten angegebenen Datei bzw. des ersten Verzeichnisses mit dem der zweiten angegebenen Datei bzw. des zweiten Verzeichnisses unterscheidet. Die Unterschiede werden also so ausgegeben, wie Sie den Inhalt ersten Datei modifizieren m\u00fcssten, damit dieser identisch mit dem Inhalt der zweiten Datei ist. Die allgemeine Syntax des Befehls lautet wie folgt:<\/p><p>[code]diff [Optionen] [Datei 1] [Datei 2][\/code]<\/p><p>Die Ausgabe des Befehls <strong>diff <\/strong>l\u00e4sst sich mithilfe verschiedener Optionen zus\u00e4tzlich anpassen. Die <strong>Option -q<\/strong> sorgt so etwa daf\u00fcr, dass nur ausgegeben wird, ob sich die Inhalte \u00fcberhaupt unterscheiden. Sind keine inhaltlichen Unterschiede vorhanden, bleibt die Ausgabe leer:<\/p><p>[code]diff -q [Datei 1] [Datei 2][\/code]<\/p><p>Wenn dagegen eine Ausgabe erfolgen soll, wenn beide Dateien identisch sind, verwenden Sie die <strong>Option -s<\/strong>. Die Option kann beispielsweise auch mit der <strong>Option -q<\/strong> kombiniert werden, wenn ausschlie\u00dflich textuelle Ausgaben zur generellen Gleichheit oder Ungleichheit der Inhalte der Dateien gew\u00fcnscht sind:<\/p><p>[code]diff -s [Datei 1] [Datei 2][\/code]<\/p><p>Weitere Informationen zu diesem Befehl und verf\u00fcgbare Optionen finden Sie in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-diff\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-279566\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>diff<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1642690161687\">Laufzeitmessung mit time<\/h3><p>Die Laufzeit eines Programms bzw. Befehls l\u00e4sst sich mithilfe des Befehls <strong>time <\/strong>messen. Der Befehl eignet sich so etwa zur Messung der Dauer einer Sicherung oder \u00e4hnlichem. Zwei Varianten des Befehls gilt es zu unterscheiden: Einerseits bringt die Bash einen <strong>time<\/strong>-Befehl mit, der Laufzeiten messen und diese in einem POSIX-konformen Format ausgeben kann. Andererseits existiert jedoch auch noch ein externes Programm mit diesem Namen, welches auch noch weitere Funktionalit\u00e4ten anbietet. Hier wird jedoch nur der <strong>Bash-Befehl<\/strong>\n<strong>time <\/strong>behandelt. Die allgemeine Syntax lautet folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]time [Optionen] [Befehl \/ Pipeline][\/code]<\/p><p>Die einzige Option des Befehls ist <strong>-p<\/strong> zur Ausgabe der Messergebnisse in einem POSIX-konformen Format. F\u00fcr die Ausf\u00fchrung kann ein einzelner Befehl, aber auch eine ganze Pipeline (mehrere durch Pipes hintereinander geschaltete Befehle), angegeben werden.<\/p><p>Informationen zu dem hier nicht behandelten, externen Befehl finden Sie in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-time\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-538543\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>time<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1646997673084\">Abzweigungen mit tee<\/h3><p>Die Umleitung einer Ausgabe sowohl in den Standard-Output <strong>stdout<\/strong>, als auch in eine Datei, ist mit dem Befehl <strong>tee <\/strong>m\u00f6glich. Konkret leitet der Befehl dazu den Standard-Input <strong>stdin <\/strong>an den Standard-Output <strong>stdout <\/strong>weiter und schreibt diesen au\u00dferdem in eine oder mehrere Dateien. Der Befehl bildet damit eine Art T-St\u00fcck, wovon sich auch sein Name ableitet. Die Syntax von <strong>tee <\/strong>lautet folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]tee [Optionen] [Datei(en)][\/code]<\/p><p>Die Angabe von mindestens einer Datei, in die geschrieben werden soll, ist notwendig. Der Inhalt wird standardm\u00e4\u00dfig \u00fcberschrieben, jedoch kann die <strong>Option -a<\/strong> angeh\u00e4ngt werden, um den Standard-Input <strong>stdin <\/strong>stets an den bestehenden Inhalt anzuh\u00e4ngen:<\/p><p>[code]tee -a [Datei(en)][\/code]<\/p><p>Weitere Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-tee\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-753741\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>tee<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1658482948468\">Systemlaufzeit anzeigen<\/h3><p>Die Laufzeit des Systems seit dem letzten Bootvorgang kann mithilfe des Befehls <strong>uptime <\/strong>ausgegeben werden. Neben der Laufzeit k\u00f6nnen der Ausgabe des Befehls unter anderem auch die Anzahl am System angemeldeter Benutzer sowie &nbsp;die mittlere Systemlast f\u00fcr die letzte Minute, 5 und 15 Minuten entnommen werden. Der Befehl wird meist ohne Optionen ausgef\u00fchrt:<\/p><p>[code]uptime[\/code]<\/p><p>Standardm\u00e4\u00dfig erfolgt die Ausgabe auf einer Zeile: Hintereinander werden dabei die aktuelle Uhrzeit, die Laufzeit, die Benutzeranzahl und schlie\u00dflich die Systemlast f\u00fcr die genannten drei Zeitr\u00e4ume ausgegeben. N\u00e4here Informationen zum Befehl und seinen Optionen, sowie verschiedene Anwendungsbeispiele, finden Sie in unserem Beitrag <strong>uptime<\/strong>.<\/p><h2 class=\"\" id=\"tab-con-3\">Systemadministration<\/h2><h3 class=\"\" id=\"t-1593082199997\">Prozessmanagement<\/h3><p>In diesem Abschnitt \"Prozessmanagement\" lernen Sie einige der wichtigsten Befehle zur Erkennung und Behebung von Fehlern und System-Instabilit\u00e4ten. Ist Linux bzw. UNIX zwar ein \u00e4u\u00dferst stabiles System, so kann es dennoch immer auch zu Fehlern kommen - die hier gezeigten Befehle helfen Systemadministratoren bei der Bew\u00e4ltigung von allt\u00e4glichen Problemen.<\/p><p>Weitere Informationen finden Sie auch in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehle-prozessmanagement\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\">Beitrag Befehle f\u00fcr das Prozessmanagement<\/a>.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725533\">top - Prozess\u00fcbersicht<\/h4><p>Mit dem Befehl <strong>top<\/strong> k\u00f6nnen Sie sich eine dynamische \u00dcbersicht aller laufenden Prozesse, sowie die Auslastung diverser Systemressourcen anzeigen lassen. Durch Eingabe des folgenden Befehls gelangen Sie zur \u00dcbersicht:<\/p><p>[code]top[\/code]<\/p><p>Die erscheinende \u00dcbersicht sieht etwa folgenderma\u00dfen aus:<\/p><\/div><div class=\"thrv_wrapper tve_image_caption\" data-css=\"tve-u-172eb28959c\"><span class=\"tve_image_frame\"><img class=\"tve_image wp-image-3366\" alt=\"befehl-top-ausgabe\" data-id=\"3366\" data-init-width=\"1174\" data-init-height=\"466\" title=\"befehl-top-ausgabe\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/03\/09-03-_2020_15-34-35.jpg\" data-width=\"807\" data-height=\"320\" width=\"807\" height=\"320\"><\/span><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><p>Genauere Informationen zu diesem Befehl finden Sie auch in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-top\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-186296\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>top<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725534\">ps - Weitere Prozess\u00fcbersicht<\/h4><p>Eine Alternative f\u00fcr die Anzeige von Prozessen ist der Befehl <strong>ps<\/strong> (processes). Bei Eingabe des Befehls ohne Angabe zus\u00e4tzlicher Parameter werden dabei die momentan im Terminal ge\u00f6ffneten Prozesse aufgelistet.<\/p><p>[code]ps[\/code]<\/p><p>Eine \u00dcbersicht zu allen auf dem System laufenden Prozessen l\u00e4sst sich durch den zus\u00e4tzlichen Parameter <strong>aux<\/strong>&nbsp;erreichen:<\/p><p>[code]ps aux[\/code]<\/p><h4 class=\"\">pstree - Prozesse in einer Baumstruktur anzeigen<\/h4><p>Mithilfe des Befehls <strong>pstree <\/strong>ist es m\u00f6glich, die auf einem System laufenden Prozesse in einer Baumstruktur darzustellen. Im Vergleich zum Befehl <strong>ps <\/strong>wird mithilfe der Baumstruktur eine bessere \u00dcbersicht, insbesondere auch \u00fcber die (Eltern-Kind-)Beziehungen zwischen mehreren Prozessen, erzielt. Die allgemeine Syntax von <strong>pstree <\/strong>lautet folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]pstree [Optionen] [PID|Benutzer][\/code]<\/p><p>Wird <strong>pstree <\/strong>ohne Optionen und ohne Angabe einer PID bzw. eines Benutzers ausgef\u00fchrt, dann gibt der Befehl alle Prozesse mit ihren Namen in einer Baumstruktur aus. Optional kann eine PID angegeben werden, um nur den Prozess mit dieser PID sowie seine Kindprozesse darzustellen. Schlie\u00dflich kann anstelle einer PID auch ein Benutzer angegeben werden - dann werden alle Prozesse ausgegeben, die von dem entsprechenden Benutzer gestartet wurden.<\/p><p>Eine n\u00fctzliche Option von pstree ist -p. Die Option aktiviert die Ausgabe der PIDs als Dezimalzahl (in Klammern) neben dem Namen jedes Prozesses:<\/p><p>[code]pstree -p [PID|Benutzer][\/code]<\/p><p>N\u00e4here Informationen zu diesem Befehl und seinen Optionen sowie auch Anwendungsbeispiele finden Sie in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-pstree\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-783320\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>pstree<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\">pgrep - Prozesse suchen<\/h4><p>Der Befehl <strong>pgrep <\/strong>erm\u00f6glicht anhand verschiedener Attribute, wie etwa dem Namen - die Suche nach laufenden Prozessen. <strong>pgrep <\/strong>eignet sich insbesondere zur Ermittlung von PIDs, da diese in seiner standardm\u00e4\u00dfigen Ausgabe zu finden sind. Der Befehl ben\u00f6tigt mindestens ein Suchkriterium. Am einfachsten ist die \u00dcbergabe eines Suchmusters f\u00fcr den Prozessnamen. Das Suchmuster kann auch ein regul\u00e4rer Ausdruck sein. Optionen werden nicht zwingend ben\u00f6tigt:<\/p><p>[code]pgrep [Optionen] [Suchmuster][\/code]<\/p><p>Alternativ oder erg\u00e4nzend zum Suchmuster ist auch die Filterung von Prozessen nach ihrer <strong>realen UID<\/strong> m\u00f6glich. Hierzu werden die realen UIDs in Form einer Liste an die <strong>Option -U<\/strong> \u00fcbergeben, wobei die UIDs durch Kommata voneinander getrennt werden:<\/p><p>[code]pgrep -U [UID-Liste] [Suchmuster][\/code]<\/p><p>Die Ausgabe von <strong>pgrep <\/strong>umfasst standardm\u00e4\u00dfig lediglich die PIDs der gefundenen Prozesse. Soll jeweils zus\u00e4tzlich der Name des Prozesses ausgegeben werden, so verwenden Sie dazu die <strong>Option -l<\/strong>:<\/p><p>[code]pgrep -l [Suchmuster][\/code]<\/p><p>N\u00e4here Informationen zu <strong>pgrep <\/strong>und seinen Optionen sowie einige Anwendungsbeispiele, finden Sie in unserem Beitrag <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-pgrep\/\" target=\"_blank\"><strong>pgrep<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725535\">kill - Prozesse beenden<\/h4><p>Prozesse, die unerwartet stehen geblieben sind, oder solche, die unerw\u00fcnscht ausgef\u00fchrt werden, lassen sich mit dem Befehl <strong>kill<\/strong> beenden. Bei der Verwendung des Befehls ist es n\u00f6tig, neben optionalen Parametern die <strong>PID<\/strong> (<strong>P<\/strong>rocess <strong>I<\/strong>d) des jeweiligen Prozesses anzugeben.<\/p><p>[code]kill [Optionen] [PID][\/code]<\/p><p>Standardm\u00e4\u00dfig sendet der Befehl das Signal <strong>SIGTERM<\/strong> (15) an den Kernel, um die Ausf\u00fchrung des jeweiligen Prozesses abzuschlie\u00dfen und ihn anschlie\u00dfend zu beenden. Mithilfe der <strong>Option -s<\/strong> l\u00e4sst sich auch explizit festlegen, welches Signal an den Kernel gesendet werden soll:<\/p><p>[code]kill -s [Signal] [PID][\/code]<\/p><p>Dies ist besonders dann hilfreich, wenn sich ein besonders hartn\u00e4ckiger Prozess nicht durch das Standardsignal beenden l\u00e4sst. In solchen F\u00e4llen kann der Kernel beispielweise mit einem <strong>SIGKILL <\/strong>(9) beauftragt werden, den Prozess hart abzubrechen:<\/p><p>[code]kill -s SIGKILL [PID][\/code]<\/p><p>Beachten Sie jedoch, dass letztere Option immer nur dann eingesetzt werden sollte, wenn das Standardsignal nicht zum Ziel f\u00fchrt, da der Prozess auf diesem Weg nicht sauber beendet wird.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725536\">jobs - Status von Shell-Prozessen anzeigen<\/h4><p>Mit dem Befehl <strong>jobs<\/strong> k\u00f6nnen Sie den Status aller in der Shell gestarteten Prozesse einsehen:<\/p><p>[code]jobs[\/code]<\/p><p>Der Befehl wird vor allem dann ben\u00f6tigt, wenn Sie lang laufende Prozesse im Hintergrund ausf\u00fchren m\u00f6chten. \u00c4hnlich wie bei den beiden Befehlen <strong>top <\/strong>und <strong>ps<\/strong> wird neben der <strong>Jobnummer <\/strong>der aktuelle <strong>Prozessstatus <\/strong>sowie auch der komplette <strong>Aufrufbefehl <\/strong>angezeigt. Die Ausgabe sieht dann etwa folgenderma\u00dfen aus:<\/p><\/div><div class=\"thrv_wrapper tve_image_caption\" data-css=\"tve-u-172eb41fd81\"><span class=\"tve_image_frame\"><img class=\"tve_image wp-image-3447\" alt=\"ausgabe-jobs\" data-id=\"3447\" data-init-width=\"1151\" data-init-height=\"114\" title=\"ausgabe-jobs\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/03\/ausgabe-jobs.jpg\" data-width=\"807\" data-height=\"80\" width=\"807\" height=\"80\"><\/span><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725537\">&amp; - Prozesse im Hintergrund starten<\/h4><p>Wenn Sie einen Prozess <strong>im Hintergrund starten<\/strong> m\u00f6chten, dann k\u00f6nnen Sie dem jeweiligen Befehl ganz einfach ein <strong>Kaufmanns-Und &amp;<\/strong> anh\u00e4ngen:<\/p><p>[code][Befehl] [Optionen] &amp;[\/code]<\/p><p>Nach Eingabe wird im Terminal die zugewiesene <strong>Jobnummer <\/strong>und die <strong>PID <\/strong>ausgegeben.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725538\">bg - Vordergrundprozess in den Hintergrund verlagern<\/h4><p>Auch bereits im Vordergrund gestartete Prozesse lassen sich nachtr\u00e4glich in den Hintergrund verlagern. Mit der Tastenkombination <strong>[Ctrl+z]<\/strong> muss der laufende Prozess dazu zun\u00e4chst angehalten werden. Anschlie\u00dfend kann er mit dem folgenden Befehl im Hintergund fortgef\u00fchrt werden:<\/p><p>[code]bg %[Jobnummer][\/code]<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725539\">fg - Hintergrundprozess in den Vordergrund verlagern<\/h4><p>Hintergrundprozesse k\u00f6nnen umgekehrt auch in den Vordergrund verlagert werden. Verwenden Sie dazu den Befehl <strong>fg<\/strong>:<\/p><p>[code]fg %[Jobnummer][\/code]<\/p><h4 class=\"\">nice - Prozesse mit angepasster Priorit\u00e4t starten<\/h4><p>Mit <strong>nice <\/strong>ist es m\u00f6glich, Prozesse bzw. Befehle mit einer angepassten Priorit\u00e4t (nice-Wert) zu starten. Der Wertebereich f\u00fcr <strong>nice <\/strong>reicht ganzzahlig <strong>von -20<\/strong> (niedrigste Priorit\u00e4t) <strong>bis 19<\/strong> (h\u00f6chste Priorit\u00e4t). Standardm\u00e4\u00dfiger nice-Wert f\u00fcr einen Prozess ist 0. Wird <strong>nice <\/strong>ohne jegliche Argumente ausgef\u00fchrt, so gibt der Befehl den aktuellen nice-Wert aus:<\/p><p>[code]nice[\/code]<\/p><p>Erst durch \u00dcbergabe eines Befehls mitsamt seiner Argumente ist es m\u00f6glich, einen entsprechenden Prozess mit angepasster Priorit\u00e4t zu starten. Die <strong>Option -n<\/strong> erm\u00f6glicht dabei die Angabe der vorzunehmenden Anpassung des nice-Wertes, wobei der angegebene Wert auf den standardm\u00e4\u00dfigen nice-Wert aufaddiert wird.<\/p><p>[code]nice -n [Anpassung] [Befehl [Argument(e)]][\/code]<\/p><p>Die <strong>Option -n<\/strong> kann auch weggelassen werden - in diesem Fall addiert <strong>nice <\/strong>standardm\u00e4\u00dfig den ganzzahligen <strong>Wert 10<\/strong>:<\/p><p>[code]nice [Befehl [Argument(e)]][\/code]<\/p><p>Weitere Informationen finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-nice\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-843885\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>nice<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\">cpulimit - CPU-Zeit eines Prozesses begrenzen<\/h4><p>Die prozentuale Begrenzung der von einem Prozess inklusive seiner Kindprozesse beanspruchten CPU-Zeit ist mit dem Befehl <strong>cpulimit <\/strong>m\u00f6glich. Die maximal prozentual verf\u00fcgbare CPU-Zeit betr\u00e4gt dabei in einem System mit N Prozessoren oder Prozessorkernen N*100 Prozent. Es ist schlie\u00dflich noch zu beachten, dass zur Begrenzung nicht-eigener Prozesse Root-Berechtigungen erforderlich sind. Da <strong>cpulimit<\/strong> nicht standardm\u00e4\u00dfig auf allen Systemen installiert ist, kann er bei Bedarf mit dem folgenden Befehl mit <strong>apt <\/strong>nachinstalliert werden:<\/p><p>[code]apt-get install cpulimit[\/code]<\/p><p>Die allgemeine Syntax von <strong>cpulimit <\/strong>lautet nun folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]cpulimit [Ziel] -l [Max Prozent] [Optionen][\/code]<\/p><p>Der Wertebereich f\u00fcr den maximal zugelassenen Anteil der CPU-Zeit ist 1 und aufsteigend. Das Ziel kann mithilfe verschiedener Optionen angegeben werden, wobei <strong>-p<\/strong> zur Angabe einer Prozess-ID die wohl wichtigste Option ist. Soll also ein Prozess mit der Prozess-ID <strong>[PID]<\/strong> begrenzt werden, dann kommt folgende Syntax zum Einsatz:<\/p><p>[code]cpulimit -p [PID] -l [Max Prozent] [Optionen][\/code]<\/p><p>Offensichtlich muss der Prozess mit der angegebenen PID bereits existieren, wenn <strong>cpulimit <\/strong>mit der obigen Syntax verwendet wird. Alternativ ist es daher m\u00f6glich, einen neuen Prozess zu starten und die Begrenzung der CPU-Zeit direkt auf diesem vorzunehmen. Hierzu wird ein auszuf\u00fchrender Befehl mitsamt seinem Argument hinter zwei Anf\u00fchrungszeichen angeh\u00e4ngt:<\/p><p>[code]cpulimit -l [Max Prozent] [Optionen] -- [Befehl][\/code]<\/p><p>N\u00e4here Informationen zu Befehl<strong>,&nbsp;<\/strong>die weiteren Optionen sowie auch einige Beispiele finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-cpulimit\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-534666\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>cpulimit<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\">ionice - Prozesse mit angepasster I\/O-Priorit\u00e4t starten<\/h4><p><strong>ionice <\/strong>erm\u00f6glicht Ihnen die Festlegung der Priorit\u00e4t f\u00fcr Prozesse, die das I\/O-Interface des Kernels nutzen. So kann etwa ein Kopierprozess mit geeignet angepasster I\/O-Scheduling-Klasse und -Priorit\u00e4t gestartet werden, damit die Auslastung des Systems durch diesen Prozess m\u00f6glichst gering bleibt. Wird <strong>ionice <\/strong>ohne Argumente ausgef\u00fchrt, so gibt der Befehl die I\/O-Scheduling-Klasse und -Priorit\u00e4t des aktuellen Prozesses aus:<\/p><p>[code]ionice[\/code]<\/p><p>Durch \u00dcbergabe eines Befehls sowie der <strong>Optionen -c<\/strong> und <strong>-n<\/strong> ist es m\u00f6glich, diesen Befehl mit angepassten Werten zu starten. Der <strong>Option -c<\/strong> kann dabei eine der verf\u00fcgbaren I\/O-Scheduling-Klassen in ihrer numerischen Form \u00fcbergeben werden. Die Klassen mit ihren numerischen Werten sind die folgenden: \"None\" <strong>(0)<\/strong>, \"Realtime\" <strong>(1)<\/strong>, \"Best-Effort\" <strong>(2)<\/strong>, \"Idle\" <strong>(3)<\/strong>. Die Priorit\u00e4t (<strong>Option -n<\/strong>) kann nur zusammen mit den Klassen \"Realtime\" und \"Best-Effort\" verwendet werden - andernfalls wird sie ignoriert. Der Wertebereich der Priorit\u00e4t ist <strong>0-7<\/strong>, wobei <strong>0<\/strong> die h\u00f6chste Priorit\u00e4tsstufe darstellt.<\/p><p>[code]ionice -c [Klasse] -n [Priorit\u00e4t] [Befehl [Argument(e)]][\/code]<\/p><p>Wenn Sie n\u00e4heres zum diesem Befehl und den I\/O-Scheduling-Klassen erfahren m\u00f6chten, dann lesen Sie auch unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-ionice\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-825812\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>ionice<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\">chrt - Echtzeit-Scheduling-Attribute auslesen und setzen<\/h4><p>Der Befehl <strong>chrt <\/strong>erm\u00f6glicht es Ihnen, die <strong>Echtzeit-Scheduling-Attribute<\/strong> von Prozessen auszulesen und zu setzen. Neben der <strong>Scheduling-Priorit\u00e4t<\/strong> kann so etwa auch der verwendete <strong>Scheduler <\/strong>beeinflusst werden. Bei der Verwendung von <strong>chrt <\/strong>werden in der Regel Root-Rechte ben\u00f6tigt. Die allgemeine Syntax, um einen Befehl mit gegebenen Attributen zu starten:<\/p><p>[code]chrt [Optionen] [Priorit\u00e4t] [Befehl [Argumente]][\/code]<\/p><p>Alternativ k\u00f6nnen auch die Attribute eines bereits laufenden Prozesses ge\u00e4ndert werden. Hierzu wird die <strong>PID <\/strong>des Prozesses mithilfe der <strong>Option -p<\/strong> spezifiziert. Werden bei dieser Syntax weder Priorit\u00e4t noch sonstige Optionen angegeben, so gibt <strong>chrt <\/strong>die aktuell f\u00fcr den Prozess gesetzten Attribute aus:<\/p><p>[code]chrt [Optionen] -p [Priorit\u00e4t] [PID][\/code]<\/p><p>Die Priorit\u00e4t wird im <strong>Wertebereich 0 (niedrig) bis 99 (hoch)<\/strong> angegeben. Die Optionen des Befehls k\u00f6nnen zur Auswahl eines Schedulers verwendet werden: Verf\u00fcgbar sind <strong>-o<\/strong> (Standardscheduler), <strong>-i<\/strong> (Idle-Scheduler), <strong>-b<\/strong> (Batch-Scheduler), <strong>-f<\/strong> (FIFO-Scheduler) und <strong>-r<\/strong> (Round Robin-Scheduler). In unserem Beitrag <strong>chrt <\/strong>k\u00f6nnen Sie weitere Informationen zum Befehl selbst und den verf\u00fcgbaren Schedulern nachlesen.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1593611929585\">Runlevel<\/h3><p>Diverse sogenannte <strong>Runlevel <\/strong>kontrollieren unter Linux-\/UNIX-Betriebssystemen, welche Prozesse und Services automatisch - beispielsweise beim Systemstart - mitgestartet werden sollen. In diesem Abschnitt lernen Sie den Befehl <strong>init<\/strong>, die 7 verf\u00fcgbaren Runevel, sowie den Standard-Runlevel kennen.<\/p><p>Beachten Sie, dass die Runlevel in der hier beschriebenen Form nur bei dem <strong>init-System<\/strong> bzw. Paket <strong>sysvinit <\/strong>zum Einsatz kommen. Das <strong>init-System<\/strong> wurde unter Debian seit der Version 8 durch <strong>systemd <\/strong>ersetzt.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725540\">init - Runlevel wechseln<\/h4><p>Der Befehl <strong>init<\/strong> wird eingesetzt, um den Runlevel des Systems zur Laufzeit zu wechseln. Die Syntax des Befehls lautet:<\/p><p>[code]init [Runlevel][\/code]<\/p><p>Die verf\u00fcgbaren Runlevel, welche sich mit dem init-Befehl einstellen lassen, werden nun einmal kurz beschrieben:<\/p><p>Die Runlevel sind von 0 bis 6 durchnummeriert und f\u00fchren jeweils zu unterschiedlichen Betriebsarten des Systems: Der <strong>Runlevel 0<\/strong> f\u00fchrt zu einem <strong>Systemhalt<\/strong>, kann also eingesetzt werden, um das System zu stoppen. Der <strong>Runlevel 1<\/strong> startet den <strong>Einzel-Nutzerbetrieb<\/strong> des Systems. Es gibt dabei keine Netzwerkverbindung. <strong>Runlevel 2<\/strong> startet den <strong>lokalen Multi-Nutzerbetrieb<\/strong>, wobei auch hier wieder die Netzwerkverbindung deaktiviert bleibt. Der <strong>dritte Runlevel (3)<\/strong> f\u00fchrt zum Start des <strong>vollen Multi-Nutzerbetriebs<\/strong> - hierbei werden s\u00e4mtliche Services, wie beispielsweise ein Apache Webserver oder Mailserver, ebenfalls gestartet und es besteht eine Netzwerkverbindung. \u00c4hnlich funktioniert auch <strong>Runlevel 5<\/strong>, jedoch wird bei diesem auch die <strong>grafische Benutzungsoberfl\u00e4che<\/strong> (KDM \/ XDM \/ GDM) gestartet. Schlie\u00dflich kann das System mithilfe des letzten<strong> Runlevel (6) neugestartet<\/strong> werden.<\/p><p>Der <strong>vierte Runlevel<\/strong> wurde absichtlich \u00fcbersprungen, da dieser noch <strong>nicht belegt<\/strong> ist.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725541\">Standard-Runlevel<\/h4><p>Der <strong>Standard-Runlevel<\/strong>, welcher bei jedem Systemstart eingesetzt wird, wird in der Datei <strong>\/etc\/inittab<\/strong> durch den Eintrag <strong>initdefault <\/strong>festgelegt. In den meisten F\u00e4llen wird hier der volle Multi-Nutzerbetrieb ohne grafische Benutzungsoberfl\u00e4che <strong>(3)<\/strong>, oder der entsprechende Multi-Nutzerbetrieb mit aktivierter grafischer Benutzungsoberfl\u00e4che <strong>(5)<\/strong> verwendet.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1593787407694\">Ein-\/Aush\u00e4ngen mit mount<\/h3><p>In diesem kurzen Abschnitt soll der Befehl <strong>mount<\/strong>, welcher unter UNIX-\/Linux-Betriebssystemen zum <strong>Einbinden und Aush\u00e4ngen<\/strong> von Dateisystemen verwendet wird, vorgestellt.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725542\">Dateisysteme anzeigen<\/h4><p>Zun\u00e4chst k\u00f6nnen Sie durch Eingabe des Befehls <strong>mount <\/strong>ohne jegliche Optionen alle momentan in das System eingebundenen Dateisysteme ausgeben:<\/p><p>[code]mount[\/code]<\/p><p>Die Ausgabe erfolgt zeilenweise - Am Anfang jeder Zeile steht dabei die <strong>Bezeichnung <\/strong>des Dateisystems oder Ger\u00e4ts. Darauf folgt der <b>Pfad<span style=\"font-weight: normal;\">, auf welchem<\/span><\/b>&nbsp;das Dateisystem eingeh\u00e4ngt wurde. Zum Schluss folgen Informationen zum <strong>Typ&nbsp;<\/strong>(<strong>t<\/strong>ype) des Dateisystems, beispielsweise <strong>ext4<\/strong>, sowie zu verschiedenen festgelegten&nbsp;<strong>Einh\u00e4ngeoptionen<\/strong>, wie beispielsweise der&nbsp;<strong>GID<\/strong>,&nbsp;<strong>UID&nbsp;<\/strong>oder der&nbsp;<strong>Dateinamen Enkodierung<\/strong>.<\/p><p>Mit der <strong>Option -l<\/strong> l\u00e4sst sich am Ende jeder Zeile zus\u00e4tzlich auch noch ein&nbsp;<strong>Label <\/strong>in eckigen Klammern darstellen:<\/p><p>[code]mount -l[\/code]<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725543\">Dateisystem einh\u00e4ngen<\/h4><p>Je nachdem, ob es in der sogenannten <strong>\/etc\/fstab<\/strong> bereits einen Eintrag gibt, werden unterschiedliche Syntaxen f\u00fcr den <strong>mount<\/strong> Befehl ben\u00f6tigt. Die genaue Funktionsweise der \/etc\/fstab finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/konfigurationsdatei-fstab\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-40031\" spellcheck=\"false\">Beitrag Die Konfigurationsdatei fstab<\/a>.<\/p><p>Dem Befehl m\u00fcssen neben <strong>Optionen<\/strong>, das <strong>Ger\u00e4t bzw. Dateisystem<\/strong> sowie der <strong>Einh\u00e4ngepunkt (Mountpoint)<\/strong> \u00fcbergeben werden. Au\u00dferdem werden <strong>root-Rechte<\/strong> ben\u00f6tigt. Die Syntax lautet damit:<\/p><p>[code]mount [Optionen] [Ger\u00e4t \/ Dateisystem] [Mountpoint][\/code]<\/p><p>F\u00fcr das <strong>tempor\u00e4re <\/strong>Einh\u00e4ngen ohne Eintragung in der <strong>\/etc\/fstab<\/strong> k\u00f6nnen Sie unter <strong>[Ger\u00e4t \/ Dateisystem]<\/strong> eine sogenannte <strong>Ger\u00e4tedatei (device)<\/strong> angeben, welche Sie unter UNIX-\/Linux-Betriebssystemen im Verzeichnis <strong>\/dev\/<\/strong> finden. Beispielsweise sind \/dev\/sda1 und \/dev\/sda2 die jeweils erste Partition und zweite Partition eines SCSI Device.<\/p><p>Als <strong>Mountpoint <\/strong>dient ein beliebiger Pfad eines <strong>Verzeichnisses<\/strong>, auf dem Sie das neue Ger\u00e4t einh\u00e4ngen m\u00f6chten. Das spezifizierte Verzeichnis sollte vorzugsweise leer sein, da jegliche Inhalte nach der Einh\u00e4ngung nicht mehr sichtbar sind - sie werden von dem zweiten Dateisystem <strong>\u00fcberlagert<\/strong>, sind jedoch nach dem Aush\u00e4ngen des zweiten Dateisystems wieder verf\u00fcgbar.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725544\">Optionen<\/h4><p>Der <strong>mount <\/strong>Befehl besitzt eine Vielzahl <strong>Optionen<\/strong>, von denen die wichtigsten einmal kurz in der folgenden Tabelle aufgelistet werden.<\/p><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_table tcb-fixed tcb-mobile-table\" data-ct-name=\"Simple 01\" data-ct=\"table-37694\" data-element-name=\"Table\" data-css=\"tve-u-17323c86402\"><table data-rows=\"12\" data-cols=\"2\" class=\"tve_table tcb-fixed tve_table_flat\" data-css=\"tve-u-17323c86401\" data-v=\"middle\"><thead data-css=\"tve-u-17323c86403\"><tr class=\"tve_table_row\"><th class=\"tve_table_cell\" style=\"\" data-css=\"tve-u-17323c86408\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b87\"><p data-css=\"tve-u-17323c86407\"><strong>Option<\/strong><\/p><\/div><\/th><th class=\"tve_table_cell\" style=\"\" data-css=\"tve-u-1702eea2d74\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><p data-css=\"tve-u-17323c8640a\">Funktion<\/p><\/div><\/th><\/tr><\/thead><tbody data-css=\"tve-u-17323c86405\"><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Option\" data-css=\"tve-u-17323c86427\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p><span class=\"fr-marker\" data-id=\"0\" data-type=\"true\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><span class=\"fr-marker\" data-id=\"0\" data-type=\"true\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><span class=\"fr-marker\" data-id=\"0\" data-type=\"true\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><span class=\"fr-marker\" data-id=\"0\" data-type=\"true\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span>-a<span class=\"fr-marker\" data-id=\"0\" data-type=\"false\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><span class=\"fr-marker\" data-id=\"0\" data-type=\"false\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><span class=\"fr-marker\" data-id=\"0\" data-type=\"false\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><span class=\"fr-marker\" data-id=\"0\" data-type=\"false\" style=\"display: inline-block; line-height: 0;\"><\/span><\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-17323c8642a\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p style=\"text-align: left;\">Es werden alle Dateisysteme der <strong>\/etc\/fstab<\/strong> (der angegebenen <strong>Typen<\/strong>) eingebunden, solange diese nicht mit der <strong>Einh\u00e4ngeoption <\/strong><strong>noauto <\/strong>versehen wurden. (<strong>a<\/strong>ll)<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Option\" data-css=\"tve-u-17323c86429\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p data-css=\"tve-u-17111759367\">-U [UUID]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-17323c8642b\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p data-css=\"tve-u-17111762463\" style=\"text-align: left;\">Es wird das Dateisystem mit der angegebenen <strong>UUID <\/strong>eingeh\u00e4ngt.<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Option\" data-css=\"tve-u-17323c86413\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p data-css=\"tve-u-1711175a459\">-L [Label]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-17323c86417\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p data-css=\"tve-u-1711176930d\" style=\"text-align: left;\">Es wird das Dateisystem mit dem angegebenen <strong>Label <\/strong>eingeh\u00e4ngt.<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Option\" data-css=\"tve-u-17323c8641c\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>-B<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-17323c86422\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p style=\"text-align: left;\">Ein bereits gemounteter <strong>Teilbaum <\/strong>kann mit dieser Option an einer anderen Position <strong>erneut <\/strong><strong>eingeh\u00e4ngt <\/strong>werden. Der alte <strong>Mountpoint<\/strong> bleibt dabei erhalten, sodass die Inhalte an zwei Orten erscheinen. (<strong>B<\/strong>ind)<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Option\" data-css=\"tve-u-17323c86414\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p data-css=\"tve-u-171114a9341\">-M<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-17323c86418\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p data-css=\"tve-u-171114be5db\" style=\"text-align: left;\">Ein bereits gemounteter <strong>Teilbaum <\/strong>wird an eine andere Position <strong>verschoben<\/strong>. (<strong>M<\/strong>ove)<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Option\" data-css=\"tve-u-17323c86415\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>-f<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-17323c86419\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p style=\"text-align: left;\">Das Einh\u00e4ngen des angegebenen Dateisystems wird lediglich <strong>simuliert<\/strong>, also nicht tats\u00e4chlich durchgef\u00fchrt. Durch Zusatz der <strong>Option -v<\/strong> k\u00f6nnen die Aktionen des <strong>mount <\/strong>Befehls nachvollzogen werden. (<strong>f<\/strong>ake)<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Option\" data-css=\"tve-u-17323c8641d\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>-o [Parameter]<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-17323c86423\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p style=\"text-align: left;\">Wird verwendet, um die <strong>Einh\u00e4ngeoptionen <\/strong>festzulegen. Als Parameter \u00fcbergeben Sie hierbei eine durch Kommata getrennte Liste von <strong>Einh\u00e4ngeoptionen<\/strong>. Verf\u00fcgbare <strong>Einh\u00e4ngeoptionen <\/strong>finden Sie im <a class=\"tve-jump-scroll\" href=\"#tab-con-5\" style=\"outline: none;\">Abschnitt <strong>\"Einh\u00e4ngeoptionen\"<\/strong><\/a>. (<strong>o<\/strong>ptions)<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Option\" data-css=\"tve-u-17323c8641f\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p data-css=\"tve-u-171114aa44f\">-r<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-17323c86424\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p data-css=\"tve-u-1711155b825\" style=\"text-align: left;\">Das Dateisystem wird <strong>schreibgesch\u00fctzt <\/strong>eingeh\u00e4ngt. <strong>Synonym <\/strong>dieser <strong>Befehlszeilenoption <\/strong>ist das Hinzuf\u00fcgen der <strong>Einh\u00e4ngeoption ro<\/strong> durch <strong>-o ro<\/strong> &nbsp;(<strong>r<\/strong>ead <strong>o<\/strong>nly)<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Option\" data-css=\"tve-u-17323c86420\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p data-css=\"tve-u-171114ae820\">-w<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-17323c86425\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p data-css=\"tve-u-1711157f908\" style=\"text-align: left;\">Das Dateisystem wird <strong>les- und schreibbar<\/strong> eingeh\u00e4ngt. Es handelt sich hierbei um die Voreinstellung bzw. den <strong>Standardwert <\/strong>des <strong>Kernels<\/strong>. Auch hier ist <strong>-o rw<\/strong> ein <strong>Synonym <\/strong>(<strong>r<\/strong>ead <strong>w<\/strong>rite)<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Option\" data-css=\"tve-u-17323c86421\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p data-css=\"tve-u-171114af309\">-t<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-17323c86426\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p data-css=\"tve-u-171115b8c24\" style=\"text-align: left;\">Definiert den <strong>Typen <\/strong>des einzuh\u00e4ngenden Dateisystems. Beispielsweise: ext, ext2, ext3, ext4, nfs, iso9660, vfat (=FAT32), ntfs etc. (<strong>t<\/strong>ype)<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Option\" data-css=\"tve-u-17323c8641a\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p data-css=\"tve-u-171114c1b79\">-v<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion\" data-css=\"tve-u-17323c8641b\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p style=\"text-align: left;\">Aktiviert den ausf\u00fchrlichen Modus. (<strong>v<\/strong>erbose)<\/p><\/div><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><p id=\"t-1614334215068\">Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-mount\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-96773\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>mount<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1594122725512\">Archivierung<\/h3><p>Hier sollen Ihnen kurz die Grundfunktionen des Befehls <strong>tar<\/strong> (<strong>t<\/strong>ape <strong>a<\/strong>rchiver), welcher unter Linux-\/UNIX-Betriebssystemen f\u00fcr die Erstellung von <strong>.tar Archiven<\/strong> sowie die <strong>Extraktion <\/strong>diverser archivierter Dateien verwendet wird,vorgestellt werden. Bei der Systemadministration spielt der Befehl oft eine zentrale Rolle, da er beispielsweise auch bei der Durchf\u00fchrung von Backups eingesetzt werden kann.<\/p><p>Die allgemeine Syntax lautet:<\/p><p>[code]tar [Optionen] [Datei(en) \/ Verzeichnis(se)][\/code]<\/p><p>Im Folgenden sollen die wichtigsten Optionen zur Erstellung, Auflistung und Extraktion von Archiven kurz genannt werden.<\/p><h4 class=\"\">-c - Archive erstellen<\/h4><p>Zur <strong>Erstellung <\/strong>neuer Archive wird die <strong>Option -c<\/strong> des <strong>tar <\/strong>Befehls verwendet. Die Syntax lautet:<\/p><p>[code]tar -c -f [Archivname] [Datei(en) \/ Verzeichnis(se)][\/code]<\/p><p>Ben\u00f6tigt wird hier zus\u00e4tzlich die vielfach verwendete <strong>Option -f <\/strong>(<strong>f<\/strong>ile), welche den Namen des zu Erstellenden Archivs festlegt - bestenfalls endet dieser mit der <strong>Dateiendung .tar<\/strong>.<\/p><h4 class=\"\">-t - Archivinhalt ausgeben<\/h4><p>Die <strong>Option -t<\/strong> wird verwendet, um <strong>Inhalt <\/strong>eines Archivs <strong>auszugeben<\/strong>. Grunds\u00e4tzlich kann auf die Angabe <strong>[Datei(en) \/ Verzeichnis(se)]<\/strong> verzichtet werden, wenn ausnahmslos alle Inhalte ausgegeben werden sollen:<\/p><p>[code]tar -t -f [Archivname][\/code]<\/p><p>Wenn Sie jedoch den Inhalt bestimmter Verzeichnisses des Archivs ausgeben m\u00f6chten, dann f\u00fcgen Sie die jeweiligen<strong> relativen Pfade<\/strong> einfach zus\u00e4tzlich an:<\/p><p>[code]tar -t -f [Archivname] [Datei(en) \/ Verzeichnis(se)][\/code]<\/p><h4 class=\"\">-x - Archive extrahieren<\/h4><p>Mit der <strong>Option -x<\/strong> ist es schlie\u00dflich m\u00f6glich, Archive auch wieder zu <strong>extrahieren <\/strong>- erst dann ist der Zugriff auf die enthaltenen Dateien wieder m\u00f6glich. Wird bei der Extraktion keine Angabe neben dem Archivnamen gemacht, so wird stets der <strong>gesamte <\/strong><strong>Inhalt <\/strong>des jeweiligen Archivs in das <strong>aktuelle <\/strong><strong>Arbeitsverzeichnis <\/strong>extrahiert:<\/p><p>[code]tar -x -f [Archivname][\/code]<\/p><p>Durch Angabe von <strong>Dateien und \/ oder Verzeichnissen des Archivs<\/strong> k\u00f6nnen Sie jedoch auch genau spezifizieren, was extrahiert werden soll:<\/p><p>[code]tar -x -f [Archivname] [Datei(en) \/ Verzeichnis(se)][\/code]<\/p><p>Schlie\u00dflich k\u00f6nnen Sie durch Zusatz der <strong>Option -C<\/strong> auch ein <strong>Zielverzeichnis <\/strong>f\u00fcr die Extraktion bestimmen:<\/p><p>[code]tar -x -f [Archivname] -C [Zielverzeichnis] [Datei(en) \/ Verzeichnis(se)][\/code]<\/p><p>Weitere Informationen finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/archivierung-tar\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-200355\" spellcheck=\"false\">Beitrag Archivierung mit <strong>tar<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1594374364283\">Systemzeit und Hardware-Uhr<\/h3><p>Unter Linux\/UNIX gibt es prinzipiell zwei unterschiedliche Uhren: Die Systemzeit und die Hardware-Uhr. W\u00e4hrend die Systemzeit von Programmen und Anwendungen zur Laufzeit verwendet wird, l\u00e4uft die Hardware-Uhr zu jeder Zeit - auch wenn das System herunterfahren ist weiter, um nach dem Systemstart wieder die Systemzeit zu synchronisieren.<\/p><p>In diesem Beitrag lernen Sie zun\u00e4chst die wichtigsten Funktionen des Befehls <strong>date <\/strong>kennen, welcher zur Ausgabe und Einstellung der Systemzeit verwendet wird. Anschlie\u00dfend wird auch noch auf den Befehl <strong>hwclock <\/strong>eingegangen - dieser gibt Ihnen die M\u00f6glichkeit, den Wert der Hardware-Uhr auszugeben, sowie diverse Einstellungen vorzunehmen.<\/p><h4 class=\"\">date - Systemzeit<\/h4><h5 class=\"\">Ausgabe der Systemzeit<\/h5><p>Im Folgenden wird der Befehl <strong>date <\/strong>mit seinen wichtigsten Optionen vorgestellt. <strong>date <\/strong>l\u00e4sst sich ohne Angabe jeglicher Optionen einsetzen und gibt dann die Systemzeit (Datum und Uhrzeit) in einem festen Format aus:<\/p><p>[code]date[\/code]<\/p><p>Die Ausgabe der aktuellen Zeit ist durch Anf\u00fcgen diverser Optionen auch in verschiedenen Formaten m\u00f6glich. So wird mithilfe der <strong>Option -I<\/strong> eine Ausgabe nach <strong>ISO 8601<\/strong> erreicht. \u00dcber das Feld <strong>[FMT]<\/strong> k\u00f6nnen Sie die Genauigkeit der Ausgabe bestimmen: Erkannt werden <strong>'hours'<\/strong> f\u00fcr Stunden, <strong>'minutes'<\/strong> f\u00fcr Minuten, <strong>'seconds'<\/strong> f\u00fcr Sekunden und <strong>'ns'<\/strong> f\u00fcr Nanosekunden.<\/p><p>[code]date -I[FMT][\/code]<\/p><p>Weiterhin ist auch die Ausgabe im Format nach <strong>RFC 2822<\/strong> m\u00f6glich:<\/p><p>[code]date -R[\/code]<\/p><p>Wenn Sie das Format der Ausgabe selbst bestimmen m\u00f6chten, dann verwenden Sie den <strong>date<\/strong>-Befehl einfach in Kombination mit verschiedenen <strong>Formatangaben<\/strong>. Das Format wird in <strong>Anf\u00fchrungszeichen <\/strong>und mit einem vorangestellten <strong>Plus '+'<\/strong> angegeben:<\/p><p>[code]date \"+[Format]\"[\/code]<\/p><h5 class=\"\">Setzen der Systemzeit<\/h5><p>Mit der <strong>Option -s<\/strong> kann die Systemzeit auf einen von Ihnen bestimmten Wert gesetzt werden. Spezifiziert wird die Zeit mithilfe eines sogenannten date-String:<\/p><p>[code]date -s [String][\/code]<\/p><p>Das Format des <strong>date<\/strong>-String kann sehr unterschiedlich aussehen. Hierbei soll nun lediglich ein Format vorgestellt werden, welches f\u00fcr die meisten Anwendungsf\u00e4lle bestens geeignet ist. Die Syntax des gesamten Befehls lautet dann:<\/p><p>[code]date -s \"YYYY-MM-DD hh:mm:ss [Zeitzone]\"[\/code]<\/p><p>Welche g\u00fcltigen Formatangaben es noch gibt, finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-date\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-101740\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>date<\/strong><\/a>.<\/p><h4 class=\"\">hwclock - Hardware-Uhr<\/h4><h5 class=\"\">Ausgabe der aktuellen Zeit<\/h5><p>Die Ausgabe der aktuellen Zeit ist auch bei der Hardware-Uhr leicht durchzuf\u00fchren: Der Befehl <strong>hwclock <\/strong>wird dazu ohne Angabe von Optionen ausgef\u00fchrt:<\/p><p>[code]hwclock[\/code]<\/p><p>Alternativ kann jedoch auch die&nbsp;<strong>Option -r<\/strong> verwendet werden, welche dieselbe Ausgabe liefert:<\/p><p>[code]hwclock -r[\/code]<\/p><p>Die Ausgabe erfolgt immer nach dem <strong>Systemgebietsschema<\/strong>, also der <strong>lokalen Zeit<\/strong>.<\/p><h5 class=\"\">Hardware-Uhr einstellen<\/h5><p>Zur Einstellung der Hardware-Uhr stehen Ihnen zwei verschiedene M\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung. So k\u00f6nnen Sie die Systemzeit einerseits mithilfe der <strong>Option -w<\/strong> nach der aktuellen Systemzeit stellen:<\/p><p>[code]hwclock -w[\/code]<\/p><p>Andererseits ist es auch m\u00f6glich, \u00e4hnlich wie bei dem <strong>date<\/strong>-Befehl, die Uhr auf Grundlage einer <strong>Datumszeichenkette&nbsp;<\/strong>(<strong>date<\/strong>-String) zu stellen. Verwenden Sie dazu die beiden <strong>Optionen --set<\/strong> und <strong>--date<\/strong>:<\/p><p>[code]hwclock --set --date='[String]'[\/code]<\/p><p>Das <strong>Format <\/strong>der <strong>Datumszeichenkette <\/strong>kann beispielsweise die folgende Form annehmen:<\/p><p>[code]hwclock --set --date='YYYY-MM-DD hh:mm:ss'[\/code]<\/p><p>Weiterf\u00fchrende <strong>Optionen <\/strong>und <strong>Funktionen <\/strong>zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-hwclock\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-981901\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>hwclock<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1594644138043\">Sicheres L\u00f6schen von Daten<\/h3><p>In dem folgenden Abschnitt wird Ihnen der Befehl <strong>shred <\/strong>vorgestellt, mit welchem Sie <strong>sicher Daten \u00fcberschreiben<\/strong> und anschlie\u00dfend l\u00f6schen k\u00f6nnen. Einige der wichtigsten Optionen werden zus\u00e4tzlich aufgelistet.<\/p><h4 class=\"\">Dateien \u00fcberschreiben<\/h4><p>Wenn Sie einzelne Dateien mit Zufallsdaten \u00fcberschreiben m\u00f6chten, dann \u00fcbergeben Sie dem Befehl <strong>shred <\/strong>einfach die <strong>Pfade <\/strong>der jeweiligen Dateien. Mehrere Dateien k\u00f6nnen durch Leerzeichen getrennt hintereinander angegeben werden. Optionen werden nicht zwingend ben\u00f6tigt.<\/p><p>[code]shred [Datei(en)][\/code]<\/p><p>Wenn Sie Dateien nach dem \u00dcberschreiben auch noch L\u00f6schen m\u00f6chten, dann verwenden Sie zus\u00e4tzlich die <strong>Option -u<\/strong>:<\/p><p>[code]shred -u [Datei(en)][\/code]<\/p><h4 class=\"\">Ger\u00e4te \u00fcberschreiben<\/h4><p>Durch Angabe eines <strong>Ger\u00e4tenamen <\/strong>k\u00f6nnen Sie auch ganze <strong>Blockdevices<\/strong>, wie beispielsweise Partitionen oder Festplatten \u00fcberschreiben. Auch hier werden wieder keine Optionen ben\u00f6tigt.<\/p><p>[code]shred [Ger\u00e4t][\/code]<\/p><p>Durch Hinzuf\u00fcgen der <strong>Option -f<\/strong> ist es m\u00f6glich, den Vorgang des \u00dcberschreibens zu <strong>erzwingen<\/strong> - die Option \u00e4ndert Zugriffsberechtigungen automatisch, wenn dies f\u00fcr die Ausf\u00fchrung des Befehls n\u00f6tig ist. Eingesetzt werden kann die Option bei Verwendung von <strong>shred <\/strong>zum \u00dcberschreiben von Dateien sowie Ger\u00e4ten.<\/p><p>[code]shred -f [Ger\u00e4t \/ Datei(en)][\/code]<\/p><p>Wenn Sie zus\u00e4tzlich festlegen m\u00f6chten, wie oft die angegebenen Daten \u00fcberschrieben werden, dann k\u00f6nnen Sie mit der <strong>Option -n<\/strong> einfach einen entsprechenden numerischen Wert an den Befehl \u00fcbergeben:<\/p><p>[code]shred -n [N] [Ger\u00e4t \/ Datei(en)][\/code]<\/p><p>Standardm\u00e4\u00dfig werden Dateigr\u00f6\u00dfen von <strong>shred <\/strong>auf die n\u00e4chste volle Blockgr\u00f6\u00dfe aufgerundet - dieses Verhalten l\u00e4sst sich mithilfe der <strong>Option -x<\/strong> jedoch auch ausschalten:<\/p><p>[code]shred -x [Ger\u00e4t \/ Datei(en)][\/code]<\/p><p>Zur Anzeige des <strong>Fortschritts <\/strong>w\u00e4hrend des \u00dcberschreibens geben Sie die <strong>Option -v<\/strong> an:<\/p><p>[code]shred -v [Ger\u00e4t \/ Datei(en)][\/code]<\/p><p>F\u00fcr weitere Informationen \u00fcber diesen Befehl lesen Sie gerne unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-shred\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-853948\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>shred<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1597408223393\">Hardware-Informationen<\/h3><p>In diesem Abschnitt lernen Sie einige n\u00fctzliche Befehle kennen, welche das Auslesen von Hardware-Informationen auf Linux-\/UNIX-Betriebssystemen erm\u00f6glichen.<\/p><p>Das im Folgenden mehrfach ben\u00f6tigte Paket <strong>lshw<\/strong>, welches<strong>&nbsp;<\/strong>nicht auf allen Systemen standardm\u00e4\u00dfig vorinstalliert ist, k\u00f6nnen Sie mit dem folgenden Befehl nachinstallieren:<\/p><p>[code]apt-get install lshw[\/code]<\/p><h4 class=\"\">\u00dcberblick zur Hardware-Konfiguration<\/h4><p>Den Befehl <strong>lshw <\/strong>k\u00f6nnen Sie verwenden, um einen detaillierten \u00dcberblick zur gesamten <strong>Hardware-Konfiguration<\/strong> eines Systems zu erhalten. F\u00fchren Sie ihn dazu ohne jegliche Optionen und Parameter aus:<\/p><p>[code]lshw[\/code]<\/p><p>Zur Ausgabe geh\u00f6ren unter anderem Informationen zu <strong>Speicher-Konfiguration<\/strong>, <strong>Firmware-Versionen<\/strong>, <strong>Mainboard-Konfiguration<\/strong>, <strong>CPU<\/strong>, <strong>Cache <\/strong>und <strong>Bus-Geschwindigkeiten<\/strong>.<\/p><h4 class=\"\">CPU-Informationen<\/h4><p>Mit dem Befehl <strong>lscpu <\/strong>k\u00f6nnen Sie n\u00e4here Informationen zur <strong>CPU <\/strong>des Systems ausgeben. Es werden verschiedenste Informationen, wie beispielsweise <strong>Architektur<\/strong>, <strong>Anzahl Kerne<\/strong>, <strong>Threads<\/strong>, <strong>Hersteller-ID<\/strong>, <strong>Modellname <\/strong>und <strong>Frequenz<\/strong>,<strong> <\/strong>ausgegeben.<\/p><p>[code]lscpu[\/code]<\/p><p>Den schon bekannten Befehl <strong>lshw <\/strong>k\u00f6nnen Sie zusammen mit der <strong>Option -C<\/strong> und dem Parameter <strong>'cpu'<\/strong> verwenden, um eine \u00e4hnliche, jedoch etwas un\u00fcbersichtliche Ausgabe zu erhalten:<\/p><p>[code]lshw -C cpu[\/code]<\/p><h4 class=\"\">RAM-Informationen<\/h4><p>Informationen zum <strong>Arbeitsspeicher <\/strong>lassen sich ebenfalls mit <strong>lshw <\/strong>ausgeben. Verwenden Sie hierbei die <strong>Option -C<\/strong> mit dem <strong>Parameter 'memory'<\/strong>. In der Ausgabe werden f\u00fcr jeden verbauten <strong>DIMM <\/strong>einzeln der <strong>Typ <\/strong>sowie die <strong>Kapazit\u00e4t<\/strong>, <strong>Geschwindigkeit <\/strong>und <strong>Spannung <\/strong>ausgegeben.<\/p><p>[code]lshw -C memory[\/code]<\/p><h4 class=\"\">Laufwerksinformationen<\/h4><p>Wird der Befehl <strong>lshw <\/strong>mit der <strong>Option -C<\/strong> und dem <strong>Parameter 'disk'<\/strong> ausgef\u00fchrt, so gibt er Informationen zu allen <strong>Laufwerken <\/strong>des Systems aus:<\/p><p>[code]lshw -C disk[\/code]<\/p><h4 class=\"\">Informationen zu USB- und PCI-Ger\u00e4ten<\/h4><p>Weiterhin k\u00f6nnen Informationen zu <strong>USB-<\/strong> und <strong>PCI-Bussen<\/strong> eines Systems ausgegeben werden. Verwenden Sie dazu die Befehle <strong>lsusb <\/strong>und <strong>lspci<\/strong>.<\/p><p>Zur Ausgabe aller per <strong>USB <\/strong>an das System angeschlossenen Ger\u00e4te f\u00fchren Sie den Befehl <strong>lsusb <\/strong>einfach ohne jegliche Optionen und Parameter aus. Die Ausgabe erfolgt dann zeilenweise, wobei der <strong>Bus<\/strong>, die <strong>Hardware-ID<\/strong> und ein <strong>Namensteil <\/strong>aus <strong>Vendor-<\/strong> und <strong>Product-ID<\/strong> enthalten sind.<\/p><p>[code]lsusb[\/code]<\/p><p>Mit <strong>lspci <\/strong>werden Ihnen Informationen zu den <strong>PCI-Bussen<\/strong> und angeschlossenen Ger\u00e4ten angezeigt:<\/p><p>[code]lspci[\/code]<\/p><h4 class=\"\">Informationen zu Netzwerkger\u00e4ten<\/h4><p>Zur Anzeige von Informationen zu <strong>Netzwerkschnittstellen<\/strong>, wie beispielsweise der <strong>Bezeichnung<\/strong>, dem <strong>Herstellernamen<\/strong>, <strong>Bus<\/strong>, <strong>Kapazit\u00e4ten <\/strong>und <strong>Frequenzen<\/strong>, verwenden Sie den Befehl <strong>lshw <\/strong>mit der <strong>Option -C<\/strong> und dem <strong>Parameter 'network'<\/strong>:<\/p><p>[code]lshw -C network[\/code]<\/p><p>Erfahren Sie mehr zu diesem Befehl in unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-lshw\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-586821\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>lshw<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1598360161038\">Festplattenpartitionierung<\/h3><p>In diesem Abschnitt zur Festplattenpartitionierung lernen Sie den Befehl <strong>fdisk <\/strong>kennen, welcher zum <strong>Erstellen<\/strong>, <strong>Anzeigen<\/strong>, <strong>Bearbeiten <\/strong>und <strong>L\u00f6schen <\/strong>von <strong>Partitionen <\/strong>verwendet werden kann. Das Werkzeug unterst\u00fctzt eine Vielzahl von Partitionstypen, wie beispielsweise <strong>DOS<\/strong>, <strong>Linux<\/strong>, <strong>FAT32<\/strong> oder <strong>NTFS <\/strong>- <strong>GPT<\/strong>-<strong>Partitionstabellen <\/strong>werden dagegen nicht unterst\u00fctzt.<\/p><p>Da <strong>fdisk <\/strong>Teil des Standard-Softwarepakets <strong>utils-linux-ng<\/strong> ist, muss es bei den meisten Linux Distributionen nicht nachinstalliert werden.<\/p><h4 class=\"\">Partitionstabellen auflisten<\/h4><p>Mit der <strong>Option -l<\/strong> des Befehls ist es m\u00f6glich, die <strong>Partitionstabelle <\/strong>von Ger\u00e4ten auszugeben. Die Ausgabe aller unter <strong>\/proc\/partitions<\/strong> aufgelisteten Ger\u00e4te mitsamt ihrer Partitionstabelle erfolgt bei Verwendung von <strong>fdisk <\/strong>und der <strong>Option -l<\/strong> ohne jegliche zus\u00e4tzliche Parameter:<\/p><p>[code]fdisk -l[\/code]<\/p><p>Wird jedoch ein <strong>Ger\u00e4t <\/strong>als Parameter angegeben, so gibt <strong>fdisk <\/strong>die Partitionstabelle f\u00fcr genau dieses Ger\u00e4t aus:<\/p><p>[code]fdisk -l [Ger\u00e4t][\/code]<\/p><h4 class=\"\">Partitionstabellen bearbeiten<\/h4><p>Die <strong>Bearbeitung <\/strong>der <strong>Partitionstabelle <\/strong>eines Ger\u00e4ts ist mithilfe des men\u00fcgesteuerten Bereichs von <strong>fdisk <\/strong>m\u00f6glich. Dieser ist durch Eingabe von <strong>fdisk <\/strong>mit dem jeweiligen <strong>Ger\u00e4tenamen <\/strong>m\u00f6glich:<\/p><p>[code]fdisk [Ger\u00e4t][\/code]<\/p><p>Im folgenden werden die wichtigsten <strong>Kommandos <\/strong>f\u00fcr die <strong>Bearbeitung <\/strong>von <strong>Partitionstabellen <\/strong>genannt - einen vollst\u00e4ndigen \u00dcberblick zu allen verf\u00fcgbaren Kommandos k\u00f6nnen Sie sich durch Eingabe von <strong>'m'<\/strong> ausgeben lassen.<\/p><h5 class=\"\">p - Print<\/h5><p>Mit dem <strong>Kommando 'p'<\/strong> l\u00e4sst sich die <strong>Partitionstabelle <\/strong>des aktuellen Ger\u00e4ts ausgeben. Die Ausgabe erfolgt \u00e4hnlich wie auch bei der direkten Verwendung der <strong>Option -l<\/strong> mit <strong>fdisk<\/strong>.<\/p><h5 class=\"\">o - Overwrite<\/h5><p>Eine <strong>neue <\/strong><strong>leere <\/strong><strong>DOS<\/strong>- bzw. <strong>MBR<\/strong>-<strong>Partitionstabelle<\/strong> l\u00e4sst sich mit dem <strong>Kommando 'o'<\/strong> anlegen. Beachten Sie, dass die neue Partitionstabelle eine bereits existierende Tabelle bei Best\u00e4tigung der \u00c4nderung <strong>\u00fcberschreibt<\/strong>.<\/p><h5 class=\"\">n - New<\/h5><p>Das <strong>Kommando 'n'<\/strong> wird verwendet, um <strong>neue <\/strong><strong>Partitionen <\/strong>auf dem aktuellen Ger\u00e4t zu erstellen. Ein Assistent f\u00fchrt Sie dabei durch die erforderlichen Schritte.<\/p><h5 class=\"\">d - Delete<\/h5><p>Eine <strong>Partition <\/strong>kann mithilfe von <strong>'d'<\/strong> wieder aus der Partitionstabelle eines Ger\u00e4ts <strong>gel\u00f6scht <\/strong>werden.<\/p><h5 class=\"\">a - Active<\/h5><p>Bei <strong>DOS<\/strong>- bzw. <strong>MBR<\/strong>-<strong>Partitionstabellen <\/strong>l\u00e4sst sich das <strong>Kommando 'a'<\/strong> verwenden, um das <strong>Boot-Flag<\/strong> einer Partition zu setzen.<\/p><h5 class=\"\">w - Write<\/h5><p>Die <strong>\u00c4nderungen <\/strong>an der <strong>Partitionstabelle <\/strong>eines Ger\u00e4ts werden von <strong>fdisk <\/strong>erst bei Verwendung des <strong>Kommandos 'w' <\/strong>geschrieben und damit <strong>wirksam<\/strong>. Nach Eingabe des Kommandos werden alle \u00c4nderungen auf das Ger\u00e4t geschrieben und <strong>fdisk <\/strong>beendet.<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-fdisk\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-841017\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>fdisk<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1610450898208\">Aliase definieren \/ l\u00f6schen<\/h3><p>Mit dem Befehl <strong>alias <\/strong>lassen sich alternative Aufrufnamen (Aliase) f\u00fcr Befehlsaufrufe definieren. In diesem Abschnitt soll der Befehl in seiner grundlegenden Anwendung vorgestellt werden.<\/p><h4 class=\"\">Alias definieren<\/h4><p>Die allgemeine Syntax zur <strong>Definition eines neuen Alias<\/strong> lautet folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]alias [Aliasname]='[Befehl]'[\/code]<\/p><p>Der auf diese Weise definierte Alias wird mit <strong>[Aliasname]<\/strong> aufgerufen und f\u00fchrt dann den Befehl <strong>[Befehl]<\/strong> aus.<\/p><h4 class=\"\">Aliase anzeigen<\/h4><p>Ein mit <strong>alias <\/strong>erzeugter Alias kann auch <strong>ausgegeben<\/strong> werden, um Einsicht in den f\u00fcr ihn festgelegten Befehl zu erlangen. Dazu wird dem Befehl <strong>alias <\/strong>einfach der jeweilige <strong>Aliasname<\/strong> \u00fcbergeben:<\/p><p>[code]alias [Aliasname][\/code]<\/p><p>Die <strong>Ausgabe <\/strong>dieses Befehls hat dann die Form: <strong>[Aliasname]='[Befehl]'<\/strong>. Schlie\u00dflich ist es auch m\u00f6glich,&nbsp;<strong>alle <\/strong>bereits definierten Aliase auszugeben. Hierzu wird der Befehl <strong>alias <\/strong>ohne jegliche Parameter oder Optionen verwendet:<\/p><p>[code]alias[\/code]<\/p><h4 class=\"\">Alias l\u00f6schen<\/h4><p>Zwar existieren so gesetzte Aliase nur bis zur <strong>Beendigung der Shell<\/strong>, in welcher sie definiert wurden, so ist es dennoch m\u00f6glich sie auch ausdr\u00fccklich zu <strong>l\u00f6schen<\/strong>. Hierzu wird der Befehl <strong>unalias <\/strong>eingesetzt:<\/p><p>[code]unalias [Aliasname][\/code]<\/p><p>Wie Sie einen <strong>dauerhaften Alias definieren<\/strong>, erfahren Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-alias\/\" target=\"_blank\">Beitrag alias<\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1614943218711\">Extended Arguments<\/h3><p>Der in diesem Abschnitt beschriebene Befehl <strong>xargs <\/strong>(e<strong>x<\/strong>tended <strong>arg<\/strong>ument<strong>s<\/strong>) kann in verschiedenen Situationen eingesetzt werden, um etwa gro\u00dfe Argumentlisten mit einem beliebigen Befehl zu verarbeiten, oder sogar um eine parallelisierte Abarbeitung zugunsten einer h\u00f6heren Performance zu erreichen.<\/p><p>Es sollen hier nur die wichtigsten Anwendungen von <strong>xargs <\/strong>vorgestellt werden. F\u00fcr n\u00e4here Informationen zu den<strong> <\/strong>verf\u00fcgbaren Optionen sowie verschiedene praktische Beispiele des Befehls lesen Sie auch unseren&nbsp;<a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-xargs\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-935152\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>xargs<\/strong><\/a>.<\/p><p>Der Befehl <strong>xargs <\/strong>l\u00e4sst sich allgemein ohne jegliche Optionen einsetzen, um eine vom Standard-Input <strong>stdin<\/strong> eingelesene Liste von Argumenten in eine oder mehrere Kommandozeilen umzuwandeln und diese auszuf\u00fchren. Standardm\u00e4\u00dfig werden dabei so viele Argumente wie m\u00f6glich an das Ende des <strong>xargs'<\/strong> \u00fcbergebenen Befehls sowie seiner initialen Argumente geh\u00e4ngt.<\/p><p>[code]xargs [Optionen] [Befehl [Initiale Argumente]][\/code]<\/p><p>Der Standard-Output <strong>stdout<\/strong> eines Befehls (z.B. <strong>ls<\/strong>) lie\u00dfe sich so etwa per Pipe an <strong>xargs <\/strong>\u00fcbergeben, um dort weitere Aktionen mit den Argumenten durchzuf\u00fchren:<\/p><p>[code][Befehl] | xargs [Optionen] [Befehl [Initiale Argumente]][\/code]<\/p><h4 class=\"\">Anzahl Argumente<\/h4><p>M\u00f6chten Sie lediglich ein Argument pro Kommandozeile verwenden, so k\u00f6nnen Sie dies mit der <strong>Option -n<\/strong> und dem Parameter 1 spezifizieren. Jedes Argument erh\u00e4lt so eine eigene Kommandozeile - dies ist besonders dann wichtig, wenn der mit <strong>xargs <\/strong>verwendete Befehl selbst nicht die Angabe einer Argumentliste unterst\u00fctzt.<\/p><p>[code]xargs -n 1 [Befehl [Initiale Argumente]][\/code]<\/p><h4 class=\"\">Platzhalter ersetzen<\/h4><p>Wenn die eingelesenen Argumente nicht an das Ende des Befehls angeh\u00e4ngt werden sollen und stattdessen an anderer Stelle eingef\u00fcgt werden m\u00fcssen, so ist die Verwendung eines Platzhalters zur Ersetzung m\u00f6glich. Der Platzhalter wird mit der <strong>Option -I<\/strong> angegeben und vor der Ausf\u00fchrung der Kommandozeilen jeweils durch die Argumente ersetzt. Diese Option findet etwa bei dem Kopieren vieler einzelner Dateien in ein bestimmtes Zielverzeichnis mit dem Befehl <strong>cp<\/strong> Anwendung.<\/p><p>In diesem Fall wird die Zeichenkette <strong>\"{}\"<\/strong> zur Ersetzung verwendet und durch die <strong>Option -n<\/strong> mit dem Parameter 1 jeweils ein Argument eingesetzt:<\/p><p>[code]xargs -I {} [Befehl [Initiale Argumente]] {} [...][\/code]<\/p><h4 class=\"\">Parallelisierung<\/h4><p>Schlie\u00dflich kann <strong>xargs <\/strong>die Ausf\u00fchrung von Befehlen bzw. die Abarbeitung von Aufgaben parallelisieren: Hierbei kommt die <strong>Option -P<\/strong> zum Einsatz, welche eine maximale Anzahl Prozesse definiert, die <strong>xargs <\/strong>zu einem Zeitpunkt gleichzeitig ausf\u00fchren darf. Anwendung findet diese Option etwa zur Parallelisierung von <strong>rsync<\/strong> bei der \u00dcbertragung vieler kleiner Dateien zwischen zwei Systemen, oder dem Download vieler kleiner Dateien aus dem Internet mit <strong>wget<\/strong>.<\/p><p>In vielen F\u00e4llen ist es sinnvoll hier die maximale Anzahl Argumente pro ausgef\u00fchrter Kommandozeile bzw. ausgef\u00fchrtem Prozess zu beschr\u00e4nken - unter Umst\u00e4nden wird andernfalls nur ein Prozess mit allen Argumenten auf einer Kommandozeile gestartet. Im untenstehenden Befehl wird daher die <strong>Option -n<\/strong> zus\u00e4tzlich eingesetzt:<\/p><p>[code]xargs -n 1 -P [Anzahl Prozesse] [Befehl [Initiale Argumente]][\/code]<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1622032798473\">Anmeldungen anzeigen<\/h3><p>Dieser Abschnitt gibt eine kurze Einf\u00fchrung in die grundlegende Anwendung der Befehle <strong>users<\/strong> und <strong>last <\/strong>zur Ausgabe von <strong>Benutzeranmeldungen <\/strong>am System. Der Befehl <strong>users <\/strong>kann ohne Argumente aufgerufen werden und liefert eine schnelle \u00dcbersicht zu den aktuell am System angemeldeten Benutzern - auf einer Zeile:<\/p><p>[code]users[\/code]<\/p><p>Weitere Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem Beitrag <strong>users<\/strong>. Mit dem Befehl <strong>last <\/strong>stehen Ihnen dagegen viele weitere M\u00f6glichkeiten offen. So k\u00f6nnen Sie beispielsweise auch vergangene Benutzeranmeldungen einsehen. Allgemein wird der Befehl <strong>last <\/strong>mithilfe der folgenden Syntax aufgerufen:<\/p><p>[code]last [Optionen] [Benutzername][\/code]<\/p><h4 class=\"\">Zeitraum einschr\u00e4nken<\/h4><p>Mithilfe zus\u00e4tzlicher Optionen l\u00e4sst sich der Zeitraum einschr\u00e4nken, f\u00fcr welchen Anmeldungen ausgegeben werden. Die <strong>Option -t<\/strong> wird so etwa verwendet, um einen <strong>Bis-Zeitpunkt<\/strong> zu spezifizieren:<\/p><p>[code]last -t [Zeit] [Benutzername][\/code]<\/p><p>Weiterhin kann auch ein <strong>Von-Zeitpunkt<\/strong> spezifiziert werden, welcher als Startzeitpunkt f\u00fcr auszugebende Anmeldungen dienen soll. Hier wird die <strong>Option -s<\/strong> verwendet:<\/p><p>[code]last -s [Zeit] [Benutzername][\/code]<\/p><p>Beide Optionen k\u00f6nnen kombiniert werden, um sowohl eine Unter- und als auch eine Obergrenze f\u00fcr die Ausgabe festzulegen. Bei den <strong>Zeitangaben <\/strong>werden viele <strong>Formate <\/strong>unterst\u00fctzt, welche im Folgenden aufgelistet sind:<\/p><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_table tcb-fixed tcb-mobile-table\" data-ct-name=\"Simple 01\" data-ct=\"table-37694\" data-element-name=\"Table\" data-css=\"tve-u-179a8b18088\"><table data-rows=\"13\" data-cols=\"2\" class=\"tve_table tcb-fixed tve_table_flat\" data-css=\"tve-u-179a8b18087\" data-v=\"middle\"><thead data-css=\"tve-u-179a8b18089\"><tr class=\"tve_table_row\"><th class=\"tve_table_cell\" style=\"\" data-css=\"tve-u-179a8b1808d\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b87\"><p data-css=\"tve-u-179a8b1808c\"><strong>Datumsformat<\/strong><\/p><\/div><\/th><th class=\"tve_table_cell\" style=\"\" data-css=\"tve-u-1702eea2d74\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><p data-css=\"tve-u-179a8b1808e\">Funktion u. Beispiele<\/p><\/div><\/th><\/tr><\/thead><tbody data-css=\"tve-u-179a8b1808a\"><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Datumsformat\" data-css=\"tve-u-179a8b18097\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>YYYYMMDDhhmmss<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion u. Beispiele\" data-css=\"tve-u-179a8b1809a\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>20210222150533<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Datumsformat\" data-css=\"tve-u-179a8b18098\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>YYYY-MM-DD hh:mm:ss<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion u. Beispiele\" data-css=\"tve-u-179a8b1809b\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>2021-02-22 15:05:33<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Datumsformat\" data-css=\"tve-u-179a8b18099\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>YYYY-MM-DD hh:mm<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion u. Beispiele\" data-css=\"tve-u-179a8b1809c\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>2021-02-22 15:05, verwendete Sekunden 00<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Datumsformat\" data-css=\"tve-u-179a8b180a0\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>YYYY-MM-DD<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion u. Beispiele\" data-css=\"tve-u-179a8b180a9\" style=\"\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\"><p>2021-02-22, verwendete Zeit 00:00<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Datumsformat\" data-css=\"tve-u-179a8b180a1\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955de8b69\">hh:mm:ss<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion u. Beispiele\" data-css=\"tve-u-179a8b180aa\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955dfdd4e\">15:05:33, verwendeter tag \"today\"<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Datumsformat\" data-css=\"tve-u-179a8b180a2\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955de9a2b\">hh:mm<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion u. Beispiele\" data-css=\"tve-u-179a8b180ab\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955e01822\">15:05, verwendeter tag \"today\" u. Sekunden 00<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Datumsformat\" data-css=\"tve-u-179a8b180a3\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955dea6f4\">now<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion u. Beispiele\" data-css=\"tve-u-179a8b180ac\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955e04ed9\">Zeit der Maschine<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Datumsformat\" data-css=\"tve-u-179a8b180a4\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955deb0bd\">yesterday<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion u. Beispiele\" data-css=\"tve-u-179a8b180ad\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955e06310\">Gestern, mit der Uhrzeit 00:00:00<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Datumsformat\" data-css=\"tve-u-179a8b180a5\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955debc08\">today<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion u. Beispiele\" data-css=\"tve-u-179a8b180ae\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955e086b6\">Heute, mit der Uhrzeit 00:00:00<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Datumsformat\" data-css=\"tve-u-179a8b180a6\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955dec52a\">tomorrow<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion u. Beispiele\" data-css=\"tve-u-179a8b180af\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955e09d69\">Morgen, mit der Uhrzeit 00:00:00<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Datumsformat\" data-css=\"tve-u-179a8b180a8\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955ded7d8\">+5min<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion u. Beispiele\" data-css=\"tve-u-179a8b180b0\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955e0b5c6\">Abweichung in Minuten<\/p><\/div><\/td><\/tr><tr class=\"tve_table_row\"><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Datumsformat\" data-css=\"tve-u-179a8b1809e\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955dee6bf\">-days<\/p><\/div><\/td><td class=\"tve_table_cell\" data-th=\"Funktion u. Beispiele\" data-css=\"tve-u-179a8b1809f\" style=\"\" rowspan=\"1\" colspan=\"1\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-1702ecf6b8f\">\t<p data-css=\"tve-u-17955e0c969\">Abweichung in Tagen<\/p><\/div><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><p>Ausf\u00fchrlichere Informationen mitsamt Beispielen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-last\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-963171\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>last<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1625473902377\">Metadaten anzeigen<\/h3><p>Mit dem Befehl <strong>stat<\/strong>, welcher in diesem Abschnitt kurz eingef\u00fchrt wird, k\u00f6nnen Sie sich verschiedene Metadaten von Dateien und Verzeichnissen anzeigen lassen - beispielsweise Zeitstempel, Berechtigungen, Besitzer, Gruppe und Dateityp. Der Befehl wird im Folgenden kurz, zusammen mit seinen wichtigsten Optionen, vorgestellt.<\/p><p>Allgemein l\u00e4sst sich der Befehl folgenderma\u00dfen - <strong>ohne <\/strong><strong>zus\u00e4tzliche <\/strong><strong>Optionen <\/strong>- aufrufen:<\/p><p>[code]stat [Datei- \/ Verzeichnis][\/code]<\/p><p><strong>stat <\/strong>gibt hierbei viele verschiedene Informationen aus. Dazu geh\u00f6ren Name, Gr\u00f6\u00dfe, Bl\u00f6cke, EA Block, Typ, Ger\u00e4t, Inode, Verkn\u00fcpfungen, Berechtigungen sowie Zugriffs- \/ Modifizierungs- \/ \u00c4nderungs- und Erstellungszeitstempel des spezifizierten Elements.<\/p><p>Wird die <strong>Option -t<\/strong> zus\u00e4tzlich angegeben, so kann eine <strong>Ausgabe in Kurzform<\/strong> durchgef\u00fchrt werden. Die Informationen zur spezifizierten Datei bzw. dem Verzeichnis werden dann auf einer Zeile durch Leerzeichen getrennt ausgegeben.&nbsp;<\/p><p>[code]stat -t [Datei- \/ Verzeichnis][\/code]<\/p><p>Die <strong>Ausgabe<\/strong> der <strong>Option -t<\/strong> zeigt die folgenden Informationen in der angegebenen Reihenfolge: Name, Blockgr\u00f6\u00dfe, gesamte Datenbl\u00f6cke im Dateisystem, freie Bl\u00f6cke im Dateisystem, Benutzer-ID des Besitzers, Gruppen-ID des Besitzers, Ger\u00e4tenummer (hexadezimal), Dateisystem-ID (hexadezimal), Anzahl harter Verkn\u00fcpfungen, Major-Ger\u00e4tetyp (hexadezimal), Minor-Ger\u00e4tetyp (hexadezimal), letzte Zugriffszeit, letzte Daten-Modifizierungszeit, letzte Status-\u00c4nderungszeit, Erstellungszeit (jeweils in Sekunden nach der UNIX-Epoche) und schlie\u00dflich ein Hinweis auf die optimale I\/O-\u00dcbertragungsgr\u00f6\u00dfe.<\/p><p>Schlie\u00dflich k\u00f6nnen Sie das <strong>Format <\/strong>der <strong>stat <\/strong>Ausgabe mithilfe der <strong>Option --printf<\/strong> auch selbst festlegen. Die Angabe des Formats erfolgt, in Anf\u00fchrungszeichen eingefasst, direkt hinter der Option. Maskierungen mit dem <strong>R\u00fcckschr\u00e4gstrich \"\"&nbsp;<\/strong>werden von <strong>stat <\/strong>interpretiert - so k\u00f6nnen mit \"n\" etwa Zeilenumbr\u00fcche eingef\u00fcgt werden.&nbsp;<\/p><p>[code]stat --printf [Format] [Datei- \/ Verzeichnis][\/code]<\/p><p>Im Format k\u00f6nnen verschiedene <strong>Formatangaben<\/strong>, in der Regel ein <strong>Prozentzeichen \"%\"<\/strong> mit einem <strong>Buchstaben<\/strong>, verwendet werden, welche von <strong>stat<\/strong> sp\u00e4ter durch tats\u00e4chlich ausgelesene Metainformationen ersetzt werden. Ein <strong>\"%n\"<\/strong> wird so etwa zur Ausgabe des Datei- bzw. Verzeichnisnamen verwendet. N\u00e4here Informationen zu den verf\u00fcgbaren Formatangaben und weiteren Optionen des Befehls finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-stat\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-480454\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>stat<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1626776611305\">Software-RAID verwalten<\/h3><p>Die Verwaltung - also das Erstellen, Konfigurieren, \u00dcberwachen und L\u00f6schen - von Software-RAIDs ist unter Linux \/ UNIX mit dem Befehl <strong>mdadm <\/strong>m\u00f6glich. Dieser Abschnitt soll kurz die grundlegenden Anwendungen des Befehls zeigen.<\/p><p>Der Befehl <strong>mdadm <\/strong>muss, wenn er auf Ihrem System nicht bereits installiert ist, erst aus den Repositories installiert werden. Dies k\u00f6nnen Sie mit dem folgenden Befehl tun:<\/p><p>[code]apt-get install mdadm[\/code]<\/p><p>Die allgemeine Syntax von <strong>mdadm <\/strong>sieht wie folgt aus:<\/p><p>[code]mdadm [Modus] [RAID-Device] [Optionen] [Component-Device(s)][\/code]<\/p><p>Der verwendete Modus gibt an, welche Aktion durchgef\u00fchrt werden soll. So ist es m\u00f6glich, mit dem Modus <strong>\"Create\"<\/strong>, welcher mit der <strong>Option --create<\/strong> aufgerufen wird, Software-RAIDs zu erstellen:<\/p><p>[code]mdadm --create [Label \/ Ger\u00e4tename] --level=[RAID-Level] --raid-devices=[Anzahl Partitionen] [Component-Devices][\/code]<\/p><p>Der <strong>Option --create<\/strong> kann dabei optional ein Label f\u00fcr das neue RAID-Device \u00fcbergeben werden. Zudem werden mit <strong>--level<\/strong> einer der RAID-Level 0, 1, 4, 5, 6 oder 10 angegeben sowie mit der <strong>Option --raid-devices=<\/strong> die Anzahl der physischen Partitionen und darauffolgend deren Ger\u00e4tenamen spezifiziert.<\/p><p>Ein RAID-Verbund kann mit den beiden <strong>Optionen --detail<\/strong> und <strong>--examine<\/strong> aufgelistet werden, wobei <strong>--detail<\/strong> sich auf den gesamten RAID-Verbund und <strong>--examine<\/strong> sich auf ein bestimmtes Component-Device bezieht:<\/p><p>[code]mdadm --detail [RAID-Device][\/code]<\/p><p>[code]mdadm --examine [Component-Device][\/code]<\/p><p>Der Status eines konfigurierten RAID-Device l\u00e4sst sich unter <strong>\/proc\/mdstat<\/strong> auslesen - beispielsweise mit <strong>cat<\/strong>:<\/p><p>[code]cat \/proc\/mdstat[\/code]<\/p><p>Mit der <strong>Option --stop<\/strong> kann ein bestehendes RAID-Device schlie\u00dflich deaktiviert und verwendete Ressourcen freigegeben werden - physisch bleibt es dabei weiter bestehen:<\/p><p>[code]mdadm --stop [RAID-Device][\/code]<\/p><p>Soll ein RAID komplett entfernt werden, so m\u00fcssen f\u00fcr alle beteiligten Component-Devices mit der <strong>Option --zero-superblock<\/strong> die Superbl\u00f6cke nullgesetzt werden:<\/p><p>[code]mdadm --zero-superblock [Component-Device][\/code]<\/p><p>N\u00e4here Informationen zu Software-RAIDs, weiteren Optionen des Befehls<strong> <\/strong>sowie seiner Anwendung finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/mdadm\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\">Beitrag Software RAID MDADM<\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1628165012953\">Festplattenformatierung<\/h3><p>Bei der Formatierung wird das Dateisystem eines Datentr\u00e4gers festgelegt, wobei zuvor in der Regel mindestens eine Partition angelegt werden muss. In diesem Abschnitt lernen Sie hierzu den Befehl <strong>mkfs <\/strong>kennen, welcher unter UNIX \/ Linux pro Dateisystem in einer eigenen Version existiert. Die Befehle beginnen dabei alle mit dem Pr\u00e4fix <strong>\"mkfs.\"<\/strong> und sind gefolgt von dem Namen des Dateisystems. F\u00fcr die Formatierung mit <strong>ext4 <\/strong>wird so etwa der Befehl <strong>\"mkfs.ext4\"<\/strong> verwendet.<\/p><p>Die Syntax ist f\u00fcr alle <strong>mkfs-Befehle<\/strong> grunds\u00e4tzlich gleich:<\/p><p>[code]mkfs.[Dateisystemname] [Optionen] [Ger\u00e4t][\/code]<\/p><p>W\u00e4hrend in den meisten F\u00e4llen keine zus\u00e4tzlichen Optionen angegeben werden m\u00fcssen, da die Standardwerte bereits sinnvoll eingestellt sind, ist die Angabe des zu formatierenden Ger\u00e4ts zwingend notwendig. Beispielhaft k\u00f6nnte die erste Partition eines Datentr\u00e4gers mit dem Ger\u00e4tenamen <strong>\"\/dev\/sdb\"<\/strong> wie folgt mit einem <strong>ext3-Dateisystem<\/strong> formatiert werden:<\/p><p>[code]mkfs.ext3 \/dev\/sdb1[\/code]<\/p><p>Wenn ben\u00f6tigt, sind der <strong>Manpage <\/strong>des jeweiligen <strong>mkfs-Befehls<\/strong> dateisystemspezifisch verf\u00fcgbare Optionen zu entnehmen.<\/p><p>Mehr Informationen zu dem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-mke2fs\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-110993\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>mke2fs<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1631182391631\">Datei-\/Verzeichniskapazit\u00e4ten anzeigen<\/h3><p>Die Anzeige der Kapazit\u00e4t gegebener Dateien oder Verzeichnisse ist mit dem Befehl <strong>du <\/strong>m\u00f6glich. Die allgemeine Syntax des Befehls lautet:<\/p><p>[code]du [Optionen] [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)][\/code]<\/p><p>Wird der Befehl alleinstehend, ohne Angabe von Dateien oder Verzeichnissen, ausgef\u00fchrt, dann werden rekursiv die Kapazit\u00e4ten der Unterverzeichnisse des aktuellen Arbeitsverzeichnisses ausgegeben. Analog erfolgt die Ausgabe der Unterverzeichnisse eines oder mehrerer spezifizierter Verzeichnisse. Werden Dateien angegeben, dann gibt <strong>du <\/strong>die Kapazit\u00e4ten von diesen aus.<\/p><p>Sollen neben den Kapazit\u00e4ten von Unterverzeichnissen auch solche von enthaltenen Dateien ausgegeben werden, dann verwenden Sie die <strong>Option -a<\/strong>:<\/p><p>[code]du -a [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)][\/code]<\/p><p>Ben\u00f6tigen Sie die Gesamtsumme aller von <strong>du <\/strong>ausgegebenen Dateien bzw. Verzeichnisse, dann k\u00f6nnen Sie diese unter Verwendung der <strong>Option -c<\/strong> zus\u00e4tzlich von <strong>du <\/strong>berechnen und am Ende (unter der Bezeichnung <strong>\"insgesamt\"<\/strong>) ausgeben lassen:<\/p><p>[code]du -c [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)][\/code]<\/p><p>Schlie\u00dflich ist es m\u00f6glich, die Kapazit\u00e4ten in menschenlesbarem Format - beispielsweise 4K, 2M oder 4,9G auszugeben:<\/p><p>[code]du -h [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)][\/code]<\/p><p>Wenn Sie n\u00e4here Informationen zum diesem Befehl, seinen weiteren Optionen und zu seiner Anwendung ben\u00f6tigen, dann lesen Sie auch unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-du\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-209013\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>du<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1631873608124\">Dateisystemkapazit\u00e4ten anzeigen<\/h3><p>Mit dem Befehl <strong>df <\/strong>ist es m\u00f6glich, die verf\u00fcgbaren und belegten Kapazit\u00e4ten von eingeh\u00e4ngten Dateisystemen anzuzeigen. Allgemein wird der Befehl wie folgt angewandt:<\/p><p>[code]df [Optionen] [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)][\/code]<\/p><p>Die Angabe von Verzeichnissen bzw. Dateien ist optional - standardm\u00e4\u00dfig, also wenn keine Verzeichnisse oder Dateien \u00fcbergeben wurden, werden die Kapazit\u00e4ten aller derzeit eingeh\u00e4ngten Dateisysteme angezeigt. Wurden jedoch Verzeichnisse bzw. Dateien angegeben, dann werden jeweils die Kapazit\u00e4ten der Dateisysteme ausgegeben, die die \u00fcbergebenen Elemente enthalten.<\/p><p>Die Ausgabe hat das Format einer Tabelle mit den Spalten <strong>\"Dateisystem\"<\/strong>, <strong>\"1K-Bl\u00f6cke\"<\/strong>, <strong>\"Benutzt\"<\/strong>, <strong>\"Verf\u00fcgbar\"<\/strong>, <strong>\"Verw%\"<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>\"Eingeh\u00e4ngt auf\"<\/strong>. Es werden also pro Dateisystem die Gesamtgr\u00f6\u00dfe (<strong>\"1K-Bl\u00f6cke\"<\/strong>), der belegte (<strong>\"Benutzt\"<\/strong>) und verf\u00fcgbare Platz sowie auch der Einh\u00e4ngepunkt ausgegeben. Der Platz wird dabei standardm\u00e4\u00dfig in 1K-Bl\u00f6cken ausgegeben.<\/p><p>Da die Anzeige in 1K-Bl\u00f6cken f\u00fcr einen Menschen eher umst\u00e4ndlich lesbar ist, kann mit der <strong>Option -h<\/strong> auch auf ein besser lesbares Format (je nach Gr\u00f6\u00dfe beispielsweise mit den Einheiten Mebibyte (M) oder Gibibyte (G)) umgestellt werden:<\/p><p>[code]df -h [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)][\/code]<\/p><p>Eine weitere n\u00fctzliche <strong>Option <\/strong>ist <strong>-T<\/strong>. Diese f\u00fchrt dazu, dass <strong>df <\/strong>die Dateisystemtypen (z.B.: <strong>\"ext3\"<\/strong>, <strong>\"ext4\"<\/strong>) jeweils in einer zus\u00e4tzlichen Spalte ausgibt:<\/p><p>[code]df -T [Verzeichnis(se) \/ Datei(en)][\/code]<\/p><p>Weitere Informationen zum diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-df\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-903088\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>df<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1648030961326\">Dateisysteme erstellen<\/h3><p>Der Befehl <strong>mke2fs <\/strong>erm\u00f6glicht die Erstellung von <strong>ext2-<\/strong>, <strong>ext3-<\/strong> oder <strong>ext4-Dateisystemen<\/strong> - \u00fcblicherweise auf einer Festplattenpartition. Beim Aufruf von <strong>mke2fs <\/strong>ist die Angabe eines <strong>Ger\u00e4ts<\/strong>, auf dem das Dateisystem angelegt werden soll, notwendig:<\/p><p>[code]mke2fs [Optionen] [Ger\u00e4t][\/code]<\/p><p>Werden keine Optionen \u00fcbergeben, so verwendet <strong>mke2fs <\/strong>die in der <strong>Konfigurationsdatei \/etc\/mke2fs.conf<\/strong> festgelegten Standardwerte f\u00fcr das neue Dateisystem. Eine der wichtigsten Optionen des Befehls ist <strong>-t<\/strong>. Diese wird verwendet, um <strong>\"ext2\"<\/strong>, <strong>\"ext3\"<\/strong> oder <strong>\"ext4\"<\/strong> als Dateisystemtyp f\u00fcr das neue Dateisystem festzulegen:<\/p><p>[code]mke2fs -t [ext2|ext3|ext4] [Ger\u00e4t][\/code]<\/p><p>Soll das Dateisystem mit einem <strong>ext3-Journal<\/strong> erstellt werden, so geben Sie die <strong>Option -j<\/strong> an. Wenn nicht anderweitig spezifiziert nutzt <strong>mke2fs <\/strong>dann Standard-Journal-Parameter f\u00fcr die Erstellung des Journals.<\/p><p>[code]mke2fs -j [Ger\u00e4t][\/code]<\/p><p>Schlie\u00dflich sei hier noch die <strong>Option -b<\/strong> genannt, welche die Festlegung der <strong>Blockgr\u00f6\u00dfe <\/strong>des neuen Dateisystems erlaubt. G\u00fcltige Werte sind <strong>1024<\/strong>, <strong>2048 <\/strong>und <strong>4096 <\/strong>Bytes pro Block. Wird die Option nicht verwendet, dann bestimmt <strong>mke2fs <\/strong>die Blockgr\u00f6\u00dfe heuristisch auf Grundlage der Dateisystemgr\u00f6\u00dfe sowie der erwarteten Nutzung.<\/p><p>[code]mke2fs -b [Blockgr\u00f6\u00dfe] [Ger\u00e4t][\/code]<\/p><p>M\u00f6chten Sie mehr zu diesem Befehl erfahren, lesen Sie gerne auch unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-mke2fs\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-346761\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>mke2fs<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1634137269026\">Dateien aufteilen<\/h3><p>Dateien lassen sich mithilfe des Befehls <strong>split <\/strong>beliebig in kleinere Dateien aufteilen - etwa um die Verarbeitung von gro\u00dfen Dateien in mehrere gleich gro\u00dfe \"Bl\u00f6cke\" aufzuteilen. Auch bei der Datensicherung \/ Verteilung k\u00f6nnten Dateien mit <strong>split <\/strong>aufgeteilt und zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt wieder zusammengesetzt werden - dies ist beispielsweise dann wichtig, wenn die Gr\u00f6\u00dfe einer Datei die maximale Dateigr\u00f6\u00dfe eines Zieldateisystems \u00fcberschreitet. Allgemein wird der Befehl wie folgt verwendet:<\/p><p>[code]split [Optionen] [Datei [Pr\u00e4fix]][\/code]<\/p><p><strong>split <\/strong>teilt die \u00fcbergebene Datei standardm\u00e4\u00dfig so auf, dass jede Teildatei maximal 1000 Zeilen bzw. Datens\u00e4tze beinhaltet. Benannt werden die Dateien automatisch nach dem Schema <strong>\"[Pr\u00e4fix]aa\"<\/strong>, <strong>\"[Pr\u00e4fix]ab\"<\/strong>, <strong>\"[Pr\u00e4fix]ac\"<\/strong> etc. Der zweistellige Suffix wird also inkrementiert, als handele es sich um ein Stellenwertsystem zur Basis 26. Der Standard-Pr\u00e4fix ist <strong>\"x\"<\/strong>. Sollen numerische Suffixe verwendet werden, so spezifizieren Sie zus\u00e4tzlich die <strong>Option --d<\/strong>:<\/p><p>[code]split --d [Datei [Pr\u00e4fix]][\/code]<\/p><p>M\u00f6chten Sie anstelle der standardm\u00e4\u00dfigen 1000 Zeilen \/ Datens\u00e4tze pro Teildatei eine andere Anzahl spezifizieren, so k\u00f6nnen Sie dies mit der <strong>Option -l<\/strong> tun:<\/p><p>[code]split -l [Anzahl] [Datei [Pr\u00e4fix]][\/code]<\/p><p>Wird die <strong>Option -b<\/strong> angegeben, so trennt <strong>split <\/strong>nicht anhand der Anzahl Zeilen \/ Datens\u00e4tze pro Teildatei, sondern mithilfe der Anzahl Bytes. Es wird ein Integer angegeben, welcher die maximale Anzahl Bytes pro Teildatei, also die jeweilige Gr\u00f6\u00dfe in Bytes, festlegt:<\/p><p>[code]split -b [Gr\u00f6\u00dfe] [Datei [Pr\u00e4fix]][\/code]<\/p><p>Informationen zu den weiteren verf\u00fcgbaren Optionen und Beispiele zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-split\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-768044\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>split<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1637770119769\">ATA-Laufwerksparameter auslesen<\/h3><p>Dieser Abschnitt gibt eine kurze Einf\u00fchrung in die Anwendung des Befehls <strong>hdparm <\/strong>zum Lesen von Parametern von ATA-Laufwerken. Es ist zu beachten, dass es sich um einen Befehl f\u00fcr fortgeschrittene Benutzer handelt, da er bei unsachgem\u00e4\u00dfer Verwendung auch zu Instabilit\u00e4ten und unumkehrbaren Sch\u00e4den an den Laufwerken f\u00fchren kann. Die Syntax des Befehls lautet allgemein folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]hdparm [Optionen] [Ger\u00e4t(e)][\/code]<\/p><p>Bei Ausf\u00fchrung ohne jegliche Optionen gibt <strong>hdparm <\/strong>grundlegende Daten zum angegebenen Laufwerk aus. Dazu geh\u00f6ren etwa <strong>DMA<\/strong>, <strong>multiple-sector-count<\/strong>, <strong>read-only<\/strong>, <strong>read-ahead<\/strong> und die <strong>Geometrie<\/strong>.<\/p><p>Detailliertere Informationen, die zur Boot- bzw. Konfigurationszeit von den Kernel-Treibern gespeichert wurden, lassen sich mit der <strong>Option -i<\/strong> ausgeben. Es werden somit viele weitere Parameter, wie beispielsweise die&nbsp;<strong>Modell-Bezeichnung<\/strong>, <strong>Firmware-Version<\/strong>, <strong>Seriennummer<\/strong> und die Kapazit\u00e4t des Laufwerkscache ausgegeben:<\/p><p>[code]hdparm -i [Ger\u00e4t(e)][\/code]<\/p><p>Schlie\u00dflich ist die Ausgabe noch detaillierterer Informationen, welche bei Befehlsausf\u00fchrung direkt aus dem Laufwerk ausgelesen werden, mit der <strong>Option -I<\/strong> m\u00f6glich. Die Ausgabe ist in Abschnitte eingeteilt und beinhaltet unter anderem Informationen zum <strong>ATA-Ger\u00e4t<\/strong> selbst, zu <strong>Standards<\/strong>, der <strong>Konfiguration <\/strong>(Configuration), <strong>Kapazit\u00e4ten <\/strong>(Capabilities) und zu aktivierten bzw. deaktivierten <strong>Funktionen <\/strong>(Commands\/features):<\/p><p>[code]hdparm -I [Ger\u00e4t(e)][\/code]<\/p><p>Weitere Informationen, welche etwa auch die Anwendung des Befehls zur Durchf\u00fchrung von System-Cache-Tests umfassen, finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-hdparm\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-854727\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>hdparm<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1644927457209\">Kernel-Meldungen auslesen<\/h3><p>Mithilfe des Befehls <strong>dmesg <\/strong>k\u00f6nnen Meldungen aus dem Kernel-Ringpuffer ausgelesen werden. Der Befehl hilft so bei der Fehlersuche im System - beispielsweise wenn neue Hardware nicht korrekt erkannt wurde. Die allgemeine Syntax lautet folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]dmesg [Optionen][\/code]<\/p><p>Bei Ausf\u00fchrung ohne jegliche Optionen gibt der Befehl die Meldungen des Kernel-Ringpuffers standardm\u00e4\u00dfig ungefiltert und voll umf\u00e4nglich aus. Zum Extrahieren der jeweils wichtigen Informationen ist es daher sinnvoll, <strong>dmesg <\/strong>mithilfe einer Pipe mit einem anderen Befehl zu kombinieren (beispielsweise mit <strong>grep<\/strong>), oder die Ausgabe mit Optionen zu beschr\u00e4nken.<\/p><p>Verf\u00fcgbare Optionen zu diesem Befehl sowie auch einige Beispiele zur Anwendung finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-dmesg\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-328655\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>dmesg<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1646320894029\">Angeschlossene Partitionen auslesen<\/h3><p>Informationen zu den an einem System angeschlossenen Partitionen lassen sich mit dem Befehl <strong>blkid <\/strong>auslesen. Unter anderem k\u00f6nnen mit <strong>blkid <\/strong><strong>Ger\u00e4tedatei<\/strong>, <strong>UUID<\/strong>, <strong>Name <\/strong>und <strong>Dateisystemtyp <\/strong>ermittelt werden. Es werden dabei <strong>Root-Rechte<\/strong> ben\u00f6tigt. Die allgemeine Syntax von <strong>blkid <\/strong>lautet:<\/p><p>[code]blkid [Optionen] [Ger\u00e4tedatei][\/code]<\/p><p>Bei Ausf\u00fchrung ohne jegliche Optionen sowie ohne Angabe einer Ger\u00e4tedatei gibt <strong>blkid <\/strong>alle angeschlossenen Partitionen mitsamt der entsprechenden Informationen zeilenweise aus. Wird dagegen die Ger\u00e4tedatei einer Partition angegeben, so zeigt <strong>blkid <\/strong>nur die Informationen dieser Partition.<\/p><p>Weitere Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-blkid\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-258534\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>blkid<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1655991564910\">Dateikomprimierung<\/h3><p>Dateien lassen sich mit verschiedenen Werkzeugen komprimieren: Ein unter UNIX- \/ Linux-Betriebssystemen weit verbreitetes Programm hierf\u00fcr ist <strong>gzip<\/strong>. Der Befehl erm\u00f6glicht die Komprimierung einzelner Dateien in sogenannte <strong>.gz-Archive<\/strong>, wobei Dateiattribute erhalten bleiben. Allgemein l\u00e4sst sich <strong>gzip <\/strong>folgenderma\u00dfen aufrufen:<\/p><p>[code]gzip [Optionen] [Datei(en)][\/code]<\/p><p>Mehrere Dateien k\u00f6nnen angegeben werden, werden von <strong>gzip <\/strong>dann jedoch jeweils in ein eigenes Archiv komprimiert. Die Originaldatei wird nach dem Komprimieren gel\u00f6scht und durch das komprimierte Archiv ersetzt. Der Dateiname letzteren Archivs entspricht dabei dem Namen der Originaldatei, erg\u00e4nzt mit der <strong>Endung \".gz\"<\/strong>. Anstelle von Dateinamen kann dem Befehl auch ein <strong>Minuszeichen \"-\"<\/strong> \u00fcbergeben werden, um den Standard-Input <strong>stdin <\/strong>zu komprimieren und an den Standard-Output <strong>stdout<\/strong> weiterzugeben.<\/p><p>M\u00f6chten Sie die Originaldateien entgegen des Standardverhaltens von <strong>gzip <\/strong>behalten, so k\u00f6nnen Sie zus\u00e4tzlich die <strong>Option -k<\/strong> spezifizieren:<\/p><p>[code]gzip -k [Datei(en)][\/code]<\/p><p>Schlie\u00dflich ist es nat\u00fcrlich auch m\u00f6glich, eine mit <strong>gzip <\/strong>komprimierte Datei wieder zu entpacken. Hierzu wird die <strong>Option -d<\/strong> spezifiziert und die entsprechende Archivdatei \u00fcbergeben. Es k\u00f6nnen auch mehrere Archivdateien im Rahmen eines Befehlsaufrufs entpackt werden:<\/p><p>[code]gzip -d [Datei(en)][\/code]<\/p><p>N\u00e4here Informationen zu <strong>gzip <\/strong>selbst, sowie weitere Optionen - etwa zur Einstellung der <strong>Komprimierungsstufe <\/strong>oder zum <strong>rekursiven Komprimieren<\/strong> aller in Verzeichnissen enthaltenen Dateien - k\u00f6nnen Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-gzip\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\">Beitrag <strong>gzip<\/strong><\/a><strong>&nbsp;<\/strong>nachlesen.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1659692235316\">SHA-Pr\u00fcfsummen bilden<\/h3><p><strong>SHA-Pr\u00fcfsummen<\/strong>, die etwa zur \u00dcberpr\u00fcfung der Integrit\u00e4t einer Datei verwendet werden, k\u00f6nnen Sie mit dem Befehl <strong>shasum <\/strong>berechnen. Der Befehl bietet dabei die Wahl zwischen den Algorithmen SHA-1, SHA-224, SHA-256, SHA-384 und SHA-512. Die allgemeine Syntax lautet:<\/p><p>[code]shasum [Optionen] [Datei(en)][\/code]<\/p><p>Standardm\u00e4\u00dfig berechnet <strong>shasum <\/strong>die SHA-1-Pr\u00fcfsumme der \u00fcbergebenen Datei. Es k\u00f6nnen auch mehrere Dateien \u00fcbergeben werden - die Pr\u00fcfsummen werden dann jeweils untereinander ausgegeben. Alternativ ist es auch m\u00f6glich, den Befehl vom Standard-Input <strong>stdin <\/strong>lesen zu lassen. Dazu wird entweder keine Datei oder ein Minus-Zeichen \"-\" \u00fcbergeben. Die Ausgabe der berechneten Pr\u00fcfsummen erfolgt jeweils pro Datei auf einer Zeile und beinhaltet hintereinander die Pr\u00fcfsumme selbst sowie den entsprechenden Dateinamen.<\/p><p>Wie bereits zu Beginn angek\u00fcndigt unterst\u00fctzt <strong>shasum <\/strong>noch viele weitere Algorithmen. Diese k\u00f6nnen mithilfe der <strong>Option -a<\/strong> ausgew\u00e4hlt werden. Der Algorithmus wird jeweils ohne den Pr\u00e4fix \"SHA-\" \u00fcbergeben, sodass die Wahl zwischen <strong>\"1\"<\/strong> (SHA-1), <strong>\"224\"<\/strong> (SHA-224), <strong>\"256\"<\/strong> (SHA-256), <strong>\"384\"<\/strong> (SHA-384) und <strong>\"512\"<\/strong> (SHA-512) besteht:<\/p><p>[code]shasum -c [Algorithmus] [Datei(en)][\/code]<\/p><p>N\u00e4here Informationen zu diesem Befehl, seinen \u00fcbrigen Optionen und insbesondere der M\u00f6glichkeit zum Abgleich von Pr\u00fcfsummen, entnehmen Sie unserem Beitrag <strong>shasum<\/strong>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1660213345984\">Wurzelverzeichnis wechseln<\/h3><p>Wenn Sie einen Befehl oder eine interaktive Shell mit einem bestimmten anderen <strong>Wurzelverzeichnis <\/strong>ausf\u00fchren m\u00f6chten, dann k\u00f6nnen Sie dazu den Befehl <strong>chroot <\/strong>verwenden. Der Befehl eignet sich so beispielsweise f\u00fcr den Wechsel in die Bash eines anderen, eingeh\u00e4ngten Systems, um eine Neuinstallation des GRUB-Bootloaders durchzuf\u00fchren. Die allgemeine Syntax von <strong>chroot <\/strong>lautet folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]chroot [Wurzelverzeichnis] [Befehl [Argument(e)]][\/code]<\/p><p>W\u00e4hrend die Angabe eines Wurzelverzeichnisses notwendig ist, ist die \u00dcbergabe eines auszuf\u00fchrenden Befehls optional. Bei Ausf\u00fchrung von <strong>chroot <\/strong>ohne einen Befehl, wird eine interaktive Shell mit dem spezifizierten Wurzelverzeichnis gestartet. Es ist zu beachten, dass f\u00fcr die Nutzung von <strong>chroot<\/strong> standardm\u00e4\u00dfig <strong>root-Berechtigungen<\/strong> erforderlich sind.<\/p><p>Optionen werden in den meisten Anwendungsf\u00e4llen von <strong>chroot <\/strong>nicht ben\u00f6tigt. Wenn Sie jedoch n\u00e4heres zum Befehl und seinen Optionen erfahren m\u00f6chten, dann lesen Sie auch unseren <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-chroot\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\">Beitrag <strong>chroot<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1660902538689\">Speichermedien und Partitionen anzeigen<\/h3><p>Informationen zu den am System angeschlossenen Speichermedien und Partitionen k\u00f6nnen mithilfe des Befehls&nbsp;<strong>blkid <\/strong>abgerufen werden. Auszulesen sind so etwa die Ger\u00e4tedatei, die UUID, der Name und der Dateisystemtyp. N\u00fctzlich ist der Befehl beispielsweise zur Ermittlung des Ger\u00e4tedateinamens einer Partition, wenn diese mit dem Befehl <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-mount\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-css=\"tve-u-182b59eed76\">mount<\/a> eingeh\u00e4ngt werden soll. Die Auflistung aller angeschlossenen Ger\u00e4te ist durch Aufruf des Befehls ohne jegliche Argumente m\u00f6glich:<\/p><p>[code]blkid[\/code]<\/p><p>Alternativ kann auch eine Ger\u00e4tedatei \u00fcbergeben werden, um Informationen nur f\u00fcr ein bestimmtes Ger\u00e4t auszugeben:<\/p><p>[code]blkid [Ger\u00e4tedatei][\/code]<\/p><p>Der Befehl bietet auch eine Reihe an Optionen an, um die Ausgabe weiter zu beeinflussen. N\u00e4here Informationen zum Befehl sowie einigen der wichtigsten dieser Optionen finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/administration\/befehl-blkid\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\">Beitrag <strong>blkid<\/strong><\/a>.<\/p><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><h2 class=\"\" id=\"tab-con-8\">Netzwerke<\/h2><h3 class=\"\" id=\"t-1593431347236\">Konfiguration und Statistiken<\/h3><p>In diesem Abschnitt lernen Sie einige der wichtigsten Befehle f\u00fcr die Konfiguration von Netzwerken sowie f\u00fcr die Ausgabe relevanter Informationen bez\u00fcglich Erreichbarkeit etc. kennen.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725545\">ip - Befehl f\u00fcr die Netzwerkkonfiguration<\/h4><p>Der Befehl <strong>ip <\/strong>ist Teil des Pakets <strong>iproute2 <\/strong>und ersetzt den <strong>ifconfig<\/strong>-Befehl der <strong>net-tools<\/strong>.<\/p><p>[code]ip [Optionen][\/code]<\/p><p>Der Befehl kann mit vielen verschiedenen Optionen ausgef\u00fchrt werden, um <strong>Netzwerkschnittstellen <\/strong><strong>abzufragen <\/strong>oder zu <strong>konfigurieren<\/strong>.<\/p><p>Mit der <strong>Option link<\/strong> ist es m\u00f6glich, den <strong>Status aller Schnittstellen<\/strong> abzufragen:<\/p><p>[code]ip link[\/code]<\/p><p>Wollen Sie den <strong>Status der Schnittstellen<\/strong> genauso abfragen, wie dies mit <strong>ifconfig <\/strong>m\u00f6glich war, f\u00fcgen Sie einfach die <strong>Option -s<\/strong> zus\u00e4tzlich mit an:<\/p><p>[code]ip -s link[\/code]<\/p><p>Weiterhin k\u00f6nnen mit <strong>link <\/strong><strong>Einstellungen <\/strong>auf <strong>Ethernet-Ebene<\/strong> ge\u00e4ndert werden. Mit dem folgenden Befehl k\u00f6nnen Sie die <strong>MAC-Adresse \u00e4ndern<\/strong>:<\/p><p>[code]ip link set dev [Ger\u00e4t] address [MAC-Adresse][\/code]<\/p><p>Au\u00dferdem k\u00f6nnen Sie eine <strong>Schnittstelle <\/strong><strong>aktivieren (up)&nbsp;<\/strong>bzw. <strong>deaktivieren (down)<\/strong>:<\/p><p>[code]ip link set [up\/down] [Ger\u00e4t][\/code]<\/p><p>Mit der Option <strong>addr<\/strong> k\u00f6nnen Sie alle verf\u00fcgbaren <strong>Netzwerkschnittstellen <\/strong>mitsamt ihrer <strong>IP-Adressen<\/strong>\n<strong>abfragen<\/strong>, anzeigen und neue <strong>IP-Adressen hinzuf\u00fcgen<\/strong>. Mit <strong>addr show<\/strong> werden Ihnen die Daten \u00fcbersichtlich ausgegeben:<\/p><p>[code]ip addr show[\/code]<\/p><p>Zudem k\u00f6nnen Sie mit <strong>addr add<\/strong> IP-Adressen <strong>zuweisen<\/strong>:<\/p><p>[code]ip addr add [IP-Adresse] dev [Ger\u00e4t][\/code]<\/p><p>Mit <strong>del<\/strong> k\u00f6nnen Sie eine IP-Adresse wieder <strong>entfernen<\/strong>:<\/p><p>[code]ip addr del [IP-Adresse] dev [Ger\u00e4t][\/code]<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725546\">ping - Erreichbarkeit \u00fcberpr\u00fcfen<\/h4><p>Mit dem Befehl <strong>ping <\/strong>k\u00f6nnen Sie die <strong>Erreichbarkeit <\/strong>einer Netzwerkschnittstelle \u00fcberpr\u00fcfen. Die Syntax lautet:<\/p><p>[code]ping [Optionen] [Adresse][\/code]<\/p><p>Der Befehl sendet bei Ausf\u00fchrung Anfragen an die \"angepingte\" Netzwerkschnittstelle, welche diese bei Eingang beantwortet. Mit der Tastenkombination <strong>[Ctrl+c]<\/strong> k\u00f6nnen Sie die Ausf\u00fchrung des Befehls wieder beenden.<\/p><h4 class=\"\">nslookup - DNS-Abfragen durchf\u00fchren<\/h4><p>Der Befehl <strong>nslookup <\/strong>wird verwendet, um <strong>DNS-Abfragen<\/strong> durchzuf\u00fchren. Das Werkzeug ist nicht unter allen Linux-Distributionen standardm\u00e4\u00dfig vorinstalliert. Unter Debian erfolgt die <strong>Installation<\/strong> des hierf\u00fcr ben\u00f6tigten <strong>Pakets \"dnsutils\"<\/strong> folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]apt-get install dnsutils[\/code]<\/p><p><strong>nslookup <\/strong>kann sowohl in einem <strong>interaktiven<\/strong>, als auch in einem <strong>nicht-interaktiven Modus<\/strong> verwendet werden. Im Folgenden wird der <strong>nicht-interaktive Modus<\/strong> eingesetzt:<\/p><p>Zum <strong>Aufl\u00f6sen der IP-Adresse eines Domainnamen<\/strong> wird der folgende Befehl verwendet:<\/p><p>[code]nslookup [Domainname][\/code]<\/p><p>Eine sogenannte <strong>Reverse-Lookup-Abfrage<\/strong> ist dagegen durch Angabe einer <strong>IP-Adresse<\/strong> m\u00f6glich:<\/p><p>[code]nslookup [IP-Adresse][\/code]<\/p><p>Der <strong>MX-Eintrag<\/strong> einer Domain wird durch Hinzuf\u00fcgen der <strong>Option -query<\/strong> mit dem <strong>Parameter \"mx\"<\/strong> ausgegeben. Analog k\u00f6nnen auch der <strong>NS-Eintrag (\"ns\")<\/strong>, der <strong>SOA-Eintrag (\"soa\")<\/strong>, oder <strong>alle Informationen<\/strong> zu einer Domain <strong>(\"any\")<\/strong> angezeigt werden.<\/p><p>[code]nslookup -query=mx [Domainname][\/code]<\/p><p>[code]nslookup -query=ns [Domainname][\/code]<\/p><p>[code]nslookup -query=soa [Domainname][\/code]<\/p><p>[code]nslookup -query=any [Domainname][\/code]<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725547\">traceroute - Datenpaket verfolgen<\/h4><p><strong>traceroute <\/strong>erm\u00f6glicht Ihnen die <strong>Nachverfolgung eines Datenpakets<\/strong> auf allen seinen Zwischenstationen. Dazu werden kleine Datenpakete an den gew\u00fcnschten Host gesendet. Die Syntax des Befehls lautet folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]traceroute [Optionen] [Adresse][\/code]<\/p><p>Optionen werden nicht ben\u00f6tigt.<\/p><h4 class=\"\" id=\"t-1594122725548\">ss - Socket Statistiken anzeigen<\/h4><p>Mit <strong>ss <\/strong>k\u00f6nnen Sie Statistiken zu <strong>PACKET<\/strong>-, <strong>TCP<\/strong>-, <strong>UDP<\/strong>-, <strong>DCCP<\/strong>-, <strong>RAW<\/strong>- und <strong>Unix-Domain-Sockets<\/strong> anzeigen:<\/p><p>[code]ss [Optionen][\/code]<\/p><p>Die verschiedenen verf\u00fcgbaren Optionen dienen der Anzeige diverser Informationen. Die <strong>Option -l<\/strong> (<strong>l<\/strong>istening) wird beispielsweise verwendet, um nur <strong>\"horchende\" Sockets<\/strong> anzuzeigen:<\/p><p>[code]ss -l[\/code]<\/p><p>Die Option -t (<strong>T<\/strong>CP) zeigt alle <strong>TCP Verbindungen<\/strong> an:<\/p><p>[code]ss -t[\/code]<\/p><p><strong>-u<\/strong> (<strong>U<\/strong>DP) zeigt ausschlie\u00dflich <strong>UDP Verbindungen<\/strong> an:<\/p><p>[code]ss -u[\/code]<\/p><p>Schlie\u00dflich werden mit der <strong>Option -x<\/strong> (UNI<strong>X<\/strong>) nur <strong>UNIX Verbindungen<\/strong> angezeigt:<\/p><p>[code]ss -x[\/code]<\/p><p>Weitere Informationen finden Sie auf unserem <a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/netzwerke\/netzwerkbefehle-anfaenger\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\">Beitrag Die wichtigsten Netzwerkbefehle f\u00fcr Anf\u00e4nger<\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1594890664112\">SSH<\/h3><p>Der in diesem Abschnitt beschriebene Befehl <strong>ssh <\/strong>kann auf fast allen Linux-\/UNIX-Betriebssystemen f\u00fcr den sicheren Zugriff auf einen SSH-Server oder ein Remote-System eingesetzt werden. Der Befehl wird f\u00fcr die Anmeldung sowie die Ausf\u00fchrung von Befehlen verwendet.<\/p><h4 class=\"\">Login<\/h4><p>Der Login, welcher zum Verbindungsaufbau mit einer Remote-Maschine erforderlich ist, erfolgt zun\u00e4chst ganz einfach durch Eingabe des Befehls <strong>ssh <\/strong>mit der Adresse des jeweiligen Systems:<\/p><p>[code]ssh [Adresse][\/code]<\/p><p>Wenn Sie bei der Anmeldung einen <strong>Benutzer <\/strong><strong>spezifizieren <\/strong>m\u00f6chten, dann k\u00f6nnen Sie den <strong>Benutzernamen <\/strong>einfach als <strong>Pr\u00e4fix <\/strong>und durch ein <strong>'@'<\/strong>&nbsp;von der Adresse getrennt anh\u00e4ngen:<\/p><p>[code]ssh [Benutzer]@[Adresse][\/code]<\/p><p>Auch die Verwendung der <strong>Option -l<\/strong> ist hier m\u00f6glich:<\/p><p>[code]ssh -l [Benutzer] [Adresse][\/code]<\/p><p>Es ist zu beachten, dass bei dem ersten Verbindungsaufbau zu einem <strong>SSH Server<\/strong> eine besondere Abfrage stattfindet, bei welcher der <strong>Server <\/strong>und ein sogenannter <strong>Host-Schl\u00fcssel<\/strong> von Ihnen best\u00e4tigt werden m\u00fcssen. Beides wird nach Ihrer Best\u00e4tigung in eine Liste <strong>bekannter <\/strong><strong>Hosts <\/strong>unter <strong>\"~\/.ssh\/known_hosts\"<\/strong> abgelegt. Aus diesem Grund m\u00fcssen Sie diese Best\u00e4tigung auch nur bei dem <strong>ersten Verbindungsaufbau<\/strong> durchf\u00fchren - wird der Schl\u00fcssel ein weiteres Mal abgefragt, sollten Sie sicher sein, dass der Schl\u00fcssel serverseitig entsprechend ge\u00e4ndert wurde.&nbsp;<\/p><h4 class=\"\">Befehle ausf\u00fchren<\/h4><p>Wenn Sie einen <strong>Befehl <\/strong>auf einer Remote-Maschine ausf\u00fchren m\u00f6chten, k\u00f6nnen Sie diesen auch direkt dem <strong>ssh <\/strong>Befehl \u00fcbergeben:<\/p><p>[code]ssh [Adresse] [Befehl][\/code]<\/p><p>Bei einer solchen Verwendung des <strong>ssh <\/strong>Befehls wird nach der <strong>Authentifizierung <\/strong>lediglich der <strong>Befehl <\/strong>auf der Remote-Maschine ausgef\u00fchrt und die <strong>Ausgaben in der lokalen Befehlszeile<\/strong> ausgegeben. Im Anschluss bleibt der Nutzer nicht angemeldet - die <strong>SSH-Sitzung<\/strong> wird stattdessen sofort nach Befehlsausf\u00fchrung <strong>beendet<\/strong>.<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie auf unserem <lt-highlighter style=\"display: none; z-index: auto !important;\"><\/lt-highlighter><a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/netzwerke\/befehl-ssh\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-141420\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>ssh<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1595946240197\">SCP<\/h3><p>Der Befehl <strong>scp <\/strong>kann auf Linux-\/UNIX-Betriebssystemen verwendet, um Dateien \u00fcber eine sichere, verschl\u00fcsselte Netzwerkverbindung zu kopieren. Neben einem <strong>SCP-Client<\/strong> ist dazu - \u00e4hnlich wie bei <strong>SSH <\/strong>- auch ein entsprechender <strong>Server <\/strong>notwendig.<\/p><h4 class=\"\">Dateien kopieren<\/h4><p>Zum <strong>Kopieren von Dateien<\/strong> mit dem Befehl <strong>scp <\/strong>wird grunds\u00e4tzlich die folgende Syntax verwendet:<\/p><p>[code]scp [Optionen] [Pfad Quelle] [Pfad Ziel][\/code]<\/p><p>Bei den <strong>Pfadangaben <\/strong>sind im Falle <strong>lokaler Pfade<\/strong> keine Besonderheiten zu beachten. Lediglich bei <strong>Pfadangaben <\/strong>auf <strong>Remote-Maschinen<\/strong> muss eine spezielle Syntax ber\u00fccksichtigt werden. Der jeweilige <strong>Hostname <\/strong>wird durch einen <strong>Doppelpunkt ':'<\/strong> getrennt links an den Pfad angeh\u00e4ngt. Die Angabe eines <strong>Benutzernamen <\/strong>ist <strong>optional <\/strong>ebenfalls m\u00f6glich, indem dieser mit einem <strong>'@'<\/strong> getrennt links an den <strong>Hostnamen <\/strong>angeh\u00e4ngt wird. SCP erm\u00f6glicht zudem auch das Kopieren zwischen zwei Remote-Hosts. Die resultierende Syntax lautet:<\/p><p>scp [Optionen] [Benutzer]@[Host 1]:[Pfad] [Benutzer]@[Host 2]:[Pfad]<\/p><p>Im Folgenden werden einige wichtige Optionen des Befehls <strong>scp <\/strong>kurz beschrieben.<\/p><h4 class=\"\">-3 - Lokaler Rechner als Zwischenstation<\/h4><p>Mit der <strong>Option -3<\/strong> wird die Standardeinstellung, dass Daten beim Kopieren zwischen <strong>zwei Hosts<\/strong>\n<strong>direkt <\/strong>zwischen diesen versendet werden, \u00fcberschrieben. Der Kopiervorgang findet somit <strong>\u00fcber den lokalen Rechner<\/strong> statt.<\/p><p>[code]scp -3 [Benutzer]@[Host 1]:[Pfad] [Benutzer]@[Host 2]:[Pfad][\/code]<\/p><h4 class=\"\">-l - Bandbreite limitieren<\/h4><p>Die <strong>Bandbreite <\/strong>einer Daten\u00fcbertragung mit dem Befehl <strong>scp <\/strong>kann mithilfe der <strong>Option -l<\/strong> limitiert werden. Die Angabe erfolgt in <strong>KBit\/s<\/strong>:<\/p><p>scp -l [Benutzer]@[Host 1]:[Pfad] [Benutzer]@[Host 2]:[Pfad]<\/p><h4 class=\"\">-P - Port festlegen<\/h4><p>Der verwendete Port, welcher bei <strong>scp <\/strong>standardm\u00e4\u00dfig <strong>Port&nbsp;<\/strong><strong>22 <\/strong>ist, kann mit der <strong>Option -P<\/strong> beliebig spezifiziert werden:<\/p><p>scp -P [Portnummer] [Benutzer]@[Host 1]:[Pfad] [Benutzer]@[Host 2]:[Pfad]<\/p><h4 class=\"\">-r - Verzeichnisse rekursiv kopieren<\/h4><p>Zum <strong>rekursiven Kopieren<\/strong> von Verzeichnissen, verwenden Sie die <strong>Option -r<\/strong>:<\/p><p>scp -r [Benutzer]@[Host 1]:[Pfad] [Benutzer]@[Host 2]:[Pfad]<\/p><h4 class=\"\">-v - Debugging<\/h4><p>Die <strong>Option -v<\/strong> kann schlie\u00dflich bei der <strong>Fehlerbehebung <\/strong>helfen - sie sorgt daf\u00fcr, dass jegliche auftretende <strong>Debugging-Nachrichten<\/strong> in die <strong>Ausgabe <\/strong>geschrieben werden:<\/p><p>scp -v [Benutzer]@[Host 1]:[Pfad] [Benutzer]@[Host 2]:[Pfad]<\/p><p>Weitere Informationen, wie Sie beispielsweise den scp-Server installieren k\u00f6nnen, finden Sie auf unserem <lt-highlighter style=\"display: none; z-index: auto !important;\"><\/lt-highlighter><a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/netzwerke\/befehl-scp\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-286761\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>scp<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1600431641100\">FTP- \/ HTTP-Download<\/h3><p>F\u00fcr den <strong>Download von Dateien<\/strong> direkt von <strong>FTP-<\/strong> oder <strong>HTTP <\/strong>bzw. <strong>HTTPS-Servern<\/strong> wird Ihnen in diesem Abschnitt der Befehl <strong>wget <\/strong>vorgestellt. Der Befehl kann neben der einfachen Verwendung als Downloadmanager auch in Shell-Skripten verwendet, oder ohne Benutzerinteraktion im Hintergrund ausgef\u00fchrt werden.<\/p><p>Die allgemeine Syntax f\u00fcr das Herunterladen von Dateien lautet folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]wget [Optionen] [URL(s)][\/code]<\/p><p>Wird der Befehl ohne zus\u00e4tzliche Optionen verwendet, so werden die angegebenen URLs heruntergeladen und im aktuellen Arbeitsverzeichnis abgelegt.<\/p><p>Einige wichtige Optionen werden im Folgenden kurz vorgestellt.<\/p><h4 class=\"\">-t - Anzahl Versuche spezifizieren<\/h4><p>Kommt es w\u00e4hrend des Herunterladens zu <strong>Verbindungsabbr\u00fcchen<\/strong>, versucht <strong>wget <\/strong>standardm\u00e4\u00dfig bis zu <strong>20<\/strong> Mal, die Verbindung wiederherzustellen. Wird diese maximale Anzahl der Versuche \u00fcberschritten, so wird der Vorgang abgebrochen.<\/p><p>Mit der <strong>Option -t<\/strong> k\u00f6nnen Sie genau festlegen, wie oft <strong>wget <\/strong>versuchen soll, die Verbindung wiederherzustellen:<\/p><p>[code]wget -t [Anzahl Versuche] [URL(s)][\/code]<\/p><h4 class=\"\">-c - Download fortsetzen<\/h4><p>Wurde ein Download aus jeglichen Gr\u00fcnden <strong>abgebrochen<\/strong>, und sind die <strong>lokalen Dateien<\/strong> des ersten Vorgangs sind noch auf dem Dateisystem vorhanden, so kann der <strong>Download <\/strong>mit der <strong>Option -c<\/strong>\n<strong>fortgesetzt <\/strong>werden:<\/p><p>[code]wget -c [URL(s)][\/code]<\/p><h4 class=\"\">-i - URLs aus Datei auslesen<\/h4><p>Neben der direkten Eingabe von URLs als Befehlsparameter unterst\u00fctzt <strong>wget <\/strong>auch das <strong>Auslesen von URLs<\/strong> aus einer <strong>lokalen <\/strong>oder <strong>externen <\/strong><strong>Datei<\/strong>:<\/p><p>[code]wget -i [Dateipfad] [URL(s)][\/code]<\/p><p>Die URLs werden in der Datei untereinander aufgelistet, sodass f\u00fcr <strong>jede URL eine Zeile<\/strong> verwendet wird. Der Option kann auch der <strong>Parameter \"-\"<\/strong> \u00fcbergeben werden, um die URLs aus dem <strong>Standard-Input<\/strong> (stdin) zu lesen. Die Angabe von URLs direkt in der Befehlszeile ist gleichzeitig m\u00f6glich - in diesem Fall werden zun\u00e4chst die URLs der Befehlszeile und anschlie\u00dfend die in der \u00fcbergebenen Datei befindlichen URLs heruntergeladen.<\/p><h4 class=\"\">-O - Ausgabedatei spezifizieren<\/h4><p>Bei Angabe einer <strong>Ausgabedatei <\/strong>mithilfe der <strong>Option -O<\/strong> werden die Inhalte der heruntergeladenen Dateien miteinander <strong>konkateniert <\/strong>und anschlie\u00dfend in eine <strong>gemeinsame Datei<\/strong> mit dem von Ihnen festgelegten <strong>Namen\/Pfad<\/strong> geschrieben:<\/p><p>[code]wget -O [Dateipfad] [URLs][\/code]<\/p><p>Durch Angabe des <strong>Parameters \"-\"<\/strong> ist es m\u00f6glich, die Inhalte im <strong>Standard-Output<\/strong> (stdout) auszugeben.<\/p><h4 class=\"\">-P - Ausgabeverzeichnis spezifizieren<\/h4><p>Mithilfe der <strong>Option -P<\/strong> l\u00e4sst sich das <strong>Verzeichnis-Pr\u00e4fix<\/strong> auf den angegebenen <strong>Pfad <\/strong>festlegen, um alle heruntergeladenen Dateien unter diesem abzulegen.<\/p><p>[code]wget -P [Verzeichnispfad] [URLs][\/code]<\/p><p>Der <strong>Standardwert \".\"<\/strong> gibt das <strong>aktuelle <\/strong><strong>Arbeitsverzeichnis <\/strong>an.<\/p><h4 class=\"\">-b - Hintergrundausf\u00fchrung<\/h4><p>Schlie\u00dflich kann <strong>wget <\/strong>mithilfe der <strong>Option -b<\/strong> im <strong>Hintergrund <\/strong>ausgef\u00fchrt werden. Nach Ausf\u00fchrung wird die Befehlszeile wieder freigegeben und die Ausf\u00fchrung anderer Aufgaben ist m\u00f6glich. Alle erzeugten <strong>Ausgaben <\/strong>werden in die sogenannte <strong>wget-Log<\/strong>\n<strong>umgeleitet<\/strong>.<\/p><p>[code]wget -b [URL(s)][\/code]<\/p><p>Mehr Informationen zu diesem Befehl finden Sie auf unserem <lt-highlighter style=\"display: none; z-index: auto !important;\"><\/lt-highlighter><a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/grundlagen\/befehl-wget\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-426524\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>wget<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1639751012258\">Rsync<\/h3><p>Der Befehl <strong>rsync<\/strong>, welcher zum Kopieren von Dateien dient, wird in diesem Abschnitt f\u00fcr einen kleinen \u00dcberblick vorgestellt. Ein Kopiervorgang ist sowohl lokal, als auch auf ein anderes System bzw. von einem anderen System m\u00f6glich. Besonderheit des Befehls ist sein Delta-Transfer-Algorithmus, welcher nur die Unterschiede zwischen Quelldateien und vorhandenen Zieldateien \u00fcbertr\u00e4gt - der Befehl ist damit gut f\u00fcr \"Backups\" und \"Spiegelungen\" geeignet. Die allgemeine Syntax des Befehls lautet folgenderma\u00dfen:<\/p><p>[code]rsync [Optionen] [Quell-Verzeichnis(se)] [Ziel-Verzeichnis][\/code]<\/p><p>Wird nur ein Parameter ohne Optionen \u00fcbergeben, also nur das Ziel-Verzeichnis, dann wird das aktuelle Arbeitsverzeichnis als Quellverzeichnis verwendet. Meist wird <strong>rsync <\/strong>zumindest zusammen mit der <strong>Option -a<\/strong> verwendet, um unter anderem Rechte und Eigent\u00fcmer der Quelldateien zu \u00fcbernehmen. Letztlich fasst die Option mehrere Einzeloptionen zusammen <strong>(-r, -l, -p, -t, -g, -o, -D)<\/strong>:<\/p><p>[code]rsync -a [Quell-Verzeichnis(se)] [Ziel-Verzeichnis][\/code]<\/p><p>Sollen Dateien \u00fcbersprungen werden, die in der Quelle neuer sind als im Ziel, so muss die <strong>Option -u<\/strong> spezifiziert werden:<\/p><p>[code]rsync -u [Quell-Verzeichnis(se)] [Ziel-Verzeichnis][\/code]<\/p><p>Wenn Sie m\u00f6chten, dass Dateien im Ziel gel\u00f6scht werden, nachdem diese in der Quelle gel\u00f6scht wurden, dann verwenden Sie zus\u00e4tzlich die <strong>Option --delete<\/strong>:<\/p><p>[code]rsync --delete [Quell-Verzeichnis(se)] [Ziel-Verzeichnis][\/code]<\/p><p>Wie Sie die Vielseitigkeit dieses Befehls als Kopierwerkzeug nutzen k\u00f6nnen, erfahren Sie in unserem <lt-highlighter style=\"display: none; z-index: auto !important;\"><\/lt-highlighter><a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/netzwerke\/befehl-rsync\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-196530\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>rsync<\/strong><\/a>.<\/p><h3 class=\"\" id=\"t-1640083522432\">Routing-Tabelle verwalten<\/h3><p>Dieser Abschnitt stellt den Befehl <strong>route <\/strong>f\u00fcr die Anzeige und Bearbeitung der Routing-Tabelle unter Linux \/ UNIX kurz vor. Der Befehl ist Teil des Pakets <strong>net-tools<\/strong>, welches nicht auf allen Linux- \/ UNIX-Betriebssystemen standardm\u00e4\u00dfig installiert ist, und muss daher gegebenenfalls nachinstalliert werden. Folgender Befehl zeigt die Installation des Pakets mit <strong>apt<\/strong>:<\/p><p>[code]apt-get install net-tools[\/code]<\/p><h4 class=\"\">Routing-Tabelle anzeigen<\/h4><p>Die Anzeige der Routing-Tabelle erfolgt durch Ausf\u00fchrung des Befehls route ohne jegliche Optionen und Parameter. Die ausgegebene Routing-Tabelle hat dann die Spalten <strong>Ziel (Destination)<\/strong>, <strong>Router (Gateway)<\/strong>, <strong>Genmask<\/strong>, <strong>Flags<\/strong>, <strong>Metric<\/strong>, <strong>Ref<\/strong>, <strong>Use <\/strong>und <strong>Iface<\/strong>.<\/p><p>[code]route[\/code]<\/p><p>Alternativ kann auch die <strong>Option -n<\/strong> angef\u00fcgt werden, wenn die Aufl\u00f6sung von IP-Adressen in symbolische Hostnamen deaktiviert werden soll:<\/p><p>[code]route -n[\/code]<\/p><h4 class=\"\">Routing-Tabelle bearbeiten<\/h4><p>Die Bearbeitung der Routing-Tabelle erfolgt mit <strong>\"route add\"<\/strong> und <strong>\"route del\"<\/strong>.<\/p><p>Im Folgenden ist zun\u00e4chst die Syntax von <strong>\"route add\"<\/strong> gezeigt. Es m\u00fcssen das Ziel, eine Netzmaske sowie die Adresse des Routers (Gateway), \u00fcber den das Ziel erreicht werden soll, angegeben werden. Je nachdem ob es sich bei dem Ziel um einen einzelnen Rechner handelt, oder ein ganzes Netzwerk, wird zudem eine der beiden <strong>Optionen -host<\/strong> (Einzelner Rechner) bzw. <strong>-net<\/strong> (Ganzes Netzwerk) gew\u00e4hlt.<\/p><p>[code]route add -[host|net] [Ziel] netmask [Netzmaske] gw [Gateway][\/code]<\/p><p>Soll ein Eintrag aus der Routing-Tabelle gel\u00f6scht werden, so ist die Syntax sehr \u00e4hnlich. Lediglich <strong>\"add\"<\/strong> wird nun zu <strong>\"del\"<\/strong>. F\u00fcr die Parameter werden jeweils die Werte des zu l\u00f6schenden Eintrags verwendet:<\/p><p>[code]route del -[host|net] [Ziel] netmask [Netzmaske] gw [Gateway][\/code]<\/p><p>Weitere Informationen zu diesem Befehl finden Sie in unserem <lt-highlighter style=\"display: none; z-index: auto !important;\"><\/lt-highlighter><a href=\"https:\/\/profi-tutorials.de\/linux\/netzwerke\/befehl-route\/\" target=\"_blank\" class=\"\" style=\"outline: none;\" data-lt-tmp-id=\"lt-337521\" spellcheck=\"false\">Beitrag <strong>route<\/strong><\/a>.<\/p><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad\" style=\"padding-bottom: 0px !important; padding-left: 0px !important;\" data-css=\"tve-u-178cc05f09b\">\n\t<div class=\"tve-content-box-background\"><\/div>\n\t<div class=\"tve-cb\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><h2 class=\"\" id=\"t-1618330906477\">Linux Befehle PDF downloaden<\/h2><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv-button tve_ea_thrive_lightbox\" style=\"\" data-css=\"tve-u-178cc05f098\" data-tcb_hover_state_parent=\"\" data-button-style=\"border_1\">\n\t<a href=\"\" class=\"tcb-button-link tve_evt_manager_listen tve_et_click\" style=\"\" target=\"_blank\" rel=\"\" data-tcb-events=\"__TCB_EVENT_[{&quot;config&quot;:{&quot;l_anim&quot;:&quot;slide_bottom&quot;,&quot;l_id&quot;:&quot;14682&quot;},&quot;a&quot;:&quot;thrive_lightbox&quot;,&quot;t&quot;:&quot;click&quot;}]_TNEVE_BCT__\">\n\t\t<span class=\"tcb-button-texts\">Hier Linux Befehle PDF downloaden<\/span>\n\t<\/a>\n<\/div><\/div>\n<\/div>","tve_custom_css":"@import url(\"\/\/fonts.googleapis.com\/css?family=Open+Sans:400,600&subset=latin\");@media (min-width: 300px){[data-css=\"tve-u-170e3c3544f\"] { background-color: var(--tcb-color-3); 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